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<title>Theater an der Parkaue: Repertoire</title>
<link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22</link>
<description>Repertoire</description>
<language>de</language>
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  <title>Die Kindertransporte - Berliner Kinder auf dem Weg nach London</title>
  <creator>Hans-Werner Kroesinger</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=26</link>
  <note></note>
  <description>UraufführungBerlin, Schlesischer Bahnhof. Von hier reisen im November 1938 einhundertsechsundneunzig jüdische Kinder aus Berlin mit dem ersten Kindertransport in die Freiheit Großbritanniens. Nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 öffnete die britische Regierung ihre Grenzen für die zeitweilige Aufnahme von bis zu 10 000 Kindern und Jugendlichen unter 17 Jahren. Jedes Kind darf einen Koffer, eine Tasche und zehn Reichsmark mit sich führen und ist mit einer Nummer abgezählt. Für die meisten ist es die erste große Reise überhaupt. Sie sind oft stolz, während es den Müttern und Vätern das Herz zerreißt. Wird es ein Wiedersehen geben? Der Abschied auf dem Bahnsteig wird ihnen verweigert, die Öffentlichkeit soll ausgeschlossen bleiben. In speziell eingerichteten Warteräumen umarmen Eltern und Kinder einander, die meisten ein letztes Mal. Am 2. Dezember treffen sie nach der Überfahrt von Hoek van Holland in Harwich ein. Für die Kinder ist diese Reise eine Reise des Abschieds: von der Kindheit, von den Eltern, von zu Hause, von der Sprache. Der letzte Kindertransport verlässt Berlin am 1. September 1939.Viele der betroffenen &amp;quot;Kinder&amp;quot;, wie sie sich noch heute nennen, treten erst langsam aus dem Schatten der Überlebenden der Konzentrationslager hervor und beginnen zögerlich, von ihren Erlebnissen der Trennung und ihren Erfahrungen in der neuen Welt zu erzählen. Die Inszenierung verfolgt in Dokumenten und Berichten der Zeitzeugen diese Lebenseinschnitte.LAUDATIO von Birgit Lengers zu DIE KINDERTRANSPORTE anlässlich der Verleihung des Brüder-Grimm-Preises des Landes Berlin 2007.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>22.04.2006</date>
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  <title>Der Fischer und seine Frau</title>
  <creator>Einar Schleef nach einem Märchen der Brüder Grimm</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=29</link>
  <note></note>
  <description>&amp;quot;Manntje, Manntje, Timpe Te, / Buttje, Buttje in der See, / meine Frau die Ilsebill, / will nicht so, wie ich es will.&amp;quot;           
Das schöne Haus will sie nicht, sie will ein Schloss. Das Schloss will sie nicht, sie will einen Palast. Königin will sie werden, Kaiser, Papst, dann Herrscher der Welt. Ihr Mann kann ihr nicht Einhalt gebieten. Und am Ende ist alles wie zuvor: Im Pisspott sitzen sie: der Fischer und seine Frau.           
Einar Schleef hat aus dem bekannten Grimmschen Märchen eine Geschichte gemacht, die den Zuschauer als Mitspieler braucht, um voranzukommen. Selbst aktiv beteiligt, erleben die Kinder diese beiden ungleichen Eheleute .          
Milan Peschel erzählt eine rasante Version der Schleefschen Vorlage, in der das Publikum zum Kommentator, Mitgestalter, Zuhörer, Mitleidenden, Voraussager, Diskutierer, Freudetaumelnden wird. Die Zuschauer erleben die Lust am immer Neuen der Frau Ilsebill ebenso wie die Verzweiflung des Fischers, der wieder und wieder zum Butt muss. Dazwischen steht der vermittelnde Erzähler als Fisch, hin- und hergerissen von einer Seite zur anderen und wieder zurück.                        
Ein Spiel mit Schauspielern und Kindern vom Wünschen und Habenwollen.          
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>20.06.2006</date>
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  <title>Der Räuber Hotzenplotz</title>
  <creator>Eine Koproduktion von Showcase Beat Le Mot mit dem THEATER AN DER PARKAUE und dem FFT Düsseldorf / von Otfried Preußler</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=125</link>
  <note></note>
  <description>Räuber Hotzenplotz mit den sieben Messern und der Pfefferpistole hat Großmutters Kaffeemühle gestohlen. Weil Wachtmeister Dimpfelmoser notorisch im Dunkeln tappt, machen sich Kasperl und Seppel auf Räuberjagd. Dabei geraten sie in Hotzenplotz' Fänge und müssen sich mit dem großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann herumschlagen.  Die Kasperlegeschichten um den RÄUBER HOTZENPLOTZ sind Klassiker, die seit mehr als vierzig Jahren von Kindern auf der ganzen Welt verschlungen werden. Inspiriert sind sie von einer Urform des Theaters, der Commedia dell' Arte. Und so bringt die Hamburger Performancegruppe Showcase Beat Le Mot den RÄUBER HOTZENPLOTZ nach seinem jüngsten Ausflug auf die Kinoleinwand nun wieder dorthin zurück, wo er hingehört: Ins Theater! In ihrer Inszenierung setzen sie auf alle Mittel, die das Theater zu bieten hat. Mit Musik, Spiel und Zauberei erfinden sie ungeahnte Möglichkeiten, die Hotzenplotz-Abenteuer zu erzählen.  Otfried Preußler (geboren 1923) schrieb DER RÄUBER HOTZENPLOTZ, NEUES VOM RÄUBER HOTZENPLOTZ und HOTZENPLOTZ 3 zwischen 1962 und 1973.  Die Performancegruppe Showcase Beat Le Mot besteht seit 1997. In ihren Arbeiten verbinden sie die verschiedensten Genres, Materialien und Texte zu einem sinnlichen und humorvollen Theaterereignis. Theorie steht neben Pop, Deklamation neben Aktion und zwischendrin gibt's was zu essen. Dabei stehen Showcase Beat Le Mot meist selbst auf der Bühne.Am 2. Dezember 2007 wurde die Inszenierung DER RÄUBER HOTZENPLOTZ mit dem Impulse-Preis des Goethe-Instituts prämiert.In einem Auszug aus der Jurybegründung hieß es: „Showcase Beat Le Mot ist es gelungen, den bekannten Kinderbuchklassiker einmal ganz anders zu erzählen. Mit großem Charme und unter Aufbietung aller legalen und halblegalen Theatermittel wie Illusion, Desillusion, Zauberei, Ironie, Tanz und Gesang rekonstruieren sie gemeinsam mit ihren jungen Komplizen im Publikum die Geschichte vom Kaffeemühlen-stehlenden Hotzenplotz. Sie nehmen die Kinder ernst, ohne sich ihnen anzubiedern. Und vertreiben dabei alle Klischees, die die Kinder vorher aus Kassette und Film im Kopf hatten.&amp;quot;                                                                
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts wird diese Produktion im nächsten Jahr auf internationale Gastspieltour gehen.         
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin). </description>
  <date>01.02.2007</date>
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  </item>
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  <title>Warum kommen Dinge durcheinander?</title>
  <creator>nach Gregory Bateson / aus dem Englischen von Hans Günter Holl</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=162</link>
  <note></note>
  <description>Das Denken gehört zu den komplexesten Vorgängen, die das  menschliche Gehirn vollziehen kann. Selbst ein Supercomputer, der bis zu 10  Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde bewältigt, kommt nicht an diese  Leistung heran. Aber was ist Denken? Wie funktioniert Kommunikation und wie  entsteht Wissen?                                            
Ein Vater unterhält sich mit seiner Tochter. In verblüffend  einfachen Worten treten in diesen Gesprächen die Bedingungen unseres  Weltverständnisses klar hervor. Kommunikation und Denkstrukturen werden durch  die Art und Weise deutlich, wie das Gespräch zwischen dem Vater und seiner  Tochter verläuft. Immer wieder bringt sie ihn an Punkte, an denen er nicht  weiterweiß: Was bedeutet Unordnung? Was ist eine Information und was ein  Klischee? Warum fuchteln die Franzosen immer so mit ihren Armen herum? Auf eine  Frage folgt eine neue Frage. Beispiel türmt sich auf Beispiel, der Turm fällt  in sich zusammen und die Gedanken müssen neu sortiert werden. Das Denken als  ein Kartenhaus. Ein Spiel. Ein großes Vergnügen.Gregory Bateson (1904 – 1980) durchstreifte die entlegensten  Wissensgebiete und setzte sie miteinander in Beziehung. Sein Denken war  spontan, kreativ und gleichzeitig streng analytisch. Die von ihm verfassten  Dialoge zwischen Vater und Tochter sind Teil seines Hauptwerks ÖKOLOGIE DES  GEISTES aus dem Jahr 1972.      
Mit WARUM KOMMEN DINGE DURCHEINANDER nimmt das THEATER AN DER PARKAUE teil am 17. ASSITEJ-Weltkongress 2011 in Kopenhagen.</description>
  <date>21.10.2007</date>
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  <title>Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt</title>
  <creator>nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner / Fassung Franziska Ritter</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=657</link>
  <note></note>
  <description>Es ist wie verhext! Kaum setzt sich die Mannschaft um  Löschmeister Wasserhose zur Kaffeepause hin, da klingelt auch schon das  Telefon. Und weil die Feuerwehr zum Helfen da ist und nicht zum Kaffeetrinken,  wird die Stulle abgelegt und der Schutzhelm aufgesetzt. Die Feuerwehr ist in  Windeseile zur Stelle und hilft und rettet. Ob bei Oma Eierschecke in der  Kaffeestraße, am Schwanenteich, im Tierpark oder sonst wo in der Stadt:  Löschmeister Wasserhose und seine Mannschaft pumpen Keller aus, ziehen Jungen  aus dem Wasser, löschen Brände und machen umgestürzte Bäume zu Kleinholz –  jeder Handgriff sitzt und alle wissen, was zu tun ist. Selbst Wachtmeister  Meier, der sonst nur ans Essen denkt, ist ganz bei der Sache. Und trotzdem: Es  ist nicht immer einfach, ein Retter zu sein. Ein turbulenter Ausflug in die  Welt einer Feuerwehrmannschaft.                                                      
Und hier geht es zu einem Song-Clip mit dem Titel WER MUSS HER? - DIE  FEUERWEHR. Gesungen von Löschmeister Wasserhose und seiner Mannschaft.                      
Wem das Stück BEI DER FEUERWEHR WIRD DER KAFFEE KALT gut gefallen hat, der hat die Möglichkeit im gleichnamigen Buch zu schmökern. Hier geht's zum Buch.          
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge). </description>
  <date>22.04.2009</date>
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  </item>
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  <title>Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen</title>
  <creator>von James Krüss in einer Fassung von Grazyna Kania</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=651</link>
  <note></note>
  <description>Timm Thaler besitzt das schönste Lachen weit und breit.  Trotzdem ist sein Leben eine Qual: Nach dem Tod des Vaters bleiben ihm nur die  missgünstige Stiefmutter und ihr Sohn. An einem Sonntag auf der Pferderennbahn  lernt Timm den Baron Lefuet kennen, der ihm einen Handel vorschlägt: Timms  Lachen gegen die Fähigkeit, jede Wette zu gewinnen. Der Junge willigt ein –  endlich raus aus dem kleinen Haus in der engen Gasse!Aber das verkaufte Lachen erweist sich als unersetzlich. Als  trauriger, ernster Junge, von anderen misstrauisch beäugt und gemieden, macht  Timm sich auf, sein Lachen zurückzugewinnen. Die Jagd über die Kontinente  beginnt im Hamburger Hafen und führt ihn um die halbe Welt. Sein Gegner spielt  stets etwas klüger – der Junge gerät von einem Abenteuer ins nächste und lässt  sich in immer neue Wetten verwickeln. Um die Macht des Barons zu brechen und es  mit seinen teuflischen Machenschaften aufnehmen zu können, braucht Timm die  Hilfe treuer Verbündeter.                                                              
James Krüss (1926 – 1997), Erzähler, Lyriker und Übersetzer,  wurde für seine fantastische Kinderliteratur unter anderem mit der  Hans-Christian-Andersen-Medaille ausgezeichnet. TIMM THALER, erschienen 1962,  ist sein bekanntestes Buch – eine meisterhafte faustische Erzählung für Kinder.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge).</description>
  <date>26.04.2009</date>
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  </item>
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  <title>Josette und ihre Eltern</title>
  <creator>nach Eugène Ionesco in einer Fassung des THEATER AN DER PARKAUE/ aus dem Französischen von Herbert Asmodi und Irène Kuhn</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=659</link>
  <note></note>
  <description>Josette freut sich jeden Morgen auf neue Abenteuer. Und das  Leben ist voll davon. Egal, ob die Eltern noch todmüde sind, weil sie am Abend  zuvor erst im Restaurant, dann im Kasperletheater, dann in einem anderen  Restaurant, dann im Nachtclub und zuletzt wieder in einem Restaurant waren.  Egal, ob der Schreibtisch vor Arbeit überquillt, Josette fordert die ungeteilte  Aufmerksamkeit ihres Vaters. Gut, dass er Josette immer und immer wieder in  fantastische Geschichten zu verwickeln weiß, so dass sie am Ende mit dem Kopf  an der Decke klebt und auf eine ganz neue Welt schauen kann. Hier heißen dann  alle Jacqueline, ob Tante oder Großvater, ob Stiefbruder oder Mutter des  Stiefbruders, hier heißt der Käse Teppich und der Teppich Musikbox, hier muss  man aufpassen, dass man den Mond nicht aufknabbert und die Seele nicht  verfliegt. In Ionescos Geschichten von Josette und ihrer Familie sind die Dinge  nicht, wie sie sind. Aber die Welt  ist  ein großer Abenteuerspielplatz.                                      
Eugène Ionesco (1909 – 1994) gilt als einer der wesentlichen  Vertreter des absurden Theaters. Zu seinen großen Werken zählen DIE UNTERRICHTSSTUNDE, DIE KAHLE SÄNGERIN und DIE STÜHLE. Seine Geschichten für  Kinder schrieb er zwischen 1969 und 1971.       
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>12.07.2009</date>
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  </item>
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  <title>Kopf oder Zahl</title>
  <creator>von Katja Hensel / Uraufführung</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=702</link>
  <note></note>
  <description>Im Auftrag von THEATER AN DER PARKAUE und THOC / Staatstheater Zypern&amp;quot;Jugendlicher  krankenhausreif geschlagen. Wieder Opfer von brutaler Jugendgewalt. Jugendliche  Gewalt eskaliert.&amp;quot; – Täglich von Neuem vermitteln uns die Medien, dass die  Gewalt unter Jugendlichen steigt. Dabei wird nahezu jeder Vorfall skandalös  ausgeschlachtet.                                
Die Berliner Autorin Katja  Hensel untersuchte mit Schülern aus 7. bis 9. Klassen in Berlin und in Nikosia  auf Zypern die Perspektiven von Jugendlichen auf Gewalt: Wie wird aus einer  abfälligen Bemerkung ein Schlag ins Gesicht und aus diesem Schlag eine  Prügelorgie? Wie sieht Gewalt aus, wenn sie eskaliert? Wie wird sie anerzogen,  eingeübt, praktiziert, weitergegeben und von den Jugendlichen selbst gelebt?  Welche kulturellen und sozialen Muster durchläuft Gewalt? Die entstandenen  Texte und improvisierten Szenen der Jugendlichen bilden die Materialgrundlage  für Katja Hensels Stück KOPF ODER ZAHL.                                    
