PARK AUE – Fragen und Begegnungen

Die Spielzeit 2020/2021 ist für das THEATER AN DER PARKAUE nicht nur aufgrund von Corona ein spezielles Jahr. Sie bedeutet auch die Zwischensituation einer Interimsspielzeit, die wir - aus verschiedenen Arbeitskontexten kommend - als neues künstlerisches Leitungsteam gestalten, bevor ab Sommer 2021 eine neue Intendanz übernimmt.

Für genau ein Jahr verbinden wir rund 90 feste Mitarbeiter*innen mit freien Künstler*innen und Partner*innen zu Produktionsteams und Spielformaten. Im Theater entsteht Kunst aus der Begegnung – im Erfindungsprozess ebenso wie in der Theatersituation zwischen Bühne und Publikum. Probenprozesse, Community Theater, Aufführungen und Vermittlungsformate betrachten wir dabei gleichermaßen als unser Kerngeschäft.

Als programmatische Ausrichtung schaffen wir das Parkaue Community Theater. Dafür widmen wir die zweite der drei Bühnen des Theaters um und machen sie zu einem Treffpunkt und Aufführungsort für die Stadtgesellschaft. Gemeinsam mit Künstler*innen dieser Stadt wollen wir Gastgeber*innen sein für Begegnung, Spiel und gegenseitiges Empowerment. »Wem gehört die Bühne und wer findet bei uns statt?« Wir laden Menschen verschiedenen Alters in wöchentlichen Spielformaten ein, bei uns die Bühne 2 zu erobern. Im Mai 2021 führen wir alle Fäden zusammen zu einer großen Community-Abschlussfestivität.

Das Theater, das uns begeistert, ist ein Ort, an dem jede*r die eigene Wahrnehmung an den Perspektiven anderer schärfen kann. In eine Welt, die Antworten will, möchten wir Oasen des Fragens pflanzen. Inmitten einer Gesellschaft, die Stärke belohnt, interessiert uns Zerbrechlichkeit. In Areale der Angst setzen wir fröhliches Ausprobieren. Mit oder ohne Abstand. In kleinem oder größerem Kreis. Im Zuschauersaal oder unterm Bühnenturm, in der Schule wie auf digitalen Plattformen: Wir lassen Bühnen dort aufblühen, wo wir mit unserem Publikum zusammenkommen können.

Seit den bekannten rassistischen Diskriminierungen am Haus und der vorzeitigen Vertragsauflösung des langjährigen Intendanten befindet sich die Parkaue in einem vielschichtigen Prozess der Aufarbeitung und Neuausrichtung. Als ein eindeutiges und greifbares Instrument im Umgang mit Rassismus und anderen Diskriminierungsformen hat die Parkaue als erstes Theater in Deutschland eine eigene Antidiskriminierungsklausel entwickelt, die nun Grundlage aller Arbeitsverhältnisse ist. Angesichts von Rassismus und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft sehen wir uns in einer direkten Verantwortung für einen solidarischen, machtkritischen und diskriminierungssensiblen Arbeitszusammenhang.

Und da Corona viele Pläne verwirbelt und verbindliche Terminierungen erschwert, kommunizieren wir kurzfristiger als bisher: Statt eines Spielzeitheftes und gedruckter Monatspläne ist unsere Homepage der zentrale Sammelpunkt. Ab dem 3. August 2020 finden Sie dort den neuen Spielplan.

Im Schriftzug unserer Corporate Identity, wo bislang ein Flugzeug startete, öffnet sich in diesem Jahr ein Freiraum. Wir haben die Grafikerinnen Tiziana Beck und Johanna Benz eingeladen, eigene Bildwelten für diese Lücke zu formulieren.

In Vorfreude auf gemeinsame Erlebnisse,
Dorothea Lübbe (Leiterin Vermittlung und Community), Jutta Wangemann (Leiterin Dramaturgie), Thomas Fiedler (Chefregisseur), Florian Stiehler (geschäftsführender Direktor und kommissarischer Intendant)

Premieren & Projekte 2020/2021
im Überblick

28. August | Bühne 3
Haus im Glück | 4+
Koproduktion mit United Puppets

28. August bis 6. September 2020 | Bühne 2 & digital
Challenge my fantasy
Eine Digital-Fortbildung für Pädagog*innen von Schüler*innen & virtuellestheater

12. September 2020 | Bühne 2 + Überall im Haus
Auftakt für Community Theater | all ages
Ein gemeinsames Auftaktfest und danach tägliche Workshop-Formate während der Woche, wöchentliche Präsentationen am Wochenende und sechs Mal Community-Dinner

