ab 15 Jahren

Hamlet, Prinz von Dänemark

von William Shakespeare 
aus dem Englischen von Theodor Fontane
Dauer: 180 Minuten    
Premiere: 15. Januar 2013
Koproduktion des Volkstheater Rostock mit dem THEATER AN DER PARKAUE
Vom Studium in Wittenberg an den dänischen Hof zurückgekehrt, zeigt sich Hamlet vom plötzlichen Tod des Vaters und der eiligen Hochzeit der Mutter mit seinem Onkel zutiefst bestürzt. Da erscheint ihm der Geist seines Vaters, offenbart die eigene Ermordung und lässt Hamlet Rache schwören. Sofort willigt er ein und zeigt sich bereit zur Tat. Nun erst erfährt er, wer seinen Vater ermordete: Claudius, der neue König, Bruder seines Vater, sein Onkel, frisch vermählt mit seiner Mutter. Doch was hat sie mit dem Mord zu tun? Einmal geschworen, gibt es für Hamlet kein Zurück. Vor dem nun durch ihn zu vollziehenden Mord an seinem Onkel will er Gewissheit. Mit allen nur denkbaren Mitteln versucht er, dem Zweifel zu entkommen. Doch wem kann er am königlichen Hof zu Helsingör noch trauen? Auf was kann er sein Vertrauen gründen? Er spielt alles bis zur letzten Konsequenz durch: die Familie, die Liebe, die Freunde, den Staat, die Politik. Auf nichts ist Verlass. Nichts gibt ihm Halt.

Über „Hamlet" scheint in den letzten 400 Jahren alles gesagt zu sein. Kein Werk wurde so häufig interpretiert. Es gilt als die „Mona Lisa" der Weltliteratur. Mit 23 Jahren übersetzte der von England begeisterte Apothekersohn Theodor Fontane geradezu meisterhaft und lebendig das Werk.

Nach „Der Schimmelreiter" und „Leben des Galilei" inszeniert Kay Wuschek zum dritten Mal eine Koproduktion des Volkstheaters Rostock mit dem THEATER AN DER PARKAUE. Seinen Arbeiten ist eigen, dass er den Stoffen auf den Grund geht, indem er den gedanklichen Kern freilegt und die Schauspieler sich die Situationen einverleiben lässt.
Spielort: Bühne 1 | Dauer: 180 Minuten    
Regie: Kay Wuschek | Lukas Pohlmann | Bühne + Kostüm: Angelika Wedde | mit: Bettina Burchard, Undine Cornelius, Stephan Dierichs, Alexander Flache, Sonja Hilberger, Simon Jensen, Jakob Kraze, Ulrich K. Müller, Nadine Rosemann, David Schirmer, Sandro Šutalo