Hauptfigur des Stücks ist  der 15-jährige Christopher, der für mehrere Wochen in den Jugendarrest muss,  nachdem er einen anderen Jungen brutal zusammengeschlagen hat. Danach will er  alles anders machen: Er strengt sich in der Schule an und sagt sich von seinen  ehemaligen Freunden los. Das friedliche, vorurteils- und gewaltfreie Miteinander  der Kulturen wird sein neues Ideal und  niemand soll erfahren, dass er im Arrest war. Aber das neue Leben will sich  nicht einstellen: Seine Eltern haben nie Zeit. Die ehemaligen Freunde sorgen  dafür, dass er sie nicht vergisst. Die neuen Mitschüler sabotieren ihn.  Außerdem erscheint der Andere auf der Bildfläche und macht ihm das Leben  schwer: Ständig kommentiert er Christophers Handlungen und Aussagen, er  entlarvt ihn als Lügner und wettet, dass Christopher in kürzester Zeit wieder  im Knast landet. Ein anstrengender, bis an die Grenzen gehender Kampf zwischen  beiden beginnt. Mal hat der eine, mal  der andere die Oberhand – Kopf oder Zahl. Am Ende steht eine folgenreiche  Explosion in Christophers Schule.                                    
Katja Hensel ist Autorin  und Schauspielerin. KOPF ODER ZAHL ist ein Auftragswerk von THEATER AN DER  PARKAUE und dem THOC / Staatstheater Zypern im Rahmen des Großprojektes  &amp;quot;Young Europe – Young Creation and Education in Theatre&amp;quot;, das von der  European Theatre Convention präsentiert wird.                                
Katja Hensel über ihr Stück KOPF ODER ZAHL                                        
Katja Hensel on her play HEADS OR TAILS      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Anne Paffenholz (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>03.10.2009</date>
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  </item>
  <item>
  <title>Leuchte Berlin, leuchte!</title>
  <creator>Eine Weihnachtsgeschichte von Lothar Trolle / im Auftrag des THEATER AN DER PARKAUE</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=703</link>
  <note></note>
  <description>Es ist Weihnachten in Berlin. Doch die Straßen der Stadt sind voller Menschen! Es scheint, als wäre die ganze Bevölkerung unterwegs. Man kommt nur noch zu Fuß weiter, der öffentliche Nahverkehr ist zum Erliegen gekommen, Radios und Telefone spielen verrückt. Gerüchte machen die Runde: Irgendwo im Osten, über den Dächern, soll eine Himmelserscheinung zu sehen sein, die sich niemand erklären kann. Manche behaupten, es sei ein Stern so groß wie ein vierstöckiges Hochhaus. Andere sprechen von einem Ufo. Von der Menge unbemerkt, kommt in der Stadt ein junges Paar mit einem Esel an. Ihr Weg führte über Flüsse, Meere und Autobahnen – immer entlang des Begrenzungsstreifens – Richtung Berlin und schließlich weiter nach Lichtenberg. Sie suchen eine Bleibe, denn ein Kind ist unterwegs.Im Auftrag des THEATER AN DER PARKAUE schrieb Lothar Trolle eine Weihnachtsgeschichte, die die bekannten biblischen Motive und Figuren in das heutige Berlin überblendet und die Stadt in einen Ausnahmezustand versetzt. Die Montage aus Situationen, Typen und Bildern zeigt die überzeitliche Sehnsucht und Suche nach Frieden und einem erfüllten Leben.Mit LEUCHTE BERLIN, LEUCHTE! wird die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Berliner Dramatiker Lothar Trolle (geb. 1944) und dem Oberspielleiter Sascha Bunge fortgesetzt.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge).</description>
  <date>29.11.2009</date>
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  </item>
  <item>
  <title>Softgun</title>
  <creator>von Mats Kjelbye / aus dem Schwedischen von Dirk H. Fröse</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=704</link>
  <note></note>
  <description>&amp;quot;Es gibt immer  einen, der stärker ist als du.&amp;quot;                         
Ed genießt es, Täter  zu sein. Wenn andere vor ihm und seiner Gang Angst haben, geht es ihm richtig  gut. Die Witterung aufnehmen, Beute machen, Euphorie erleben und der Held des  Abends sein. Dann fühlt Ed sich lebendig. Mit seinen Freunden haut er alles  zusammen. Einen Jungen attackieren sie so sehr, dass er zwischen Leben und Tod  schwebt: &amp;quot;Drei gebrochene Rippen, vier offene Wunden am Kopf, durchstochene  Lunge, ein gebrochener Schenkelknochen, blaue Flecken am Bauch, Rücken,  Hals.&amp;quot;                         
In SOFTGUN erzählt  der 22-Jährige aus seinem Leben als Gewalttäter und -opfer. Seitdem er zehn  Jahre alt ist, sucht er immer wieder den Kick, das rauschhafte Erlebnis, das  sich einstellt, wenn andere sich schwächer fühlen. Aber Ed lernt auch die  andere Seite kennen, die Angst des Opfers, die Einsamkeit und die Erniedrigung.  Das Stück, das direkt an das Publikum gerichtet ist, arbeitet assoziativ mit  zahlreichen Zeitsprüngen und Rückblenden. Zwölf Lebensjahre erscheinen wie ein  einziger Tag. Die Sprache ist schnell und stark rhythmisiert, Gedankenströme  und Traumbilder wechseln sich mit lyrischen Einschüben ab.                         
Mats Kjelbye  arbeitete als Schauspieler, drehte Kurzfilme und schrieb für den Rundfunk. Seit  2000 lebt er als Dramatiker und Dramaturg in Göteborg. Für SOFGTUN erhielt er  2008 den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis.                             
Interview mit dem Autor Mats Kjelbye      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Anne Paffenholz (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>29.12.2009</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Bettina bummelt</title>
  <creator>Ein Tanzstück nach dem Kinderbuch von Elizabeth Shaw. Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit TWO FISH und dem tanzhaus nrw.</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=706</link>
  <note></note>
  <description>Zum 90. Geburtstag von Elizabeth Shaw                                                            
Das Schaufenster eines Spielzeugladens, eine Katze im Gras  auf einer Blumenwiese – so viel Interessantes gibt es auf Bettinas Weg von der  Schule nach Hause zu sehen! Bettina vergisst dabei, dass die Mutter zu Hause  wartet. Jetzt ist ihr Essen nur noch lauwarm und den Rest vom Tag bekommen die  Hausaufgaben. Eines Tages geht die Mutter aus. Bettina macht das Abendessen und  wartet und wartet. Der Zeiger der Uhr bewegt sich kaum vorwärts. Ihre Sorge,  dass der Mutter etwas zugestoßen sein könnte, wird riesengroß. Da klappert der  Schlüssel im Türschloss. Die Mutter ist vom Regen durchnässt endlich wieder  daheim.                                                                      
Wie langsam kann man bummeln und wie bewegt sich jemand, der  ungeduldig wartet: Die Inszenierung BETTINA BUMMELT untersucht choreografisch  die Körpersprache von Müttern und Töchtern. BETTINA BUMMELT ist eine Geschichte  über die eigene Geschwindigkeit und die, die wir mit anderen teilen.                                                                      
Die irische Grafikerin und Kinderbuchautorin Elizabeth Shaw  lebte von 1946 bis zu ihrem Tod 1992 in Berlin. Ihre Kinderbücher (z.B. ZILLI,  BILLI UND WILLI oder DER KLEINE ANGSTHASE) erhielten zahlreiche Auszeichnungen.                                                                      
Die Tanzcompanie Two Fish, gegründet von Martin Clausen und  Angela Schubot, arbeitet seit 2001 in der freien Szene Berlins an  unterschiedlichen Formaten im Bereich Tanz, Theater und Performance.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>05.05.2010</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Die Brüder Löwenherz</title>
  <creator>Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit den Bad Hersfelder Festspielen / von Astrid Lindgren</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=729</link>
  <note></note>
  <description>Karl Löwe, genannt Krümel, ist krank vom Husten. Er muss das  Bett hüten und alle sprechen vom Sterben. Sein großer Bruder Jonathan tröstet  ihn mit den Erzählungen von Nangijala, dem Land, das nach dem Leben kommt und  in dem großartige Abenteuer auf seine Besucher warten. Doch dann ist es  Jonathan selbst, der zuerst dorthin reist, weil er Karl aus einem Brand  rettete. Kurze Zeit darauf kommt auch Karl in Nangijala an. Jetzt sind die beiden  Brüder wieder vereint. Doch das idyllische Leben trügt: Tengil herrscht als  Tyrann über das Heckenrosental und fordert strengste Unterwerfung. Er droht den  Bewohnern des Tals, sie dem Ungeheuer Katla zum Fraß vorzuwerfen. Die Bewohner  des Kirschtals wollen Nangijala von ihm befreien. Aber ein Verräter in den  eigenen Reihen verhindert den Aufstand gegen Tengil. Mutig brechen die Brüder Löwenherz  auf, der Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten.                                                       
Astrid Lindgren (1907 – 2002) ist mit PIPPI LANGSTRUMPF,  RONJA RÄUBERTOCHTER ODER KALLE BLOMQUIST eine der bekanntesten  Kinderbuchautorinnen der Welt geworden. In ihren Geschichten stellt sie Kinder  ins Zentrum, die aktiv und selbstbestimmt ihr Leben in die Hand nehmen.                                                       
Die Bad Hersfelder Open-Air-Festspiele fanden 2010 zum 60.  Mal statt. Das THEATER AN DER PARKAUE war eingeladen, die Inszenierung DIE BRÜDER  LÖWENHERZ aufzuführen. Hier finden Sie Bilder zu diesem Gastspiel.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>10.06.2010</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Beschützer der Diebe</title>
  <creator>Andreas Steinhöfel / in einer Fassung von Franziska Ritter</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=723</link>
  <note></note>
  <description>Uraufführung                                                                                                    
Das werden die trübsinnigsten Sommerferien aller Zeiten,  davon ist die 13-jährige Gudrun überzeugt: Nach der Scheidung der Eltern ist  sie gerade erst mit ihrer Mutter nach Berlin gezogen, wo sie niemanden kennt  außer ihrer besserwisserischen Cousine Dagmar. Doch dann rennt ihr Olaf in die  Arme und sie wird Zeuge eines echten Verbrechens: mitten auf der Museumsinsel  wird vor ihren Augen ein Mann entführt. Weil niemand ihnen Glauben schenkt,  erst recht nicht die Polizei, nehmen Gudrun, Dagmar und Olaf den Fall selbst in  die Hand. Einziger Anhaltspunkt ist ein Zettel mit der mysteriösen Aufschrift &amp;quot;KEM  5018&amp;quot; und einer ungleichmäßigen Zickzacklinie. Gibt es einen Zusammenhang  zu den antiken Kunstschätzen des Pergamonmuseums? Was hat ein berühmter  amerikanischer Modezar damit zu tun, der plötzlich in der Stadt auftaucht, und  welches Spiel spielt eigentlich der Kultursenator? Irgendwas ist da gewaltig  faul. Ein immer dichteres Netz an Hinweisen spannt sich zwischen Treptow und  Schöneberg, dem Hausvogteiplatz und dem Pergamonmuseum, vom Bahnhof Zoo bis in  den Friedrichshain. Eine atemberaubende Verbrecherjagd durch ganz Berlin  beginnt und bringt die Freunde ernsthaft in Gefahr. Bevor die drei den Fall  lösen können, müssen sie erst einmal lernen, sich gegenseitig zu beschützen.  Das ist gar nicht so einfach, denn immer wieder wird ihre Freundschaft durch  Geheimnisse, Vorurteile und Eifersucht auf die Probe gestellt.                                                                        
Ein packender Berlin-Krimi, eine Freundschafts- und auch  eine Liebesgeschichte für alle, die wissen, dass die spannendsten Sommerferien  noch vor der Tür stehen.                                                     
Die Besucherdienste der staatlichen Museen zu Berlin bieten eine auf die Geschichte abgestimmte Führung durch das Pergamonmuseum für Familien und Schulklassen an. Informationen zur Sonderführung &amp;quot;Tatort Museum&amp;quot; erhalten Sie unter Tel. (030) - 266424242 oder service@smb.museum       
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Camilla Schlie (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>01.07.2010</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Lichterloh</title>
  <creator>Koproduktion von UNITED PUPPETS und THEATER AN DER PARKAUE</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=734</link>
  <note></note>
  <description>Uraufführung                                      
Ein Licht-Spiel für Kinder ab 3 Jahren                                       
Als die Sonne schlafen gehen will, trifft sie auf den Mond.  Was für ein Augenblick! Neugierig und scheu, vorsichtig und forsch umkreisen  sie einander. Und verwandeln die Lichter der Nacht in funkelnde Welten.                                       
Seit jeher beherrscht die Menschen die Faszination für das  Licht. Von Sonne, Mond und Sternen über die Flamme bis hin zur Glühbirne werden  sie von den lichtgebenden Körpern und Dingen angezogen. Benutzt man das Licht  in Sprachbildern, geht es meist um nicht weniger als um alles: &amp;quot;Das Licht  der Welt erblicken&amp;quot; oder &amp;quot;Das ewige Licht leuchten sehen&amp;quot;  erzählen vom Anfang und Ende des Lebens.                                      
Im Theater ist zunächst alles zappenduster. Wenn das Licht  angeht, beginnt das Spiel. Was passiert, wenn das Licht selbst Hauptfigur ist?  Was kann es außer an- und ausgehen? Es verselbstständigt sich, geht spazieren,  wird zum Punkt, ergießt sich, zerfällt in viele kleine Lichter, die sich im  Raum verteilen, geht ums Eck und kommt als etwas anderes wieder.                                      
Erstmals unternimmt das THEATER AN DER PARKAUE mit UNITED  PUPPETS einen Ausflug ins Theater für die Allerkleinsten. UNITED PUPPETS,  Melanie Sowa und Mario Hohmann, arbeiten in unterschiedlichen künstlerischen  Zusammenhängen mit Puppen und Objekten.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>12.09.2010</date>
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  <title>Der Hase und der Igel</title>
  <creator>von den Brüdern Grimm in einer Fassung von Sascha Bunge</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=736</link>
  <note></note>
  <description>Sonntagmorgen, ein schöner Tag, der Igel geht im Feld  spazieren. Während er das Wachstum seiner Steckrüben begutachtet, begegnet ihm  der Hase und macht sich über die kurzen Beine des Igels lustig. Kurz  entschlossen schlägt ihm der Igel einen Wettlauf vor: Wer der Schnellste ist,  soll einen Golddukaten und eine Flasche Branntwein gewinnen. Siegessicher  stimmt der Hase zu. Frau Igel daheim steht kopf: Wie kann es ihr Ehegatte allen  Ernstes wagen, mit dem Hasen ein Wettrennen zu verabreden? Nie und nimmer wird  der Igel gegen den Hasen und seine langen Beine gewinnen! Doch alles Zetern und  Streiten hilft nicht: Die Wette ist abgemacht, es gibt kein Zurück. Das Rennen  findet statt. Zu seiner großen Überraschung lässt der Igel den Hasen sein  blaues Wunder erleben. Fröhlich ruft er seinem verwirrten Gegner im Zieleinlauf  entgegen: &amp;quot;Ich bin schon da!&amp;quot; Der Hase versteht die Welt nicht mehr  und fordert eine Wiederholung des Wettrennens. Auch im nächsten Lauf ist der  Igel als Erster im Ziel. Mal um Mal wiederholt sich das Spiel, bis der Hase vor  Erschöpfung nicht mehr kann.Nie wird er erfahren, welchen Anteil Frau Igel daran hatte,  dass ihr Mann die Wette gewann. Ein großer Theaterspaß mit viel Musik für die  kleinsten Zuschauer, denen der Streit &amp;quot;Wer ist der Beste?&amp;quot; vermutlich  nicht unbekannt ist.                        

