11 – 14 Jahre | 5. – 8. Klasse

Die Sprache des Wassers

von Sarah Crossan (2012)
Dauer: 60 Minuten
Premiere: 10. Mai 2016
Eine poetisch-athletische Inszenierung, die von dem polnischen Mädchen Kasienka und ihrem Aufbrechen und Ankommen in der Fremde erzählt. Kasienka wollte nicht weg aus Polen. Unfreiwillig in England angekommen, erwischt sie der Alltag dort eiskalt.

In der Schule wird sie ausgegrenzt. Egal, wie sie ihre Haare trägt und welche Kleidung zu wählt, sie passt nicht zu den Anderen. Für ihre Mutter ist sie ein Nichtsnutz, der ihr bei der Suche nach dem verschwundenen Vater nur im Weg steht. Aber im Schwimmbecken ist sie in ihrem Element, das Wasser ist Kasienkas Zuhause. Dort findet sie die Kraft, sich gegen alle zu wehren.

Basierend auf dem Versroman »Die Sprache des Wassers« von der englischen Autorin Sarah Crossan erzählt Sylvia Sobottkas Inszenierung die Geschichte des polnischen Mädchens Kasienka, indem sie die zarte und eindrückliche Sprache der Vorlage beibehält und sich ganz auf das kraftvolle und zugleich behutsame Spiel ihrer beiden Darsteller*innen konzentriert.
Spielort: Bühne 2 + 3 | Dauer: 60 Minuten
Regie + Bühne + Fassung: Sylvia Sobottka | Kostüme: Mascha Mihoa Bischoff | Choreografie: Hanna Hegenscheidt | Dramaturgie: Eva Stöhr | Theaterpädagogik: Nils Deventer | mit: Melina Borcherding, Kinga Schmidt