Wilder Sonntag

THEATER-ABENTEUER-WORKSHOPS für die ganze Familie

Foto: Christian Brachwitz

Sonntag.
Der langweiligste Tag der Woche.
Frühstücken, spazieren gehen und dann vielleicht noch Kaffee trinken?
Kein Grund zum Gähnen, denn im THEATER AN DER PARKAUE lassen wir es knallen! Der „Wilde Sonntag“ lädt ein zu einem Abenteuerparcours. In einem Spiel aus Licht und Schatten erfinden wir Geschichten und lassen Konfettibomben platzen. Der Farbsturm Farbinator verwandelt grau in bunt, im Praterhain tanzen wir ab, stürzen uns auf Schminke und verwandeln uns in die Helden unserer eigenen Phantasie. Wir folgen jeder Spur ins Ungewisse. Was hast du gesehen, was ich nicht gesehen habe? Was hast du gehört, was ich nicht gehört habe? Dabei hat diejenige Familie, die die schrägsten Ideen hat, ganz klar die Nase vorn. Wir erklären ab sofort den langweiligsten Tag der Woche zum Spektakel!

Alle Termine finden Sie in unserem Spielplan.

Eintritt bis 18 Jahre frei, Erwachsene 3 Euro.

Begrenzte Teilnehmeranzahl
Anmeldung beim Besucherservice.

 
Konferenz:Beteiligung
 
Anstatt vom 11. - 13. November findet die Fachkonferenz für Künstler, Dramaturgen, Kunstvermittler und Theaterpädagogen im Frühjahr 2017 statt.
Sie richtet sich an Theater- und Kunstschaffende, die eine Neuausrichtung von partizipativen und kollaborativen Projekten suchen. Im Miteinander von Künstlern, Experten, Insidern, Fluchterfahrenen, Wissenschaftlern, Kindern, Studierenden, Kunstvermittlern, Professoren, Dramaturgen und Jugendlichen untersuchen wir Rahmungen für kollaborative Projekte. Kinder sind die Workshopleiter. Welche Rollen nehmen Erwachsene dann ein? Was müssen Sie verlernen?
 

theater-clubs am theater an der parkaue

Theaterclubs für Kinder und Jugendliche

Die Theaterclubs treffen sich einmal in der Woche, sie recherchieren, sammeln und verwandeln ihr Material in Szenen. In dieser Spielzeit stehen die Kinder und Jugendlichen in einem engen Austausch mit den Künstlern und Theatermachern der Parkaue, sie werden Teil des großen Parkaue-Ensembles.

Information und Anmeldung:

15. September bis 15. Oktober 2016
030 – 55 77 52 -51/ -52/ -53
besucherservice@parkaue.de
Jahresbeitrag: 50 €

 
Hier erfahrt Ihr mehr über die einzelnen Clubs:
 
►Club 1 
►Club 2 
►Club 3
AnsprechpartnerInnen:
sarah kramer & Irina-Simona Barca
Tel. (030) 55 77 52 -60
sarah.kramer@parkaue.de
irina-simona.barca@PARKAUE.DE

terminal Parkaue

Wer selbst Theater machen möchte, kann Mitglied in einem unserer Parkaue-Clubs werden und unter professioneller Leitung eine ganze Spielzeit lang eine eigene Aufführung erarbeiten. Diese wird im Rahmen des Jungstil-Festivals präsentiert.
Neue Freunde triffst du beim Treffpunkt Parkaue!

 

Parkaue clubs

 

In Zusammenarbeit mit einem Regisseur, Schauspieler, Bühnenbildner, Theaterpädagogen, Sounddesigner oder Tänzer wird im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Proben gemeinsam szenisches Material recherchiert und auf der Bühne ausprobiert. 
Dabei entscheiden die Akteure selbst, welche Themen für sie wichtig sind.

 

treffpunkt parkaue

 

Damit die Arbeit in den Parkaue-Clubs kein Nebeneinander wird, kommen alle Akteure regelmäßig beim Treffpunkt Parkaue zusammen, um sich bei gemeinsamen Vorstellungsbesuchen, Ausflügen, Aktionen im öffentlichen Raum und Workshops clubübergreifend kennenzulernen. Zudem planen wir gemeinsam den Ablauf und das Rahmenprogramm für das Jugenstil-Festival. 

