ab 9 Jahren

Warum kommen Dinge durcheinander?

nach Gregory Bateson
aus dem Englischen von Hans Günter Holl
Dauer: ca. 75 Minuten
Premiere: 21. Oktober 2007
Das Denken gehört zu den komplexesten Vorgängen, die das menschliche Gehirn vollziehen kann. Selbst ein Supercomputer, der bis zu 10 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde bewältigt, kommt nicht an diese Leistung heran. Aber was ist Denken? Wie funktioniert Kommunikation und wie entsteht Wissen? Ein Vater unterhält sich mit seiner Tochter. In verblüffend einfachen Worten treten in diesen Gesprächen die Bedingungen unseres Weltverständnisses klar hervor. Kommunikation und Denkstrukturen werden durch die Art und Weise deutlich, wie das Gespräch zwischen dem Vater und seiner Tochter verläuft. Immer wieder bringt sie ihn an Punkte, an denen er nicht weiterweiß: Was bedeutet Unordnung? Was ist eine Information und was ein Klischee? Warum fuchteln die Franzosen immer so mit ihren Armen herum? Auf eine Frage folgt eine neue Frage. Beispiel türmt sich auf Beispiel, der Turm fällt in sich zusammen und die Gedanken müssen neu sortiert werden. Das Denken als ein Kartenhaus. Ein Spiel. Ein großes Vergnügen.

Gregory Bateson (1904 – 1980) durchstreifte die entlegensten Wissensgebiete und setzte sie miteinander in Beziehung. Sein Denken war spontan, kreativ und gleichzeitig streng analytisch. Die von ihm verfassten Dialoge zwischen Vater und Tochter sind Teil seines Hauptwerks »Ökologie des Geistes« aus dem Jahr 1972. Mit »Warum kommen Dinge durcheinander« nimmt das THEATER AN DER PARKAUE teil am 17. ASSITEJ-Weltkongress 2011 in Kopenhagen.
Spielort: Bühne 3 | Dauer: ca. 75 Minuten
Regie: Carlos Manuel | Dramaturgie: Sascha Willenbacher | Theaterpädagogik: Stephan Behrmann | Bühne: Fred Pommerehn | Kostüme: Constanze Zimmermann | mit: Helmut Geffke, Katrin Heinrich