ab 10 Jahren

Der Sohn des Chao

nach einer alten chinesischen Legende
von Chi Chun-Hsiang / Ad de Bont
aus dem Niederländischen von Wilfrid Grote
Dauer: ca. 80 Minuten
Premiere: 17. Mai 2008
Ein Junge wächst unter falschem Namen und ohne Wissen um seine wahre Herkunft am Hofe des Kaisers von China auf. Mit 20 erfährt er, dass sein Vater der ehrwürdige Minister Chao war und einer mörderischen Intrige zum Opfer fiel. Und er erfährt auch, dass der von ihm verehrte Pflegevater, ein General, angeblich für den Selbstmord des Vaters verantwortlich ist. DER SOHN DES CHAO erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, an den gewaltige Erwartungen gerichtet sind. Denn mit seinem Namen verknüpft sich das Versprechen auf den Sieg der Wahrheit und das Ende der Unterdrückung durch den General. Viele Menschen opfern ihr Leben für ihn. Welche Rolle spielt es da, was er selbst will? Wer den Geist Chinas kennen lernen wolle, der müsse sich dieses chinesische Drama über die Rettung eines Kindes aus dem Land der aufgehenden Sonne ansehen. Denn »es trüge mehr dazu bei als alles, was man über dieses weite Reich erzählt hat und je erzählen wird.« So hat es der französische Philosoph Voltaire seinerzeit formuliert, der den Text bearbeitete und ihn dadurch in Europa bekannt machte.
Spielort: Bühne 2 | Dauer: ca. 80 Minuten
Regie: Carlos Manuel | Theaterpädagogik: Sascha Willenbacher | Bühne: Fred Pommerehn | Kostüm: Elke von Sivers | mit: Helmut Geffke, Elisabeth I. M. Heckel, Katrin Heinrich, Niels Heuser, Dieter Korthals, Hagen Löwe, Denis Pöpping, Andrej von Sallwitz