ab 15 Jahren | 10. – 13. Klasse

Schimmelreiter

nach Theodor Storm (1888)
Dauer: 70 Minuten
Premiere: 4. Oktober 2018
Die Überlebenden der letzten großen Flut harren auf einem winzigen Fleck Erde aus. Ihre Welt besteht nur aus dem Meer, das sie umgibt und dem, was es mit sich bringt. Meist ist es der Tod.

Der Deich tauge nichts, meint einer. Doch davon wollen die Älteren nichts wissen, schon gar nicht die Amtierende. Es herrscht ohnehin Extremsituation. Plötzlich stößt eine Neue zur Gruppe. Woher sie kommt, ist ungewiss. Gewiss ist, sie stört. Doch sie kommt immer wieder und stellt die Gruppe auf die Probe.

Mit karger Sprache und gewaltigen Bildern erzählt Theodor Storm in seiner letzten Novelle Hauke Haiens Kampf gegen die Natur und den Aberglauben seiner Nachbarn. Regisseur David Czesienski hat mit dem Ensemble eine eigene Fassung entwickelt, die wie in einer fortwährenden Wellenbewegung stetig neue Motive der Geschichte um den mysteriösen Deichgrafen offenbart. Sich in sicheren Kreisen bewegen, oder Neues zulassen? Das ist hier die Frage.
Spielort: Bühne 2 | Dauer: 70 Minuten
Regie: David Czesienski | Bühne + Kostüme: Lisette Schürer | Dramaturgie: Sarah Wiederhold | Theaterpädagogik: Anne Britting | mit: Elisabeth Heckel, Johannes Hendrik Langer, Laura Lippmann, Florian Pabst, Johannes Schäfer, Nina Maria Wyss