ab 4 Jahren

Eine kurze Geschichte der Welt

von Neal Layton aus dem Englischen von Manuel Thannheiser
in einer Fassung von Judith Wilske
Premiere: 09. April 2013
Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", Abteilung Puppenspielkunst

Vor langer Zeit, da gab es nichts, keinen Weltraum, keine Zeit, keine Planeten, keine Menschen, nicht einmal nichts. Was geschieht, wenn in einem Nichts nichts explodiert? So merkwürdig es klingt, es entsteht ein Universum. „Eine kurze Geschichte der Welt” ist ein geowissenschaftliches Zauberstück. Die Protagonistin ist die Bühne, die in 11 Pop-Up-Bildern die Evolution unseres Planeten mit Flora und Fauna vom Urknall bis heute als sagenumwobene Sachgeschichte ausbreitet. Von der ultimativen Zeitzeugin, der Einzeller-Conférencieuse, anmoderiert und von der vierköpfigen Trilobiten-Band begleitet, führt sie in einer Mischung aus Fakten und Philosophie, Physik und Magie, Leben und Tod durch die Stadien der Weltgeschichte.

Neal Laytons famos illustrierte Kinderbücher sind vielfach ausgezeichnet und international erfolgreich. Für die Umsetzung des Bilderbuches „Eine kurze Geschichte der Welt” bringen Judith Wilske (Regisseurin und Ökonomin), Alex Tiller (Mitbegründer der Puppetmastaz) und Silvana Toneva (Bildende Künstlerin) unser Ensemble und Puppenspielstudenten der HfS „Ernst Busch” mit der Pop-Up-Kunst zusammen.

Judith Wilske wurde mit ihrem Buch für Kinder über Kaufverhalten und Marken „Why do you shop?” und dem partizipatorischen Projekt „Kinder zu Unternehmern!” bekannt und war an der Winterakademie 7 als Laborleiterin beteiligt. Bei der Berner Biennale 2012 wird sie mit ihrem Projekt „Die gute Bank” teilnehmen.
Spielort: Atrium
Regie: Maren Simoneit, Judith Wilske | Dramaturgie + Theaterpädagogik: Eva-Maria Reimer | Bühne: Alex Tiller | Kostüm: Silvana Toneva | Musik + Komposition: Alex Tiller | mit: Lutz Dechant, Eckhard Doblies, Tobias Eisenkrämer, Max Howitz, Franziska Krol, Stefan Kowalski, Florian Pabst, Myriam Rossbach, Julian Jarnoth Steinberg, Judith Wilske