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<title>Theater an der Parkaue: Premieren</title>
<link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22</link>
<description>Die nächsten Premieren.</description>
<language>de</language>
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  <title>Nichts. Was im Leben wichtig ist</title>
  <creator>von Janne Teller / Bühnenfassung von Andreas Erdmann / nach der deutschen Übersetzung von Sigrid C. Engeler</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=785</link>
  <note></note>
  <description>Am ersten Tag des neuen Schuljahres steht der Schüler Pierre  Anthon unvermittelt im Unterricht auf und verlässt die Schule, um künftig auf  einem Pflaumenbaum zu sitzen und sich darin zu üben, nichts zu tun. Nähern sich  die anderen, verhöhnt er ihr Leben und ihren Glauben an etwas, das eigentlich  nichts bedeutet. Derart infrage gestellt, wollen die anderen in der Klasse  Pierre Anthon beweisen, dass er Unrecht hat. In einem stillgelegten Sägewerk häufen  sie einen Berg aus Bedeutung an. Jeder muss etwas von sich hergeben, das ihm  wichtig ist. Die Opfergaben gehen bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus. Was  bei Lieblingscomics anfängt, endet mit der Forderung nach dem Zeigefinger eines  Jungen, den alle für sein Gitarrenspiel bewundern. Die Polizei schreitet ein.  Als die internationale Presse Wind von dem ungeheuerlichen Berg bekommt,  entbrennt eine verbissene Diskussion um die Taten der Kinder. Von einem New  Yorker Museum wird er zum Kunstwerk im Wert von einer Million Dollar  deklariert. Aber kann man verkaufen, was einem persönlich von Bedeutung ist?  Oder ist der Verkauf der Beweis für die Bedeutungslosigkeit? Diese Fragen  werden Pierre Anthon zum Verhängnis.            
Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, erhielt 2001 für  ihren Roman NICHTS den Kinderbuchpreis des dänischen Kulturministeriums. Das  Buch wurde ein internationaler Bestseller und in 12 Sprachen übersetzt.            
Roscha A. Säidow ist Regiestudentin an der Hochschule für  Schauspielkunst &amp;quot;Ernst Busch&amp;quot; in Berlin. Von 2004 bis 2007 leitete  sie neben einem Philosophieund Theaterwissenschaftsstudium das Berliner  Off-Theater TiK. 2007 gründete sie gemeinsam mit Paul Faltz das Label  &amp;quot;Freiflug&amp;quot; als Plattform für Theater-, Film- und Musikprojekte. Mit  ihren Inszenierungen war sie u.a. zum Schauspielschultreffen und zum  Kaltstart-Festival in Hamburg eingeladen.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>17.02.2012</date>
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  <title>Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück</title>
  <creator>von Gotthold Ephraim Lessing</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=790</link>
  <note></note>
  <description>Der Siebenjährige Krieg ist beendet. Minna reist ins  Nachkriegsberlin, um ihren Verlobten Major Tellheim, Offizier der preußischen  Armee, wiederzufinden. Dieser jedoch bleibt auf Distanz. Zu Unrecht der  Unterschlagung von Geldern verdächtigt, aus der Armee entlassen und im Krieg  schwer verletzt, ist er in seinem Ehrgefühl so tief gekränkt, dass er sich aus  der Gesellschaft fernhalten will. Sein Selbstbild als Offizier, Patriot und  Mann ist zerstört. Minna muss eine Strategie finden, ihn aus seiner Depression  zu befreien und ihm neue Perspektiven zu eröffnen. Sie erfindet die verarmte,  hilfsbedürftige, heruntergekommene Minna, um sein Selbstmitleid in Empathie zu  verwandeln. In einem Wirtshaus voller Söldner, Bankrotteure und Glücksritter  pokert sie hoch um ihrer beider Glück.                