18. September 2020 | mobil im Klassenzimmer
Ein Eichendorff-/Romantik-Projekt | 16+

September 2020 | mobil auf dem Schulhof
Ein interaktives Tanzprojekt | all ages

20. September | Bühne 1
Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur | 8+
Theaterparcours nach dem Sachbuch von Gianumberto Accinelli

2. Oktober 2020 | mobil im Klassenzimmer
Wutschweiger | 8+
Theaterstück von Jan Sobrie und Raven Ruëll

14. & 15. November | im ganzen Haus
Theatergeburtstag – 70 Jahre THEATER AN DER PARKAUE

16. November bis 14. Dezember 2020 | Studiobühne
Residenz #1

28. November 2020 | Bühne 1
Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo | 5+
Familienstück von Gregory Caers

19. Januar 2021 | Bühne 3
In welchem Wort versteckt sich die Welt? | 10+
Ein Tanzstück von Anna Konjetzky mit Textauszügen aus »Voices« von Klaus Konjetzky

15. Februar 2021 | Bühne 1
Was? | 5+
Ein Autoritätsüberlistungskonzert von und mit Schorsch Kamerun

14. März 2021 | Bühne 3
Herkunft | 13+
Eine Inszenierung von Ivna Žic nach dem Buch von Saša Stanišić

15. März bis 14. April 2021 | Studiobühne
Residenz #2

20. März 2021 | Bühne 1
Ein Mangamärchen von Laura Naumann | 14+

10. April bis 19. Mai 2021 | Studiobühne
Residenz #3

Ende Mai 2021 | Bühne 1, 2, 3 und andere Orte
Abschluss Community Theater | all ages

Premieren & Projekte 2020/2021
im Detail

Premiere 28. August 2020
Haus im Glück | 4+
Koproduktion mit United Puppets
Ein Zwillingspaar bekommt ein Haus geschenkt. Ein Traumhaus, frisch aus der Verpackung. Ein Schlauhaus, das wunderbare Dinge kann. Es funkt. Es leuchtet. Es hat Ideen. Es kennt sich aus. Es denkt mit. Es spielt sogar mit. Es hat Witze auf Lager und Zubehör ohne Ende. Es will das Leben seiner Bewohner*innen verbessern. Doch irgendwie fühlte sich das Aufbauen und Ausbauen besser an als das verbesserte Leben. Irgendwas fehlt. Irgendwas ist zu viel. Die Zwillinge horchen in sich hinein. In der Sprache von Erwachsenen denken sie: Was eben noch Freiheit versprach, entpuppt sich als Entfremdungsbeschleuniger von unseren Wünschen. Oder: Der Höhepunkt digitaler Möglichkeiten wird zum Tiefpunkt unserer Selbstbestimmung. Sie schauen einander tief in die Augen. Dann starten sie eine Verbesserungsverbesserung, sie sortieren, sie entscheiden sich: Was brauche ich? Was nicht? Was ist toll? Was ist Quatsch? Und legen den Grundstein für ihre ganz eigene Vorstellung von Glück.
Spielort: Bühne 3 | Regie: Mario Hohmann | Ausstattung: Mario Hohmann, Melanie Sowa | Musik: Vredeber Albrecht | Mit: Philipp Michael Börner, Melanie Sowa | Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds


28. August - 6. September 2020
Challenge my fantasy
Eine Digital-Fortbildung für Pädagog*innen von Schüler*innen & virtuellestheater
Die Zukunft ist vorverlegt. Das Internet ist kein separater Ort. Elegant und undurchschaubar sind digitale Kommunikation und ihre Plattformen verwoben in den Alltag. Doch was steckt hinter den Oberflächen, die zum Whatsappen, Posten, Teilen, Zocken, Arbeiten, Streamen einladen? Wer nimmt eigentlich wen in die Hand, wenn wir zum Smartphone greifen? Zeit für einen Rollentausch: Mit ihrem Erfahrungswissen als digital natives konzipieren Schüler*innen mit der Künstler*innen-Gruppe virtuellestheater eine Fortbildung für Pädagog*innen. Gemeinsam verwandeln sie die Bühne 2 der Parkaue für zwei Wochen in ein Forschungsatelier, in dem ausprobiert wird, welche Gestaltungsmöglichkeiten der digitale Werkzeugkasten hergibt und wie sich selbstbestimmt damit umgehen lässt. Mit null Didaktik, aber viel Methode und einem Green Screen bereiten die Schüler*innen analoge und digitale außerschulische Lernorte« für diejenigen vor, von denen sie sonst unterrichtet werden. Jeder der zwei Lernorte ist als eine separate Fortbildung angelegt, die aus einer Online-Live-Show zum Schlaumachen, Tutorials zum Nachmachen und Workshops zum Mitmachen besteht. Über die jeweiligen Themen, die Expert*innen und die Workshops entscheiden die Schüler*innen. Pädagog*innen aller Schultypen sind eingeladen, an einer oder an beiden Fortbildungen teilzunehmen und mit jener Generation zu lernen, um deren Zukunft es geht.
Spielort: Bühne 2 + online | Künstlerische Leitung: virtuellestheater (Lisa Heinrici, Janne Nora Kummer, Hannah Müller, Max Gadow) | Von und mit: Jim Cosmo Drinkuth, Florian Hecht, Zora Klepser, Carl Malingriaux, Merle Pepperle | Produktionsleitung: Ronja Losert | Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa


