ab 16 Jahren | ab 11. Klasse

Iphigenie auf Tauris

von Johann Wolfgang Goethe (1787)
Premiere: 19. Februar 2020
Iphigenie kann Thoas' Werben nicht mehr entgegenstehen, will sie weiterhin das Blutopfer gegen alle Fremden, die an die Küsten seines Reiches gelangen, ausgesetzt sehen. Doch sie kann sich nicht durchringen, die Frau eines Mannes zu werden, dessen Land ihr Zuflucht, aber nicht Zuhause sein sollte. Was sie bei Thoas erreicht hat, kann sie in ihrer Familie nicht vorfinden. Blutig mordet sich das Haus Tantalus von einer Generation in die nächste. Ihr Bruder Orest bringt ihr die jüngsten Geschehnisse, die alle dieser Kette folgen. Und doch zieht es sie genau dorthin zurück. Wem ist Iphigenie verpflichtet?

Goethe hat eine durch ihre Ansprüche an sich selbst aufgeriebene Frauenfigur geschrieben. Unbedingt streckt sie nach allem Morden der letzten Jahrhunderte ihre Hand zum Frieden aus und will die Hand des Anderen gereicht sehen. Hier ist eine große Utopie notiert, von einer Frau erbarmungslos eingefordert: Die Welt muss nicht bleiben, wie sie ist, die Zukunft ist verhandelbar. Rachefeldzüge und Blutopfer können der Vergangenheit angehören. Sie bedürfen keiner Fortsetzung mehr, wenn Versöhnung an ihre Stelle tritt.

Nora Bussenius will Goethes Tragödie von weittragender Leidenschaft und tief eingemauerten Mustern ein Spiel mit vielschichtigen Perspektiven und Verhandlungsräumen entgegensetzen.
Spielort: Bühne 1
Regie: Nora Bussenius | Bühne + Kostüme: Christin Vahl | Video: Gary Hurst | Musik: Daniel Dorsch | Dramaturgie: Justus Rothlaender | Regieassistenz: Nathalie Knors + Teresa Meckel | Theaterpädagogik: Meike Krämer | mit: Filip Grujic, Hanni Lorenz, Florian Pabst, Klara Pfeiffer, Friedrich Richter
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Mo, 24.02.2020 18.00
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Di, 25.02.2020 10.00
Restkarten
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Do, 27.02.2020 10.00
Restkarten
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Do, 05.03.2020 18.00
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Di, 24.03.2020 19.00
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Mi, 20.05.2020 10:00
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Drum & Dran

Presse

Ein intensives Ensemble-Spiel mit einer starken Titelheldin. Die Aufführung überzeugt zudem durch die sehr gegenwärtige Zivilisationskritik und die wuchtige, allegorische Optik von Iphigenies innerem Kampf für Menschlichkeit und Wahrhaftigkeit.
Ulrike Borowczyk | Berliner Morgenpost
Was die Regisseurin überhaupt schafft, ist Goethes eher handlungsstarres Deklamationsstück (...) mit einer hohen Energie und Dringlichkeit aufzuladen. Das pustet den Staub der Schicksalhaftigkeit und Götterhörigkeit aus dem antiken Stoff.
Patrick Wildermann | Der Tagesspiegel
Stark, wie Pfeiffer das befreit von allen Zuschreibungen der Opferrolle spielt.

Patrick Wildermann | Der Tagesspiegel
Das ist prachtvolles Schauspiel: eine Iphigenie, die zurückschreit, wenn König Thoas (Florian Pabst) nicht einsieht, warum sie unbedingt heim will nach Griechenland, und die sich mit ihm ein echtes Wortgefecht liefert statt eines gepflegten Streitgesprächs. Wie soll das auch gehen – eine gesittete Diskussion über das Für und Wider von Menschenopfern?
Frauke Adrians | nachtkritik.de
Denn die junge Regisseurin, Nora Bussenius, hat diesen idealtriefenden Goethe […] nur behutsam gegen den Strich und die über Jahrhunderte verordnete Lesart gebürstet. Immerhin so, dass die hinter mit dauerplappernde Schulklasse bald verstummt und dem Stoff zuhört, zu dem sie mutmaßlich verdonnert wurden.
Ute Büsing | RBB Inforadio
Sie [Nora Bussenius] bleibt nah am Text und zeigt, dass man den heute durchaus so spielen kann, dass Jugendliche ihn verstehen. Bussenius setzt einfach geschickt ästhetische Mittel, um die Geschichte spannend und zeitgemäß zu machen.
Barbara Behrendt | RBB Kultur