<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" ?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><title>Theater an der Parkaue: Repertoire</title><link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22</link><description>Repertoire</description><language>de</language>  <item>  <title>Macht nichts</title>  <creator>Michael Ende / in einer Fassung von Sascha Bunge</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=18</link>  <note></note>  <description>UraufführungEin Mann geht nach der Arbeit in seine Stammkneipe und begegnet einem Kind an seinem Stammplatz. &amp;quot;Ich hoffe, es stört Sie nicht, wenn ich mich neben Sie setze.&amp;quot;  Das Kind bleibt sitzen, trinkt das Bier des Mannes, dessen Schnaps, isst dessen Bratkartoffeln, sagt bei jedem Versuch einer Widerrede höflich MACHT NICHTS und rülpst. Der Mann wusste nicht, dass ein Kind höflich sein kann. Er ist verwirrt.    Der Mann weiß, dass man Kinder nicht zurückweisen darf, solange sie Kinder sind. Besonders, wenn sie fremd sind und sieben oder acht Jahre alt. Dass man ihnen eher noch einen Gefallen tun sollte. Man soll Kindern gegenüber immer höflich sein. Man muss ihnen ein Bier anbieten. Zur Beruhigung.     Was aber, wenn solche Kinder uns nach Hause begleiten und unsere Türen eintreten? Dort noch ein drittes und viertes Bier trinken? Wenn es ihnen also überaus schmeckt? Wenn sie Zeitungen lesen und unsere Wohnungen als Abenteuerspielplatz begreifen, wenn sie unser Aquarium zerlegen, die Fische zerhacken und später &amp;quot;Um Himmels Willen&amp;quot; rufen, wenn wir sie daran hindern, das Wasser mit unseren Gardinen, Hemden und Hosen einzusammeln?     Das fragt sich der Mann.</description>  <date>21.01.2006</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Ursel</title>  <creator>Guy Krneta / aus dem Berner Deutsch von Uwe Dethier</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=25</link>  <note></note>  <description>Ursel ist sechs und Einzelkind. Ihr Bruder war drei. Sie kennt ihn nicht, aber wird immer wieder an ihn erinnert. Ihre Eltern decken den Tisch für ihn mit, er ist das  leuchtende Vorbild. Wo immer Ursel ist, ist auch Urs. Die Eltern können ihn nicht vergessen. Und deshalb dreht sich alles in ihrem Leben um den tödlich verunglückten Sohn. Ursel soll aufessen, das Zimmer aufräumen, abends schnell einschlafen. Ursel soll so sein wie er. Und jeden Sonntag besuchen sie Urs auf dem Friedhof. Ursel will genauso geliebt werden wie ihr Bruder. Endlich einmal im Mittelpunkt stehen. Sie stiehlt sich davon und spielt ihre eigene Beerdigung durch, mit allem was dazu gehört. Blumen, Kerzen, Tränen der Eltern. Alle denken an sie. Doch plötzlich ist da wieder diese Sehnsucht nach ihrem Zuhause. Am Ende hatte die Trauer ihre Zeit und sie findet, wonach sie so sehr gesucht hat.</description>  <date>01.04.2006</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die Kindertransporte - Berliner Kinder auf dem Weg nach London</title>  <creator>Hans-Werner Kroesinger</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=26</link>  <note></note>  <description>UraufführungBerlin, Schlesischer Bahnhof. Von hier reisen im November 1938 einhundert- sechsundneunzig jüdische Kinder aus Berlin mit dem ersten Kindertransport in die Freiheit Großbritanniens. Nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 öffnete die britische Regierung ihre Grenzen für die zeitweilige Aufnahme von bis zu 10 000 Kindern und Jugendlichen unter 17 Jahren. Jedes Kind darf einen Koffer, eine Tasche und zehn Reichsmark mit sich führen und ist mit einer Nummer abgezählt. Für die meisten ist es die erste große Reise überhaupt. Sie sind oft stolz, während es den Müttern und Vätern das Herz zerreißt. Wird es ein Wiedersehen geben? Der Abschied auf dem Bahnsteig wird ihnen verweigert, die Öffentlichkeit soll ausgeschlossen bleiben. In speziell eingerichteten Warteräumen umarmen Eltern und Kinder einander, die meisten ein letztes Mal. Am 2. Dezember treffen sie nach der Überfahrt von Hoek van Holland in Harwich ein. Für die Kinder ist diese Reise eine Reise des Abschieds: von der Kindheit, von den Eltern, von zu Hause, von der Sprache. Der letzte Kindertransport verlässt Berlin am 1. September 1939.Viele der betroffenen &amp;quot;Kinder&amp;quot;, wie sie sich noch heute nennen, treten erst langsam aus dem Schatten der Überlebenden der Konzentrationslager hervor und beginnen zögerlich, von ihren Erlebnissen der Trennung und ihren Erfahrungen in der neuen Welt zu erzählen. Die Inszenierung verfolgt in Dokumenten und Berichten der Zeitzeugen diese Lebenseinschnitte.</description>  <date>22.04.2006</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Der Fischer und seine Frau</title>  <creator>Einar Schleef nach einem Märchen der Brüder Grimm</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=29</link>  <note></note>  <description>&amp;quot;Manntje, Manntje, Timpe Te, / Buttje, Buttje in der See, / meine Frau die Ilsebill, / will nicht so, wie ich es will.&amp;quot; Das schöne Haus will sie nicht, sie will ein Schloss. Das Schloss will sie nicht, sie will einen Palast. Königin will sie werden, Kaiser, Papst, dann Herrscher der Welt. Ihr Mann kann ihr nicht Einhalt gebieten. Und am Ende ist alles wie zuvor:&amp;amp;nbsp;Im Pisspott sitzen sie:&amp;amp;nbsp;der Fischer und seine Frau. Einar Schleef hat aus dem bekannten Grimmschen Märchen eine Geschichte gemacht, die den Zuschauer als Mitspieler braucht, um voranzukommen. Selbst aktiv beteiligt, erleben die Kinder diese beiden ungleichen Eheleute .Milan Peschel&amp;amp;nbsp;erzählt eine rasante Version der&amp;amp;nbsp;Schleefschen Vorlage, in der das Publikum zum Kommentator, Mitgestalter, Zuhörer, Mitleidenden, Voraussager, Diskutierer, Freudetaumelnden wird. Die Zuschauer erleben die Lust am immer Neuen der Frau Ilsebill ebenso wie die Verzweiflung des Fischers, der wieder und wieder zum Butt muss. Dazwischen steht der vermittelnde Erzähler als Fisch, hin- und hergerissen von einer Seite zur anderen und wieder zurück.      
Ein Spiel mit Schauspielern und Kindern vom Wünschen und Habenwollen.</description>  <date>20.06.2006</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die Schneekönigin</title>  <creator>Weihnachtsmärchen für die ganze Familie von Jewgeni Schwarz nach Motiven von Hans Christian Andersen</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=132</link>  <note></note>  <description>Gerda und Kai wohnen mit der Großmutter in einer kleinen Wohnung unter dem Dach. Gerda mag Kai und Kai mag Gerda. Beide mögen Geschichten, zusammen spielen und ihren Rosenstrauch, der sogar im Winter blüht. Nicht wohlhabend, aber zufrieden leben sie zusammen, bis eines Tages die wunderschöne und reiche Schneekönigin in ihr Leben tritt und Kai für sich einnimmt. Auf einmal findet er alles hässlich, klein und erbärmlich. Als er wenig später plötzlich verschwindet, ist Gerda sofort klar: Kai muss im Reich der Schneekönigin sein, die in einem prächtigen Palast aus Eis und Schnee mit hunderten Dienern wohnt. Mit verzweifelter Entschlossenheit macht Gerda sich alleine auf die weite Reise, um ihren Freund zu befreien.     Mit der Neuinszenierung der SCHNEEKÖNIGIN setzt das THEATER AN DER PARKAUE eine lang währende Tradition fort. Das Weihnachtsmärchen steht seit 1957 zum sechsten Mal auf dem Spielplan des Hauses.</description>  <date>15.11.2006</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die Verwandlung</title>  <creator>Nach einer Erzählung von Franz Kafka</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=124</link>  <note></note>  <description>Eines Morgens passiert etwas Ungewöhnliches: Gregor Samsa verschläft! Als er an sich herunterblickt, sieht er sich in einen riesigen Käfer verwandelt.  Geschockt von seiner abstoßenden Erscheinung, sperren ihn die Eltern in sein Zimmer, das fortan nur noch seine Schwester Grete betritt, um ihm etwas Essen zu bringen.  Gregor wagt sich kaum heraus, jede Begegnung mit der Familie endet im Desaster. Doch nach und nach wandelt sich die Situation: Gregor fühlt sich immer wohler in seinem neuen Körper und die Eltern werden aktiv. Sie beginnen nach langen Jahren der Untätigkeit wieder zu arbeiten. Dabei lassen sie Gregor zusehends verwahrlosen, er isst kaum noch und Staub sammelt sich auf seinem Panzer. Als er aus dem Zimmer schießt und eine Abendgesellschaft zu Tode erschreckt, bricht es aus Grete heraus:  &amp;quot;Weg muss es!&amp;quot;    Kafkas Erzählung beschreibt eindringlich das Gefühl von Fremdheit sich selbst und anderen gegenüber. Die Konsequenz ist der Rückzug – so lange,  bis man als Fremd-Körper aus der Gesellschaft entfernt wird.    </description>  <date>30.12.2006</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Der Räuber Hotzenplotz</title>  <creator>Eine Koproduktion von Showcase Beat Le Mot mit dem THEATER AN DER PARKAUE und dem FFT Düsseldorf / von Otfried Preußler</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=125</link>  <note></note>  <description>Räuber Hotzenplotz mit den sieben Messern und der Pfefferpistole hat Großmutters Kaffeemühle gestohlen. Weil Wachtmeister Dimpfelmoser notorisch im Dunkeln tappt, machen sich Kasperl und Seppel auf Räuberjagd. Dabei geraten sie in Hotzenplotz' Fänge und müssen sich mit dem großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann herumschlagen.  Die Kasperlegeschichten um den RÄUBER HOTZENPLOTZ sind Klassiker, die seit mehr als vierzig Jahren von Kindern auf der ganzen Welt verschlungen werden. Inspiriert sind sie von einer Urform des Theaters, der Commedia dell' Arte. Und so bringt die Hamburger Performancegruppe Showcase Beat Le Mot den RÄUBER HOTZENPLOTZ nach seinem jüngsten Ausflug auf die Kinoleinwand nun wieder dorthin zurück, wo er hingehört: Ins Theater! In ihrer Inszenierung setzen sie auf alle Mittel, die das Theater zu bieten hat. Mit Musik, Spiel und Zauberei erfinden sie ungeahnte Möglichkeiten, die Hotzenplotz-Abenteuer zu erzählen.  Otfried Preußler (geboren 1923) schrieb DER RÄUBER HOTZENPLOTZ, NEUES VOM RÄUBER HOTZENPLOTZ und HOTZENPLOTZ 3 zwischen 1962 und 1973.  Die Performancegruppe Showcase Beat Le Mot besteht seit 1997. In ihren Arbeiten verbinden sie die verschiedensten Genres, Materialien und Texte zu einem sinnlichen und humorvollen Theaterereignis. Theorie steht neben Pop, Deklamation neben Aktion und zwischendrin gibt's was zu essen. Dabei stehen Showcase Beat Le Mot meist selbst auf der Bühne.Am 2. Dezember 2007 wurde die Inszenierung DER RÄUBER HOTZENPLOTZ mit dem Impulse-Preis des Goethe-Instituts prämiert.In einem Auszug aus der Jurybegründung hieß es: &amp;amp;nbsp;„Showcase Beat Le Mot ist es gelungen, den bekannten Kinderbuchklassiker einmal ganz anders zu erzählen. Mit großem Charme und unter Aufbietung aller legalen und halblegalen Theatermittel wie Illusion, Desillusion, Zauberei, Ironie, Tanz und Gesang rekonstruieren sie gemeinsam mit ihren jungen Komplizen im Publikum die Geschichte vom Kaffeemühlen-stehlenden Hotzenplotz. Sie nehmen die Kinder ernst, ohne sich ihnen anzubiedern. Und vertreiben dabei alle Klischees, die die Kinder vorher aus Kassette und Film im Kopf hatten.&amp;quot;   
   
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts wird diese Produktion im nächsten Jahr auf internationale Gastspieltour gehen.  Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds</description>  <date>01.02.2007</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Warum kommen Dinge durcheinander?</title>  <creator>nach Gregory Bateson / aus dem Englischen von Hans Günter Holl</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=162</link>  <note></note>  <description>Das Denken gehört zu den komplexesten Vorgängen, die das  menschliche Gehirn vollziehen kann. Selbst ein Supercomputer, der bis zu 10  Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde bewältigt, kommt nicht an diese  Leistung heran. Aber was ist Denken? Wie funktioniert Kommunikation und wie  entsteht Wissen?                              
Ein Vater unterhält sich mit seiner Tochter. In verblüffend  einfachen Worten treten in diesen Gesprächen die Bedingungen unseres  Weltverständnisses klar hervor. Kommunikation und Denkstrukturen werden durch  die Art und Weise deutlich, wie das Gespräch zwischen dem Vater und seiner  Tochter verläuft. Immer wieder bringt sie ihn an Punkte, an denen er nicht  weiterweiß: Was bedeutet Unordnung? Was ist eine Information und was ein  Klischee? Warum fuchteln die Franzosen immer so mit ihren Armen herum? Auf eine  Frage folgt eine neue Frage. Beispiel türmt sich auf Beispiel, der Turm fällt  in sich zusammen und die Gedanken müssen neu sortiert werden. Das Denken als  ein Kartenhaus. Ein Spiel. Ein großes Vergnügen.Gregory Bateson (1904 – 1980) durchstreifte die entlegensten  Wissensgebiete und setzte sie miteinander in Beziehung. Sein Denken war  spontan, kreativ und gleichzeitig streng analytisch. Die von ihm verfassten  Dialoge zwischen Vater und Tochter sind Teil seines Hauptwerks ÖKOLOGIE DES  GEISTES aus dem Jahr 1972.                            
&amp;amp;nbsp;</description>  <date>21.10.2007</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die Regentrude</title>  <creator>Ein Märchen von Theodor Storm</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=164</link>  <note></note>  <description>Die Sonne brennt, die Menschen haben sich in den Häusern  verkrochen. Mutter Stine kämpft um ihre Existenz – die Trockenheit hat ihre  Ernte zerstört. Die Regentrude schickt keinen Tropfen mehr – der Feuermann hat  die Macht über das Wetter! Nur der Wiesenbauer steht zufrieden in der Tür.  Seine sumpfigen Wiesen, die kein anderer kaufen wollte, bringen reichen Ertrag.  Seine Tochter Maren hat sich in Andrees, Mutter Stines Sohn, verliebt. Der  Wiesenbauer lässt sich auf eine Wette ein: Wenn Maren und Andrees es binnen 24  Stunden schaffen, die Regentrude zu wecken, soll die Hochzeit besiegelt sein.  Die beiden machen sich auf eine abenteuerliche Reise durch ausgedörrte  Landschaften. Als sie einen geheimnisvollen Garten betreten, muss Maren allein  weiter.
</description>  <date>24.10.2007</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die Schutzhütte</title>  <creator>von Peer Wittenbols/aus dem Niederländischen von Uwe Dethier</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=166</link>  <note></note>  <description>Deutschsprachige ErstaufführungEs ist Winter. Aber kein netter, kuscheliger Winter mit Adventsliedern, Früchtetee und dem Kuschel-Eisbären Knut als Kinderzimmerstar, sondern eine grimmig kalte Eiswüste mitten im Nordpolarmeer. Dort strandet das Schiff der niederländischen  Polarexpedition, festgefroren im Packeis, und auf Monate kein Sonnenstrahl in Sicht. Die Besatzung  baut aus Treibholz eine Schutzhütte für den Winter. Darin sitzen die Männer  Woche um Woche und warten auf die ersten Sonnenstrahlen, die das Eis endlich  zum Schmelzen bringen sollen. Draußen warten die Eisbären. Während denen drinnen langsam die guten Witze ausgehen, kommt  Sehnsucht auf. Ist es schlimmer, eine 150 Kilo schwere Frau zu vermissen als  etwas ganz ohne Gewicht, wie den Duft von Apfelpfannkuchen?  
DIE SCHUTZHÜTTE beruht auf einem niederländischen  Seefahrermythos um den großen Entdecker Willem Barents, dem es im Winter  1596/97 als erstem Europäer gelang, in der Arktis zu überwintern. Der  niederländische Autor Peer Wittenbols, geboren 1965, schrieb nach dieser  Legende ein äußerst groteskes und komisches Stück für Kinder.                                  
                                    
</description>  <date>03.02.2008</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Alkohol!</title>  <creator>Lajos Talamonti und Kathrin Wilkes</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=169</link>  <note></note>  <description>                                                                  
    Uraufführung                 
Gefördert aus Mitteln  des Hauptstadtkulturfonds                                           
Schon Homer Simpson sagte, dass Alkohol Ursache und Lösung  aller Probleme sei. Das mag damit zusammenhängen, dass es ein elementares  menschliches Bedürfnis ist, sich von Zeit zu Zeit zu berauschen. Trinken  zwischen Sinnsuche und Konsum, Bewusstseinserweiterung und Realitätsflucht,  Spaß und Ekel, Geist und Sprit. Was aber passiert, wenn es zu jugendlichen  Alkoholexzessen am Wochenende kommt? Ist der erste Vollrausch ein  Initiationsritual? Trinken als notwendige Kulturtechnik, um mal Urlaub von sich  selbst zu machen? Oder steckt hinter der jugendlichen Sehnsucht nach Ekstase,  Rausch und geplantem Kontrollverlust ein Problem?                                      
Ein Filmregisseur und seine Schauspieler gehen diesen Fragen  beim Dreh eines Spielfilms nach. Begleitet von der Livekamera, wird das Thema  Alkohol zwischen Partyspaß, Gruppendruck und Absturz im wahrsten Sinne des  Wortes aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Die Theaterbühne wird zum  Filmstudio. Das Theaterpublikum beobachtet den Dreh und ist als Komparserie mit  dabei. Ein Abend mit Livemusik, die von Denis Fischer komponiert und  präsentiert wird.                                
Lajos Talamonti, 1969 in München geboren, arbeitet als Regisseur und  Darsteller. Im Herbst 2006 war die erfolgreiche Produktion SUPERPOSITION. EINE  WISSENSGESELLSCHAFT seiner Gruppe &amp;quot;Ersatzverkehr / Urban Lies&amp;quot; und  der sophiensæle als Gastspiel am THEATER AN DER PARKAUE zu sehen. Denis Fischer  ist Sänger, Komponist, Schauspieler, Regisseur und Autor.                                  
Als Schirmherrin  konnte die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Frau&amp;amp;nbsp;Katrin  Lompscher gewonnen werden.                                      
