Nathalie Anguezomo Mba Bikoro

Nathalie Anguezomo Mba Bikoro ist eine bildende Künstlerin, die Archäologie, Klangradio, verschiedene Medien, Live-Performances, Film und Archive zu immersiven Installationen verbindet. In ihrer Arbeit analysiert sie Prozesse von Macht & Science Fiction in historischen Archiven und setzt sich kritisch mit Migrationskämpfen & kolonialer Erinnerung auseinander, wobei sie sich auf queere, indigene und feministische Biopolitik konzentriert. Sie ist Dozentin für visuelle Kulturen & Philosophie am TransArt Institute und künstlerische Leiterin von Lukulule e.V. und Nyabinghi_Lab mit den Projekten »Decolonise The Green; Nature, Nudism and Colonial Continuities« und »Free State of Barackia: 150 Years of Decolonial Urbanism, Solidarity & New Berlin Utopias« in Zusammenarbeit mit Z/KU und HAU Berlin. Sie moderiert die jährlich stattfindenden Berlinale Filmfestspiele & ist derzeit Künstlerstipendiatin des Goethe-Instituts in Bahia, Salvador und Forschungsstipendiatin des »Somatic Charting«-Projekts des Instituts für Endomische Forschung. In diesem Jahr erhält sie Förderungen des Hauptstadtkulturfonds Berlin mit Nyabinghi Lab gUG für »Freistaat Barackia: 150 Jahre dekolonialer Urbanismus, Solidaritäten und Neu-Berliner Utopien« und des Bezirksamts Pankow mit »Sonnenaufgang im Morgenland«. Ihre Arbeit wird im August 2020 vom Deutschen Welle TV in einer Serie von Kurzfilmen über den deutschen Kolonialismus und den Schwarzen Widerstand vorgestellt.

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