ab 15 Jahren | ab 10. Klasse

Amerika

nach dem Roman »Der Verschollene« von Franz Kafka
in einer Fassung von Alexander Müller-Elmau
Aufgrund der aktuellen Situation und der fehlenden Möglichkeit für Proben, wird die Produktion »Amerika« nicht zur Aufführung gebracht werden.
AMERIKA, das ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Traum und das Versprechen, aus dem eigenen Leben etwas Großes machen zu können. Der sechzehnjährige Immigrant Karl Rossmann erlebt in Franz Kafkas »amerikanischen Roman« nichts von alledem.

Seine Eltern setzen ihn auf ein Schiff nach New York, weil ihn ein Dienstmädchen verführt und ein uneheliches Kind von ihm bekommen hat. Mit der Ankunft im Hafen und dem Blick auf die Freiheitsstatue beginnt für Karl eine Odyssee durch ein Land, das ihm gegenüber nicht gehässiger sein könnte. Er verliert seinen Koffer. Er verliert seinen Schirm. Sein reicher Onkel findet ihn und verstößt ihn nach kurzer Zeit wieder. Eine Anstellung als Liftboy ist er so schnell los, wie er sie bekommen hat und die Menschen auf die er trifft, sind so grotesk, wie die kapitalistischen Ordnungen aus denen sie hervorgehen. Sie nehmen den ahnungslosen Karl aus, wo sie nur können. So irrt er gen Westen, stolpert von einer missgünstigen Begegnung in die andere. Bis er auf das »Nature Theatre of Oklahoma« stößt, eine merkwürdige Gruppe, die jedem, aber auch wirklich jedem, Arbeit verspricht.
Spielort: Bühne 3
Regie: Simon Jensen | Kostüm: Maike Krych | Bühne: Lina Nguyen | Dramaturgie: Justus Rothlaender | Theaterpädagogik: Meike Krämer | mit: Caroline Erdmann, Sarah El-Issa, Johannes Hendrik Langer, Andrej von Sallwitz, Friedrich Richter