Nichts. Was im Leben wichtig ist
14+

von Janne Teller
in einer Fassung von Andreas Erdmann
nach der deutschen Übersetzung von Sigrid C. Engler

Seit Pierre Anthon entschieden hat, dass nichts etwas bedeutet, sitzt er auf einem Pflaumenbaum und verhöhnt seine Klassenkameraden. Die versuchen mit allen Mitteln, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Sie errichten einen Berg aus Bedeutung, bestücken ihn mit persönlichen Opfergaben: Der Gitarrenspieler schneidet seinen Zeigefinger ab, ein anderer lässt sich für seinen Gebetsteppich vom Vater grün  und blau schlagen, der Kindersarg der toten Schwester wird ausgegraben. Als das alles nicht die erhoffte Wirkung bei Pierre Anthon erzielt, wird ihm seine Haltung zum Verhängnis.

Theaterpädagogik

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BegleitmaterialStückinformation

Stimmen zum Stück

  • "In Säidows Inszenierung korrespondiert die Eskalation der Gewalt unter den Schülern mit den Mechanismen einer sensationshungrigen Mediengesellschaft. Individuelle Sinnsuche wird zum Show-Effekt."
    (Anne Phillips-Krug, Märkische Oderzeitung, 23. Februar 2012)