Warum Elefanten hysterisch sind

mit Texten des Berliner Dramatikers Lothar Trolle
Premiere: 5. Juli 2007
Abends, wenn die letzten Regionalzüge den Bahnhof Lichtenberg passieren, verirren sich nur noch wenige Reisende in den Gängen: Darunter mischt sich unauffällig ein Kind. Zwischen Foto-Fix, Erotikversand, Bäckereifiliale und Wartehäuschen berichtet es von seiner Geschichte: Vom Überleben in unwirtlichen Städten mit der Hilfe der Tiere des Dschungels und der afrikanischen Steppe. Indem es sich mit ihren Stärken identifiziert, entwickelt es absurde und komische Strategien für das eigene Leben.

Die Inszenierung von Sascha Bunge, die den Bewohnern des Bahnhofs gewidmet ist, collagiert drei Texte des Berliner Dramatikers Lothar Trolle: »Das Zahlenmärchen«, »Das Kind« und »Warum Elefanten hysterisch sind«. In dieser, um einige weitere Trolle-Texte verlängerten Version erst- und letztmalig am 5. Juli im Rahmen des Abschlusstages zum Projekt »Bahnhof Lichtenberg« zu sehen. An Texten von Lothar Trolle kommen neu hinzu: »ABC usw.« aus dem Stück »Hermes in der Stadt« sowie Passagen aus dem »Hildebrandslied«.
Spielort: Bühne 1
Regie: Sascha Bunge | mit: Lutz Dechant, Katrin Heinrich, Franziska Ritter