&amp;amp;nbsp;                                      
                                                                    
</description>  <date>01.04.2008</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Das doppelte Lottchen</title>  <creator>von Erich Kästner</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=173</link>  <note></note>  <description>Sommerferien. Im Ferienheim in Seebühl am Bühlsee trifft die  vernünftige und stille Lotte Körner aus München auf die freche und ausgelassene  Luise Palfy aus Wien. Zum allgemeinen Entsetzen sehen sich die beiden Mädchen  zum Verwechseln ähnlich. Natürlich ist das kein Zufall: Lotte und Luise sind  die beiden Hälften eines Zwillingspaares, das mit der Trennung der Eltern  geteilt wurde. Das würden die beiden am liebsten rückgängig machen – und so  fährt nach den Ferien eine ungewöhnlich wilde &amp;quot;Lotte&amp;quot; nach München  und eine erstaunlich stille &amp;quot;Luise&amp;quot; nach Wien. Ihre Mission: die  Wiedervereinigung der Familie. Dabei produzieren sie kräftige Verwirrung sowohl  bei Lehrern und Schulfreunden als auch bei ihren Eltern.Erich Kästner (1899 – 1974) schrieb mit DAS DOPPELTE  LOTTCHEN nicht nur die bekannteste Verschwörungsgeschichte der deutschen  Kinderliteratur, sondern auch das erste Kinderbuch der Nachkriegszeit zum Thema  Scheidung der Eltern.                  
</description>  <date>04.07.2008</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die grüne Wolke</title>  <creator>Alexander Sutherland Neill / aus dem Englischen von Harry Rowohlt</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=638</link>  <note></note>  <description>    
    
  
  
    
    
Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE&amp;amp;nbsp; mit norton.commander.productions.            
Sämtliche Kleider und Bücher dieser Welt, alle  Luxuslimousinen, die Delikatessen der nobelsten Geschäfte, Reisen und&amp;amp;nbsp; Kino, Spaghetti und Popcorn in Hülle und  Fülle, im Londoner Buckingham Palace durch die Zimmer stürmen, die Hüte von  Queen Mum aufsetzen – das alles und noch viel mehr ist plötzlich umsonst zu  haben. Einzige Bedingung: Man zählt zu den letzten Überlebenden der Erde. Zu  ihnen gehören der Lehrer A. S. Neill, eine Handvoll Kinder sowie der exzentrische Millionär Pyecraft. Seinem Luftschiff haben sie es zu verdanken, dass  sie nicht wie alle anderen Menschen von der grünen Wolke versteinert wurden.  Aber das Fleisch in den Metzgereien wird faul, die Haushunde bilden wilde Rudel  und die Energieversorgung bricht zusammen. Zudem gibt es noch weitere  Überlebende. Doch die haben nicht immer die besten Absichten.                                               
Der Roman DIE GRÜNE WOLKE (Originaltitel: THE LAST MAN ALIVE)  entstand, als die Schüler von Summerhill den Schulgründer A. S. Neill  aufforderten, eine Geschichte zu erzählen – mit ihnen als Helden.                                             
Harriet Maria und Peter Meining arbeiten als norton.commander.productions. an den Schnittstellen von Kunst, Theater und  Film.                          
Wenn Sie das Projekt unserer Premierenklasse zur Inszenierung sehen möchten, klicken Sie hier.</description>  <date>21.09.2008</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Rotkäppchen</title>  <creator>von Joël Pommerat/aus dem Französischen von Isabelle Rivoal</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=652</link>  <note></note>  <description>Deutschsprachige ErstaufführungDiese Inszenierung   ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Wir bitten Sie, von einem   Vorstellungsbesuch mit jüngeren Kindern abzusehen.                    
Immer wenn das Rotkäppchen sich langweilt, bittet es die  Mutter, Monster zu spielen: Es lässt sich erschrecken und gruselt sich wohlig.  Das Mädchen will seine Großmutter besuchen, muss zuvor jedoch den perfekten  Pudding kochen. Rotkäppchen macht sich auf den Weg, schwankend zwischen der  Furcht vor dem Wald, der ihm gespenstisch erscheint, und der Lust, ganz allein  unterwegs zu sein. Da steht der Wolf vor ihm und schlägt einen Wettlauf zum  Haus der Großmutter vor.                               
Joël Pommerat, französischer Theater- und Filmautor und  Regisseur, gründete 1990 die Compagnie Louis Brouillard, mit der er bisher 17  Stücke zur Uraufführung brachte. Zuletzt waren seine Arbeiten beim Festival  d'Avignon und bei&amp;amp;nbsp; &amp;quot;Theater der Welt  2008&amp;quot; in Halle zu sehen. Mit seiner Bearbeitung eines der bekanntesten  europäischen Märchenstoffe hat er erstmals ein Stück für Kinder geschrieben.</description>  <date>30.11.2008</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Peterchens Mondfahrt</title>  <creator>von Gerdt von Bassewitz</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=653</link>  <note></note>  <description>Eine  Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit Showcase Beat Le Mot, Schauspiel Frankfurt und Dschungel Wien                
&amp;amp;nbsp;                
Vier  ausgewachsene Maikäfer begehen im Tempel des Sechsten Beinchens ein feierliches  Insektenritual: Gemeinsam gedenken sie des großen Abenteuers ihres Vorfahren  Sumsemann, als dieser zusammen mit den Kindern Peterchen und Anneliese zum Mond  reiste, um von dort das Maikäferbeinchen wiederzuholen, das der Mondmann  geraubt hatte. In theatraler Andacht vollziehen sie erneut die Ereignisse der  Schicksalsreise. Sie zeigen die Begegnung mit dem Sandmännchen, die Rast auf  der Sternenwiese und die Prüfungen durch die Naturgewalten Donner, Blitz,  Sturm, Wasser, Eis und Schnee. Während sie Planetenpfannkuchen braten, süße  Himmelsziegenhörnchen backen und Milchstraßenpopcorn an die Gemeinde verteilen,  erinnern sie sich an die Fahrt über die Milchstraße, die Ankunft auf der  Weihnachtswiese und den Kampf mit dem Mondmann. Wie damals Peterchen und  Anneliese ihrem Vorfahren halfen, so müssen nun die Kinder im Publikum den  Maikäferbrüdern helfen, den Ritus zu vollziehen und die alte Geschichte gut zu  Ende zu bringen. Ein interaktives Theaterabenteuer von Showcase Beat Le Mot für  alle ab 6 Jahren!                
&amp;amp;nbsp;                
Die  Performancegruppe Showcase Beat Le Mot feierte zuletzt mit DER RÄUBER  HOTZENPLOTZ große Erfolge. In PETERCHENS MONDFAHRT zeigen sie eine fantastische  Welt voller unberechenbarer Naturgewalten, abenteuerlicher Verkehrsmittel und  schaurig-schöner Landschaften.</description>  <date>24.02.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt</title>  <creator>nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner / Fassung Franziska Ritter</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=657</link>  <note></note>  <description>Es ist wie verhext! Kaum setzt sich die Mannschaft um  Löschmeister Wasserhose zur Kaffeepause hin, da klingelt auch schon das  Telefon. Und weil die Feuerwehr zum Helfen da ist und nicht zum Kaffeetrinken,  wird die Stulle abgelegt und der Schutzhelm aufgesetzt. Die Feuerwehr ist in  Windeseile zur Stelle und hilft und rettet. Ob bei Oma Eierschecke in der  Kaffeestraße, am Schwanenteich, im Tierpark oder sonst wo in der Stadt:  Löschmeister Wasserhose und seine Mannschaft pumpen Keller aus, ziehen Jungen  aus dem Wasser, löschen Brände und machen umgestürzte Bäume zu Kleinholz –  jeder Handgriff sitzt und alle wissen, was zu tun ist. Selbst Wachtmeister  Meier, der sonst nur ans Essen denkt, ist ganz bei der Sache. Und trotzdem: Es  ist nicht immer einfach, ein Retter zu sein. Ein turbulenter Ausflug in die  Welt einer Feuerwehrmannschaft.                          
                                                                          
Mit freundlicher Unterstützung durch die BERLINER FEUERWEHR. Zur Website der BERLINER FEUERWEHR für Kinder geht es&amp;amp;nbsp;hier.     
Und hier geht es zu einem Song-Clip mit dem Titel WER MUSS HER? - DIE  FEUERWEHR. Gesungen von Löschmeister Wasserhose und seiner Mannschaft.</description>  <date>22.04.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen</title>  <creator>von James Krüss in einer Fassung von Grazyna Kania</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=651</link>  <note></note>  <description>Timm Thaler besitzt das schönste Lachen weit und breit.  Trotzdem ist sein Leben eine Qual: Nach dem Tod des Vaters bleiben ihm nur die  missgünstige Stiefmutter und ihr Sohn. An einem Sonntag auf der Pferderennbahn  lernt Timm den Baron Lefuet kennen, der ihm einen Handel vorschlägt: Timms  Lachen gegen die Fähigkeit, jede Wette zu gewinnen. Der Junge willigt ein –  endlich raus aus dem kleinen Haus in der engen Gasse!Aber das verkaufte Lachen erweist sich als unersetzlich. Als  trauriger, ernster Junge, von anderen misstrauisch beäugt und gemieden, macht  Timm sich auf, sein Lachen zurückzugewinnen. Die Jagd über die Kontinente  beginnt im Hamburger Hafen und führt ihn um die halbe Welt. Sein Gegner spielt  stets etwas klüger – der Junge gerät von einem Abenteuer ins nächste und lässt  sich in immer neue Wetten verwickeln. Um die Macht des Barons zu brechen und es  mit seinen teuflischen Machenschaften aufnehmen zu können, braucht Timm die  Hilfe treuer Verbündeter.                    
