ab 13 Jahren

Unermesslich

nach Recherchen von Carlos Manuel
Dauer: 60 Minuten
Premiere: 14. September 2014
Eine Koproduktion von THEATER AN DER PARKAUE und Wissenschaft im Dialog, der Initiative der deutschen Wissenschaft
Was ist messbar und was nicht? Welche Einheit steht auf dem Zollstock, wenn man eine Seele ausmisst? Wie kann man den freien Willen messen? Finde ich mit einer Messung heraus, ob etwas lebendig ist oder tot? Wie groß ist der Unterschied zwischen Mensch und Affe? Wenn ich 1000 Menschen vermesse, stimmen meine Ergebnisse dann für alle Menschen? Und misst unser Gehirn Gesichter, um sie bei der nächsten Begegnung wiederzuerkennen? Messungen und Maßeinheiten sind grundlegende Elemente jeder Forschung, jedes wissenschaftlichen Experiments. Sie bestätigen oder widerlegen Ideen und Beobachtungen, ermöglichen aber auch neue Gedanken, Maßstäbe und Begriffe.

In Gesprächen mit Wissenschaftlern, Exkursionen in Laborräume und Erforschung von Experimenten ging das Ensemble der Frage nach, wie Begriffe entstehen und untersucht, ob ein Begriff erst dann Gültigkeit bekommt, wenn er von der Wissenschaft mit Messergebnissen beglaubigt wurde.

Regisseur Carlos Manuel und Bühnenbildner Fred Pommerehn arbeiten seit mehreren Jahren am THEATER AN DER PARKAUE. Nach der Erforschung der Fragen, wie Wissen entsteht ("Warum kommen Dinge durcheinander") und wie wir die Welt sehen ("Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners"), entsteht mit "Unermesslich" ein Stück über Begriffe, ihre Bedeutungen und ihre Messbarkeit.
Spielort: Studiobühne | Dauer: 60 Minuten
Regie: Carlos Manuel | Dramaturgie: Marit Buchmeier, Eva Stöhr | Bühne: Fred Pommerehn | Kostüm: Clemens Leander | mit: Helmut Geffke, Hagen Löwe, Franziska Ritter