7 – 11 Jahre | 2. – 5. Klasse

Das unmöglich mögliche Haus

von Forced Entertainment (2014)
Deutschsprachige Erstaufführung
Dauer: 75 Minuten
Premiere: 22. Februar 2015
Eine Koproduktion mit Forced Entertainment und Barbican (UK) Produktion
Wie im Augenblick erdacht, erzählen zwei Schauspieler*innen die Reise eines Mädchens durch das unmöglich mögliche Haus. Höchste Spannung liegt in der Luft, wenn plötzlich ein Loch im Boden auftaucht und das Mädchen fast hineinreißt - was lauert hinter der nächsten Ecke? Ist alles nur ein Traum oder doch ganz wirklich? Alles wird möglich im Kopf der Zuschauer*innen: Willkommen im Reich der Phantasie!
Spielort: Bühne 2 | Dauer: 75 Minuten
Regie: Robin Arthur, Tim Etchells | Künstlerische Mitarbeit + Grafik: Vlatka Horvat | Bühne + Kostüme: Clemens Leander | Dramaturgie: Lina Zehelein | mit: Caroline Erdmann, Elisabeth Heckel, Johannes Hendrik Langer
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Sa, 02.11.2019 16.00 - 17.15
Karten
Die Inszenierung erhielt 2015 den FAUST-Preis für die beste Regie im Kindertheater.

Drum & Dran

Presse

Das Theater als Wir-Raum dient Forced Entertainment einmal mehr als logisches Super-Medium für die Verbreitung dieser ihrer hochpolitischen Message, die man, so ernst wie das Erzählen hier genommen wird, als Rezept für das klein- und großgesellschaftliche Zusammenleben ganz allgemein lesen muss. Und auch ohne Tim Etchells & Co. als Performer und ohne die englische Sprache, aus der sie ihre Erzähl-Experimente entwickeln, strahlt diese Neu-Formulierung der Message auf das Theater zurück und macht eineinviertel Stunden in einem dunklen Raum zwischen einer Menge unbekannter Menschen zu einem beglückenden Erlebnis. Dass von diesen unbekannten Menschen die meisten Kinder sind, macht sich übrigens kaum bemerkbar, es herrscht gefräßiges Schweigen.
nachtkritik
Aus dem Wechselspiel zwischen Magie und Fantastik sowie Alltags- und Situationskomik entsteht eine schöne Spannung, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen erreicht und aus diesem Theater der einfachen Mittel eine phantasieanregende und lustige Performance macht (…).
Deutschlandfunk Kultur