Diese Inszenierung wurde mit freundlicher Unterstützung durch den   Freundeskreis des THEATER AN DER PARKAUE Berlin e.V. realisiert.            

Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Anne Paffenholz (Dramaturgin/Theaterpädagogin).Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises des THEATER AN DER PARKAUE Berlin e.V.              

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  <date>20.10.2010</date>
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  </item>
  <item>
  <title>Peter und der Wolf</title>
  <creator>Nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew. Koproduktion von THEATER AN DER PARKAUE und norton.commander.productions</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=737</link>
  <note></note>
  <description>Ein Wolf treibt im Wald sein Unwesen. Doch trotz der Warnungen des Großvaters öffnet Peter eines Morgens unbekümmert die Gartentür, geht an den See im Wald, spielt mit der Ente, spricht mit seinem Freund, dem kleinen Vogel. Dann hört man den tiefen, vibrierenden Klang der Hörner und ahnt: Der Wolf kommt. Dann ein lauter Beckenschlag, musikalischer Tumult und der Wolf hat die Ente verschlungen. Aber er ist noch immer gierig und hungrig. – Genau betrachtet, handelt es sich bei PETER UND DER WOLF um einen Thriller und um das musikalische Spiel mit der Lust an der Angst. Mit Peter gibt es einen positiven Helden, den in seiner Naivität nichts erschüttern oder ängstigen kann, während das Publikum die Gefahr sieht, hört und spürt. Die daraus entstehende Spannung mag einer der Gründe sein, weshalb Prokofjews musikalisches Märchen nach seiner Uraufführung 1936 so populär wurde.In seiner Bearbeitung erweitert Nikolaus Woernle die klassische Instrumentierung und lässt in den bekannten und beliebten Motiven zeitgenössische Musikstile durchklingen. Anstelle der Figuren werden daher zu Beginn unterschiedliche Musikstile – typisiert und mit einer Prise Humor versehen – vorgestellt: PETER UND DER WOLF als Einladung zur Entdeckung musikalischer Vielfalt. Harriet und Peter Meining von norton.commander.productions. zählen zu den innovativsten Theatermachern im deutschsprachigen Raum und wurden im Mai 2010 mit dem George-Tabori-Preis für herausragende freie Theater- und Tanzschaffende ausgezeichnet.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Camilla Schlie (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>16.11.2010</date>
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  <title>Is There Anybody Out There?</title>
  <creator>von Stefan Faupel und Tim Blue / in englischer Sprache</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=738</link>
  <note></note>
  <description>Uraufführung                          
Zwei eigenartige Lebewesen stranden auf dem Planeten Erde,  genauer im Bühnenraum des THEATER AN DER PARKAUE.  Hier treffen DorothyAndAlice auf das  Publikum: Wesen aus weit entfernten Realitäten stehen sich gegenüber.  Unbekannte. Fremde. Und nirgends ein brauchbares Wörterbuch.                       
Hello? Die  Kontaktaufnahme wird zum ersten Abenteuer für beide Parteien. Mit verschiedenen  Sprachen, Zeichen und anderen Ausdrucksformen versuchen sie, in einen  interstellaren Dialog zu treten. Wo sind wir? Wer seid ihr? Und wie kommen wir hier raus?                           
Ein intergalaktischer Computercrash stellt DorothyAndAlice vor eine schwierige Aufgabe. Gemeinsam mit dem Publikum werden die Funktionsweisen des kosmischen Betriebssystems erkundet, bis es  DorothyAndAlice gelingt, die Funktionsstörung des intelligentesten Computers des Universums zu beseitigen.                          
IS THERE ANYBODY OUT THERE? ist nach dem großen Erfolg von  DR. SEUSS'S ABC eine neue Produktion in englischer Sprache mit Tim Blue und  Stefan Faupel, diesmal für die 5. und 6. Klassen. Ein interstellares Konzert, ein Musik-Theater-Video-Erlebnis  für Englischlerner und andere Sprachtüftler.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>14.01.2011</date>
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  </item>
  <item>
  <title>Das Gespenst von Canterville</title>
  <creator>nach einer Erzählung von Oscar Wilde</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=739</link>
  <note></note>
  <description>Unruhige Zeiten kommen auf Sir Simon de Canterville zu, als  sein altehrwürdiges, englisches Schloss vom amerikanischen Gesandten und seiner  Familie bezogen wird. Denn mit ihnen ziehen amerikanischer Pragmatismus und  neuzeitliche Abgeklärtheit gegenüber allem Übersinnlichen ein. Die Autorität  des alten Gespenstes von Canterville steht auf dem Spiel. Sein nächtliches  Spuken nach jahrhundertealter Tradition bleibt ohne Wirkung. Kein Blutfleck,  kein Kettenrasseln, kein Stöhnen durch Schlüssellöcher, keine noch so schaurige  Melodie beeindrucken diese Amerikaner. Alles haben sie mit Schnellreiniger,  flotten Sprüchen und ihrer Kreditkarte im Griff. Einzig Virginia, die  fünfzehnjährige Tochter, spricht dieselbe Sprache wie das Gespenst und geht dem  Grund seiner Verzweiflung nach. Als sie entdeckt, dass sie das Gespenst von  seinem Fluch erlösen kann, zögert sie keine Sekunde. Die Familie ist in heller  Aufregung von Virginias Verschwinden. Auf einmal ist keine schnelle Lösung und  Aufklärung zur Hand. Ungewiss müssen sie ausharren, ob Virginia zurückkehren  wird.                            
  Oscar Wilde (1854 – 1900) galt im viktorianischen England gleichermaßen als  Erfolgs- wie als Skandalautor. DAS GESPENST VON CANTERVILLE von 1887 ist sein  erstes erzählerisches Werk. Seine Kunstmärchen, der Roman DAS BILDNIS DES  DORIAN GRAY und sein Stück SALOME sind in die Weltliteratur eingegangen.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>18.02.2011</date>
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  </item>
  <item>
  <title>Radau!</title>
  <creator>nach einem Hörspiel von Walter Benjamin</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=741</link>
  <note></note>
  <description>Kasperl hat schlechte Laune. Seppel hat ihm die Polizei auf  den Hals gejagt, seine Frau schickt ihn in den Fischladen, obwohl man vor Nebel  fast nichts sieht und die Schiffe im Hafen tuten so laut, dass einem die Ohren  zerreißen möchten. Als er dann vom Rundfunkreporter Maulschmidt vors Mikrofon  gezerrt wird, ist das Maß voll. Übers Radio macht sich Kasperl Luft, er  beschimpft Seppel mit einem ungebremsten Wortschwall. Der Sender ruft die  Polizei, Kasperl flieht und eine rasante Verfolgungsjagd beginnt. Der Rest der  Geschichte ist ein einziger Aufruhr, &amp;quot;ein Krachen, da kommt man nicht  gegen auf&amp;quot;: Es hagelt Ohrfeigen, im Zoo brüllt der Löwe gegen eine Horde  kreischender Kinder an, auf dem Jahrmarkt dröhnen Schießbudenlärm und ein  lauthals jammernder Chinese. Überall ist Polizei, sind Straßenbahnen, Schiffe,  Lokomotiven und am Schluss eine gewaltige Explosion. Kurz: Radau!  Walter Benjamin revolutionierte die Medientheorie. RADAU UM KASPERL (1932) ist  das erste Hörspiel für Kinder und die einzige seiner Arbeiten für den Rundfunk,  die als fragmentarisches Tondokument erhalten ist, und steht für den Versuch  Benjamins, im Hörspiel nicht nur eine Geschichte, sondern das Medium selbst zu  thematisieren: ein Hörspiel vom Hörspiel. Ein Medium solle sein Programm nicht  nur an den Anforderungen der Technik ausrichten, sondern auch an denen seines  Publikums. Regisseur Thomas Fiedler gibt dem Radio eine Bühne und nimmt das  Publikum mit in eine Welt aus Klang und Lärm und deren Herstellung.  HIER geht's zum Radiobeitrag über RADAU!LAUDATIO zu RADAU! von Christian Rakow anlässlich der IKARUS-Verleihung.      
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge).</description>
  <date>16.03.2011</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Der goldene Topf – Ein Märchen aus der neuen Zeit</title>
  <creator>von E.T.A. Hoffmann in einer Fassung von Sascha Bunge</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=744</link>
  <note></note>
  <description>Student Anselmus, sympathisch und etwas ungeschickt, führt  ein durchschnittliches, wenig aufregendes Leben. Bis zu einem schicksalhaften  Ereignis am Himmelfahrtstag: Wundersame Dinge geschehen, als er sich  nichtsahnend unter einem Holunderbaum ausstreckt. Die Zweige und Blätter  beginnen zu wispern und flüstern. Goldene Schlangen mit tiefblauen Augen und  Glockenstimmen erscheinen ihm und lassen ihn voller Sehnsucht zurück: Er muss  die Schlange Serpentina aus dem fernen Atlantis finden. In den Augen seiner Kollegen  ist Anselmus krank oder dem Wahnsinn verfallen. Er selbst ist hin- und  hergerissen zwischen der phantastischen Neuentdeckung und seiner bürgerlichen  Karriere als Ehemann und Hofrat.  E.T.A. Hoffmann (1776 – 1822) führte eine Doppelexistenz zwischen Kunst und  bürgerlichem Beruf, die zum Hauptthema seines Schreibens wurde. Als einer der  wichtigsten phantastischen Schriftsteller widmete er sich der Beschreibung des  Grauens und des Unheimlichen als verstecktem Bestandteil des bürgerlichen  Lebens.  Die Beschäftigung mit E.T.A. Hoffmann setzen wir am Beginn der Spielzeit  2011/2012 mit der Inszenierung DER SANDMANN fort, flankiert durch ein  umfangreiches Workshopangebot für Schulklassen und Lehrer.          
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>21.06.2011</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Aus dem Leben eines Taugenichts</title>
  <creator>von Joseph von Eichendorff in einer Fassung von Albrecht Hirche</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=774</link>
  <note></note>
  <description>Der Taugenichts wird von seinem Vater weggejagt, weil er den  ganzen Tag nur hinterm Ofen liegt, in die Luft starrt und nichts zustande  bringt. Auf seinem Weg ins Nirgendwo macht man ihn zunächst zum Gärtner auf  einem Schloss und kurz darauf zum Steuereintreiber. Im Schlafrock auf der  Gartenbank eingehüllt, die Pfeife im Mund, träumt er von der schönen,  unerreichbaren Gräfin. Ihr singt er unzählige Lieder. Doch seine Liebe erfüllt  sich nicht und es reißt ihn fort nach Italien, ins Land der Pomeranzen und der  schönen Künste. Der Taugenichts probiert sich in den unterschiedlichsten  Lebensentwürfen aus: Vom potenziellen Ehemann über den Prinzen im  abgeschiedenen Schloss bis zum Künstler unter Gleichgesinnten treibt es ihn von  Ort zu Ort. Doch das Bild der schönen Frau tritt immer wieder vor ihn hin. Plötzlich  erhält er einen Brief, in dem sie, die schöne Frau, ihn, den Taugenichts, zurückbittet.  Augenblicklich bricht er auf. Alle Fäden scheinen ausgelegt, die beiden  Liebenden einander zuzuführen.                                                      
Albrecht Hirche arbeitet seit 1981  als Schauspieler, Regisseur und Autor. Seine Arbeiten bestechen durch eine  unverwechselbare Intensität des Geschehens. Er inszenierte an zahlreichen  Theatern, u.a. in Luzern, Hildesheim, Athen, Jena, Basel, Köln, Mülheim an der  Ruhr, an der Volksbühne Berlin und dem Theaterhaus Gessnerallee in Zürich. DER  HOFMEISTER (2010) war seine erste Inszenierung am THEATER AN DER PARKAUE.Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>06.09.2011</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Dornröschen</title>
