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* 4. Februar 1940 in Brandenburg
† 13. Juli 2011 in Berlin
Studium an der Moskauer Theaterhochschule, langjähriges Engagement am Theater der Freundschaft als Autor und Regisseur, lebt heute freiberuflich in Berlin wo er u.a. als Honorarprofessor an der Universität der Künste tätig ist. Gehört zu den wichtigsten Theatermachern der Gegenwart. Seine Arbeit ist vor allem der Bildhaftigkeit und dem Handlungsdrang des Wortes verpflichtet.
Seine bekanntesten Bühnenwerke sind «Kokori» (1979, für Kinder ab 5 Jahren), «Die Katze» (1986, ab 6 Jahren) und «Immer schön tiger» (1992, ab 6 Jahren), alle drei im Theater der Freundschaft in Berlin uraufgeführt.
«Haha, der letzte Erzähler» ist 1996 entstanden und wurde 1997 in den Freien Kammerspielen Magdeburg uraufgeführt. Horst Hawemann hat nicht nur durch seine Stücke das Theater für Kinder wesentlich beeinflusst, sondern auch durch seine theoretischen Texte, Schallplatten und Fernsehspiele.
Er inszenierte an Theatern in Deutschland, Russland, Österreich, Belgien und der Schweiz. Zusammen mit Peter Ensikat übersetzte und bearbeitete er georgische Märchen und brachte sie auf die Bühne. Er schrieb Bühnenfassungen wie Goldonis Trilogioe der Sommerfrische oder Der Streit nach Marivaux. Horst Hawemann profilierte sich neben seinen dramatischen und Regiearbeiten unverkennbar mit theoretischen Texten zu grundsätzlichen Fragen der Theaterarbeit
Horst Hawemann wurde posthum am 13. November 2011 zum Ehrenmitglied des THEATER AN DER PARKAUE ernannt.