 

jugenstil-festival

 

Ein Wochenende lang gehört das THEATER AN DER PARKAUE den Parkaue-Clubs.  
Neben den Aufführungen der selbst entwickelten Stücke erwartet euch ein Rahmenprogramm, das von den Akteuren selbst geplant und gestaltet wird. Auch freuen wir uns über junge Leute, die Musik machen und Lust haben, im Rahmen des Festivals aufzutreten. 

 

Weitere Informationen und Anmeldung:
tp@parkaue.de
030-55 77 52-60

Das HERBSTFERIENPROJEKT IM PRATER

house of many

Der Gefahrenpark

 

ÖFFNUNGSZEITEN GEFAHRENPARK:

24. OKTOBER: zwischen 14 UHR BIS 17 UHR
25. OKTOBER: zwischen 10 UHR BIS 17 UHR

    

Das "HOUSE OF MANY: Der Gefahrenpark" ist ein 9-tägiges Experiment im Berliner Prater, bei dem 50 junge Menschen zu den Erbauern und Betreibern eines Vergnügungsparks, rund um die Themen Gefahr, Angst und Sicherheit, werden. In Zusammenarbeit mit einem Team bestehend aus Architekten, Köchen, Künstlern und Sicherheitsexperten. In einem fortgeschrittenen Stadium wird der Park für Besuchern jeden Alters geöffnet.

► ORT

THEATER AN DER PARKAUE im Prater | U Eberswalder Straße
Kastanienallee 7 – 9, 10435 Berlin

Eintritt frei. Eintrittsdauer frei. Keine Anmeldung.

► ÖFFNUNGSZEITEN GEFAHRENPARK:

24. OKTOBER: zwischen 14 UHR BIS 17 UHR
25. OKTOBER: zwischen 10 UHR BIS 17 UHR

► BESCHREIBUNG

Wo beginnt die Gefahr und womit endet das Vergnügen? In Zeiten, in denen es für alles stetig höhere Sicherheitsauflagen, besorgte Eltern und ein Europa gibt, das sich immer mehr vor seinen Nachbarn ängstigt, sucht das HOUSE OF MANY nach einem Umgang mit der eigenen Angst. Wir thematisieren Regeln, verschieben Risiken und lassen unsere Phantasien bedrohlich werden. Das ist der Gefahrenpark, der keinen Anfang und kein Ende hat.

Nach 10 Jahren Winterakademie ist der Gefahrenpark eine Weiterentwicklung des ersten HOUSE OF MANY, das ein Jahr zuvor im Berliner Haus der Kulturen der Welt, als Kooperationsprojekt mit dem THEATER AN DER PARKAUE stattfand. Diesmal wird eine andere Institution in Beschlag genommen, der PRATER, die aktuelle Spielstätte der Parkaue – vor knapp 180 Jahren als Vergnügungsbetrieb gegründet. Das Theater, als das es heute betrieben wird, ist ein Ort, an dem Sicherheits-, Brandschutz- und Denkmalauflagen herrschen. Genau diese dienen der künstlerischen Auseinandersetzung im HOUSE OF MANY als Ansporn.

Umgesetzt wird das Ganze durch 50 junge Parkbetreiber, die sich eigens dafür zusammengefunden haben um gemeinsam und gleichberechtigt einen Vergnügungspark der anderen Art zu entwickeln. In 10 Tagen planen, bauen und betreiben sie einen sozialen Kosmos, in Zusammenarbeit mit einem Team von Experten, Helfern und den Mitarbeitern des Theaters.

► KONZEPTION

Mirko Winkel: Der bildende Künstler und Regisseur entwickelt und manipuliert in seiner Arbeit verschiedene Formen des sozialen Miteinanders. Er hat das Konzept des HOUSE OF MANY entwickelt und wird mit den Teilnehmenden des Gefahrenparks alle Arbeitsschritte kontinuierlich weiterentwickeln.