  <creator>Kooperation des Staatsballetts Berlin mit dem THEATER AN DER PARKAUE</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=775</link>
  <note></note>
  <description>Das Education-Programm des Staatsballetts Berlin lädt   zu einer ganz besonderen Märchenstunde   ein: In einer kindgerechten Fassung tanzt   das Staatsballett Berlin DORNRÖSCHEN – in dieser Saison im THEATER AN DER   PARKAUE.Der Hofzeremonienmeister Catalabutte erzählt das altbekannte   Märchen aus seiner Perspektive, war er es doch, der vergessen hatte, die böse   Fee Carabosse zur Taufe der kleinen Prinzessin Aurora einzuladen. Ganz nebenbei   erfahren die kleinen Zuschauer, wie die tanzenden Figuren miteinander   kommunizieren: mit der Ballettpantomime. Und gesungen wird   auch.Eingeladen sind alle Märchen- und Ballettfreunde ab vier   Jahren.Choreografie und Inszenierung Kathlyn Pope nach Marius PetipaMusik Peter I. Tschaikowsky / nsiBühnenbild und Kostüme Julia DanilenkoTextfassung Jesse GaronMit 9 Tänzern und 1 Schauspieler</description>
  <date>11.09.2011</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Der Sandmann</title>
  <creator>von E.T.A. Hoffmann in einer Fassung von Carlos Manuel</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=777</link>
  <note></note>
  <description>Nathanael verliebt sich in Olimpia, die Tochter seines  Physikprofessors, die ihn aus dem Fenster des gegenüberliegenden Hauses anlächelt.  Er hat sie schon sehr lange beobachtet, doch erst der Blick durch ein optisches  Gerät, ein &amp;quot;Perspektiv&amp;quot;, erlaubt ihm, seine Gefühle für sie zu  erkennen. Anders als seine Verlobte Clara hält sie still; anders als Clara  fordert sie nichts und lässt keinen Widerstand spüren. Nathanael ist glücklich  und wird gleichzeitig aus der Bahn geworfen. Denn Coppola, der Händler, von dem  er das Perspektiv erworben hat, erinnert ihn an den Advokaten Coppelius, eine  grauenhafte Gestalt seiner Kindheit, der ihn in Gegenwart seines Vaters  misshandelt und seitdem als geheimnisvoll-schrecklicher Sandmann von ihm Besitz  ergriffen hat. Von nun an denkt er an nichts anderes mehr als den Sandmann, von  morgens bis nachts spricht, schreibt und dichtet er nur noch von ihm. Niemand  versteht ihn, niemand schenkt ihm Gehör. Mit Ausnahme von Olimpia. Doch ist sie  ein Automat, ein Mensch, eine Puppe?                      
Regisseur Carlos Manuel, geboren in Angola und aufgewachsen  in Brasilien, und Bühnenbildner Fred Pommerehn, gebürtiger Amerikaner, gehören  seit 2005 mit Inszenierungen wie DIE VERWANDLUNG, DER FREISCHÜTZ oder WARUM KOMMEN  DINGE DURCHEINANDER? zu den stilprägenden Künstlern im THEATER AN DER PARKAUE.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Anne Paffenholz (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>27.09.2011</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Reise zum Mittelpunkt der Erde</title>
  <creator>nach dem Roman von Jules Verne in einer Fassung von Thomas Fiedler</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=780</link>
  <note></note>
  <description>Vor fast 150 Jahren war  sich Jules Verne sicher, dass selbst &amp;quot;Leute, die sich über nichts mehr  wundern&amp;quot;, ihm keinen Glauben schenken werden. Zu unwahrscheinlich, zu  phantastisch erschien seine als Bericht getarnte Abenteuergeschichte, in der  der Hamburger Geologie- und Mineralogie-Professor Otto Lidenbrock und sein  Neffe und Assistent Axel sich auf eine der gewagtesten Forschungsreisen der  Literaturgeschichte begeben. In einem alten Runenmanuskript entdecken sie einen  verschlüsselten Code, der ihnen den Vulkan Snæfellsjökull als Einstieg zum Mittelpunkt  der Erde empfiehlt. Voller Forscher- und  Entdeckerdrang reist der Professor mit Axel nach  Island. Dort wird ihr Expeditionsteam durch Hans Bjelke vervollständigt. Zu  dritt besteigen sie den Krater des Vulkans Snæffelsjökull und machen sich auf den  Weg ins Erdinnere. Unterwegs entdecken sie ein unterirdisches Meer, Spuren der  Erdgeschichte und Wesen aus der Urzeit. Sie kämpfen gegen den Durst und  verirren sich.               
Aus der 1864 erschienenen  REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE wird eine Abenteuer- und Wissenschaftsrevue. Phantasie  trifft auf Wissenschaft, Abenteuer auf Technik. Es dampft, blitzt, knallt und  donnert – auf engstem Raum konfrontieren sich die Schauspieler mit den  Elementen. Nach der rasanten und humorvollen Inszenierung RADAU! präsentieren  sich Regisseur und Bühnenbildner Thomas Fiedler und Musiker Anton Berman zum  zweiten Mal am THEATER AN DER PARKAUE.               
Thomas Fiedler inszeniert vorwiegend spartenübergreifende  Produktionen zwischen Schauspiel und Musiktheater. Er arbeitete u.a. bei der  Ruhrtriennale, am Saarländischen Staatstheater, auf Kampnagel Hamburg, am  Hebbel am Ufer (HAU) und am Schauspielhaus Zürich. Gemeinsam mit dem Hamburger  Komponisten Jan Dvorak initiierte er die Gruppe Kommando Himmelfahrt, die sich  mit Grenzbereichen politischer und wissenschaftlicher Utopien beschäftigt.              
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Anne Paffenholz (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>31.12.2011</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Geld</title>
  <creator>von Gertrude Stein / aus dem Amerikanischen von Michael Mundhenk</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=781</link>
  <note></note>
  <description>Gertrud ist eine ganz gewöhnliche Hausfrau und sie ist  Forscherin. Gertrud ist eine Haushaltsforscherin – von ihrem Haushalt aus  erklärt sie sich im Dialog mit dem Publikum die Welt des Geldes. Was ist Geld?  Und was ist ein Wert? Wie kann es beispielsweise sein, dass ein 50-€-Schein nur  16 Cent wert ist? Ist Geld nun Geld oder nicht? Im Mittelalter war z. B. Salz  so wertvoll, dass man fast alles damit bezahlen konnte. Auch hat man  Jahrhunderte lang vieler Orts mit den Schalen der Kauri-Schnecke bezahlt. Sie  ist recht hübsch, schwer zu fälschen und gut zählbar. Man konnte sie zu Ketten  auffädeln und sich um den Hals hängen. Und was war vor den Münzen, dem Salz und  den Schneckenschalen? Womit fing denn all das an?              
Gertrude Stein (1874 – 1946), die als wegweisende  amerikanische Autorin des 20. Jahrhunderts gilt, schrieb in den Jahren der  großen Depression fünf Zeitungsartikel zum Thema Geld, in deren Gleichnissen  sie grundlegende Fragen an Geld und den menschlichen Umgang damit  stellt. Sascha Bunge zeigt in seiner Inszenierung die sonderbaren Qualitäten und  Quantitäten des Geldes. Mit ihren Geschichten und Ansichten wenden sich der  1-Million-Pound-Man, der Südseehäuptling Tuiavii, eine Bankerin, der  Hausmeister der Londoner Börse und ein wohlhabender Beduine mit seinen Kamelen  an Gertrud, die Forscherin, die nebenbei verrät, wie man durch einen kleinen  Trick Geld verbrennt, ohne es zu vernichten.              
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Camilla Schlie (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>28.01.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Nichts. Was im Leben wichtig ist</title>
  <creator>von Janne Teller / Bühnenfassung von Andreas Erdmann / nach der deutschen Übersetzung von Sigrid C. Engeler</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=785</link>
  <note></note>
  <description>Am ersten Tag des neuen Schuljahres steht der Schüler Pierre  Anthon unvermittelt im Unterricht auf und verlässt die Schule, um künftig auf  einem Pflaumenbaum zu sitzen und sich darin zu üben, nichts zu tun. Nähern sich  die anderen, verhöhnt er ihr Leben und ihren Glauben an etwas, das eigentlich  nichts bedeutet. Derart infrage gestellt, wollen die anderen in der Klasse  Pierre Anthon beweisen, dass er Unrecht hat. In einem stillgelegten Sägewerk häufen  sie einen Berg aus Bedeutung an. Jeder muss etwas von sich hergeben, das ihm  wichtig ist. Die Opfergaben gehen bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus. Was  bei Lieblingscomics anfängt, endet mit der Forderung nach dem Zeigefinger eines  Jungen, den alle für sein Gitarrenspiel bewundern. Die Polizei schreitet ein.  Als die internationale Presse Wind von dem ungeheuerlichen Berg bekommt,  entbrennt eine verbissene Diskussion um die Taten der Kinder. Von einem New  Yorker Museum wird er zum Kunstwerk im Wert von einer Million Dollar  deklariert. Aber kann man verkaufen, was einem persönlich von Bedeutung ist?  Oder ist der Verkauf der Beweis für die Bedeutungslosigkeit? Diese Fragen  werden Pierre Anthon zum Verhängnis.              
Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, erhielt 2001 für  ihren Roman NICHTS den Kinderbuchpreis des dänischen Kulturministeriums. Das  Buch wurde ein internationaler Bestseller und in 12 Sprachen übersetzt.              
Roscha A. Säidow ist Regiestudentin an der Hochschule für  Schauspielkunst &amp;quot;Ernst Busch&amp;quot; in Berlin. Von 2004 bis 2007 leitete  sie neben einem Philosophieund Theaterwissenschaftsstudium das Berliner  Off-Theater TiK. 2007 gründete sie gemeinsam mit Paul Faltz das Label  &amp;quot;Freiflug&amp;quot; als Plattform für Theater-, Film- und Musikprojekte. Mit  ihren Inszenierungen war sie u.a. zum Schauspielschultreffen und zum  Kaltstart-Festival in Hamburg eingeladen.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>17.02.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück</title>
  <creator>von Gotthold Ephraim Lessing</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=790</link>
  <note></note>
  <description>Der Siebenjährige Krieg ist beendet. Minna reist ins  Nachkriegsberlin, um ihren Verlobten Major Tellheim, Offizier der preußischen  Armee, wiederzufinden. Dieser jedoch bleibt auf Distanz. Zu Unrecht der  Unterschlagung von Geldern verdächtigt, aus der Armee entlassen und im Krieg  schwer verletzt, ist er in seinem Ehrgefühl so tief gekränkt, dass er sich aus  der Gesellschaft fernhalten will. Sein Selbstbild als Offizier, Patriot und  Mann ist zerstört. Minna muss eine Strategie finden, ihn aus seiner Depression  zu befreien und ihm neue Perspektiven zu eröffnen. Sie erfindet die verarmte,  hilfsbedürftige, heruntergekommene Minna, um sein Selbstmitleid in Empathie zu  verwandeln. In einem Wirtshaus voller Söldner, Bankrotteure und Glücksritter  pokert sie hoch um ihrer beider Glück.                  
Im Jahr 2012 wird der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen    gefeiert, der als Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus gilt und   sich  selbst als ersten Diener des Staates bezeichnete. Zu seinen   Lebzeiten und mit  Blick auf seine Politik schrieb Gotthold Ephraim   Lessing die Dramen EMILIA GALOTTI und MINNA VON BARNHELM, die im   THEATER AN DER PARKAUE im Rahmen eines Lessing-Spektakels als Doppelpremiere  zur Aufführung kommen.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge).</description>
  <date>08.03.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Emilia Galotti</title>
  <creator>von Gotthold Ephraim Lessing</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=791</link>
  <note></note>
