Die römischen Saturnalien
4. Dezember 2005
In Rom feierte man zur Wintersonnenwende einst den Sonnengott, in dem man die Rollen tauschte: Wer das ganze Jahr über dienen musste, sollte einmal König sein dürfen.

Das Julfest der Germanen
11. Dezember 2005
 Anders bei uns im Norden: Die zwölf dunkelsten Nächte am Ende eines Jahres waren den Menschen eine Zeit des Rückzugs, des Erinnerns, des Innehaltens. Von der Wilden Horde wird erzählt, dass sie durch die Lüfte tobte und deren Geister und Götter darauf achteten, dass die Menschen in sich hineinlauschten, Abrechnung hielten mit dem gewesenen Jahr. Sie peitschten den Wind, ließen ihn heulen und wer nicht in sich kehrte, wurde gepackt und mitgerissen in die Unendlichkeit. Waren diese Momente überstanden, richtete sich der Blick nach vorn: auf zu neuen Ufern! zu neuem Leben!

Die Rauhnächte
18. Dezember 2005
Wenn das Jahr am dunkelsten ist, wenn die Luft am kältesten ist, dann feiern die Menschen das Fest der Wintersonnenwende. Der kürzeste Tag des Jahres ist am Beginn des Winters überstanden. Und wenn auch noch viel Dunkel und Kälte folgt, so wird aus dem Schimmer doch allmählich ein stärker und stärker werdendes Licht. 
Spielort: Bühne 1
Theaterpädagogik: Karola Marsch, Kristina Stang, Sascha Willenbacher | Bühne + Kostüme: Constanze Zimmermann