September 2020
Ein interaktives Tanzstück für den Schulhof | all ages
Im Rahmen von Corona stand vieles still, unter anderem auch unsere Körper. Sie durften nicht mehr, so wie sie es gewohnt waren, raus an die frische Luft, sich bewegen oder mit anderen aufeinandertreffen. Abstand halten war und ist die Devise, und die Vermeidung von körperlichen Kontakten hat weiterhin Priorität. Das mobile Tanzstück der Parkaue sucht nach Monaten der physischen Distanz eine Form der Nähe und Gruppendynamik, um lustvoll die eingeschlichene Separierung und Vereinzelung von unseren Körpern zu befragen und zu überwinden. Gemeinsam bewegen und begegnen sich ein Tänzer, ein*e Schauspieler*in des Ensembles und die partizipierenden Schüler*innen auf dem Schulhof oder in der Turnhalle, um kollektiv herauszufinden, wie Abstand mit Gesten und Bewegungen überwunden werden kann. All dies geschieht ohne Körperkotankt, aber mit Selbstaktivierung. Ohne gesprochene Worte, aber mit dem Beat der Gruppe. Schwarm werden und im Kollektiv gemeinsam fliegen – das ist das Ziel.
Spielort: Schulhof oder Turnhalle | Choreografie: Taigué Ahmed


18. September 2020
Ein Eichendorff-/Romantik-Projekt | 16+
Das traumwandlerische Theater der Romantik zieht ein ins Klassenzimmer und trifft auf ein Publikum von gestandenen RomantikExpert*innen, die sich gerade auf Joseph Eichendorffs Novellen »Das Marmorbild« und »Das Schloss Durande« im Grund- bzw. Leistungskurs Deutsch als Prüfungsthema vorbereiten. Gemeinsam mit zwei Ensemblespieler*innen sitzen wir ums Lagerfeuer und grü-beln über das Grübeln, betrachten vergangene und aktuelle Rollenbilder, singen den Schulkanon oder durchstreifen die unendlichen Resonanzräume der deutschen Romantik in den Gedanken-Gärten und Gefühls-Wäldern heutiger Schüler*innen.
Spielort: Klassenzimmer | Regie: Sahar Rahimi


Premiere 20. September 2020
Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur | 8+
Theaterparcours nach dem Sachbuch von Gianumberto Accinelli
Warum steht in Australien ein Denkmal für die südamerikanische Kaktusmotte? Was hat es mit dem Gerücht auf sich, dass es auf Borneo 14.000 Katzen an Fallschirmen regnete? Wieso mögen Hirsche kein Chili? Wer sind die Müllmänner der Natur? Weshalb ist den Gästen einer Pension in Panama das Betreten des oberen Stockwerks strengstens verboten? Und was treibt das Personal dort in Schutzkleidung? Mit Hilfe von erzählerischer Kombinatorik, trickreicher Bühnentechnik, abenteuerlichem Schauspieleinsatz und spielfreudigen Musikmaschinen zupft und zieht das Publikum an Fäden, die immer tiefer ins Innere des Theaters führen: Was ist wie miteinander verknüpft? Wie empfindlich ist der Aufbau? Zu welchem Auslöser lässt sich eine Reaktionskette zurückverfolgen? Anhand wahrer Geschichten, die der Insektenforscher Gianumberto Accinelli in der Natur gesammelt hat, wird das Theater zum Erlebnisparcours: Wie setzen menschliche Handlungen in der Natur gewaltige Auswirkungen in Gang?
Spielort: Bühne 1 | Regie: Thomas Fiedler | Ausstattung: Michael Graessner | Musik: gamut inc


Premiere 30. September 2020
Als die Mauer fiel | 11+
Spielvariation für zwei Performer
Wie kann man sich ein Land vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat? Jugendliche befragten ihre Eltern und Großeltern und sammelten persönliche Geschichten zum Fall der Mauer und der Zeit danach. Aus diesem Interviewmaterial, O-Tönen und Musikcollagen entstand ein Recherchestück über die Wendezeit. Die geplante Premiere im März auf Bühne 3 konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das künstlerische Team hat nun eine mobile und verkleinerte Variante für das Klassenzimmer erarbeitet.
Spielort: Klassenzimmer | Regie, Konzeption, Text: Romy Weyrauch und Marie Jordan | Sound: Marcus Thomas | Ausstattung: Jenny Barthold | Eine Kooperation mit dem Tagesspiegel


