ab 12 Jahren

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller
Dauer: ca. 150 min mit Pause
Premiere: 29. März 2008
Eine Koproduktion des THEATER AN DER PARKAUE mit der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«, Abteilung Puppenspielkunst 
»Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit …« Niemand weiß dies besser als die Bewohner der Schweizer Täler in Friedrich Schillers Drama »Wilhelm Tell«. Ihre Selbstbestimmung, ihre Freiheit, ihr Leben ist bedroht durch die brutale habsburgische Besatzungsmacht. Auf dem Rütliberg schwören sich die Männer aus Uri, Schwyz und Hinterwalden zwar Einigkeit gegen die Besatzer. Doch gelingt es erst durch das Handeln eines Einzelnen, dass sich die aufgestaute Wut Bahn brechen kann. Wilhelm Tell, durch erfahrenes Unrecht aus seinem idyllischen Leben gerissen, übernimmt widerwillig, aber wirkungsvoll Verantwortung. Sein berühmter Schuss mit der Armbrust und der anschließende Tyrannenmord reißen das Volk aus seiner Passivität: »… ein neues Leben blüht aus den Ruinen.«

»Wilhelm Tell« beschreibt eine Gemeinschaft von ehemals Freien, die sich, aufs Äußerste gereizt, zur Wehr setzen muss. Auf der Bühne des THEATER AN DER PARKAUE wird daraus ein großes Spektakel mit Menschen, Puppen und Schweizer Musik. Die Musik zum Stück wurde von »mouse machine« komponiert. 
Spielort: Bühne 1 | Dauer: ca. 150 min mit Pause
Regie: Sascha Bunge | Ausstattung: Karla Steudel, Petra Lorz, Ilonka Schrön, ), Karin Tiefensee, Ingo Mewes | Bühne + Kostüme: Constanze Fischbeck | Musik: Mouse Machine | Theaterpädagogik: Karola Marsch | mit: Patrick Borck, Helmut Geffke, Elisabeth I. M. Heckel, Niels Heuser, Melanie Otto, Denis Pöpping, Peter Priegann, Franziska Ritter, Ivana Sajevic, Magda Lena Schlott, Danielle Schneider, Stephan Spitzer, Andrej von Sallwitz, Andreas Wobig