Irina Barca: Die transsylvanische Theaterpädagogin des THEATER AN DER PARKAUE ist spezialisiert auf waghalsige und neugierige Projekte mit der nächsten Generation. Sie hat das HOUSE OF MANY von Anfang an konzeptionell mitentwickelt und wird während des Gefahrenparks die Bauaufsicht übernehmen.

Karola Marsch: Die leitende Dramaturgin des THEATER AN DER PARKAUE begleitet das HOUSE OF MANY als Schirmherrin von Anfang an. Sie wird sich in der Woche mit allen anderen Beteiligten im Gefahrenpark vergnügen, diesen bauen und mitentwickeln.

Martin Schick: Der Generalist und Performancekünstler Martin Schick hat das Projekt künstlerisch beraten.

► TEAM

Matteo Carli: Der Architekt ist spezialisiert auf Bühnenbilder, die er in den Stadtraum einsetzt und auf die Umwandlung existierender Orte. Im Gefahrenpark wird er als Fachkraft für falsche Fährten das Theater umbauen.

Constanze Fischbeck: Von Räumen und ihren Kontexten ausgehend arbeitet die Künstlerin in den Medien Video, Installation und Bühnenbild in erster Linie an soziopolitischen Fragestellungen. Als Sachverständige für die geheime Kartografie wird sie Beschreibungen nichtzugänglicher Orte im Prater erarbeiten.

Chiara Galesi: Die lombardische Regisseurin arbeitet in erster Linie in für und mit jungen Menschen, seit neuestem auch mit dem THEATER AN DER PARKAUE. Im Gefahrenpark wird sie uns als Fachkraft für Irrgärten und Rätsel den sicheren Boden unter den Füßen entziehen.

Florian Gwinner: Der Bildhauer und Videokünstler simuliert in seinen Arbeiten menschliche Lebensräume, schafft Perspektivverschiebungen und baut Instrumente. Im Gefahrenpark wird er als Fachkraft für Sicherheitsfragen das Alarmsystem des Hauses betreuen.

Sarah Kramer: Die Theaterpädagogin des THEATER AN DER PARKAUE begleitet das HOUSE OF MANY konzeptionell. In der Woche wird sie als Springerin agieren, Gerüchte verbreiten und dafür Sorgen, dass alle Gefahrenquellen ihren Einsatz finden. Sie wünscht: „Bals und Steinbruch“.

Maura Meyer: Die Prozessmoderatorin hat als Produktionsleiterin jahrelang die Winterakademie am THEATER AN DER PARAKUE geschaukelt. Sie übernimmt die Kommunikation im Park.

Todosch Schlopsnies: Der Bildende Künstler malt, zeichnet, baut und spielt Musik und betreibt mit Freunden die Wunderkammer ›Villa Kuriosum‹ in Lichtenberg. Im Gefahrenpark wird er sich, als Spezialist für Kriminalistik, auf die Suche nach Tatorten begeben.

Daniel Schroller: In einem Schloss 30 Minuten von Berlin entfernt findet man den Koch, wenn er nicht wie hier, im Gefahrenpark, mit den jungen Parkbetreibern gemeinsam für das leibliche Wohl (und Unwohl) der Teilnehmer sorgt.

Federica Teti: Die Architektin, Grafikerin und Projektkünstlerin arbeitet immer wieder mit verschiedensten Menschengruppen zusammen, um gemeinsam neue Visionen zu ermöglichen.Im Gefahrenpark wird sie als Fachkraft für Bedrohungsszenarien unsere schlimmsten Ängste herauskitzeln.

Xavier Gamito, Paula Olbertz, Emelie Schade werden das Rückgrat bilden und die Infrastruktur des Parks aufrechterhalten.

Außerdem mit dabei ein Team von MitarbeiterInnen der Parkaue.

Ein besonderer Dank gilt Martin Clausen, Anika Büssemeier, Malte Beisenherz, Najwa Fattoum, der Materialmafia für ihren großen Werkstoffpool und an Tuğba Tanyılmaz für die pädagogische Beratung.

Gefördert durch "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" in dem Programm "Zur Bühne". In Kooperation mit jtw spandau und AWO Refugium Lichtenberg.