  <description>Des Prinzen Hettore Verliebtheit braucht Frischfleisch. Er  verschleudert seine Gefühle und sein Minister Marinelli soll es richten. Denn  die neue Angebetete, Emilia Galotti, ist schon vergeben. Am Nachmittag will sie  in aller Stille den Grafen Appiani heiraten. Marinelli steht unter Hochdruck:  Appiani muss aus dem Weg geräumt, Emilia auf des Prinzen Lustschloss gebracht,  ihre Mutter umschmeichelt, ihr Vater besänftigt werden. Während Marinelli alle  Fäden zu einer Intrige zusammenspinnt, wird der Prinz selbst aktiv. In der Frühandacht  spricht er Emilia Unflätigkeiten ins Ohr, die ihr zu ihrem Entsetzen nicht nur  Angst, sondern auch Lust machen. Zu Hause beichtet sie ihrer Mutter ihre  Verwirrung. Da erscheint die eigentliche Geliebte des Prinzen, die Gräfin  Orsina, und fordert ihr Recht. Am Ende dieses Tages ist nichts mehr, wie es  war: eine Entführung, verschwenderische Liebesschwüre, zwei Morde, einer davon  aus Ehre. In atemberaubendem Tempo scheucht Lessing seine Figuren durch  emotionale Ausnahmezustände und untersucht in einer Art Anti-Utopie die  Freiheit des Einzelnen und die Abhängigkeit der menschlichen Gefühle von  Machtkonstellationen.                  
Im Jahr 2012 wird der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen  gefeiert, der als Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus gilt und sich  selbst als ersten Diener des Staates bezeichnete. Zu seinen Lebzeiten und mit  Blick auf seine Politik schrieb Gotthold Ephraim Lessing die Dramen EMILIA  GALOTTI und MINNA VON BARNHELM, die im THEATER AN DER PARKAUE im Rahmen eines Lessing-Spektakels als Doppelpremiere  zur Aufführung kommen.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Stephan Behrmann (Dramaturg/Theaterpädagoge).</description>
  <date>08.03.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Kleider machen Leute</title>
  <creator>Ein Musical nach Gottfried Keller</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=782</link>
  <note></note>
  <description>Ein armer Schneider wird mit einem reichen Grafen verwechselt. Sein dunkler Mantel, seine langen schwarzen Haare und seine regelmäßigen Gesichtszüge verleihen ihm ein erhabenes Aussehen. Voller Ehrfurcht führen ihn die Bürger Goldachs in den Gasthof. In diesem Moment wird aus dem mittellosen Schneider Wenzel Strapinski der geheimnisvolle Graf Strapinski. Alles, was Strapinski von diesem Moment an sagt oder tut, gilt als Beweis für die Vornehmheit seiner Herkunft, befeuert die Phantasien der Goldacher und treibt ihn einem Bilderbuchleben entgegen. Als Hochstapler mit Gewissensbissen beginnt er ein rasantes Leben zwischen Trinkgelagen, Spielshows und rauschender Musik. Gerade als er aussteigen will, verliebt er sich.                          
norton.commander.productions. spielen mit den Mitteln des  Films im Theater. In ihren Arbeiten kombinieren sie Musik, Sound, Sprache und  Videoprojektionen zu Illusionsmomenten, die sie selbst mit großem Vergnügen  wieder unterlaufen. Nach DIE GRÜNE WOLKE und PETER UND DER WOLF setzt das  THEATER AN DER PARKAUE die Zusammenarbeit mit norton.commander.productions.  fort, die zu den innovativsten Theatermachern im deutschsprachigen Raum zählen und  2010 mit dem George-Tabori-Preis für herausragende freie Theater- und Tanzschaffende  ausgezeichnet wurden.                    
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Julia Schreiner (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>15.04.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Es brennt</title>
  <creator>Gastspiel Junges Theater an der Ruhr, Mülheim - Koproduktion mit dem Forum Freies Theater, Düsseldorf</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=795</link>
  <note></note>
  <description>Thomas  Manns 1930 erschienene Novelle MARIO UND DER ZAUBERER gehört zu den  meistgelesenen Werken des vielleicht wichtigsten deutschen Dichters des 20.  Jahrhunderts. Der nicht nur sprachlich herausragende Text weist über die ihm  immer wieder zugeschriebene Vorahnung des Faschismus hinaus. Thomas Mann  beschreibt die Manipulationsbereitschaft des Menschen als eine Grunddisposition:  „Die Freiheit existiert, und auch der Wille existiert; aber die Willensfreiheit  existiert nicht, denn ein Wille, der sich auf seine Freiheit richtet, stößt ins  Leere.&amp;quot; Die subjektive Alltagswahrnehmung ist eine andere. Wir glauben  selbstbestimmt und individuell zu handeln. Aber die Erkenntnisse der  Psychologie, der Genforschung und in jüngster Zeit vor allem der Neurobiologie  ziehen die Vorstellungen von Autonomie und Selbstverfügbarkeit des Menschen  zunehmend weiter in Zweifel.                           
Die  Inszenierung von Jo Fabian hinterfragt und übersetzt die thematischen Motive  aus Manns Novelle in eine bildhafte, sinnliche Versuchsanordnung. In einem  vieldeutigen Raum erkunden die Figuren Fragen nach Macht und Gehorsam,  Anpassung und Protest. So entsteht alles andere als eine mundgerechte  Literaturbearbeitung, sondern eine theatrale Antwort auf Bilder des  Surrealisten René Margrittes, die durch eine faszinierende Zeichenvielfalt besticht  – eine bemerkenswerte Schule des Sehens, Hörens und Denkens.                           
Jo  Fabian ist Regisseur, Choreograf, Autor, Bühnenbildner, Medienkünstler und  Performer. Er gilt als „Magier eines ungewöhnlichen Bildertheaters&amp;quot; aus Musik,  Choreografie, Schauspiel und Licht. In seinen Arbeiten spielt die ironische  Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte immer wieder eine große Rolle. Fabian  wurde bereits mit zwei Inszenierungen zum Theatertreffen nach Berlin und mit  zahlreichen Aufführungen zu nationalen und internationalen Festivals  eingeladen. Im Sommer 1999 wurde ihm in der Berliner Akademie der Künste der „Deutsche  Produzentenpreis für Choreographie&amp;quot;, einer der höchstdotierten Preise für freie  künstlerische Arbeit in Europa, für sein bisheriges Gesamtschaffen verliehen.                          
 mit:  Matthias Horn, Max Kroneck, Thomas Schweiberer, Boris Schwiebert und Gabriella  Weber                           
Regie  + Bühne: Jo Fabian, Kostüme: Tania da Silva, Dramaturgie; Sven Schlötcke </description>
  <date>23.05.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Zwerg Nase</title>
  <creator>von Christian Martin nach Wilhelm Hauff</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=787</link>
  <note></note>
  <description>Gurken, Äpfel, Birnen, Kirschen, Weißkohl, Kräuter – Jakob  liebt das Verkaufen auf dem Markt und die Leute lieben ihn, den hübschen Jungen  mit Witz und Charme. Eines Tages kommt ein uraltes Weib an den Stand, zerwühlt  die Kräuter mit ihren Spinnenfingern, beschnüffelt sie mit ihrer krummen Nase  und nennt sie abfällig &amp;quot;schlechtes Zeug&amp;quot;. Jakob beschimpft  abwechselnd das Weib und macht sich über ihren buckligen Rücken und die Nase  lustig. Da verspricht sie ihm selbst solch ein Aussehen. Der Junge erschauert,  als er ihr die Waren nach Hause tragen muss. Im Haus der Hexe gehen wundersame  Dinge vor sich: Eichhörnchen werden zu Dienern, Meerschweinchen zu Küchenjungen  und Jakob verfällt in einen siebenjährigen Dämmerschlaf. In dieser Zeit wird er  zum Meisterkoch. Als er erwacht, will er nur schnell zur Mutter zurück. Doch  die erkennt ihn nicht, denn vor ihr steht ein Zwerg mit langer Nase und  buckligem Rücken. Sie jagt ihn davon und alle zeigen mit dem Finger auf ihn,  den Zwerg. Jakob rennt weg. Schließlich bekommt er eine Stelle als Koch in der  herzöglichen Küche.Seine Gerichte überzeugen und begeistern sofort. Als er  schließlich mit Hilfe der Gans Mimi auch das Kräutlein Niesmitlust findet,  gelingt ihm sogar die Königin der Pasteten, und es geschieht ein Wunder.                  
Wilhelm Hauff (1802 – 1827) war einer der produktivsten  Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. In einer nur zweijährigen literarischen  Schaffenszeit entstand eine Vielzahl von Novellen, Erzählungen, Märchen und  Sagen.        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Karola Marsch (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>24.05.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Nicht Chicago. Nicht hier.</title>
  <creator>Kirsten Boie / für die Bühne bearbeitet von Michael Müller</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=784</link>
  <note></note>
  <description>Karl ist neu in der Klasse. Ausgerechnet mit ihm muss Niklas  eine Projektarbeit abliefern. Nachdem Karl bei Niklas zu Hause war, fehlt eine  CD. Am nächsten Tag nimmt Karl das CD-ROM-Laufwerk des Vaters mit. Geborgt, nur  bis morgen. Wieder und wieder fordert Niklas ihn zur Rückgabe auf. Ohne Erfolg.  Stattdessen sprüht Karl ihm Reizgas in die Augen, wirft ihm einen Stock  zwischen die Fahrradspeichen und bedroht ihn mit einem Messer. Weder die Eltern  noch die Lehrerin glauben Niklas, als er endlich von Karls Übergriffen spricht.  Wie in einem Psychodrama ziehen sich Karls Fäden um Niklas immer enger zusammen  und nehmen ihm die Luft. Was den Erwachsenen nicht ins Weltbild passt und sie  deshalb nicht wahrhaben wollen, ist Niklas' tägliche Realität: Karl ist das  personifizierte Böse. Das Böse braucht keine Erklärung, keine Antwort auf ein  Warum. Es verhält sich asozial, laut, unmenschlich und benutzt jede Art von  Grausamkeit. Hier und jetzt.                
Kirsten Boie, Jahrgang 1950, ist promovierte  Literaturwissenschaftlerin und arbeitete von 1978 – 1983 als Lehrerin, bevor  sie zu schreiben begann. 2007 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Sonderpreis  des Deutschen Jungendliteraturpreises, 2008 mit dem Großen Preis der Deutschen  Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.                
Kay Wuschek ist Intendant des THEATER AN DER PARKAUE und  arbeitete als Dramaturg, Autor und Regisseur in Magdeburg, Halle, Aachen,  Rostock, Frankreich und Russland. In seinen Inszenierungen führt er seine  Figuren aus dem Einzelschicksal heraus und macht sie zu Vertretern einer ganzen  Generation. Am THEATER AN DER PARKAUE inszenierte er u.a. URSEL, TRANSIT und  DIE BRÜDER LÖWENHERZ. Kay Wuschek ist Vizepräsident des Zentrum Bundesrepublik Deutschland  des Internationalen Theaterinstituts (ITI).        
Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch für ein Nachgespräch wenden Sie sich gern an Camilla Schlie (Dramaturgin/Theaterpädagogin).</description>
  <date>12.06.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Das Fräulein von Scuderi</title>
  <creator>E.T.A. Hoffmann / Fassung Sascha Bunge</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=800</link>
  <note></note>
  <description>Paris 1680. Der
Sonnenkönig Ludwig XIV. ist auf dem Höhepunkt seiner Macht, die höfische Gesellschaft
in Versailles feiert, musiziert und tanzt. Doch die Straßen der Metropole
werden von Angst und Schrecken beherrscht. Eine Serie von rätselhaften und
brutalen Morden hält die Stadt in Atem. Die Opfer, allesamt adelige junge
Männer, sterben durch einen Dolchstoß ins Herz. Alle waren sie auf dem Weg zu
ihrer Geliebten, um ihr ein Schmuckstück zu schenken. Jedes Mal stammt das
kunstvolle Geschmeide von René Cardillac, dem berühmtesten Goldschmied der
Stadt. 



Madeleine de Scuderi,
die angesehene Hofdichterin Ludwigs, wird aufgerufen, den Fall zu beobachten.
Doch bevor sie ihn lösen kann, gibt es weitere Tote, unschuldige
Verdächtigungen und Verhaftungen. Sich widersprechende Aussagen der Zeugen
verstellen den Blick auf das Geschehen. Ohnmächtig gegenüber der Macht des
Verbrechens rüstet sich der Staat auf und errichtet eine polizeiliche Überwachungsmaschinerie.




Mit „Das Fräulein
von Scuderi“ schuf E.T.A. Hoffmann die wohl erste Kriminalerzählung der
Literaturgeschichte, mit der Hauptheldin eine Art Miss Marple des Barock. Wie
schon in seiner Inszenierung von Hoffmanns „Der goldene Topf“ interessiert sich
Regisseur Sascha Bunge für die Perspektivwechsel in der Erzählung und findet
den Psychothriller im bürgerlichen Alltag.</description>
  <date>18.09.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Fjodor, Hund und Kater</title>
  <creator>von Eduard Uspenski / in einer Fassung von Thomas Fiedler / aus dem Russischen von Irina Abelmann und Jeanette Poche</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=801</link>
  <note></note>
  <description>Fjodor ist ein  aufgeweckter Junge. Er mag Tiere. Als ihn im Treppenhaus ein Kater anspricht, nimmt  er ihn mit nach Hause. Doch die Mutter fährt schweres Geschütz auf: „Entweder der  Kater oder du!&amp;quot; Fjodor packt seine sieben Sachen. Er fährt mit dem Kater aufs  Land. Mit dem Hund Scharik und der Dohle Schnäppchen beziehen sie ein leeres  Haus und gründen eine Wohngemeinschaft. Die gefräßige Kuh Murka, der  misstrauische Postbote Öfchen, ein wundersamer Professor und ein verfressener  Traktor machen das Landleben zu einem aufregenden Abenteuer. Auf sich selbst  gestellt, lernen sie, die Schwierigkeiten des freien Lebens gemeinsam zu  meistern, sich zu helfen und zu teilen. Dass dabei manches schiefgeht, anderes  wie von allein funktioniert, schweißt die kleine Gemeinschaft zusammen. Als die  besorgten Eltern nach langer Suche im Dorf auftauchen, sind sie erstaunt, wie  gut sie ihr Leben organisiert haben.           
Eduard Uspenski  ist ein russischer Janosch. Seine Kinderbücher wurden in mehr als 25 Sprachen  übersetzt, seine Trickfilme in aller Welt gezeigt, über 60 Drehbücher stammen von  ihm. Das Geburtstagslied von Krokodil Gena ist Kindern auf der ganzen Welt  bekannt. Uspenskis Erfindung Tscheburaschka wird das Maskottchen der  Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sein.           
„Fjodor, Hund und  Kater&amp;quot; ist nach „Radau!&amp;quot; und „Reise zum Mittelpunkt der Erde&amp;quot; die dritte  Inszenierung des Regisseurs Thomas Fiedler am THEATER AN DER PARKAUE. Seine  Arbeiten leben von Musikalität, Tempo und einem charmanten Witz. „Radau!&amp;quot;  erhielt 2012 den Berliner Ikarus-Preis.</description>
  <date>14.10.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Das Kristallherz</title>
  <creator>von Paul Affeld / Eine Koproduktion von Puppetmastaz und THEATER AN DER PARKAUE</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=802</link>
  <note></note>
  <description>Licht aus, Spot  an: Hip Hop und Glamourshow! Es treten auf: die galaktische Fee und Gefolge. In  einem Raumschiff fliegen sie durch das Universum spazieren. Plötzlich empfangen  sie Notsignale von der Erde. Die jungen Puppetstars Croucholina und Mr. Maloke werden  mit einem Sonderauftrag ausgestattet: Tut alles, damit die Bilder der  Künstlerin Karona wieder sprühen, bringt ihr Inspiration! Auf der Erde  angekommen, entdecken Croucholina und Mr. Maloke das Leben mit Party, Cola und  geiler Musik. Ihr Auftrag gerät ins Abseits. Die Verlockungen der Welt sind für  sie ausgebreitet und sie erliegen ihnen.          
 Puppetmastaz bedienen sich unterschiedlicher  Motive und Erzählstränge aus den Klassikern „Pinocchio&amp;quot; und „Das kalte Herz&amp;quot;,  um eine Geschichte über Freundschaft, Ehrgeiz, emotionale Kälte und Geldrausch  zu erzählen. Wohin es sie auch treibt, eins erleben die Freunde immer wieder:  Hip Hop, tighte Rhymes und fetter Sound halten mehr zusammen als alles Gold der  Welt.           
Die Puppetmastaz  sind eine Handpuppen-Hip-Hop-Band. In ihrer Karriere als Musiker sind sie seit  1999 bereits durch die ganze Welt getourt: In Japan, Brasilien, Russland,  Afrika, China, den USA und natürlich in ganz Europa haben die Puppetmastaz ihre  Fans begeistert. Unter der Leitung von Mr. Maloke haben einige Puppetz 2010  „Frankensteins Rotkäppchen&amp;quot;, ein Stück mit Puppen und Menschen, an der Volksbühne  am Rosa-Luxemburg-Platz herausgebracht.</description>
  <date>19.10.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Hotel</title>
  <creator>von Juliane Kann / Gastspiel Junges Staatstheater Braunschweig</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=804</link>
  <note></note>
  <description>Daniel hat sich selbst in eine Klinik eingewiesen. Nico ist schwul. Janet, seine Zwillingsschwester, muss ständig kotzen. Bozi, Nicos bester Freund, ist in Janet verliebt. Cynthia, auch in Therapie, verliebt sich in der Klinik in Daniel. Fünf ganz normale Jugendliche, die ihre Pubertät mit allen Höhen und Tiefen durchlaufen. Sie erleben Sinnkrisen, suchen nach Überlebensstrategien und feiern Partys. Juliane Kann hat ihr Stück über Braunschweig und seine Jugend als Auftragswerk für das dort ansässige Junge Staatstheater geschrieben. Das Stück wird dort unter dem Originaltitel „Hotel Braunschweig“ gezeigt.mit: Holger Foest, Nina El Karsheh, Alisa Levin, Alexander Ritter, Marko WernerRegie: Volker Schmidt, Bühne + Kostüme: Miriam Grimm, Dramaturgie: Christoph Macha</description>
  <date>23.10.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Rotkäppchens Glühbirnenmärchen (AT)</title>
  <creator>UNITED PUPPETS / Koproduktion von UNITED PUPPETS und THEATER AN DER PARKAUE</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=803</link>
  <note></note>
  <description>Licht zieht Kinder magisch an.  Ob als Kerze, Scheinwerfer, Taschenlampe oder das Blaulicht des Notarztes: Die  Faszination ist ungebrochen. Was erst, wenn die Lampen anfangen zu sprechen, zu  spielen und sich zu bewegen?         
Handpuppen werden zum Glühbirnenensemble  und präsentieren Rotkäppchens Weg aus dem Haus der Mutter durch den Wald zum Krankenbett  der Großmutter. Jeder Puppenkopf ist eine Lampe. Unterschiedlichste Formen, Größen,  Farben und Helligkeiten erzählen von den Absichten, Gefühlen und Taten der Puppen.  Das Personal des Märchens findet im reichhaltigen Glühbirnensortiment verblüffende  Entsprechungen.         
Nach 130 Jahren feiern wir den  Abschied der Glühbirne, denn nun halten Energiesparlampen und LED-Licht  endgültig ihren Einzug in Häuser und Wohnungen. Ein zweites Jubiläum fällt in  den Herbst 2012: der 200. Jahrestag der Erstausgabe der Grimmschen Märchen. Für  UNITED PUPPETS ist das augenzwinkernder Anlass, beide Ereignisse in einer  Inszenierung zusammenzuführen.         
UNITED PUPPETS arbeiten im  Spannungsfeld zwischen Puppenspiel und Schauspiel, aus dem Inszenierungen für Erwachsene,  Jugendliche und Kinder entstehen. In unterschiedlichen Besetzungen bündeln sich  Theaterproduktionen von Melanie Sowa und Mario Hohmann. Nach „Lichterloh&amp;quot; ist diese  Inszenierung die zweite Koproduktion mit dem THEATER AN DER PARKAUE.</description>
  <date>28.10.2012</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Hamlet, Prinz von Dänemark</title>
  <creator>von William Shakespeare / aus dem Englischen von Theodor Fontane / Koproduktion des Volkstheater Rostock mit dem THEATER AN DER PARKAUE</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=805</link>
  <note></note>
  <description>Vom Studium in
Wittenberg an den dänischen Hof zurückgekehrt, zeigt sich Hamlet vom plötzlichen
Tod des Vaters und der eiligen Hochzeit der Mutter mit seinem Onkel zutiefst bestürzt.
Da erscheint ihm der Geist seines Vaters, offenbart die eigene Ermordung und lässt
Hamlet Rache schwören. Sofort willigt er ein und zeigt sich bereit zur Tat. Nun
erst erfährt er, wer seinen Vater ermordete: Claudius, der neue König, Bruder
seines Vater, sein Onkel, frisch vermählt mit seiner Mutter. Doch was hat sie
mit dem Mord zu tun? Einmal geschworen, gibt es für Hamlet kein Zurück. Vor dem
nun durch ihn zu vollziehenden Mord an seinem Onkel will er Gewissheit. Mit
allen nur denkbaren Mitteln versucht er, dem Zweifel zu entkommen. Doch wem
kann er am königlichen Hof zu Helsingör noch trauen? Auf was kann er sein
Vertrauen gründen? Er spielt alles bis zur letzten Konsequenz durch: die
Familie, die Liebe, die Freunde, den Staat, die Politik. Auf nichts ist
Verlass. Nichts gibt ihm Halt. 



