ab 16 Jahren

Berlin Alexanderplatz

Berlin vs. seine Bewohner!
Ein Generationenprojekt von 16 - 70 Jahren
von Alfred Döblin 
Premiere: 12. April 2013
Kooperation der JTW Spandau mit dem THEATER AN DER PARKAUE
Wie Berlin sein Gesicht, so ändern sich die Gesichter Berlins mit atemberaubender Geschwindigkeit. Wie wandelt sich die Stadt? Wer erzählt ihre Geschichte? Mit großer Furore aktualisieren und multiplizieren die 25 Darsteller den bedeutendsten deutschen Großstadtroman der Moderne. Die Inszenierung folgt der Montagetechnik des Autors: Das Publikum bewegt sich durch eine massive Baustelle und wird so Teil des Spektakels.

Franz Biberkopf kommt als junger Mann nach vier Jahren Gefängnis in ein verändertes Berlin voller impulsiv-urbaner, sozialer und politischer Umwälzungen. Er ist überfordert, aber nimmt den Kampf auf. Er wird Händler und Verkäufer, lässt sich mit Frauen versorgen und wird von dem brutalen Berufsverbrecher Reinhold in ein Verbrechen hineingezogen. Dabei verliert er einen Arm, bekommt Mieze zur Braut und wird ihr Zuhälter: „Man fängt nicht sein Leben mit guten Worten und Vorsätzen an, mit Erkennen und Verstehen fängt man es an und mit dem richtigen Nebenmann."

Als praktizierender Nervenarzt und Schriftsteller lebte Alfred Döblin in der Weimarer Zeit in Berlin-Lichtenberg und schuf mit „Berlin Alexanderplatz" 1929 einen Meilenstein des modernen Romans, der Döblin aufgrund seiner literarischen Techniken und der grotesk-sarkastischen Sprachgewalt ungeahnt populär werden ließ. In „Berlin Alexanderplatz" setzt sich nach „Karamasow" und „Amerika!" die Zusammenarbeit mit der JTW Spandau, dem Regisseur Carlos Manuel und dem Bühnenbildner Fred Pommerehn fort.
Premiere in der JTW Spandau am 1. September 2012 
Spielort: Bühne 2
Regie: Titus Faschina, Carlos Manuel | Theaterpädagogik: Hartmut Schaffrin, Julia Schreiner | Dramaturgie: Julia Schreiner | Bühne: Fred Pommerehn, Angelika Wedde | Kostüm: Verena Hay | Musik: Iven Hausmann | Chor: stefanpaul | mit: Iven Hausmann, Hagen Löwe, Franziska Ritter, Andrej von Sallwitz