Im Jahr 2012 wird der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen    gefeiert, der als Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus gilt und   sich  selbst als ersten Diener des Staates bezeichnete. Zu seinen   Lebzeiten und mit  Blick auf seine Politik schrieb Gotthold Ephraim   Lessing die Dramen EMILIA GALOTTI und MINNA VON BARNHELM, die im   THEATER AN DER PARKAUE im Rahmen eines Lessing-Spektakels als Doppelpremiere  zur Aufführung kommen.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge).</description>
  <date>08.03.2012</date>
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  <title>Emilia Galotti</title>
  <creator>von Gotthold Ephraim Lessing</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=791</link>
  <note></note>
  <description>Des Prinzen Hettore Verliebtheit braucht Frischfleisch. Er  verschleudert seine Gefühle und sein Minister Marinelli soll es richten. Denn  die neue Angebetete, Emilia Galotti, ist schon vergeben. Am Nachmittag will sie  in aller Stille den Grafen Appiani heiraten. Marinelli steht unter Hochdruck:  Appiani muss aus dem Weg geräumt, Emilia auf des Prinzen Lustschloss gebracht,  ihre Mutter umschmeichelt, ihr Vater besänftigt werden. Während Marinelli alle  Fäden zu einer Intrige zusammenspinnt, wird der Prinz selbst aktiv. In der Frühandacht  spricht er Emilia Unflätigkeiten ins Ohr, die ihr zu ihrem Entsetzen nicht nur  Angst, sondern auch Lust machen. Zu Hause beichtet sie ihrer Mutter ihre  Verwirrung. Da erscheint die eigentliche Geliebte des Prinzen, die Gräfin  Orsina, und fordert ihr Recht. Am Ende dieses Tages ist nichts mehr, wie es  war: eine Entführung, verschwenderische Liebesschwüre, zwei Morde, einer davon  aus Ehre. In atemberaubendem Tempo scheucht Lessing seine Figuren durch  emotionale Ausnahmezustände und untersucht in einer Art Anti-Utopie die  Freiheit des Einzelnen und die Abhängigkeit der menschlichen Gefühle von  Machtkonstellationen.                  
Im Jahr 2012 wird der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen  gefeiert, der als Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus gilt und sich  selbst als ersten Diener des Staates bezeichnete. Zu seinen Lebzeiten und mit  Blick auf seine Politik schrieb Gotthold Ephraim Lessing die Dramen EMILIA  GALOTTI und MINNA VON BARNHELM, die im THEATER AN DER PARKAUE im Rahmen eines Lessing-Spektakels als Doppelpremiere  zur Aufführung kommen.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge).</description>
  <date>08.03.2012</date>
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  <title>Kleider machen Leute</title>
  <creator>nach Gottfried Keller</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=782</link>
  <note></note>
  <description>An einem Novembertag erreicht eine stattliche Kutsche die  Kleinstadt Goldach und kommt vor einem Gasthof zum Stehen. Die Bürger des Städtchens  umringen den Wagen, eifrige Hände öffnen die Kutsche. Aus ihr heraus tritt ein  junger Mann. Sein dunkler Mantel, seine langen schwarzen Haare und seine regelmäßigen  Gesichtszüge verleihen ihm ein erhabenes Aussehen. Voller Ehrfurcht führen ihn  die Goldacher in den Gasthof. In diesem Moment wird aus dem mittellosen Schneider  Wenzel Strapinski der geheimnisvolle Graf Strapinski. Alles, was Strapinski von  diesem Moment an sagt oder tut, gilt als Beweis für die Vornehmheit seiner  Herkunft, befeuert die Phantasien der Goldacher und treibt ihn einem  Bilderbuchleben entgegen. Bis er eines Tages für seine Braut Nettchen ein Fest ausrichtet  und es zur öffentlichen Demaskierung kommt.            
norton.commander.productions spielen mit den Mitteln des  Films im Theater. In ihren Arbeiten kombinieren sie Musik, Sound, Sprache und  Videoprojektionen zu Illusionsmomenten, die sie selbst mit großem Vergnügen  wieder unterlaufen. Nach DIE GRÜNE WOLKE und PETER UND DER WOLF setzt das  THEATER AN DER PARKAUE die Zusammenarbeit mit norton.commander.productions  fort, die zu den innovativsten Theatermachern im deutschsprachigen Raum zählen und  2010 mit dem George-Tabori-Preis für herausragende freie Theater- und Tanzschaffende  ausgezeichnet wurden.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>15.04.2012</date>
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  <title>This Could Be My Street</title>
  <creator>von Jelena Kovacic und Anica Tomic</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=793</link>
  <note></note>