Über „Hamlet”
scheint in den letzten 400 Jahren alles gesagt zu sein. Kein Werk wurde so häufig
interpretiert. Es gilt als die „Mona Lisa” der Weltliteratur. Mit 23 Jahren übersetzte
der von England begeisterte Apothekersohn Theodor Fontane geradezu meisterhaft
und lebendig das Werk. 



Nach „Der
Schimmelreiter” und „Leben des Galilei” inszeniert Kay Wuschek zum dritten Mal
eine Koproduktion des Volkstheaters Rostock mit dem THEATER AN DER PARKAUE. Seinen
Arbeiten ist eigen, dass er den Stoffen auf den Grund geht, indem er den
gedanklichen Kern freilegt und die Schauspieler sich die Situationen
einverleiben lässt.</description>
  <date>15.01.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>15.15</title>
  <creator>Berlinki / aus dem Englischen von Karen Witthuhn</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=806</link>
  <note></note>
  <description>Im Rahmen von &amp;quot;Young Europe - Young Creation and Education in Theatre&amp;quot;, präsentiert von der European Theatre Convention, in Kooperation mit dem Helsingin Kaupunginteatteri (Helsinki)

Was haben ein
Schmetterling, die Küste von England, Verliebtheit und das Wetter gemeinsam?
Woher kommt Chaos? Sind wir von außen gelenkt? Oder ist das Durcheinander in unserem
Kopf? Kann man zufällige Beziehungen berechnen? 

Eine Rentnerin,
ein Affe und ein verliebter Statistiker warten an einer Haltestelle. Sie kennen
sich nicht. Da der Bus Verspätung hat, kommen sie unvorhergesehen ins Gespräch.
Der Bus kommt immer noch nicht. Wird er jemals kommen? Ist das wirklich eine
Haltestelle? Der Bus kommt nicht. In dieser Versuchsanordnung wird die
Absurdität des Normalen sichtbar. Es wird klar, dass ein geordneter Zustand der
Welt lediglich eine Utopie der Menschen ist. 



Berlinki ist ein projektbezogenes
Autorenkollektiv: Acht Jugendliche aus Helsinki und Berlin haben das Stück im
Rahmen des Projekts „Young Europe” im Frühjahr 2012 unter Leitung von Emma Puikkonen
und Julia Schreiner gemeinsam und auf Englisch auf dem Internet-Tool „Noodi“ geschrieben.
Das Stück entstand nach Recherchen zu Theorie und Praxis der Chaos-Forschung. 



