Lukas Rehm

Lukas Rehm arbeitet als Künstler und Komponist im Bereich Neue Medien, Installationskunst, Dokumentarfilm und experimentelle Fiktion. Seine künstlerischen Arbeiten untersuchen Bedingungen und Theatralik sozialer Strukturen, den Einfluss von (neuen) technologischen Artefakten auf Gesellschaften, sowie die Rolle des Affekts. Seine künstlerische Praxis bezieht sich häufig auf kollaborative Methoden und räumliche Strategien performativer Künste und reflektiert transhistorische und -kulturelle Narrative sowie Psychologie. Lukas Rehm studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München sowie Medienkunst, Szenografie und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seine Arbeiten wurden national u.a. am ZKM Karlsruhe, der Staatsoper Stuttgart, der Bundeskunsthalle Bonn und der Kunsthalle Baden-Baden, sowie international beim Doclisboa Filmfestival Lissabon, auf dem GAMMA Festival St. Petersburg und im Future Space New York präsentiert. Auszeichnungen umfassen u.a. den Preis der Gesellschaft für Kunst und Medientechnologie, den Bundespreis für Kunststudierende, den Förderpreis der Kunststiftung Rainer Wild sowie ein Stipendium für neue Musikformen der Kunststiftung Baden-Württemberg. Vom 2020 bis 2021 ist er Teilnehmer an der Jan van Eyck Academie, Resident am Spatial Sound Institute Budapest sowie Fellow der Akademie für Theater und Digitalität Dortmund.