ab 14 Jahren

Die Réfugiés / Die Hugenotten

Berlin und die Bartholomäusnacht - Ein Stück Migrationsgeschichte unserer Stadt
Premiere: 04. Juli 2017
Religionskriege, Bürgerkriege und Massaker sind Realität im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Jahr 1685 verlieren die französischen Protestanten durch Ludwig XIV. ihre letzten Rechte. Eine Fluchtwelle setzt sich in Gang und erreicht durch die Einladung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm auch Berlin – schon damals eine Stadt der Zugezogenen. Es kommt zum folgenreichen Krach zwischen den beiden Herrschern. Die Stückentwicklung nimmt das Publikum mit auf eine historische Zeitreise und erkundet gemeinsam, was es heißen kann, ungewollt zu bleiben, oder sich im Exil ein neues Leben aufzubauen. Was waren Ursachen des Konflikts? Wie lebte man Willkommenskultur im Berlin des 17. Jahrhunderts? Geführt von szenisch wiederbelebten Zeitzeugen wird das Publikum zu einem Expeditionsteam, das sich an unterschiedliche Orte des Praters begibt und selbst in die Auseinandersetzung mit der Historie tritt.

Kultur macht stark und Freunde des jungen Staatstheater Berlin sind Partner dieser Inszenierung.
Spielort:
Regie: Kay Wuschek | Dramaturgie: Sarah Kramer, Sarah Wiederhold | Theaterpädagogik: Sarah Kramer | Ausstattung: Anna-Maria Dworaczyk , Sarah Kramer, Uta Sewering, Dominik von Stillfried, Sarah Wiederhold, Kay Wuschek | mit: Konstantin Bez, Elisabeth Heckel, Jakob Kraze, Johannes Hendrik Langer, Janine Meißner, Johannes Schäfer, Kinga Schmidt, Isa Weiß