ab 5 Jahren

König Drosselbart

von Dirk Hiemesch
nach einem Märchen der Brüder Grimm
Dauer: ca. 110 Minuten mit Pause
Premiere: 25. November 2005
Die schöne und stolze Prinzessin soll heiraten. Doch keiner der Bewerber ist ihr gut genug: Der eine zu dick, der andere zu dünn, der dritte zu bleich, der vierte zu rot, der fünfte zu alt... Jeden einzelnen weist sie ab und verspottet sie noch dazu. Auch beim letzten von hundert Freiern findet sie etwas auszusetzen: Sein Kinn ist ihr zu spitz, und so wird der Prinz, der sie liebt, als »König Drosselbart« verlacht und fortgeschickt. Da platzt ihrem Vater der Kragen: Er schwört, sie dem nächstbesten Mann zur Frau zu geben, und sei es auch ein Bettler. Als ein armer Spielmann auf das Schloss kommt, kann er nicht anders, er muss sein Versprechen einlösen. Mit ihrem neuen Mann lebt die Prinzessin in einer kleinen Hütte, muss frieren, hungern und arbeiten. Die Füße tun ihr weh, das schöne Kleid ist hinüber, und ihr Mann verspottet sie noch dazu, weil ihr die Arbeit nicht so richtig gelingen will. Aber auch König Drosselbart hat Schwierigkeiten, seine Rolle als Spielmann überzeugend durchzuhalten. So kommt es, dass am Ende nicht nur die widerspenstige Prinzessin, sondern auch der neunmalkluge Drosselbart Einiges gelernt hat. Und zusammen machen sie eine wunderbare Entdeckung.

Das bekannte Märchen der Brüder Grimm (bei uns in der Bühnenfassung von Dirk Hiemesch) erzählt von Hochmut und Bescheidenheit. Vor allem aber ist es eine Geschichte vom Lieben lernen, bei der ausnahmslos jeder über seinen Schatten springen muss.
Spielort: Bühne 1 | Dauer: ca. 110 Minuten mit Pause
Regie: Jasper Brandis | Bühnenbild: Ulrike Siegrist | Kostüme: Constanze Zimmermann | Theaterpädagogik: Kristina Stang | mit: Helmut Geffke, Elvira Schuster, Marko Bräutigam, Katrin Heinrich, Denis Pöpping, Mathias Biele