ab 14 Jahren

Leonce und Lena

Ein Lustspiel
von Georg Büchner
Dauer: ca. 110 Minuten ohne Pause
Premiere: 1. März 2007
Leonce will nichts. Arbeiten? Ist doch nur Ablenkung, Beschäftigung, um dem Abgrund der Leere zu entgehen. Betriebsamkeit aus Langeweile. Wer braucht das? Alles schon gesagt, schon gedacht. Neues verkümmert zur Wiederholung. Ein nützliches Mitglied der Gemeinschaft werden? Selbstbetrug. Leonce flieht vor dem Heiratsbefehl des Königs: Nach Italien, mit Valerio den Müßiggang leben! Schnitt auf Lena: Ebenfalls auf der Flucht vor der ungewollten Heirat sucht sie ein Leben, das nicht vorgezeichnet ist. Selbst muss es doch zu bestimmen sein, das Dasein! Leonce und Lena begegnen sich. Gemeinsam kehren sie an den Hof zurück, um ein Leben jenseits der eingeschliffenen Bahnen zu wagen: ohne die Diktatur der Arbeit. Der Müßiggang als Krönung des Seins.

Georg Büchner schrieb »Leonce und Lena« 1836 für einen Wettbewerb der Cotta´schen Verlagsbuchhandlung. Die Uraufführung fand am 31. Mai 1895 in einer Freilichtaufführung des »Intimen Theater« in München statt. Die Musik zum Stück von »mouse machine« ist rechtzeitig zur Premiere auf CD erhältlich.
Spielort: Bühne 2 | Dauer: ca. 110 Minuten ohne Pause
Regie: Sascha Bunge | Theaterpädagogik: Maja Das Gupta | Bühnenbild: Angelika Wedde | Kostüme: Constanze Zimmermann | Musik: Mouse Machine | mit: Stefan Faupel, Manfred Struck, Katrin Heinrich, Peter Priegann, Birgit Berthold, Hagen Löwe, Elisabeth Heckel, Denis Pöpping