  <description>Gastspiel des ZKM ZagrebTHIS COULD BE MY STREET entstand als unmittelbare Reaktion auf den brutalen Mord an Luka Ritz, 17, Schüler aus Zagreb. Er gehörte der linken Szene an und wurde nachts an einer Bushaltestelle von mutmaßlich rechtsgerichteten Jugendlichen getötet. Als die polizeilichen Ermittlungen wochenlang auf der Stelle traten, gingen Lukas Freunde an die Öffentlichkeit. Bestandteil dieser Bewegung war ein Schreibprojekt der Regisseurin Anica Tomic und der Dramaturgin Jelena Kovacic. Das Stück geht über die dokumentarische Rekonstruktion des Mordes hinaus, indem es das Phänomen Jugendgewalt grundsätzlich verhandelt.Das ZKM hat so Theater als Ort sozialen Engagements etabliert.</description>
  <date>18.04.2012</date>
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  <title>Anne Frank: Das Tagebuch</title>
  <creator></creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=794</link>
  <note></note>
  <description>                  
„Ich sehe, wie die Welt  langsam immer mehr in eine Wüste verwandelt wird, ich höre den anrollenden Donner  immer lauter, der auch uns treten wird, ich fühle das Leid von Millionen Menschen  mit. Und doch, wenn ich zum Himmel schaue, denke ich, dass sich alles wieder  zum Guten wenden wird.&amp;quot;     Diese Worte schrieb die 15-jährige Anne Frank im Sommer 1944 in ihr  Tagebuch, einen Monat bevor sie mit ihrer Familie von den Nazis verhaftet und  nach Auschwitz verschleppt wurde. 1942 hatte sich die jüdische Familie Frank in einem Amsterdamer  Hinterhaus in der Prinsengracht 263 versteckt. Zwei Jahre lange lebte Anne  Frank dort mit sieben Mitbewohnern auf engstem Raum, bis sie an die  Nationalsozialisten verraten wurden. Ihrem Tagebuch vertraute sie alles an, was  sie als junges Mädchen während dieser Zeit erlebt und beschäftigt hat. Das Tagebuch der Anne Frank ist zu einem erstrangigen Dokument für den  Völkermord an den Juden im Zweiten Weltkrieg, aber auch zu einem Symbol für den  unerschütterlichen Überlebenswillen des Einzelnen geworden. Bis heute bleibt  ein wichtiges Zeugnis im immer aktuellen Engagement für Humanismus, Toleranz  und die Bekämpfung jeder Art von Unterdrückung und Ausgrenzung.     Charles Mullers vielgespielte Inszenierung  zeigt eine weiterentwickelte Fassung von Anne Franks Tagebuch, in der Anne nur  noch allein auf der Bühne steht und ihre Mitbewohner aus ihrem Kopf  hervortreten lässt – in eine Welt, die immer klaustrophobischer und enger wird,  bis in ihr schließlich kein Platz mehr für sie ist.mit: Fabienne Hollwege            
Regie + Bühne: Charles Muller, Kostüm: Dagmar Weitze      </description>
  <date>03.05.2012</date>
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  <title>Es brennt</title>
  <creator>Gastspiel Junges Theater an der Ruhr, Mülheim</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=795</link>
  <note></note>
  <description>Thomas  Manns 1930 erschienene Novelle MARIO UND DER ZAUBERER gehört zu den  meistgelesenen Werken des vielleicht wichtigsten deutschen Dichters des 20.  Jahrhunderts. Der nicht nur sprachlich herausragende Text weist über die ihm  immer wieder zugeschriebene Vorahnung des Faschismus hinaus. Thomas Mann  beschreibt die Manipulationsbereitschaft des Menschen als eine Grunddisposition:  „Die Freiheit existiert, und auch der Wille existiert; aber die Willensfreiheit  existiert nicht, denn ein Wille, der sich auf seine Freiheit richtet, stößt ins  Leere.&amp;quot; Die subjektive Alltagswahrnehmung ist eine andere. Wir glauben  selbstbestimmt und individuell zu handeln. Aber die Erkenntnisse der  Psychologie, der Genforschung und in jüngster Zeit vor allem der Neurobiologie  ziehen die Vorstellungen von Autonomie und Selbstverfügbarkeit des Menschen  zunehmend weiter in Zweifel.                 
Die  Inszenierung von Jo Fabian hinterfragt und übersetzt die thematischen Motive  aus Manns Novelle in eine bildhafte, sinnliche Versuchsanordnung. In einem  vieldeutigen Raum erkunden die Figuren Fragen nach Macht und Gehorsam,  Anpassung und Protest. So entsteht alles andere als eine mundgerechte  Literaturbearbeitung, sondern eine theatrale Antwort auf Bilder des  Surrealisten René Margrittes, die durch eine faszinierende Zeichenvielfalt besticht  – eine bemerkenswerte Schule des Sehens, Hörens und Denkens.                 
Jo  Fabian ist Regisseur, Choreograf, Autor, Bühnenbildner, Medienkünstler und  Performer. Er gilt als „Magier eines ungewöhnlichen Bildertheaters&amp;quot; aus Musik,  Choreografie, Schauspiel und Licht. In seinen Arbeiten spielt die ironische  Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte immer wieder eine große Rolle. Fabian  wurde bereits mit zwei Inszenierungen zum Theatertreffen nach Berlin und mit  zahlreichen Aufführungen zu nationalen und internationalen Festivals  eingeladen. Im Sommer 1999 wurde ihm in der Berliner Akademie der Künste der „Deutsche  Produzentenpreis für Choreographie&amp;quot;, einer der höchstdotierten Preise für freie  künstlerische Arbeit in Europa, für sein bisheriges Gesamtschaffen verliehen.                