Der
Oberspielleiter Sascha Bunge wird die deutsche Version von „15.15” inszenieren.
Sein Kollege Kari Rentola vom Helsingin Kaupunginteatteri bringt in derselben Spielzeit
die finnische Fassung zur Aufführung. Beide „15.15”-Produktionen werden im Rahmen
des „Young-Europe-Festivals” im THEATER AN DER PARKAUE im Mai 2013 gezeigt.
</description>
  <date>26.01.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Der Reichstagsbrand</title>
  <creator>von Thom Luz</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=809</link>
  <note></note>
  <description>Am 3. Februar 1933  wandert ein junger Holländer namens Marinus van der Lubbe nach Berlin. Hier  angekommen kauft er Streichhölzer und Kohlenanzünder. Am Samstagabend legt er  nacheinander Feuer im Neuköllner Wohlfahrtsamt, im Keller des Roten Rathauses  und im Dach des Berliner Schlosses. Der erste Brandsatz erlischt. Sowohl im  Rathaus als auch im Schloss werden die Brände frühzeitig bemerkt und gelöscht.  Enttäuscht macht er sich auf den Heimweg. Doch am Montag kehrt er um und  beschließt einen weiteren Anschlag. Diesmal inspiziert er das Gebäude  gründlich. Am 27. Februar 1933 steht der Berliner Reichstag in Flammen.           
Thom Luz  rekonstruiert 80 Jahre nach dem Brand die persönliche Tragödie des  Brandstifters, die politischen Auswirkungen der Tat und ihre öffentliche Vereinnahmung  und Instrumentalisierung. Zeugenaussagen, biografische Fragmente und Indizien  fügen sich zu einer theatralen Erzählung.           
Der Züricher  Musiker, Schauspieler und Regisseur Thom Luz ist ein Spezialist für unerzählte  Geschichten. Er war 2009 beim Freischwimmer Festival vertreten, daraufhin  folgten weitere Arbeiten u.a. im Theaterhaus Gessnerallee Zürich und am  Oldenburgischen Staatstheater. Thom  Luz ist Sänger und Gitarrist der Band „My Heart belongs to Cecilia Winter&amp;quot;.</description>
  <date>00.02.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Klein Zaches genannt Zinnober</title>
  <creator>Ein Märchen von E.T.A. Hoffmann / in einer Fassung von Kay Wuschek</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=807</link>
  <note></note>
  <description>Weg mit der  Poesie! Schluss mit dem Wunderbaren! Der neue Fürst hat ehrgeizige Pläne. Per  Dekret soll die Aufklärung eingeführt, sollen Wälder umgehauen und Chausseen angelegt  werden. Die Fee Rosabelverde entgeht der Verbannung des Fürsten. Sie findet  Klein Zaches, ein unansehnliches menschliches Wesen, das beißt, miaut, knurrt  und sich kaum auf den Beinen halten kann. Durch ihren Zauber wird Zaches fortan  für schön und geistreich gehalten. Ohne dass er selbst etwas Gescheites  hervorbringt, wird ihm jede menschliche Leistung zugeschrieben, die in seiner  Gegenwart geschieht. Völlig unverdient ist Zaches der Liebling der Gesellschaft  und erlebt einen kometenhaften Aufstieg bis zum Minister. Der Student Balthasar  ist sein erstes Opfer. Er organisiert Widerstand. Mit Hilfe des Magiers Prosper  Alpanus gelingt es, Zaches zu entzaubern.         
Vor dem  Hintergrund der politischen Restauration und der einsetzenden  Industrialisierung im nach-napoleonischen Deutschland erscheint das bekannte  Kunstmärchen E.T.A. Hoffmanns als Muster des poetischen Gegenentwurfs der Romantik.  Es sucht die ästhetische Synthese zwischen Kunst, Naturwissenschaft und politischer  Weltbeschreibung.         
Als Intendant des  THEATER AN DER PARKAUE gehört Kay Wuschek zu den prägenden Regisseuren des  Hauses. Ausgehend von den Einzelschicksalen der Figuren beschreiben seine  Inszenierungen den gesellschaftlichen Modellcharakter der zugrundeliegenden  Stoffe.</description>
  <date>20.02.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Berlin Alexanderplatz</title>
  <creator>von Alfred Döblin / Kooperation der JTW Spandau mit dem THEATER AN DER PARKAUE</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=808</link>
  <note></note>
  <description>Wie Berlin sein  Gesicht, so ändern sich die Gesichter Berlins mit atemberaubender Geschwindigkeit.  Wie wandelt sich die Stadt? Wer erzählt ihre Geschichte? Mit großer Furore  aktualisieren und multiplizieren die über 30 Darsteller den bedeutendsten  deutschen Großstadtroman der Moderne. Die Inszenierung folgt der Montagetechnik  des Autors: Das Publikum bewegt sich durch eine massive Baustelle und wird so  Teil des Spektakels.         
Franz Biberkopf  kommt als junger Mann nach vier Jahren Gefängnis in ein verändertes Berlin  voller impulsiv-urbaner, sozialer und politischer Umwälzungen. Er ist  überfordert, aber nimmt den Kampf auf. Er wird Händler und Verkäufer, lässt  sich mit Frauen versorgen und wird von dem brutalen Berufsverbrecher Reinhold  in ein Verbrechen hineingezogen. Dabei verliert er einen Arm, bekommt Mieze zur  Braut und wird ihr Zuhälter: „Man fängt nicht sein Leben mit guten Worten und  Vorsätzen an, mit Erkennen und Verstehen fängt man es an und mit dem richtigen  Nebenmann.&amp;quot;         
Als  praktizierender Nervenarzt und Schriftsteller lebte Alfred Döblin in der  Weimarer Zeit in Berlin-Lichtenberg und schuf mit „Berlin Alexanderplatz&amp;quot; 1929  einen Meilenstein des modernen Romans, der Döblin aufgrund seiner literarischen  Techniken und der grotesk-sarkastischen Sprachgewalt ungeahnt populär werden  ließ. In „Berlin Alexanderplatz&amp;quot; setzt sich nach „Karamasow&amp;quot; und „Amerika!&amp;quot; die  Zusammenarbeit mit der JTW Spandau, dem Regisseur Carlos Manuel und dem  Bühnenbildner Fred Pommerehn fort.  
  
Premiere in der JTW Spandau am 1. September 2012</description>
  <date>00.03.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Nachtgeknister</title>
  <creator>von Mike Kenny / aus dem Englischen von Andreas Jandl</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=810</link>
  <note></note>
  <description>Diese Geschichte
ist eine Gutenachtgeschichte. Wenn es Abend ist und ringsum dunkel, erzählt die
Mutter der 8-jährigen Marie und ihrem kleinen Bruder François eine Geschichte. Wenn
sie danach ins Restaurant zur Arbeit geht, erzählt Marie die Geschichte weiter.
Aus dem abendlichen Ritual der Mutter wird die Leidenschaft der Tochter. Marie
nimmt die Fäden in die Hand, lässt Gestalten aus der Realität und aus den
Tagträumen ins Kinderzimmer und dirigiert die Schatten an der Wand. Irgendwo
auf dem Weg in die Geschichte verliert sich Marie zwischen Wirklichkeit und
Phantasie. Und so irren Marie und François auch tagsüber wie Hänsel und Gretel
durch den Alltag. Ist die Mutter noch die Mutter oder die Menschenfresserin aus
der Geisterbahn? Das war doch nur eine Geschichte. Oder? 



Der Engländer Mike
Kenny ist ein international mehrfach ausgezeichneter Autor für Kinder- und
Jugendtheater. „Nachtgeknister” entstand als Auftragswerk für die Comédie de Valence
und wurde 2008 als „Best Play for Children and Young People” (Writers‘ Guild Award)
ausgezeichnet. 



Laura Kallenbach
studierte Theater- und Filmwissenschaft in Berlin. Sie assistierte am
Volkstheater Rostock, dem Theater der Jungen Generation Dresden und seit 2008
am THEATER AN DER PARKAUE. „Nachtgeknister” ist ihr Regiedebüt.</description>
  <date>06.04.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Eine kurze Geschichte der Welt</title>
  <creator>von Neal Layton / in einer Fassung von Judith Wilske / aus dem Englischen von Manuel Thannheiser</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=811</link>
  <note></note>
  <description>Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit der Hochschule für Schauspielkunst &amp;quot;Ernst Busch&amp;quot;, Abteilung Puppenspielkunst
Vor langer Zeit, da gab es nichts, keinen
Weltraum, keine Zeit, keine Planeten, keine Menschen, nicht einmal nichts. Was
geschieht, wenn in einem Nichts nichts explodiert? So merkwürdig
es klingt, es entsteht ein Universum. „Eine kurze Geschichte der Welt”
ist ein geowissenschaftliches Zauberstück. Die Protagonistin ist die
Bühne, die in 11 Pop-Up-Bildern die Evolution unseres Planeten mit Flora und
Fauna vom Urknall bis heute als sagenumwobene Sachgeschichte ausbreitet.
Von der ultimativen Zeitzeugin, der Einzeller-Conférencieuse, anmoderiert
und von der vierköpfigen Trilobiten-Band begleitet, führt sie in einer Mischung
aus Fakten und Philosophie, Physik und Magie, Leben und Tod durch die
Stadien der Weltgeschichte. Neal Laytons famos illustrierte Kinderbücher
sind vielfach ausgezeichnet und international erfolgreich. Für die Umsetzung des
Bilderbuches „Eine kurze Geschichte der Welt” bringen Judith
Wilske (Regisseurin und Ökonomin), Alex Tiller (Mitbegründer der
Puppetmastaz) und Silvana Toneva (Bildende Künstlerin)
unser Ensemble und Puppenspielstudenten der HfS „Ernst Busch” mit
der Pop-Up-Kunst zusammen. Judith Wilske wurde mit ihrem Buch für Kinder über
Kaufverhalten und Marken „Why do you shop?” und dem
partizipatorischen Projekt „Kinder zu Unternehmern!” bekannt
und war an der Winterakademie 7 als Laborleiterin beteiligt. Bei der
Berner Biennale 2012 wird sie mit ihrem Projekt „Die gute Bank”
teilnehmen.</description>
  <date>09.04.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners</title>
  <creator>von Heinz von Foerster und Bernhard Pörksen / in einer Fassung von Carlos Manuel</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=812</link>
  <note></note>
  <description>Ein Amerikaner
besucht den Maler Picasso und fragt: „Lieber Herr Picasso, warum malen Sie die Menschen
nicht so, wie sie sind?” Picasso fragt: „Wie soll ich das machen? Wie geht das?
Wie sind die Menschen? Können Sie mir ein Beispiel geben?” Da gibt ihm der
Amerikaner ein kleines Foto und sagt: „Hier sehen Sie meine Frau, wie sie ist.”
Fasziniert sieht Picasso das Bild an und meint: „Aha, das ist Ihre Frau. So
klein ist sie. Und so flach!” Anhand unterhaltsamer Beispiele untersucht Heinz
von Foerster die menschliche Wahrnehmung: Wie sehen wir die Welt? Jeder
Einzelne von uns. Können verschiedene Beobachter das Gleiche sehen? Und wenn
nicht, stellt sich die Frage, was Wirklichkeit sein könnte. Oder erfindet sich
jeder seine eigene Wirklichkeit? Und was passiert, wenn zwei Menschen glauben,
sie hätten beide Recht? Dann wäre einer automatisch ein Lügner. Eine Einladung
an alle, die sagen: „Ich will Verstehen verstehen.” 



Der gebürtige
Wiener Heinz von Foerster (1911 – 2002) war Physiker, Bergsteiger, Magier und
Computermusiker und gilt als einer der Wegbereiter der Kybernetik als
Wissenschaftssystem. Neben seinen herausragenden Forschungen in den USA
argumentierte er immer gegen den Widerspruch zwischen Künstlertum und
Mathematik, Physik und Imagination. Er gilt als „Entdecker des Betrachters”. 



Regisseur Carlos
Manuel und Bühnenbildner Fred Pommerehn gehören seit 2005 zu den stilprägenden
Künstlern im THEATER AN DER PARKAUE. Mit „Warum kommen Dinge durcheinander?”
von Gregory Bateson waren sie 2011 zum ASSITEJ-Weltkongress eingeladen.</description>
  <date>31.05.2013</date>
  <location></location>
  </item>
  <item>
  <title>Die Schatzinsel</title>
  <creator>von Robert L. Stevenson / in einer Fassung von Albrecht Hirche</creator>
  <link>http://www.parkaue.de/index.php?topic=22&amp;playId=813</link>
  <note></note>
  <description>Der Geruch von
Salz und Fisch liegt in der Luft, Möwen kreischen, ein „Schiff ahoi!” ist zu hören,
die Mannschaft lichtet den Anker – die große Abenteuerreise zur Schatzinsel
weit draußen im blauen Ozean beginnt. Jim Hawkins ist Schiffsjunge. Er
entdeckt, dass der Koch Long John Silver nur zum Schein den Fischbrater gibt.
Im Untergrund plant er eine Meuterei und macht aus den Matrosen Piraten. Längst
hat die Mannschaft Wind vom Schatz auf der Insel bekommen. Jim Hawkins ist zur
richtigen Zeit am richtigen Ort und kann Kapitän und Offiziere warnen. Der
Kampf um das Gold beginnt. Jede Seite will den Schatz für sich und koste es das
Leben. Auf dieser Reise muss Jim herausfinden, in welcher Gestalt ihm das Böse,
das Kaltblütige, das Hinterhältige begegnet, um es zu bezwingen. 



Robert Louis
Stevenson (1850 – 1894) war der Sohn eines Leuchtturmbaumeisters aus Edinburgh.
Da er an einer Lungenkrankheit litt, konnte er nicht in dessen Fußstapfen
treten und wurde Schriftsteller. Seit 1888 lebte er nach mehrjährigen Fahrten
auf See auf Samoa, wo er starb. Neben der „Schatzinsel” wurde er mit
Erzählungen aus der Südsee und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde”
berühmt. 



Albrecht Hirche
arbeitet zum wiederholten Mal am THEATER AN DER PARKAUE. Seine Inszenierungen,
in denen sich Spielweisen und Stile überlagern, sind von einer hohen
Musikalität geprägt.</description>
  <date>14.06.2013</date>
  <location></location>
  </item>
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