ab 16 Jahren

Emilia Galotti

von Gotthold Ephraim Lessing
Dauer: ca. 100 Minuten ohne Pause
Berlin-Premiere: 13. März 2018
Koproduktion mit dem Volkstheater Rostock
Die Liebe des Prinzen Hettore ist entfacht. Nicht für die Gräfin Orsina, seine Geliebte. Auch nicht für eine Frau seines Standes. Nein, sie brennt lichterloh für die Offiziers-Tochter Emilia. Minister Marinelli spinnt sofort Intrigen, um sie dem Prinzen zu beschaffen. Denn Emilia ist vergeben und soll noch heute heiraten. Aber der Prinz kann nicht gut warten und folgt Emilia in die Kirche. Doch was passiert dort? Was sind die Folgen? Wer darf was wissen?

Mit einem verliebten Prinzen, einem stolzen Vater und einer eifersüchtigen Gräfin steckt Lessing seine Figuren in ein Pulverfass aus Gefühlen und Macht, in dem der kleinste Funke alles in Brand stecken kann. Mit seinen dramatischen Texten und kritischen Essays prägte Lessing (1729 - 1781) die deutsche Literatur nachhaltig: Seine Ideen vom Theater und einer aufgeklärten bürgerlichen Gesellschaft wirken bis heute nach.

Mit dem Trauerspiel »Emilia Galotti« schafft er eine Welt der Extreme, in der ein einzelner Tag ausreicht, um die keimenden Gefühle einer jungen Frau an Machtkonstellationen zerschmettern zu lassen. In einer Koproduktion mit dem Volkstheater Rostock bringt Kay Wuschek das Trauerspiel als bitterböse Komödie mit tödlichem Ausgang auf die Bühne.
Spielort: Bühne 1 | Dauer: ca. 100 Minuten ohne Pause
Regie: Kay Wuschek | Bühne + Kostüme: Juan León | Choreografische Mitarbeit: Katja Taranu | Dramaturgie: Susanne Winnacker, Martin Stefke | Regieassistenz: Anna Pechtl | Soufflage: Ute Ziems | mit: Bernd Färber, Petra Gorr, Ulrich K. Müller, Markus Paul, Katja Plodzistaya, Frank Riede, Sandra-Uma Schmitz, Juschka Spitzer, Inga Wolff