James Krüss (1926 – 1997), Erzähler, Lyriker und Übersetzer,  wurde für seine fantastische Kinderliteratur unter anderem mit der  Hans-Christian-Andersen-Medaille ausgezeichnet. TIMM THALER, erschienen 1962,  ist sein bekanntestes Buch – eine meisterhafte faustische Erzählung für Kinder.</description>  <date>26.04.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Josette und ihre Eltern</title>  <creator>nach Eugène Ionesco in einer Fassung des THEATER AN DER PARKAUE/ aus dem Französischen von Herbert Asmodi und Irène Kuhn</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=659</link>  <note></note>  <description>Josette freut sich jeden Morgen auf neue Abenteuer. Und das  Leben ist voll davon. Egal, ob die Eltern noch todmüde sind, weil sie am Abend  zuvor erst im Restaurant, dann im Kasperletheater, dann in einem anderen  Restaurant, dann im Nachtclub und zuletzt wieder in einem Restaurant waren.  Egal, ob der Schreibtisch vor Arbeit überquillt, Josette fordert die ungeteilte  Aufmerksamkeit ihres Vaters. Gut, dass er Josette immer und immer wieder in  fantastische Geschichten zu verwickeln weiß, so dass sie am Ende mit dem Kopf  an der Decke klebt und auf eine ganz neue Welt schauen kann. Hier heißen dann  alle Jacqueline, ob Tante oder Großvater, ob Stiefbruder oder Mutter des  Stiefbruders, hier heißt der Käse Teppich und der Teppich Musikbox, hier muss  man aufpassen, dass man den Mond nicht aufknabbert und die Seele nicht  verfliegt. In Ionescos Geschichten von Josette und ihrer Familie sind die Dinge  nicht, wie sie sind. Aber die Welt&amp;amp;nbsp; ist  ein großer Abenteuerspielplatz.                      
Eugène Ionesco (1909 – 1994) gilt als einer der wesentlichen  Vertreter des absurden Theaters. Zu seinen großen Werken zählen DIE UNTERRICHTSSTUNDE, DIE KAHLE SÄNGERIN und DIE STÜHLE. Seine Geschichten für  Kinder schrieb er zwischen 1969 und 1971. </description>  <date>12.07.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Kopf oder Zahl</title>  <creator>von Katja Hensel / Uraufführung</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=702</link>  <note></note>  <description>Im Auftrag von THEATER AN DER PARKAUE und THOC / Staatstheater Zypern                  
&amp;quot;Jugendlicher  krankenhausreif geschlagen. Wieder Opfer von brutaler Jugendgewalt. Jugendliche  Gewalt eskaliert.&amp;quot; – Täglich von Neuem vermitteln uns die Medien, dass die  Gewalt unter Jugendlichen steigt. Dabei wird nahezu jeder Vorfall skandalös  ausgeschlachtet.              
Die Berliner Autorin Katja  Hensel untersuchte mit Schülern aus 7. bis 9. Klassen in Berlin und in Nikosia  auf Zypern die Perspektiven von Jugendlichen auf Gewalt: Wie wird aus einer  abfälligen Bemerkung ein Schlag ins Gesicht und aus diesem Schlag eine  Prügelorgie? Wie sieht Gewalt aus, wenn sie eskaliert? Wie wird sie anerzogen,  eingeübt, praktiziert, weitergegeben und von den Jugendlichen selbst gelebt?  Welche kulturellen und sozialen Muster durchläuft Gewalt? Die entstandenen  Texte und improvisierten Szenen der Jugendlichen bilden die Materialgrundlage  für Katja Hensels Stück KOPF ODER ZAHL.                  
Hauptfigur des Stücks ist  der 15-jährige Christopher, der für mehrere Wochen in den Jugendarrest muss,  nachdem er einen anderen Jungen brutal zusammengeschlagen hat. Danach will er  alles anders machen: Er strengt sich in der Schule an und sagt sich von seinen  ehemaligen Freunden los. Das friedliche, vorurteils- und gewaltfreie Miteinander  der Kulturen wird sein neues Ideal und  niemand soll erfahren, dass er im Arrest war. Aber das neue Leben will sich  nicht einstellen: Seine Eltern haben nie Zeit. Die ehemaligen Freunde sorgen  dafür, dass er sie nicht vergisst. Die neuen Mitschüler sabotieren ihn.  Außerdem erscheint der Andere auf der Bildfläche und macht ihm das Leben  schwer: Ständig kommentiert er Christophers Handlungen und Aussagen, er  entlarvt ihn als Lügner und wettet, dass Christopher in kürzester Zeit wieder  im Knast landet. Ein anstrengender, bis an die Grenzen gehender Kampf zwischen  beiden beginnt. Mal hat der eine, mal  der andere die Oberhand – Kopf oder Zahl. Am Ende steht eine folgenreiche  Explosion in Christophers Schule.                  
Katja Hensel ist Autorin  und Schauspielerin. KOPF ODER ZAHL ist ein Auftragswerk von THEATER AN DER  PARKAUE und dem THOC / Staatstheater Zypern im Rahmen des Großprojektes  &amp;quot;Young Europe – Young Creation and Education in Theatre&amp;quot;, das von der  European Theatre Convention präsentiert wird.              
Katja Hensel über ihr Stück KOPF ODER ZAHL                      
Katja Hensel on her play HEADS OR TAILS</description>  <date>03.10.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Schneeweißchen und Rosenrot</title>  <creator>von den Brüdern Grimm / in einer Fassung von Karola Marsch und Wolf Bunge</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=697</link>  <note></note>  <description>Schneeweißchen und Rosenrot leben mit ihrer Mutter in einem  kleinen Haus im Wald. Im Sommer sammeln sie Früchte und Kräuter, schlagen Holz  und pflegen ihre Rosenstöcke im Vorgarten. Im Winter spinnen sie Garn, weben Tücher  und lauschen am Kamin den Geschichten der Mutter. Das Leben scheint so immer weiterzugehen.            
Was für eine Aufregung, als eines Abends im Winter ein Bär  an die Tür klopft und um Obdach bittet. Nach dem ersten Schreck können  Schneeweißchen und Rosenrot gar nicht mehr von ihm lassen: Sie kraulen sein  Fell, kugeln mit ihm herum. Der Bär kommt kaum dazu, sie zu bremsen. Doch im Frühjahr  verlässt er die beiden Mädchen: Er müsse seine Schätze vor einem Zwerg behüten.            
Als die Mädchen kurz darauf im Wald einem Zwerg begegnen,  der seinen Bart in einem Baumstamm eingeklemmt hat, befreien sie ihn beherzt  aus seiner Misere. Doch sie ernten nur Geschimpf und Gezeter. Der Bart, das  kostbarste Stück des Zwerges, ist nun ab.                    
Auf der großen Bühne des THEATER AN DER PARKAUE erzählt  Regisseur Wolf Bunge das Märchen vom trauten Heim und dem steten und gutmütigen  Helfen der Mädchen als Abenteuer mit vielen Verwandlungen. Mit der neuen  Inszenierung für unsere kleinsten Zuschauer tauchen wir ins Märchenreich, in  dem Zauberkräfte regieren und aus Bären Prinzen werden.             
SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT  wird die 500. Inszenierung seit Gründung des Theaters sein.</description>  <date>07.10.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Leuchte Berlin, leuchte!</title>  <creator>Eine Weihnachtsgeschichte von Lothar Trolle / im Autrag des THEATER AN DER PARKAUE</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=703</link>  <note></note>  <description>Es ist Weihnachten in Berlin. Doch die Straßen der Stadt sind voller Menschen! Es scheint, als wäre die ganze Bevölkerung unterwegs. Man kommt nur noch zu Fuß weiter, der öffentliche Nahverkehr ist zum Erliegen gekommen, Radios und Telefone spielen verrückt. Gerüchte machen die Runde: Irgendwo im Osten, über den Dächern, soll eine Himmelserscheinung zu sehen sein, die sich niemand erklären kann. Manche behaupten, es sei ein Stern so groß wie ein vierstöckiges Hochhaus. Andere sprechen von einem Ufo. Von der Menge unbemerkt, kommt in der Stadt ein junges Paar mit einem Esel an. Ihr Weg führte über Flüsse, Meere und Autobahnen – immer entlang des Begrenzungsstreifens – Richtung Berlin und schließlich weiter nach Lichtenberg. Sie suchen eine Bleibe, denn ein Kind ist unterwegs.Im Auftrag des THEATER AN DER PARKAUE schrieb Lothar Trolle eine Weihnachtsgeschichte, die die bekannten biblischen Motive und Figuren in das heutige Berlin überblendet und die Stadt in einen Ausnahmezustand versetzt. Die Montage aus Situationen, Typen und Bildern zeigt die überzeitliche Sehnsucht und Suche nach Frieden und einem erfüllten Leben.Mit LEUCHTE BERLIN, LEUCHTE! wird die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Berliner Dramatiker Lothar Trolle (geb. 1944) und dem Oberspielleiter Sascha Bunge fortgesetzt.Diese Inszenierung wurde mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis des THEATER AN DER PARKAUE Berlin e.V. realisiert.</description>  <date>29.11.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Softgun</title>  <creator>von Mats Kjelbye / aus dem Schwedischen von Dirk H. Fröse</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=704</link>  <note></note>  <description>&amp;quot;Es gibt immer  einen, der stärker ist als du.&amp;quot;       
Ed genießt es, Täter  zu sein. Wenn andere vor ihm und seiner Gang Angst haben, geht es ihm richtig  gut. Die Witterung aufnehmen, Beute machen, Euphorie erleben und der Held des  Abends sein. Dann fühlt Ed sich lebendig. Mit seinen Freunden haut er alles  zusammen. Einen Jungen attackieren sie so sehr, dass er zwischen Leben und Tod  schwebt: &amp;quot;Drei gebrochene Rippen, vier offene Wunden am Kopf, durchstochene  Lunge, ein gebrochener Schenkelknochen, blaue Flecken am Bauch, Rücken,  Hals.&amp;quot;       
In SOFTGUN erzählt  der 22-Jährige aus seinem Leben als Gewalttäter und -opfer. Seitdem er zehn  Jahre alt ist, sucht er immer wieder den Kick, das rauschhafte Erlebnis, das  sich einstellt, wenn andere sich schwächer fühlen. Aber Ed lernt auch die  andere Seite kennen, die Angst des Opfers, die Einsamkeit und die Erniedrigung.  Das Stück, das direkt an das Publikum gerichtet ist, arbeitet assoziativ mit  zahlreichen Zeitsprüngen und Rückblenden. Zwölf Lebensjahre erscheinen wie ein  einziger Tag. Die Sprache ist schnell und stark rhythmisiert, Gedankenströme  und Traumbilder wechseln sich mit lyrischen Einschüben ab.       
Mats Kjelbye  arbeitete als Schauspieler, drehte Kurzfilme und schrieb für den Rundfunk. Seit  2000 lebt er als Dramatiker und Dramaturg in Göteborg. Für SOFGTUN erhielt er  2008 den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis.           
Interview mit dem Autor Mats Kjelbye</description>  <date>29.12.2009</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung</title>  <creator>von Jakob Michael Reinhold Lenz</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=705</link>  <note></note>  <description>Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit der Hochschule für Schauspielkunst &amp;quot;Ernst Busch&amp;quot;, Abteilung Puppenspielkunst&amp;amp;nbsp;


Landauf,
landab wird über Bildung und Erziehung diskutiert – heute wie vor 200 Jahren.
Privaterziehung oder öffentliche Schule? Kreative Entfaltung oder harte Hand?
Während Eltern und Lehrer in DER HOFMEISTER über ideale Konzepte debattieren,
arbeiten die Kinder sich längst am Leben ab. 


Albrecht
Hirches Inszenierung zeigt Lenz'
Sturm-und-Drang-Klassiker als Spektakel mit Puppen und Menschen. Während zwei
Schauspieler die Vaterfiguren Geheimer Rat und Major verkörpern, werden alle
weiteren Figuren von Puppenspielstudenten gespielt. Dabei kommen sehr
unterschiedliche Puppentypen mit je eigener Bauweise, Spieltechnik und Ästhetik
zum Einsatz. Die Inszenierung zeichnet sich durch eine expressive Spielweise
aus und ist durch Bühnenmusik, Lichteinsatz, Rhythmus- und Tempowechsel
atmosphärisch stark aufgeladen. 
                    
Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 – 1792), Zeitgenosse von  Kant, Herder und Goethe, gehört zu den wesentlichen Vertretern des Sturm und  Drang. Der studierte Theologe schrieb zahlreiche Dramen sowie Lyrik, Erzählungen  und theoretische Schriften.  </description>  <date>28.02.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Irrungen, Wirrungen</title>  <creator>nach dem Roman von Theodor Fontane / Fassung Sascha Bunge</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=698</link>  <note></note>  <description>Lene, eine Wäscherin aus dem Tiergarten, liebt Botho, einen  adligen Offizier der Königlich-Preußischen Garde. Doch sie hat es von Anfang an  geahnt: Diesen Mann wird sie nie heiraten können. Das Gefühl zwischen den  beiden stimmt, aber der Standesunterschied schwebt über ihnen wie ein  Damoklesschwert. Bothos Familie wünscht sich eine wohlhabende Frau für ihn. Er  begehrt gegen diesen Wunsch nicht auf und heiratet Käthe – hübsch, aus gutem  Hause, uninteressant. Die Trennung von Lene ist besiegelt. Jahre später haben  sich beide in die gesellschaftliche Ordnung eingepasst. Botho lebt mit Käthe,  Lene hat den bürgerlichen Gideon geheiratet. Aber die Erinnerung an die  Vergangenheit bleibt eine offene Wunde.               
Vor dem Hintergrund der Geschichte des preußischen Militarismus  nach 1848 ist IRRUNGEN, WIRRUNGEN eine Berliner Geschichte über die  Domestizierung von Gefühlen. Theodor Fontane (1819 – 1898) stellt in seinem  Roman, einem Meisterstück des bürgerlichen Realismus, zwei Gesellschaftssphären  gegenüber, deren soziale Grenzen unüberwindbar sind. Die Erfahrung der beiden  Hauptfiguren, ihr persönliches Glück aufgrund der allgemeinen Ordnung nicht  verwirklichen zu können, rollt er mit Einfühlungsvermögen und detailgenauem  Blick für die jeweiligen Milieus auf. Die Geografie Berlins wird dabei zum  Mitspieler.</description>  <date>04.03.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die Bremer Stadtmusikanten</title>  <creator>Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit Showcase Beat Le Mot, dem Schauspiel Frankfurt und Dschungel Wien / nach den Brüdern Grimm mit Texten von Showcase Beat Le Mot und Peter Ensikat</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=701</link>  <note></note>  <description>Was haben ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn  gemeinsam? Es sind Nutztiere. Und was geschieht mit Nutztieren, die dem  Menschen nichts mehr nutzen? Sie landen nach einem arbeitsreichen Leben  entweder in der Pfanne oder werden verkauft. Doch der Esel beweist in dieser  Geschichte seine Klugheit: &amp;quot;Etwas Besseres als den Tod findest du überall&amp;quot;,  sagt er sich und nimmt Reißaus. Damit beginnt die Geschichte von den Bremer  Stadtmusikanten, diesem frühen Roadmovie aus der Hausmärchensammlung der Brüder  Grimm. Unterwegs trifft der Esel den Hund, die beiden die Katze und sie zu  dritt den Hahn. Die vier Leidensgenossen schließen sich zu einer verschworenen  Gemeinschaft zusammen, um den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen. Mitten in der  dunklen Nacht kommen sie an ein Räuberbandenhaus, das sie unter Anwendung einer  List übernehmen und besetzt halten. Für Essen und ein warmes Plätzchen ist nun  gesorgt. Aber wie geht es weiter, wenn die Kohlen ausgegangen und die letzten  Vorräte verbraucht sind?                        
&amp;amp;nbsp;                        
Die Performancegruppe Showcase Beat Le Mot zeigt nach  PETERCHENS MONDFAHRT den zweiten Teil ihrer Tiertrilogie: vier ausgemusterte  Individualisten auf dem Weg zum schönen Leben.              
              
gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds</description>  <date>28.03.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Darwins Erbe</title>  <creator>Eine Koproduktion mit dem Théâtre National du Luxembourg / von Evelyne de la Chenelière / aus dem kanadischen Französisch von Gerda Poschmann-Reichenau</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=707</link>  <note></note>  <description>Deutschsprachige ErstaufführungSommer in Montreal. Während ihre Klassenkameraden die Ferien  genießen, sind Julien und Jacques in extremen Geldnöten: Bei einem  Pyramidengeschäft hat Julien nicht nur sein Geld, sondern auch die Ersparnisse  seines Freundes versetzt. Schnell müssen 500 kanadische Dollar her. Sonst gibt  es Ärger mit dem Schläger Luc, von dem Julien das Geld geliehen hat. Die Jungen  raufen sich die Haare, wie sie heil aus der Situation herauskommen. Jacques wird  immer ärgerlicher: Nicht nur, dass er sein mühsam erspartes Geld, das er mit  dem Sammeln von Pfanddosen verdient hat und von dem er sich ein Fahrrad kaufen  wollte, verloren hat. Er versteht nicht, warum der wohlhabend aufwachsende  Julien nicht einfach seine Eltern um Hilfe bittet. Sie suchen fieberhaft nach  einer Lösung, das Geld aufzutreiben. Dabei wird ihnen bewusst, wie schwierig es  ist, einen Freund aus einer anderen sozialen Schicht zu haben.                  
DARWINS ERBE stellt die Frage, welche Relevanz die Theorie  des &amp;quot;survival of the fi ttest&amp;quot; heute hat: Wer ist am besten an die  Gesellschaft angepasst? Ist die Persönlichkeit ausschlaggebend oder findet die  Auslese über Geld statt?                      
Evelyne da la Chenelière, 1975 in Montreal geboren,  absolvierte ein Literatur und Schauspielstudium in Paris. Sie schreibt Stücke  und Hörspiele und steht selbst auf der Bühne. Ihr Debut ERDBEEREN IM JANUAR  wurde 2000 von der &amp;quot;Académie québécoise du théâtre&amp;quot; als bestes Stück  ausgezeichnet.      
