11 – 15 Jahre | 6. – 9. Klasse

Als die Mauer fiel (AT)

Ein Rechercheprojekt in Kooperation mit dem Tagesspiegel aus Gesprächen zwischen Enkeln und ihren Großeltern
Premiere: 15. März 2020
Der 9. November 1989 verändert das Land. Für die Ostdeutschen verändert sich ein ganzes Leben. Neuanfänge stehen neben Umbrüchen, Aufbrüche neben Abbrüchen. Vieles erleben die Menschen zum ersten Mal, obwohl sie der Kindheit und Pubertät längst entwachsen sind. Auf einmal scheint alles möglich. Gesellschaft kann neu gedacht werden, sagen die einen. Wir sind nicht nur das Volk, wir sind ein Volk, sagen die anderen. Es wird debattiert, gestritten, darum gerungen, wie Leben neu gestaltet werden kann. Wie aber schauen die Menschen auf der anderen Seite der ehemaligen Mauer auf das, was nun vor sich geht, auf diejenigen, die nun schon bald neue Bürger*innen in einem wieder vereinten Deutschland sein könnten? Wie war es, diese Ereignisse live und in Farbe auf den beiden Seiten der Stadt erlebt zu haben?

Der Tagesspiegel startet im Sommer 2019 eine Initiative, in der Enkel ihre Großeltern nach dieser aufregenden und bewegenden Zeit befragen und in eigenen Interviews festhalten. Dieses einzigartige Material ist Ausgangspunkt für das Rechercheprojekt am THEATER AN DER PARKAUE. Regisseurin und Teil der künstlerischen Leitung des Kollektivs »Theatrale Subversion« Romy Weyrauch nimmt sich als Expertin für dokumentarisches Theater diesen Geschichten an.
Spielort: Bühne 3
Regie: Romy Weyrauch (Theatrale Subversion)
Hier geht es zum Leseraufruf des Tagesspiegels.