7 – 12 Jahre | 2. – 6. Klasse

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

von Roland Schimmelpfennig (2018)
Premiere: 16. November 2019
Es waren einmal eine Papiertänzerin und ein Zinnsoldat mit nur einem Bein, die keiner so richtig wollte. Von den übrigen Spielzeugen aussortiert, landen sie auf dem Fensterbrett. Liebe auf den ersten Blick. Kaum entdeckt, da geht das Fenster auf und ein unfreiwilliges Abenteuer beginnt. Er, schwer wie ein Stein, fällt hinab – sie, leicht wie eine Feder, wird hoch in die Lüfte gewirbelt.

Zwei Reisen – zwei Geschichten. Sie erzählen von Flügen bis in die Wolken, wilden Papierschifffahrten durch die Kanalisation und gnadenlosen Grenzkontrollen. Was beiden durch die Gefahr hilft, ist die Erinnerung an den gemeinsamen Start dieser Reise. Wie durch ein Wunder, treffen sie zum Schluss auf dem Küchenbrett wieder aufeinander und teilen von nun an eine Geschichte. Gerade noch durch Feuer und Wasser gegangen, stehen sie nun vor dem Publikum und berichten.

Der meistgespielte Gegenwartsdramatiker Deutschlands, Roland Schimmelpfennig, hat aus dem bekannten Märchen nicht nur ein fesselndes Stück geschrieben, er inszeniert es auch selbst.
Hinweis: Während der Vorstellung wird eine Nebelmaschine eingesetzt.
Spielort: Bühne 2
Regie: Roland Schimmelpfennig | Bühne + Kostüme + Puppenbau: Lane Schäfer | Dramaturgie: Justus Rothlaender | Musik: Hannes Shaban Gwisdek | Theaterpädagogik: Anne Britting | Soufflage: Kerstin Richter | mit: Hanni Lorenz, Friedrich Richter
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Mi, 11.12.2019 11.00
Restkarten
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Mi, 25.12.2019 16.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Do, 26.12.2019 16.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Fr, 27.12.2019 11.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Sa, 28.12.2019 16.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

So, 29.12.2019 16.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Mo, 30.12.2019 16.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Di, 14.01.2020 10.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Mi, 15.01.2020 10.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Do, 16.01.2020 09.00
Karten
https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin

Do, 23.01.2020 10.00
Karten

Drum & Dran

Presse

Denn alles Abenteuer entsteht hier ausschließlich im Kopf.(…) Der weltweit noch immer viel gespielte Autor und Regisseur Schimmelpfennig vertraut dabei in schlanken 80 Minuten sehr pur der Theaterkraft. Auf einem kleinen Podest mitten im Bühnenraum setzen seine tollen Schauspieler einen mitreißenden Erzählstrom in Gang, frontal ins Publikum.
Der Tagesspiegel
Die Geschichte hätte auch kitschig geraten können. Aber Schimmelpfennig und Lane Schäfer, die für Bühne, Kostüme und Puppenbau zuständig ist, mischen in ihre Fabulierlust stets einen fein dosierten Humor. Konsequent bis zum Ende, das (so viel sei verraten) kein feuriges ist.
Der Tagesspiegel
Lorenz und Friedrich schlüpfen in zahlreiche Rollen, bebildern jede Szene auf überraschende Weise. Bis zum Happyend wird mitgefiebert und viel gelacht. Ein wunderbares Theatererlebnis für Klein und Groß.
Berliner Morgenpost
Kein versteckter Bühnenzauber. Die beiden Schauspieler Hanni Lorenz und Friedrich Richter machen alles sichtbar selbst. Und doch entwickelt ihr Märchen einen ungeheuren Sog. Und sie spielen sich die Seele aus dem Leib.
Berliner Morgenpost
Nicht unbedingt die Bühne, auf der sich ein fantasievolles Märchen entspinnt. Und doch inszeniert Roland Schimmelpfennig, Deutschlands meistgespielter Gegenwartsdramatiker, sein Stück „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" (ab 7) hier mit wenigen Mitteln so mitreißend, dass man regelrecht süchtig danach wird.
Berliner Morgenpost
Was die Inszenierung auch viel stärker macht als das ursprüngliche Märchen, ist das Motiv der Lieben zwischen den beiden Spielzeugen. […] Der Wechsel zwischen dem, was möglich gewesen wäre, und dem, was sich stattdessen ereignet hat, ist für Schimmelpfennig sehr vertrautes Terrain, viele seiner Stücke nutzen das. Doch selten kommt es so herzerwärmend zum Einsatz wie hier.
taz.