DARWINS ERBE&amp;amp;nbsp; wird von der Luxemburgerin Vicky Krieps inszeniert und ist eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE und dem Théâtre National du Luxembourg.</description>  <date>14.04.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Bettina bummelt</title>  <creator>Ein Tanzstück nach dem Kinderbuch von Elizabeth Shaw. Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit TWO FISH und dem tanzhaus nrw.</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=706</link>  <note></note>  <description>Zum 90. Geburtstag von Elizabeth Shaw                                  
Das Schaufenster eines Spielzeugladens, eine Katze im Gras  auf einer Blumenwiese – so viel Interessantes gibt es auf Bettinas Weg von der  Schule nach Hause zu sehen! Bettina vergisst dabei, dass die Mutter zu Hause  wartet. Jetzt ist ihr Essen nur noch lauwarm und den Rest vom Tag bekommen die  Hausaufgaben. Eines Tages geht die Mutter aus. Bettina macht das Abendessen und  wartet und wartet. Der Zeiger der Uhr bewegt sich kaum vorwärts. Ihre Sorge,  dass der Mutter etwas zugestoßen sein könnte, wird riesengroß. Da klappert der  Schlüssel im Türschloss. Die Mutter ist vom Regen durchnässt endlich wieder  daheim.                                            
Wie langsam kann man bummeln und wie bewegt sich jemand, der  ungeduldig wartet: Die Inszenierung BETTINA BUMMELT untersucht choreografisch  die Körpersprache von Müttern und Töchtern. BETTINA BUMMELT ist eine Geschichte  über die eigene Geschwindigkeit und die, die wir mit anderen teilen.                                            
Die irische Grafikerin und Kinderbuchautorin Elizabeth Shaw  lebte von 1946 bis zu ihrem Tod 1992 in Berlin. Ihre Kinderbücher (z.B. ZILLI,  BILLI UND WILLI oder DER KLEINE ANGSTHASE) erhielten zahlreiche Auszeichnungen.                                            
Die Tanzcompanie Two Fish, gegründet von Martin Clausen und  Angela Schubot, arbeitet seit 2001 in der freien Szene Berlins an  unterschiedlichen Formaten im Bereich Tanz, Theater und Performance.  </description>  <date>05.05.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Sternzeit F:A:S</title>  <creator>Eine Oper für Kinder</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=731</link>  <note></note>  <description>Der Straßenhändler Lazuli und die Prinzessin Laoula lernen  sich im Königreich Ouf kennen. Lazuli ohrfeigt den König, der sich unerkannt  unter das Volk gemischt hat. Daraus ergeben sich natürlich viele Verwicklungen.  Die Sterne über dem Königreich aber stehen günstig für Lazuli, und der  Astrologe Sirocco kann sie deuten. Oder etwa nicht?   Parallel zur Inszenierung von „L'Étoile&amp;quot;, dirigiert von Sir Simon Rattle  an der Staatsoper Unter den Linden, haben Kinder aus dem Bezirk  Berlin-Lichtenberg ihre eigene Version dazu erfunden. Natürlich ist alles wie  in der richtigen Oper: Solisten, Chor und Orchester sind dabei.              
Ein Projekt des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin  e.V. und der Staatsoper Unter den Linden. In Kooperation mit der Schostakowitsch-Musikschule  und dem Theater an der Parkaue.              
Information und Kontakt: www.sternzeit-fas.de</description>  <date>28.05.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Let's talk about sex</title>  <creator>Gastspiel  DAS HELMI in Koproduktion mit HAU Berlin</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=732</link>  <note></note>  <description>Ein AufklärungsstückVier Schaumstoff-Puppen mit sehr menschlichen Eigenschaften werden durch die tiefen Abgründe von erstem Kuss und erster Liebe gejagt. Dr. Sexopopoulus erklärt die Wirrungen und Veränderungen in der beginnenden Pubertät und verhaspelt sich auch schon mal in seinen theoretischen Ausführungen. Eine unterhaltsame Mini-Soap über Missgeschicke, Erfolgserlebnisse und Erkenntnisse rund um das Thema Sex in der vorpubertären Lebensphase.mit: Michelle Bray, Niklas Loycke, Emir Tebatebai, Musiker: Brian Morrow, Text / Konzept / Regie / Puppen / Musik: DAS HELMI, Künstlerische Mitarbeit: Florian Loyckegefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und vom Fonds Darstellende Künste e.V</description>  <date>08.06.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Die Brüder Löwenherz</title>  <creator>Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit den Bad Hersfelder Festspielen / von Astrid Lindgren</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=729</link>  <note></note>  <description>Karl Löwe, genannt Krümel, ist krank vom Husten. Er muss das  Bett hüten und alle sprechen vom Sterben. Sein großer Bruder Jonathan tröstet  ihn mit den Erzählungen von Nangijala, dem Land, das nach dem Leben kommt und  in dem großartige Abenteuer auf seine Besucher warten. Doch dann ist es  Jonathan selbst, der zuerst dorthin reist, weil er Karl aus einem Brand  rettete. Kurze Zeit darauf kommt auch Karl in Nangijala an. Jetzt sind die beiden  Brüder wieder vereint. Doch das idyllische Leben trügt: Tengil herrscht als  Tyrann über das Heckenrosental und fordert strengste Unterwerfung. Er droht den  Bewohnern des Tals, sie dem Ungeheuer Katla zum Fraß vorzuwerfen. Die Bewohner  des Kirschtals wollen Nangijala von ihm befreien. Aber ein Verräter in den  eigenen Reihen verhindert den Aufstand gegen Tengil. Mutig brechen die Brüder Löwenherz  auf, der Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten.             
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Astrid Lindgren (1907 – 2002) ist mit PIPPI LANGSTRUMPF,  RONJA RÄUBERTOCHTER ODER KALLE BLOMQUIST eine der bekanntesten  Kinderbuchautorinnen der Welt geworden. In ihren Geschichten stellt sie Kinder  ins Zentrum, die aktiv und selbstbestimmt ihr Leben in die Hand nehmen.             
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Die Bad Hersfelder Open-Air-Festspiele fanden 2010 zum 60.  Mal statt. Das THEATER AN DER PARKAUE war eingeladen, die Inszenierung DIE BRÜDER  LÖWENHERZ aufzuführen. Hier finden Sie Bilder zu diesem Gastspiel.</description>  <date>10.06.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>König Ödipus</title>  <creator>von Sophokles</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=733</link>  <note></note>  <description>Gastspiel Oldenburgisches  Staatstheater   
Theben wird von einer Pestepidemie heimgesucht. Um der  Ursache auf den Grund zu gehen, lässt König Ödipus das Orakel in Delphi  befragen. Die Antwort: Die Blutschuld, die seit der Ermordung von König Laios  auf der Stadt liegt, muss getilgt werden. Ödipus ordnet die Suche nach dem  Täter an – und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert: Immer mehr  Details verdichten sich zu der furchtbaren Gewissheit, dass Ödipus in  Unwissenheit über seine eigene Herkunft einen Vatermord begangen hat und mit  seiner Mutter Iokaste in inzestuöser Ehe lebt.     
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mit: Thomas Birklein, Vincent Doddema, Denis Larisch, Rika  Weniger und einem Chor junger Mädchen, Regie / Bühne / Kostüme: Albrecht Hirche    
&amp;amp;nbsp;      
</description>  <date>15.06.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Beschützer der Diebe</title>  <creator>Andreas Steinhöfel / in einer Fassung von Franziska Ritter</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=723</link>  <note></note>  <description>Uraufführung      
      
Das werden die trübsinnigsten Sommerferien aller Zeiten,  davon ist die 13-jährige Gudrun überzeugt: Nach der Scheidung der Eltern ist  sie gerade erst mit ihrer Mutter nach Berlin gezogen, wo sie niemanden kennt  außer ihrer besserwisserischen Cousine Dagmar. Doch dann rennt ihr Olaf in die  Arme und sie wird Zeuge eines echten Verbrechens: mitten auf der Museumsinsel  wird vor ihren Augen ein Mann entführt. Weil niemand ihnen Glauben schenkt,  erst recht nicht die Polizei, nehmen Gudrun, Dagmar und Olaf den Fall selbst in  die Hand. Einziger Anhaltspunkt ist ein Zettel mit der mysteriösen Aufschrift &amp;quot;KEM  5018&amp;quot; und einer ungleichmäßigen Zickzacklinie. Gibt es einen Zusammenhang  zu den antiken Kunstschätzen des Pergamonmuseums? Was hat ein berühmter  amerikanischer Modezar damit zu tun, der plötzlich in der Stadt auftaucht, und  welches Spiel spielt eigentlich der Kultursenator? Irgendwas ist da gewaltig  faul. Ein immer dichteres Netz an Hinweisen spannt sich zwischen Treptow und  Schöneberg, dem Hausvogteiplatz und dem Pergamonmuseum, vom Bahnhof Zoo bis in  den Friedrichshain. Eine atemberaubende Verbrecherjagd durch ganz Berlin  beginnt und bringt die Freunde ernsthaft in Gefahr. Bevor die drei den Fall  lösen können, müssen sie erst einmal lernen, sich gegenseitig zu beschützen.  Das ist gar nicht so einfach, denn immer wieder wird ihre Freundschaft durch  Geheimnisse, Vorurteile und Eifersucht auf die Probe gestellt.                        
Ein packender Berlin-Krimi, eine Freundschafts- und auch  eine Liebesgeschichte für alle, die wissen, dass die spannendsten Sommerferien  noch vor der Tür stehen.     
In Kooperation mit den staatlichen Museen zu Berlin bietet das Pergamonmuseum eine auf die Geschichte abgestimmte Führung für Kinder von 9-12 Jahren an.Termine:So 11.07. 2010, 11:30 Uhr - 13:00 UhrSa 17.07.2010, 14:30 Uhr - 16:00 UhrSo 25.07.2010, 11:30 Uhr - 13:00 UhrSa 31.07.2010, 14:30 Uhr - 16:00 UhrSo 08.08.2010, 11:30 Uhr - 13:00 UhrSa 14.08.2010, 14:30 Uhr - 16:00 UhrSo 22.08.2010, 11:30 Uhr - 13:00 UhrWeitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Pergamonmuseums.</description>  <date>01.07.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Sommer-Tanz-Projekt</title>  <creator></creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=745</link>  <note></note>  <description>Für die Werkstatt werden ca. 50 Teilnehmer zwischen   15 und  25 Jahren gesucht. Vorkenntnisse oder Tanzausbildung sind nicht   nötig. Anfänger  sind willkommen.       
