Ivna Žic

Ivna Žic, 1986 in Zagreb geboren, aufgewachsen in Zürich, studierte Angewandte Theaterwissenschaft, Schauspielregie und Szenisches Schreiben in Gießen, Hamburg und Graz. Seit 2011 arbeitet sie als freie Autorin, Dozentin und Regisseurin u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Wien, Luzerner Theater, Theater Neumarkt in Zürich, Theater St. Gallen und bei uniT. Als Regisseurin verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit mit Sophie Reble und Matija Schellander. Als Teil des Übersetzerkollektivs Versatorium in Wien inszenierte in Zusammenarbeit mit dem Refugee Protest Camp die Übersetzung »DIE, SHOULD SEA BE FALLEN IN« (nach »Die Schutzbefohlenen« von Elfriede Jelinek). Sie erhielt u.a. das Dramatiker*innen-Stipendium des österreichischen Bundeskanzleramtes 2015 sowie einen Werkbeitrag von Pro Helvetia. Mit den Autorinnen Katja Brunner, Daniela Janjic, Gerhild Steinbuch und Darja Stocker schreibt und performt sie, auch kollektiv, als »Institut für Chauvinistische Weiterbildung«. Ab Herbst 2020 ist sie im Leitungsteam des Theater HORA in Zürich. Ihr Debutroman »Die Nachkommende« (Matthes&Seitz) wurde 2019 für den Österreichischen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis nominiert und 2020 mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet.