9-13 Jahre

Der Pfad der Orangen­­scha­len

von Nachum Gutman
Dauer: 65 Minuten
Premiere: 27. Juni 2015
Ein Krieg zwischen zwei fremden Mächten tobt in dem Land am Meer. Der junge Nachum wird von seiner Großmutter fortgeschickt aus Angst, dass auch er in den Krieg eingezogen wird. Auf seinem Weg begegnet ihm ein junger Mann, der eine wichtige Mission hat: Er folgt dem Pfad der Orangenschalen mit dem Auftrag, eine Tasche mit wichtigen Dokumenten und Geld aus einem Haus in der besetzten Stadt zu holen. Mit großer List und viel Glück überstehen sie Bombenhagel und Kanonendonner und erreichen die Stadt. Doch dann verunglückt der junge Mann. Nachum muss die Mission ganz allein vollenden. In der Stadt angekommen, häufen sich die Probleme und Schwierigkeiten immer mehr, bis Nachum endlich einen scharfsinnigen aber gefährlichen Plan ausheckt. Wenige Freunde sind noch in der Stadt. Gemeinsam riskieren sie ihr Leben, um die Mission zu erfüllen und der Bevölkerung auf dem Land die Tasche zu überbringen.

Basierend auf den Jugenderinnerungen des israelischen Malers und Schiftstellers Nachum Gutman (1898– 1980) adaptiert Hannan Ishay die Geschichte von jungen Menschen zwischen den Fronten und der Sehnsucht nach Frieden und Leben für die Bühne. Hannan Ishay ist 1983 in Israel geboren und hat am Max Reinhardt Seminar in Wien Regie studiert. Er inszenierte bereits für die „Wiener Festwochen“ und das Studio Theater Stuttgart. „Der Pfad der Orangenschalen“ ist seine erste Arbeit am THEATER AN DER PARKAUE. Die Inszenierung ist Teil des Festivals "Playground Israel", welches vom 1. bis 5. Juli 2015 im THEATER AN DER PARKAUE israelische Kultur in Berlin zeigt.

Die Israelische Botschaft, Hauptstadtkulturfonds, 50 Jahre Israel Deutschland sind Partner dieser Inszenierung.
Spielort: Bühne 3 | Dauer: 65 Minuten
Regie: Hannan Ishay | Dramaturgie: Lina Zehelein | Ausstattung: Mayaan Iungman, David Lindemann | Kostüm: Clemens Leander | Musik: Omer Klein | mit: Helmut Geffke, Elisabeth Heckel, Johannes Hendrik Langer, Thomas Pasieka, Andrej von Sallwitz