Premiere 2. Oktober 2020
Wutschweiger | 8+
Theaterstück von Jan Sobrie und Raven Ruëll
»Herzliches Beileid und willkommen im Klub. In welchem Klub? Im »Ich sitze in der Scheiße«-Klub.« Sammy und Ebeneser sind so verschieden, wie sie gleich sind. Ebenesers Eltern schrumpfen, seit sie arbeitslos geworden sind und ihre Schuldenlast mit jeder Rechnung größer wird. Der Vater ist gerade so noch auf dem Blumentopf zu erkennen, die Mutter huscht winzig wie eine Maus über den Teppich. Wo Sammy’s Vater ist, weiß sie nie so genau. Wahrscheinlich in einer Kneipe. Ihre Mama ist im Himmel. Oder im Meer. Sammy konnte noch gerade verhindern, dass sie auf eine Wiese gestreut und von einer Kuh gefressenen wurde. Als beide Elternhäuser das Geld für die Klassenfahrt nicht aufbringen können, bleiben die Kinder zu zweit zurück. Und beschließen zu schweigen: Als Wutschweiger und Stillschmetterling werden sie unzertrennlich. Eine Freundschaft entsteht, die mit Leichtigkeit, Witz und Phantasie ganz eigene Wege aus dem Alltag findet. Das bildstarke Stück, ausgezeichnet mit dem niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis Kaas & Kappes 2019, lässt die Themen sozialer Abstieg und Armut als Schrumpfen in Körper und als Verstummen in Sprache einsickern. Alice Bogaerts erzählt die empowernde Geschichte als Gesamtkunstwerk für die ganze Klasse.
Spielort: Klassenzimmer | Regie: Alice Bogaerts


16. November bis 14. Dezember 2020 | 15. März bis 14. April 2021 | 10. April bis 19. Mai 2021
Residenzprogramm
In der Spielzeit 2020/2021 schreibt das THEATER AN DER PARKAUE drei Forschungsresidenzen für Berliner Einzelkünstler*innen und Gruppen aus dem Bereich der Darstellenden Künste aus. Die Residenzen sind ein Instrument, um das Spektrum der am Haus arbeitenden Künstler*innen zu diversifizieren. Sie schaffen einen (Frei-)Raum, in dem innovative ästhetische Ansätze zu marginalisierten Themen und Fragestellungen für junges Theater entwickelt werden können, ohne dass die Künstler*innen unter dem Produktionsdruck des Repertoiretheaters stehen. Mit Blick auf die jüngere Geschichte des Hauses richtet sich die Ausschreibung speziell an Künstler*innen, deren Praxis die Wirkung rassistischer und sexistischer Strukturen verhandelt.
Spielort: Studiobühne | Auswahl und Begleitung der drei Residenzvorhaben: Antigone Akgün (Dramaturgin und Performerin), Nathalie Anguezomo Mba Bikoro (Künstlerin und Dozentin) und Joana Tischkau (Choreografin und Performerin) | Das Residenzprogramm wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Fonds 360°


Premiere 28. November 2020
Pythonparfum und Pralinen aus Pirgendwo | 5 +
Familienstück von Gregory Caers
Ein verlassenes Hotel wird in dieser besonderen Nacht plötzlich von illustren Figuren frequentiert: Die Lady füttert ihren Hut. Der General zieht den Krieg aus der Tasche und putzt sich damit die Nase. Das stürmische Paar kennt keine Flaute. Der Koffer sucht seinen Reisenden. Der blaue Dunst hat auch eine Meinung. Kommt ein Kind zur Welt? Der emsige Nachtportier ist für alle da und jongliert mit sich stapelnden Bedürfnissen. Mit großem Ensemble, viel Humor und wenig Worten verwandeln der Choreograf und Regisseur Gregory Caers und sein Team die Bühne in den Verkehrsknotenpunkt einer Gesellschaft in Bewegung. Was muss dieser Raum können, wenn mit jedem Menschen eine ganze Welt zur Tür hereinkommt? Eine Weihnachtsgeschichte ohne Weihnachten für die ganze Familie: voller Liebe zu knisternden Geheimnissen, steilen Behauptungen und unwahrscheinlichen Bildwelten.
Spielort: Bühne 1 | Regie & Choreografie: Gregory Caers | Ausstattung: Martina Lebert | Musik: Tanja Pannier