Anmeldung   bis 28. Juli unter 030 – 50 91 44 48 oder  info@ftl-online.com  Die   Teilnahme ist kostenlos.Die Präsentation der Ergebnisse des   Sommer-Tanz-Projekts findet vom&amp;amp;nbsp;  20. bis   22. August 2010 statt.</description>  <date>20.08.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Lichterloh</title>  <creator>Koproduktion von UNITED PUPPETS und THEATER AN DER PARKAUE</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=734</link>  <note></note>  <description>Uraufführung          
Seit jeher beherrscht die Menschen die Faszination für das  Licht. Und gleichzeitig das Misstrauen gegenüber seiner großen Schwester, der  Dunkelheit. Von Sonne, Mond und Sternen über die Flamme bis hin zur Glühbirne  reicht das Arsenal der lichtgebenden Körper und Dinge, die eine wundersame  Anziehung ausüben. Benutzt man das Licht in Sprachbildern, geht es meist um  nicht weniger als um alles: &amp;quot;Das Licht der Welt erblicken&amp;quot; oder  &amp;quot;Das ewige Licht leuchten sehen&amp;quot; erzählen vom Anfang und Ende des  Lebens.      
Im Theater ist zunächst alles zappenduster. Wenn das Licht  angeht, beginnt das Spiel. Was passiert, wenn das Licht selbst zur Hauptfigur  wird? Was kann es außer an- und ausgehen? Es verselbstständigt sich, geht  spazieren, wird zum Punkt, ergießt sich, zerfällt in viele kleine Lichter, die  sich im Raum verteilen, geht ums Eck und kommt als etwas anderes wieder.      
Erstmals unternimmt das THEATER AN DER PARKAUE mit UNITED  PUPPETS einen Ausflug ins Theater für die Allerkleinsten. UNITED PUPPETS,  Melanie Sowa und Mario Hohmann, arbeiten in unterschiedlichen künstlerischen  Zusammenhängen mit Puppen und Objekten.  </description>  <date>12.09.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Frau Jenny Treibel oder Wo sich Herz zum Herzen find't</title>  <creator>nach Theodor Fontane in einer Fassung von Kay Wuschek</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=735</link>  <note></note>  <description>Jenny Treibel, eine geborene Bürstenbinder, präsentiert sich  als Mittelpunkt der bourgeoisen Gesellschaft Berlins. Ihre Feste mit  handverlesenen Gästen haben ein Ziel: zu zeigen, wie kultiviert, wohlhabend und  weltoffen die Treibels sind. Dies hält sie aber nicht davon ab, sich im Stillen  über verpasste Gelegenheiten in ihrem Leben zu beklagen: die Erfüllung einer  romantischen Liebe. Corinna Schmidt, Tochter aus einfachem Hause, will  ebenfalls hoch hinaus. Sie will Brillianten, träumt ein Wohlleben und eine  Villa. All das rückt in greifbare Nähe, als sich Jennys Sohn Leopold in sie  verliebt. Ohne die Einwilligung der Mutter verloben sie sich. Leopold hofft,  sich mit dieser Liebe von seiner Mutter zu emanzipieren, ihrer ewigen Gängelei  zu entkommen. Jenny aber tobt. Sie untersagt die geplante Heirat und die Liebe  von Leopold und Corinna zerfließt in Melancholie. Krank geworden, schwitzen sie  die Liebe aus, jeder für sich.  
In FRAU JENNY TREIBEL wird die Spaltung des Bürgertums auf die Spitze getrieben. Jenny Treibel als Vertreterin des Besitzbürgertums idealisiert Bildung, Poesie, einfaches Leben. Corinna Schmidt, Vertreterin des Bildungsbürgertums, strebt nach Besitz und Statussymbolen. Der Widerspruch zwischen Sein und Schein kommt ans Licht. Die Imitation der fremden Lebenssphäre erfolgt nach dem klassischen Komödienprinzip.&amp;amp;nbsp;</description>  <date>27.09.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Der Hase und der Igel</title>  <creator>von den Brüdern Grimm in einer Fassung von Sascha Bunge</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=736</link>  <note></note>  <description>Sonntagmorgen, ein schöner Tag, der Igel geht im Feld  spazieren. Während er das Wachstum seiner Steckrüben begutachtet, begegnet ihm  der Hase und macht sich über die kurzen Beine des Igels lustig. Kurz  entschlossen schlägt ihm der Igel einen Wettlauf vor: Wer der Schnellste ist,  soll einen Golddukaten und eine Flasche Branntwein gewinnen. Siegessicher  stimmt der Hase zu. Frau Igel daheim steht kopf: Wie kann es ihr Ehegatte allen  Ernstes wagen, mit dem Hasen ein Wettrennen zu verabreden? Nie und nimmer wird  der Igel gegen den Hasen und seine langen Beine gewinnen! Doch alles Zetern und  Streiten hilft nicht: Die Wette ist abgemacht, es gibt kein Zurück. Das Rennen  findet statt. Zu seiner großen Überraschung lässt der Igel den Hasen sein  blaues Wunder erleben. Fröhlich ruft er seinem verwirrten Gegner im Zieleinlauf  entgegen: &amp;quot;Ich bin schon da!&amp;quot; Der Hase versteht die Welt nicht mehr  und fordert eine Wiederholung des Wettrennens. Auch im nächsten Lauf ist der  Igel als Erster im Ziel. Mal um Mal wiederholt sich das Spiel, bis der Hase vor  Erschöpfung nicht mehr kann.Nie wird er erfahren, welchen Anteil Frau Igel daran hatte,  dass ihr Mann die Wette gewann. Ein großer Theaterspaß mit viel Musik für die  kleinsten Zuschauer, denen der Streit &amp;quot;Wer ist der Beste?&amp;quot; vermutlich  nicht unbekannt ist.</description>  <date>20.10.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Peter und der Wolf</title>  <creator>nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=737</link>  <note></note>  <description>Koproduktion von THEATER AN DER PARKAUE und  norton.commander.productions    
Ein  Wolf treibt im Wald sein Unwesen. Doch trotz der Warnungen des Großvaters  öffnet Peter eines Morgens unbekümmert die Gartentür, geht an den See im Wald,  spielt mit der Ente, spricht mit seinem Freund, dem kleinen Vogel. Dann hört  man den tiefen, vibrierenden Klang der Hörner und ahnt: Der Wolf kommt. Dann  ein lauter Beckenschlag, musikalischer Tumult und der Wolf hat die Ente  verschlungen. Aber er ist noch immer gierig und hungrig. – Genau betrachtet,  handelt es sich bei PETER UND DER WOLF um einen Thriller und um das  musikalische Spiel mit der Lust an der Angst. Mit Peter gibt es einen positiven  Helden, den in seiner Naivität nichts erschüttern oder ängstigen kann, während  das Publikum die Gefahr sieht, hört und spürt. Die daraus entstehende Spannung  mag einer der Gründe sein, weshalb Prokofjews musikalisches Märchen nach seiner  Uraufführung 1936 so populär wurde.  norton.commander.productions, Harriet Maria und Peter Meining, stehen für ein  Theater, das in seiner Kombination aus Sound, Sprache, Projektionen sowie den  Aktionen der Darsteller auf der Bühne eine filmische Suggestivkraft entfaltet.  norton.commander.productions gehören zu den innovativsten Theatermachern im  deutschsprachigen Raum und wurden im Mai 2010 mit dem George-Tabori-Preis für  herausragende freie Theater- und Tanzschaffende ausgezeichnet.    
Zum  60. Geburtstag des Hauses</description>  <date>16.11.2010</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Is there Anybody out there?</title>  <creator>von Stefan Faupel und Tim Blue / in englischer Sprache</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=738</link>  <note></note>  <description>Uraufführung  
Die Zuschauer sitzen auf der dunklen Bühne. Ein Knopf wird  betätigt und das Programm schaltet sich ein. Eine Reise durch das Universum  beginnt. Plötzlich stehen zwei Figuren im Raum: Dorothy und Alice. Sie treffen  zum ersten Mal auf echte Menschen. Wie aber sind sie an diesen Ort gelangt, wer  sind diese Leute da vor ihnen und in welcher Sprache reden die Menschen auf den  Stühlen? Unsicher, ob sie in eine Geschichte geraten sind, lassen sie sich  allmählich auf diese Begegnung ein. Die Fremden werden zu Freunden und alle  zusammen jagen durch Zeit und Raum. Sie passieren Grenzen, überwinden  Hindernisse, entrinnen Gefahren. Schließlich finden sie den Ausgang in ihr  Zuhause: die Zuschauer zurück in die reale Welt Berlins, Dorothy und Alice  zurück in ihre Geschichten mit Holzfällern, Löwen, rasenden Kaninchen und  Herzköniginnen.  Nach dem Erfolg von DR. SEUSS'S ABC produzieren wir erneut ein Stück in englischer  Sprache, in dem die Interaktion zwischen Schauspielern und Publikum oberstes  Prinzip ist.  </description>  <date>13.01.2011</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Das Gespenst von Canterville</title>  <creator>nach einer Erzählung von Oscar Wilde</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=739</link>  <note></note>  <description>Ein Schloss in England ist seit Generationen mit einem Fluch  belegt: Der Geist des ehemaligen Hausherrn Sir Simon, vor über 300 Jahren der Mörder  seiner Frau, irrt ruhelos durch die Gemäuer und treibt die Bewohner als  Gespenst von Canterville in den Wahnsinn. Seine Auftritte als &amp;quot;Der  Vampirmönch&amp;quot;, &amp;quot;Der Graf ohne Kopf&amp;quot;, &amp;quot;Rupert der  Rücksichtslose&amp;quot; oder &amp;quot;Jonas der Unbegrabene&amp;quot; lösen zerrüttete Nerven,  Schreikrämpfe und hysterische Anfälle aus. Doch seitdem die Familie des  amerikanischen Botschafters das Schloss bezogen hat, ist es mit den  gespenstischen Heldentaten vorbei. Niemand lässt sich vom Spuk beeindrucken:  Mr. Otis entfernt Blutflecke mit einem modernen Superreiniger, seine Frau  empfiehlt Öl gegen quietschende Ketten und die Zwillinge bringen dem Geist das  Gruseln bei. Aufs Äußerste beleidigt, sehnt sich das Gespenst nur noch nach der  ewigen Ruhe.  Oscar Wilde (1854 – 1900) galt im viktorianischen England gleichermaßen als  Erfolgs- wie als Skandalautor. DAS GESPENST VON CANTERVILLE von 1887 ist sein  erstes erzählerisches Werk. Seine Kunstmärchen, der Roman DAS BILDNIS DES  DORIAN GRAY und sein Stück SALOME sind in die Weltliteratur eingegangen</description>  <date>18.02.2011</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Der Schimmelreiter</title>  <creator>von Theodor Storm in einer Fassung von Kay Wuschek</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=740</link>  <note></note>  <description>Koproduktion des Volkstheaters Rostock mit dem THEATER AN  DER PARKAUEHauke Haien hat Großes vor. Der zielstrebige junge Mann  träumt davon, den Deichbau seines Dorfes zu revolutionieren, um das Land besser  gegen die gewaltigen Sturmfluten des Meeres zu schützen. Sein Wissen, seine  Fähigkeiten und die Fürsprache seiner Braut Elke verhelfen ihm in das Amt des  Deichgrafen. Hauke Haien glaubt sich am Ziel. Aber er unterschätzt das  Misstrauen der alteingesessenen Dorfbewohner, die den überlieferten Mythen,  nicht aber den neuen Techniken vertrauen und ein Menschenopfer für den neuen  Deich fordern. Der Riss durch diese zwei Welten ist unüberwindbar. Je  verbissener Hauke gegen den Glauben ankämpft, desto mehr verliert er die  Menschen, deren Leben vom Deichbau abhängt, aus dem Blick.  
