Sprungmarken: Text, Navigation.

Ulrich Plenzdorf

unbenannt
* 26. Oktober 1934 in Berlin-Kreuzberg

† 9. August 2007 bei Berlin

 

Er bricht nach drei Semestern sein Studium der Philosophie am Franz-Mehring-Institut in Leipzig ab und arbeitet danach, bis 1958, als Bühnenarbeiter bei der DEFA. 1959 bis 1963 studiert Plenzdorf an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg, danach wird er Szenarist und Dramaturg bei der DEFA. 1972 wird in Halle sein an Goethes „Werther“ anknüpfendes Stück „Die neuen Leiden des jungen W." uraufgeführt, das zu einem sensationellen Erfolg in Ost und West avanciert. 1973 hat der Film „Die Legende von Paul und Paula" Premiere (Szenarium: Ulrich Plenzdorf), der in der DDR ein Riesenerfolg wird. 1979 erscheint die Romanfassung der Geschichte unter dem Titel Die Legende vom Glück ohne Ende. 1978 erhält er für seinen inneren Erlebnis-Monolog „Kein runter, kein fern" den Ingeborg-Bachmann-Preis. In den 1980er Jahren schreibt er die Bühnenfassungen zweier Romane von Tschingis Aitmatow: „Ein Tag, länger als ein Leben" und Zeit der Wölfe. In den 90-ern arbeitet Plenzdorf an Stücken und Drehbüchern für das Fernsehen – er ist Drehbuchautor für die Fernsehserie „Liebling Kreuzberg“, für den Film „Abgehauen" (nach der autobiographischen Schrift von Manfred Krug) und den dreiteiligen Fernsehfilm „Der Laden“ (nach dem gleichnamigen Film von Erwin Strittmatter). Für den 2002 erscheinenden Roman „Die ohne Segen sind“ erhält er den Deutschen Jugendbuchpreis. Seit 2004 Gastdozent am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Ulrich Plenzdorf war/ist an folgenden Stücken beteiligt:

Werde Parkaue-Fan bei Facebook! Folge uns auf Twitter! Google+ YouTube