Premiere 19. Januar 2021
In welchem Wort versteckt sich die Welt? | 10+
Ein Tanzstück von Anna Konjetzky mit Textauszügen aus »Voices« von Klaus Konjetzky
Was passiert in meinem Kopf, wenn ich nachdenke? Ist das, was ich sage, was ich denke? Werde ich zu dem, was ich denke oder denke ich, was ich bin? Wie hängen mein Denken und meine Wahrnehmung der Welt zusammen? Wie funktioniert mein Denken und wo funktioniert es am besten: im Sitzen, im Gehen, auf dem Klo, im Gespräch mit Freunden? Denke ich allein mit dem Gehirn, oder denkt auch mein Körper? Denkt mein Po? Und wann wird ein Wort einfach zu Klang, zu Musik? Gemeinsam mit einer Tänzerin und einem Ensemblespieler erforschen die Choreografin Anna Konjetzky und ihr Team das Nachdenken: zwischen Körper und Kopf, Tanz und Text, Alltag und Spiel. Dabei führen sie Tanz, Bewegung, Live-Zeichnen, Video und das gesprochene Wort zusammen und nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch das eigene Denken und verschiedene Wahrnehmungs- und Ausdruckswege.
Spielort: Bühne 3 | Choreografie: Anna Konjetzky | Ausstattung: Hannes Hartmann und Leonie Mohr | Video: René Liebert | Live-Zeichnungen: Sahra Huby | In Kooperation mit dem Purple – Internationales Tanzfestival für junges Publikum


Premiere 15. Februar 2021
Was? | 5+
Ein Autoritätsüberlistungskonzert von und mit Schorsch Kamerun
Zuhause: Zähneputzen. Im Bus: Mundschutz tragen. In der Schule: Konzentrieren. In der Pause: Aufs Klo gehen. Im Supermarkt:Kaufen. Im Internet: Anklicken. Auf dem Spielplatz: Spielen. Am Zebrastreifen: Rübergehen. Auf dem Weg: Nicht Stehenbleiben. Ein Ort besteht manchmal aus Wänden und immer aus Regeln. Die Wände erzählen mir, wo der Ort aufhört. Sie flüstern mir zu, was ich nicht darf und was ich soll. Der Ort will etwas von mir. Hm, ja, »was?«, eigentlich? Und wer hat seinen Flüstertext gemacht? Was passiert, wenn ich nicht hinhöre? Und ist es irgendwo auch mal ganz still? Einer, der sich gut damit auskennt, was Orte und Räume durchschaubarer macht und wie sie sich sogar überlisten lassen – in der Stadt, im Kapitalismus, in der Kunst –, ist Schorsch Kamerun: Sänger der Band Die Goldenen Zitronen, Komponist von Liedern zum Nichtmitsingen, Regisseur von Musiktheaterorten zum Drinherumlaufen. Mit Kamerakindern und anderen Spezialist*innen aus Kiez und Ensemble macht er die Architektur der Spielstätte Parkaue zur Komplizin und stellt Grundsatzfragen an ihre Regeln und Wände.
Spielort: Bühne 1 | Komposition & Regie: Schorsch Kamerun | Ausstattung: Katja Eichbaum


Premiere 14. März 2021
Herkunft | 13+
Eine Inszenierung von Ivna Žic nach dem Buch von Saša Stanišić
Was schreibt man der Ausländerbehörde auf die Frage nach der eigenen Herkunft? Handschriftlich? »Riesenstress!« steht da gleich am Anfang der auf 360 Buchseiten gedruckten Antwort von Saša Stanišić, der im Alter von 14 Jahren mit seiner Mutter vor Nationalismus und Separatismus aus Jugoslawien nach Heidelberg fliehen musste. Herkunft ist nicht verfügbar, kein Fakt, sondern eine Suche nach Beginnen und Verbindungen. »Herkunft ist ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache und Scham, Ankommen und Zurechtkommen. Die Toten sprechen in Herkunft und auch die Drachen. Herkunft ist ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre. Diese sind auch Herkunft: Drina und Neckar. Ein Flößer, der nicht schwimmen kann. Eine Marxismus-Professorin, die ausgebeutet wird. Eine Grundschule für drei Schüler. Ein Nationalismus. Eine ARAL-Tankstelle.« Regisseurin Ivna Žic übersetzt diesen Zukunftstext mit feinem Gespür für Gleichzeitigkeiten und Ambivalenzen in einen Sprachraum für Lebenswege: »Du suchst nach einem anderen Ausgang?« Choose your own adventure!
Spielort: Bühne 3 | Regie: Ivna Žic | Ausstattung: Sophie Reble | Musik: Matija Schellander