  Theodor Storm (1817 – 1888) schrieb die Novelle DER SCHIMMELREITER nach langjähriger  Beschäftigung mit den Sagen und Mythen Schleswig-Holsteins. Schon seit seiner  Jugend hatten ihn die Gespenstergeschichten dieser Landschaft fasziniert.    
Premiere am Volkstheater Rostock: 19. November 2010    
</description>  <date>08.03.2011</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Radau!</title>  <creator>nach einem Hörspiel von Walter Benjamin</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=741</link>  <note></note>  <description>Kasperl hat schlechte Laune. Seppel hat ihm die Polizei auf  den Hals gejagt, seine Frau schickt ihn in den Fischladen, obwohl man vor Nebel  fast nichts sieht und die Schiffe im Hafen tuten so laut, dass einem die Ohren  zerreißen möchten. Als er dann vom Rundfunkreporter Maulschmidt vors Mikrofon  gezerrt wird, ist das Maß voll. Übers Radio macht sich Kasperl Luft, er  beschimpft Seppel mit einem ungebremsten Wortschwall. Der Sender ruft die  Polizei, Kasperl flieht und eine rasante Verfolgungsjagd beginnt. Der Rest der  Geschichte ist ein einziger Aufruhr, &amp;quot;ein Krachen, da kommt man nicht  gegen auf&amp;quot;: Es hagelt Ohrfeigen, im Zoo brüllt der Löwe gegen eine Horde  kreischender Kinder an, auf dem Jahrmarkt dröhnen Schießbudenlärm und ein  lauthals jammernder Chinese. Überall ist Polizei, sind Straßenbahnen, Schiffe,  Lokomotiven und am Schluss eine gewaltige Explosion. Kurz: Radau!  Walter Benjamin revolutionierte die Medientheorie. RADAU UM KASPERL (1932) ist  das erste Hörspiel für Kinder und die einzige seiner Arbeiten für den Rundfunk,  die als fragmentarisches Tondokument erhalten ist, und steht für den Versuch  Benjamins, im Hörspiel nicht nur eine Geschichte, sondern das Medium selbst zu  thematisieren: ein Hörspiel vom Hörspiel. Ein Medium solle sein Programm nicht  nur an den Anforderungen der Technik ausrichten, sondern auch an denen seines  Publikums. Regisseur Thomas Fiedler gibt dem Radio eine Bühne und nimmt das  Publikum mit in eine Welt aus Klang und Lärm und deren Herstellung.</description>  <date>16.03.2011</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Borderlines</title>  <creator>von Aisha Khan im Auftrag von THEATER AN DER PARKAUE und West Yorkshire Playhouse Leeds / in englischer und deutscher Sprache</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=742</link>  <note></note>  <description>Uraufführung          
Grenzen sind in der Regel Konfrontationsräume. Im günstigen  Fall gestatten und gestalten sie Begegnungen, im ungünstigen Fall verlaufen  diese Begegnungen gewalttätig und zeigen unauflösbare Differenzen auf. Das  Erkunden solcher Grenzräume ist erklärtes Ziel einer zweijährigen Kooperation  des THEATER AN DER PARKAUE mit dem West Yorkshire Playhouse im nordenglischen  Leeds unter dem Titel &amp;quot;BORDERLINES – Grenzerkundungen zwischen Berlin und  Leeds&amp;quot;.  In mehreren Arbeitsphasen haben Künstler, Dramaturgen und Theaterpädagogen  beider Häuser mit Jugendlichen aus beiden Städten gearbeitet, dabei deren  Erfahrungen ausgelotet und untersucht, wie kulturelle, soziale, historische und  mentale Grenzen Identität bestimmen. Die Berliner Mauer spielte dabei ebenso  eine Rolle wie der alltägliche Abgrenzungshabitus der verschiedenen sozialen  Schichten innerhalb einer Stadt, simpelste Sprachbarrieren sowie die Frage, ob  ein Kuss oder ein Messer geeignet sind, Grenzen zu überwinden. Aus dem  gewonnenen Material entwickeln die englische Autorin Aisha Khan und der  Berliner Performer und Regisseur Lajos Talamonti gemeinsam mit zwei englischen  und zwei deutschen Schauspielern ein zweisprachiges Stück, das im Frühjahr 2011  in Berlin und Leeds zur Aufführung kommen wird.  Premiere im West Yorkshire Playhouse Leeds: 3. Mai 2011  </description>  <date>06.04.2011</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Ten Seconds</title>  <creator>Koproduktion von Takao Baba und E-Motion mit dem tanzhaus nrw und dem THEATER AN DER PARKAUE</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=743</link>  <note></note>  <description>Uraufführung          
Facebook, MySpace oder Twitter erlauben uns virtuelle  Kontakte an fast allen Orten der Welt. Doch kein Bildschirm kann die Spannung  des ersten Augenblicks einer realen Begegnung ersetzen. Begegnung entsteht  durch Bewegung. Der erste Blick scannt in Sekundenschnelle die Gesichtszüge,  den Körper und das Outfit des Gegenübers. Entsteht Sympathie, Antipathie,  vielleicht Liebe? Wie viel Bewegung findet in zehn Sekunden statt, um sich  anzunähern oder Distanz zu verschaffen? Sechs Tänzer unterschiedlicher  Herkunft, sowohl künstlerisch als auch kulturell, prallen in der Choreografie  als Fremde aufeinander.  Die Mitglieder der Gruppe E-Motion arbeiten seit langem zusammen; viele ihrer HipHop-Streetdance-Projekte  haben sie gemeinsam produziert. 2007 haben sie mit der Produktion 2ND ID zum  ersten Mal die Theaterbühnen erobert. Die Suche nach Neuerfindungen von  Tanzstilen zieht sich kontinuierlich durch ihre Arbeit. Sie vermischen HipHop  mit traditionellen Tänzen, bedienen sich beim klassischen Ballett und finden  dafür einen Soundtrack, der von elektronischen und orientalischen Klängen bis  zur Klaviermusik reicht.      
&amp;amp;nbsp;Premiere am tanzhaus nrw in Düsseldorf: 6. Mai 2011</description>  <date>00.05.2011</date>  <location></location>  </item>  <item>  <title>Der goldene Topf - Märchen aus der neuen Zeit</title>  <creator>von E.T.A. Hoffmann in einer Fassung von Sascha Bunge</creator>  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=744</link>  <note></note>  <description>Student Anselmus, sympathisch und etwas ungeschickt, führt  ein durchschnittliches, wenig aufregendes Leben. Bis zu einem schicksalhaften  Ereignis am Himmelfahrtstag: Wundersame Dinge geschehen, als er sich  nichtsahnend unter einem Holunderbaum ausstreckt. Die Zweige und Blätter  beginnen zu wispern und flüstern. Goldene Schlangen mit tiefblauen Augen und  Glockenstimmen erscheinen ihm und lassen ihn voller Sehnsucht zurück: Er muss  die Schlange Serpentina aus dem fernen Atlantis finden. In den Augen seiner Kollegen  ist Anselmus krank oder dem Wahnsinn verfallen. Er selbst ist hin- und  hergerissen zwischen der phantastischen Neuentdeckung und seiner bürgerlichen  Karriere als Ehemann und Hofrat.  E.T.A. Hoffmann (1776 – 1822) führte eine Doppelexistenz zwischen Kunst und  bürgerlichem Beruf, die zum Hauptthema seines Schreibens wurde. Als einer der  wichtigsten phantastischen Schriftsteller widmete er sich der Beschreibung des  Grauens und des Unheimlichen als versteckter Bestandteil des bürgerlichen  Lebens.  Die Beschäftigung mit E.T.A. Hoffmann setzen wir am Beginn der Spielzeit  2011/2012 mit der Inszenierung DER SANDMANN fort, flankiert durch ein  umfangreiches Workshopangebot für Schulklassen und Lehrer.</description>  <date>21.06.2011</date>  <location></location>  </item></channel></rss>