 mit:  Matthias Horn, Max Kroneck, Thomas Schweiberer, Boris Schwiebert und Gabriella  Weber                 
Regie  + Bühne: Jo Fabian, Kostüme: Tania da Silva, Dramaturgie; Sven Schlötcke </description>
  <date>23.05.2012</date>
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  <title>Zwerg Nase</title>
  <creator>von Christian Martin</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=787</link>
  <note></note>
  <description>Gurken, Äpfel, Birnen, Kirschen, Weißkohl, Kräuter – Jakob  liebt das Verkaufen auf dem Markt und die Leute lieben ihn, den hübschen Jungen  mit Witz und Charme. Eines Tages kommt ein uraltes Weib an den Stand, zerwühlt  die Kräuter mit ihren Spinnenfingern, beschnüffelt sie mit ihrer krummen Nase  und nennt sie abfällig &amp;quot;schlechtes Zeug&amp;quot;. Jakob beschimpft  abwechselnd das Weib und macht sich über ihren buckligen Rücken und die Nase  lustig. Da verspricht sie ihm selbst solch ein Aussehen. Der Junge erschauert,  als er ihr die Waren nach Hause tragen muss. Im Haus der Hexe gehen wundersame  Dinge vor sich: Eichhörnchen werden zu Dienern, Meerschweinchen zu Küchenjungen  und Jakob verfällt in einen siebenjährigen Dämmerschlaf. In dieser Zeit wird er  zum Meisterkoch. Als er erwacht, will er nur schnell zur Mutter zurück. Doch  die erkennt ihn nicht, denn vor ihr steht ein Zwerg mit langer Nase und  buckligem Rücken. Sie jagt ihn davon und alle zeigen mit dem Finger auf ihn,  den Zwerg. Jakob rennt weg. Schließlich bekommt er eine Stelle als Koch in der  herzöglichen Küche.Seine Gerichte überzeugen und begeistern sofort. Als er  schließlich mit Hilfe der Gans Mimi auch das Kräutlein Niesmitlust findet,  gelingt ihm sogar die Königin der Pasteten, und es geschieht ein Wunder.                
Wilhelm Hauff (1802 – 1827) war einer der produktivsten  Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. In einer nur zweijährigen literarischen  Schaffenszeit entstand eine Vielzahl von Novellen, Erzählungen, Märchen und  Sagen.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>24.05.2012</date>
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  </item>
  <item>
  <title>Nicht Chicago. Nicht hier.</title>
  <creator>von Kirsten Boie</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=784</link>
  <note></note>
  <description>Karl ist neu in der Klasse. Ausgerechnet mit ihm muss Niklas  eine Projektarbeit abliefern. Nachdem Karl bei Niklas zu Hause war, fehlt eine  CD. Am nächsten Tag nimmt Karl das CD-ROM-Laufwerk des Vaters mit. Geborgt, nur  bis morgen. Wieder und wieder fordert Niklas ihn zur Rückgabe auf. Ohne Erfolg.  Stattdessen sprüht Karl ihm Reizgas in die Augen, wirft ihm einen Stock  zwischen die Fahrradspeichen und bedroht ihn mit einem Messer. Weder die Eltern  noch die Lehrerin glauben Niklas, als er endlich von Karls Übergriffen spricht.  Wie in einem Psychodrama ziehen sich Karls Fäden um Niklas immer enger zusammen  und nehmen ihm die Luft. Was den Erwachsenen nicht ins Weltbild passt und sie  deshalb nicht wahrhaben wollen, ist Niklas' tägliche Realität: Karl ist das  personifizierte Böse. Das Böse braucht keine Erklärung, keine Antwort auf ein  Warum. Es verhält sich asozial, laut, unmenschlich und benutzt jede Art von  Grausamkeit. Hier und jetzt.              
Kirsten Boie, Jahrgang 1950, ist promovierte  Literaturwissenschaftlerin und arbeitete von 1978 – 1983 als Lehrerin, bevor  sie zu schreiben begann. 2007 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Sonderpreis  des Deutschen Jungendliteraturpreises, 2008 mit dem Großen Preis der Deutschen  Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.              
Kay Wuschek ist Intendant des THEATER AN DER PARKAUE und  arbeitete als Dramaturg, Autor und Regisseur in Magdeburg, Halle, Aachen,  Rostock, Frankreich und Russland. In seinen Inszenierungen führt er seine  Figuren aus dem Einzelschicksal heraus und macht sie zu Vertretern einer ganzen  Generation. Am THEATER AN DER PARKAUE inszenierte er u.a. URSEL, TRANSIT und  DIE BRÜDER LÖWENHERZ. Kay Wuschek ist Vizepräsident des Zentrum Bundesrepublik Deutschland  des Internationalen Theaterinstituts (ITI).      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Camilla Schlie (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>12.06.2012</date>
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