Premiere 20. März 2021
[Noch ohne Titel]
Ein Mangamärchen von Laura Naumann (UA) | 14+
Mangas, jene japanischen Comics, für die sich Jugendliche in vielen Ländern begeistern, sind der Stoff, dem sich der Regisseur Vincent Stefan verschreibt. Zusammen mit der Autorin Laura Naumann, dem Medienkünstler Lukas Rehm, dem Stoffformer Christophe Linéré und Spieler*innen des Ensembles entwickelt er eine Erzählung, die Technik, Videokunst, Sprache und Körper ineinander zaubert. Die Bühne wird dabei zu einer digitalen Filmlandschaft für eine Geschichte der Liebe zwischen zwei Jugendlichen. Ihre Suche nach Ausdruck für Gefühle und Begehren führt sie in Landschaften jenseits des engen Horizonts von Elternhäusern und Klassengesellschaft. Gemeinsam wagen sie den Sprung in eine Welt, in der Gegensatzpaare wie Mann und Frau, Körper und Technik, Natur und Kunst in hochauflösende Bilder von befreiender Mehrdeutigkeit verwandelt werden. Ist der Computer, der dieser Geschichte entspringt, noch eine vorprogrammierte Maschine oder schon ein lernfähiges Wesen mit eigenem Erfahrungshorizont?
Spielort: Bühne 1 | Text: Laura Naumann | Regie: Vincent Stefan | Video: Lukas Rehm | Bühnenkonzept: Vincent Stefan & Lukas Rehm | Kostüm: Christophe Linéré

Community Theater

»Wem gehört die Bühne und wer findet bei uns statt?«
Wir laden Menschen verschiedenen Alters in wöchentlichen Spielformaten ein, bei uns die Bühne 2 zu erobern und mit uns das Community Theater an der Parkaue zu eröffnen!
Von Mitte September bis Ende Mai proben wir wöchentlich in den einzelnen Formaten. Ende Mai laufen alle Projekte als letzte Premiere der Spielzeit zur großen Community-Festivität zusammen! Gastspiele und regelmäßige Abendveranstaltungen anderer Community-Projekte, das regelmäßige Community Dinner bis hin zu monatlichen Hip Hop Open Stage-Konzerten sind zusätzliche Leuchttürme!

Wie man dabei sein kann? Such dir einfach das richtige Format für dich aus und melde dich kostenfrei an indem du das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular an community@parkaue.de schickst. Alternativ kannst du es auch per Post an uns senden.
Wir freuen uns auf euch!
Dorothea Lübbe (künstl. Ltg), Sarah Gerke, Ronja Losert,Uta Sewering
Gefördert mit Mitteln der Spartenoffenen Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Erste Formate des Community Theater im Detail
Hymne & Show - App2Musik | Kinder-Club | 8-10 Jahre
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner App2music entwickeln wir mit Kindern zwischen 8 und 10 Jahren eine Parkaue-Hymne und können mit unseren iPads live auftreten und unsere Songs, die wir selbst komponiert haben, zum Besten geben. Für alle Musikbegeisterten, die vielleicht kein Instrument beherrschen...
Mit Uta Sewering + App2Music | montags, 16-18 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »Hymne & Show« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Recycling & Rhythm – Das self-made Stummfilmorchester | 8-12 Jahre | mehrsprachig
Wie wird aus Schrott ein Instrument gebaut? Wie erwächst aus ganz vielen Instrumenten ein Orchester? Wie klingt das Orchester dann zu unserem selbstgedrehten schwarz-weiß Stummfilm?
Mit Safak Velioglu & Philipp Kuhne | dienstags, 16-19 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »Rhythm & Recycling« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Mix Club | 9-13 Jahre
Kunst ist beweglich. Wir suchen etwas, das wir noch nicht kennen. Dafür zappen wir uns durch völlig unterschiedliche Theater-, Musik- und Kunststile. Wir nehmen, was wir finden können und kopieren, mischen und verwerfen es so lange, bis etwas herausfällt mit dem keine*r gerechnet hat.
Mit Sabine Kuhn & Uta Sewering | donnerstags, 16-18 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »Mix Club« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Nach dem Lockdown | Teens-Club | 10-12 Jahre
Wie klang die Stille im Lockdown? Was löst dein Klingelton bei dir aus? Wie ist die absolute Ruhe, wenn die kleine Schwester endlich schläft? Wie ist das kollektive Schreien, wie kann ein Baum voller Vögel klingen, wie war das Allein-Sein zuhause?
Mit Dorothea Lübbe & Gästen | mittwochs, 16-18 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »Teens-Club« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Das Jungkuratorium | 11-12 Jahre
in Kooperation mit der grundschule der künste Berlin
Sei dabei und werde Teil einer Arbeitsgruppe, die ein Jahr lang das THEATER AN DER PARKAUE durchforstet, erforscht, beobachtet, hinterfragt und mitgestaltet. Was passiert auf den stillgewordenen Bühnen? Wo ist das Publikum? Und was versprechen sich eigentlich diese vielen Menschen vom Community Theater an der Parkaue?
Beteiligt Euch! Im 14-tägigen Rhythmus wollen wir uns mit Euch samstags im Theater treffen und uns fragen: Wem gehört sie denn nun, die Bühne? Was wollt IHR von EUREM Theater?
Deine Meinung zählt!
Mit Sarah Gerke | Anmelden bitte mit der Angabe: »Jungkuratorium« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


