"Faust als junger Mensch – diese Auffassung spielt Wolfgang Schulze konsequent. Er hat am Anfang ein schönes leidenschaftliches Feuer geistigen Suchens und Strebens, er ist dann weiterhin freilich auch fast nur noch jugendlicher Liebhaber. Doppelt besetzt sind Mephisto und Gretchen, und die Darstellungen sind sehr verschieden. Joachim Siebenschuhs Mephisto hat vor allem eine elegante und mitunter auch etwas manierierte Diabolik, während der von Steffen Klaus eher ein vitaler Teufel ist. Das Gretchen von Karin Reif hat sehr naive und sentimentale Züge, ein Mädchen aus der Idylle, doch die junge Schauspielerin steigert sich in der Kerkerszene auch an ausdrucksvoller Verzweiflung; herber und strenger ist das Gretchen von Helga Koren. … Gute Lösungen bietet die Ausstattung von Otto Kähler. …Diese "Urfaust"-Aufführung soll und kann auch gar nicht mit den Maßstäben gemessen werden, die für eine Klassikerinszenierung einer unserer großen Bühnen zu gelten hätten. Als Theater für die Jugend aber ist sie durchaus gelungen." Neue Zeit vom 1.6.1967
für Schüler ab 8. Klasse
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| Aufgabe | Name |
|---|---|
| Regie | Horst Hawemann |
| Regie | Heiner Möbius |
| Bühne | Otto Kähler |
| Musik / Komposition | Klaus Fehmel |
| Autor/in | Johann Wolfgang von Goethe |