ab 16 Jahren

Antigone

von Sophokles
in einer Übersetzung von Peter Krumme
Dauer: ca. 85 Minuten
Premiere: 14. September 2006
Antigone trauert um ihre Brüder Eteokles und Polyneikes, die sich im Zweikampf um die Vorherrschaft in Theben gegenseitig umgebracht haben. Eteokles wurde mit allen Ehren bestattet. Polyneikes nicht, denn er war zuvor als Staatsfeind des Landes verwiesen worden. Der neue König Kreon hat verfügt, dass Polyneikes weder Grab noch Totenklage gewährt werden dürfen. Allen, die sich nicht an diesen Befehl halten, droht die Todesstrafe. Damit ihr Bruder nicht zur Beute von Hunden und Vögeln wird, trotzt Antigone der königlichen Anordnung: Sie erweist ihrem Bruder die letzte Ehre und bringt damit Kreons Zorn gegen sich auf.

Sind von Menschen gemachte Gesetze weniger wert als ungeschriebene göttliche Gebote? Darf Antigone das Recht des Staates verletzen? Darf Kreon das Recht der Familie und die Gebote der Götter verletzen? Ist Antigone treu und konsequent - oder stur und dickköpfig? Ist Kreon ein machtbesessener König, der über Leichen geht - oder ein loyaler und pflichtbewusster Machthaber, der das Beste für den Staat will? Wer hat Recht? Und wie ist dieser Konflikt zu lösen?
Spielort: Bühne 2 | Dauer: ca. 85 Minuten
Regie: Nora Somaini | Theaterpädagogik: Sascha Willenbacher | Kostüme: Constanze Zimmermann | Bühne: Ulrike Siegrist | mit: Katharina Eckerfeld, Niels Heuser, Lutz Dechant, Franziska Ritter, Elisabeth Heckel, Helmut Geffke, Birgit Berthold, Andrej von Sallwitz