ActivePlayer Lichtenberg | ein Projekt des Act e.V. | ab 12 Jahren
Führe Regie über dein Leben! In der neuen Spielzeit werden die ActivePlayer Lichtenberg vom Act e.V. bei uns ein neues Zuhause finden. Die freie Jugendtheatergruppe besteht seit fünf Jahren und erarbeitet jedes Jahr eine Produktion. A C T bedeutet »Handle und spiele« und dazu laden die Active Player ein: Zu Beginn eines neuen Schuljahres steht die Gruppe allen Interessierten von 12 bis 26 Jahren offen. Niemand muss etwas tun, was er/sie nicht tun will – ohne Erklärung. Du hast das Veto-Recht! Die Gruppe bietet einen freien und gleichzeitig geschützten Raum in dem künstlerische, gesellschaftliche und persönliche Fragen verhandelt werden ohne Angst vor Bewertung. Daraus entstehen Theaterstücke mit großer Kraft.
Mit Anja-Svenja Kiesewalter & Thomas Kairis von Act e.V. | dienstags, 16-19 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »ActivePlayer« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Tier + Objekt | Jugendclub | ab 13 Jahren
In diesem Format ab 13 Jahren werden wir uns an ein neues Experiment heranwagen: Mensch – Tier – Objekt werden gemeinsam andere theatrale Wege suchen und auf die Bühne bringen. Unser erstes Tier wird die bühnenerprobte Hündin Ragna sein.
Mit Uta Sewering | montags, 19-21 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »Tier + Objekt« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


