ab 16 Jahren

Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung

von Jakob Michael Reinhold Lenz
Dauer: ca. 105 Minuten
Premiere: 28. Februar 2010
Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", Abteilung Puppenspielkunst
Landauf, landab wird über Bildung und Erziehung diskutiert – heute wie vor 200 Jahren. Privaterziehung oder öffentliche Schule? Kreative Entfaltung oder harte Hand? Während Eltern und Lehrer in DER HOFMEISTER über ideale Konzepte debattieren, arbeiten die Kinder sich längst am Leben ab. Albrecht Hirches Inszenierung zeigt Lenz' Sturm-und-Drang-Klassiker als Spektakel mit Puppen und Menschen. Während zwei Schauspieler die Vaterfiguren Geheimer Rat und Major verkörpern, werden alle weiteren Figuren von Puppenspielstudenten gespielt. Dabei kommen sehr unterschiedliche Puppentypen mit je eigener Bauweise, Spieltechnik und Ästhetik zum Einsatz. Die Inszenierung zeichnet sich durch eine expressive Spielweise aus und ist durch Bühnenmusik, Lichteinsatz, Rhythmus- und Tempowechsel atmosphärisch stark aufgeladen.

Jakob Michael Reinhold Lenz (1751 – 1792), Zeitgenosse von Kant, Herder und Goethe, gehört zu den wesentlichen Vertretern des Sturm und Drang. Der studierte Theologe schrieb zahlreiche Dramen sowie Lyrik, Erzählungen und theoretische Schriften.
Spielort: Bühne 3 | Dauer: ca. 105 Minuten
Regie: Albrecht Hirche | Dramaturgie / Theaterpädagogik: Anne Paffenholz | Ausstattung: Ingo Mewes, Karin Tiefensee | Bühne: Albrecht Hirche | Kostüm: Kathrin Krumbein | mit: Lutz Dechant, Dennis Katzmann, Katharina Kummer, Denis Pöpping, Jonathan Strotbek, Julia Struwe, Annemie Twardawa