ab 8 Jahren

Die Schutzhütte

von Peer Wittenbols
aus dem Niederländischen von Uwe Dethier
Deutschsprachige Erstaufführung
Dauer: ca. 75 Minuten
Premiere: 3. Februar 2008
Es ist Winter. Aber kein netter, kuscheliger Winter mit Adventsliedern, Früchtetee und dem Kuschel-Eisbären Knut als Kinderzimmerstar, sondern eine grimmig kalte Eiswüste mitten im Nordpolarmeer. Dort strandet das Schiff der niederländischen Polarexpedition, festgefroren im Packeis, und auf Monate kein Sonnenstrahl in Sicht. Die Besatzung baut aus Treibholz eine Schutzhütte für den Winter. Darin sitzen die Männer Woche um Woche und warten auf die ersten Sonnenstrahlen, die das Eis endlich zum Schmelzen bringen sollen. Draußen warten die Eisbären. Während denen drinnen langsam die guten Witze ausgehen, kommt Sehnsucht auf. Ist es schlimmer, eine 150 Kilo schwere Frau zu vermissen als etwas ganz ohne Gewicht, wie den Duft von Apfelpfannkuchen?

»Die Schutzhütte« beruht auf einem niederländischen Seefahrermythos um den großen Entdecker Willem Barents, dem es im Winter 1596/97 als erstem Europäer gelang, in der Arktis zu überwintern. Der niederländische Autor Peer Wittenbols, geboren 1965, schrieb nach dieser Legende ein äußerst groteskes und komisches Stück für Kinder.
Spielort: Bühne 2 | Dauer: ca. 75 Minuten
Regie: Wolf Bunge | Bühne + Kostüm: Angelika Wedde | Theaterpädagogik: Kristina Stang | mit: Eckhard Doblies, Jörn Henschel, Jonas Hartmann, Stefan Faupel, Franziska Ritter, Florian Simon