One Vibe Musical Club | ab 15 Jahren
Die Tänzerin und Choreografin Bella Garcia wird einen Club für Sing- und Tanzbegeisterte im Urban-Musical-Bereich anbieten.
Mit Bella Garcia & Gast | mittwochs, 19-21.30 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »One Vibe Musical Club« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Park Knock Live – Stimmen aus der Stadt | junge Musiker*innen ab 16 Jahren
Open Stage!
Das THEATER AN DER PARKAUE hat seine Fühler weit in die Kieze Berlins ausgestreckt. Dabei ist es auf eine Vielzahl von jungen Sänger*innen, Rapper*innen und anderen Künstler*innen aus verschiedenen Projekten und aus verschiedenen Jugendclubs gestoßen, die auf nichts warten, als den Brettern der Theaterbühne ihren eigenen musikalischen Anstrich zu verpassen. Egal ob Friedrichshain, Lichtenberg, Kreuzberg: Die Kieze erobern mit Live-Perfomances, Jamsessions und Specials ab September 2020 die Parkaue Stage in Lichtenberg. Immer begleitet von DJ oder Live-Band. Unter dem Motto »Park Knock Live – Stimmen aus der Stadt« bringt Gangway e.V. das junge Berlin in die Parkaue.
Die Termine für Park Knock Live: 12. September 2020, 16. Oktober 2020, 13. November 2020, 11. Dezember 2020, 15. Januar 2021, 19. Februar 2021, 12. März 2021, 16. April 2021, 7. Mai 2021 und 29. Mai 2021.
Mit Kalle Krass & Joe Bliese | Anmelden bitte mit der Angabe: »Park Knock Live« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Q-Chor oder die Poesie des Querdenkens
für Quereinsteiger*innen, Ex-Quere oder die, die es mal werden wollen
Unter der künstlerischen Leitung der Künstlerin Camilla M. Fehér entsteht der »Q-Chor« mit den Stimmen all derjenigen, die sich aufgemacht haben einen neuen Weg zu gehen: Die Quereinsteiger*innen sind heftig umstritten als eine Berufsgruppe, die aus anderen Berufen zum Lehrer-Dasein wechseln Aufbrechen, Stress meistern, neues Leben, Bürokratie, Konkurrenz, Visionen, Utopien, Demonstrieren, Verbinden, Empowern – all das interessiert uns mit euch zu diskutieren! Was ist der Hintergrund für Deinen Quereinstieg? Was bewegt dich da?
Mit Camilla Milena Fehér, Dorothea Lübbe & Agnieszka Enders | donnerstags, 19-21 Uhr | Anmelden bitte mit der Angabe: »Q-Chor« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Community Dinner oder The Taste of Lichtenberg
für Foodies von 10 bis 110 Jahren
Wir veranstalten in der Saison 2020/2021 insgesamt sechs »Community Dinner« zwischen September 2020 und Mai 2021, bei denen am besten der ganze Bezirk (oder zumindest die 50 schnellsten, die sich anmelden) zusammenfinden soll um gemeinsam UNSERE Lichtenberger Küche zu essen, sich die Vielfältigkeit Lichtenbergs sprichwörtlich auf der Zunge zergehen zu lassen und schließlich mehr übereinander zu erfahren und zu erschmecken. Vor jedem »Community Dinner« gibt es Kiezspaziergänge, in denen wir mit drei Teilnehmer*innen einkaufen gehen und uns kennenlernen. Daraus werden kleine Video-Clips entstehen, um sie später allen Mitessenden zu zeigen.
Sei dabei, wenn du zwischen 10 und 110 Jahre alt, Lust hast dir in den Kochtopf schauen zu lassen, gerne über Rezepte und deine eigene Geschichte erzählst und in Lichtenberg wohnst!
Mit Georg Schütky & Lucas Human, Dorothea Lübbe, Kerstin Lorenz und den Bloggerinnen Lena Plumpe & Johanna Thal | Das erste Community Dinner findet am 12. September 2020 um 17 Uhr statt. | Anmelden bitte mit der Angabe: »Community Dinner« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Echokörper – oder die Vision eines Rollatorenballett
für tanzbegeisterte Senior*innen ab 70 Jahren
Der Tänzer und Choreograf Hermann Heisig trifft ab Mitte September jeden Dienstag um 10 Uhr Senior*innen auf Bühne 2, um nach einem gemeinsamen körperlichen wie stimmlichen Aufwärmtraining an einem Musical zu arbeiten. Wenn wir den Körper als Echokammer unseres bisherigen Lebens betrachten, welchen Schwingungen können wir nachspüren? Können wir durch Bewegung eine Begebenheit aus dem Leben einer anderen Person verkörpern? Welchen Sound produziert unsere Geschichte?
Mit Hermann Heisig | dienstags, 10-11 Uhr | Anmeldung mit folgenden Angaben: »Echokörper« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Orchester-Tanz-Spiel-Projekt
für Lichtenberger Schüler*innen
in Kooperation mit der Schostakowitsch Musikschule Karlshorst und dem Bezirksamt Lichtenberg
Auf der musikalischen Grundlage der 9. Sinfonie »Aus einer neuen Welt« von Antonin Dvorak erarbeiten junge Menschen aus Lichtenberg eine eigene szenisch-tänzerische Interpretation der Sinfonie und ihrer eigenen Sicht auf die vor ihnen liegende Welt.
Mit An Boekman, Dorothea Lübbe, Antoine Rebstein, Till Schwabenbauer, Uta Sewering. Geschlossener Teilnehmer*innenkreis.


Ohne Worte.
für Lichtenberger Schüler*innen
Eine Tanzwerkstatt zum 70. Theatergeburtstag der Parkaue im November 2020. Das Parkaue-Geburtstagsspecial!
Mit Taigué Ahmed | Anmeldung mit folgenden Angaben: »Ohne Worte« und dem ausgefüllten Anmeldeformular an community@parkaue.de


Künstler*innen Stammtisch
für beteiligte Künstler*innen & Mitarbeiter*innen der Parkaue
Einmal im Monat kommen alle Künstler*innen, die im Community Theater der Parkaue beteiligt sind zusammen und diskutieren, schmieden, feilen weiter an der Umsetzung des Community Theater.
Mit Ronja Losert & Dorothea Lübbe. Geschlossener Teilnehmer*innenkreis

Spielzeit 2020/2021
Kompakt

Alle Informationen zur Spielzeit 2020/2021 haben wir hier in einem pdf zum Download zusammengefasst.

Ja, Theater! Aber: Safety first

How to Parkaue
Wir wollen Theater! Gleichzeitig stellen wir aber die Gesundheit aller an oberste Stelle. Auf, vor, hinter und neben unseren Bühnen unternehmen wir alle nötigen Schritte, um einen Besuch bei uns am Haus für alle Beteiligten angenehm, sicher und sorgenfrei zu gestalten. Dazu sind wir mit den zuständigen Stellen im stetigen Austausch und passen unsere Vorsichtsmaßnahmen regelmäßig den Pandemie-Auflagen an.