12 – 19 Jahre | 7.– 12. Klasse

Die Maschine steht still

von E.M. Forster (1909)
aus dem Englischen von Gregor Runge
Deutschsprachige Erstaufführung
Dauer: 90 Minuten
Premiere: 31. Dezember 2017
Eine Dystopie über das Internet, geschrieben in einer Zeit, in der es noch nicht einmal das Telefon gab: E. M. Forster erfindet eine Welt, in der Menschen nur noch dank einer Maschine kommunizieren, leben und erleben. 

Die Erde ist verseucht und die Menschen mussten unter die Oberfläche fliehen. Jetzt wohnen sie bequem, vereinzelt und komplett vernetzt in temperierten Waben. Jede Anstrengung wird ihnen abgenommen: die Maschine sorgt für alles.Wir treffen Vashti, die keinen Grund sieht, ihre Wabe zu verlassen und die Maschine vergöttert. Wir treffen ihren Sohn Kuno, dem die Maschine nicht geheuer ist und dessen unstillbarer Drang nach Bewegung der Maschine vielleicht zum Verhängnis wird.

Evy Schubert versetzt beiden Figuren in eine Welt zwischen Gestern und Morgen. Eingezwängt in stilisierten Kostümen, leben sie unter einem Röhrensystem, immer verfolgt vom wachsamen Auge der Maschine. Ungelenke Bewegungen der Schauspieler*innen suchen nach dem Körper der Zukunft während ein Dröhnen das Ende der Menschheit anklingen lässt. 
Spielort: Bühne 3 | Dauer: 90 Minuten
Regie: Evy Schubert | Bühne + Kostüme: Isabelle Kaiser | Musik: Micha Kaplan | Video: Evy Schubert | Dramaturgie: Almut Pape | Theaterpädagogik: Nils Deventer | mit: Melina Borcherding, Denis Pöpping, Johannes Schäfer