Dornröschen. Ein Traumspiel
7+

nach Motiven von Ricarda Huch (1902)  

Seit Jahrhunderten erzählen sich Menschen das Märchen von Dornröschen in etwa so: Eine Königstochter wird verflucht. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der Eltern sticht sie sich, wie angekündigt, an ihrem 15. Geburtstag an einer Spindel. Mit ihr fällt das ganze Königreich in einen tiefen Schlaf. Einzig bewegt sich: eine Rosenhecke. Sie wächst und wächst. Plötzlich sind 100 Jahre um. Ein Prinz schlägt sich heldenhaft durch die Hecke, küsst Dornröschen, sie wird wach, ist schon verliebt. So schnell?!

Lauter Fragen wirft dieses Märchen auf. Wieso musste Dornröschen sich stechen? War es Schicksal? Wer oder was ist das und wer bestimmt es? Wenn man schläft, dann träumt man. Was hat Dornröschen in 100 Jahren wohl alles geträumt? Im Schlaf gerät alles herrlich außer Kontrolle. 100 Jahre sind sehr lang, fast unendlich. Lebt überhaupt jemand so lange? Und dann plötzlich ein Prinz? Ein Kuss? Gleich nach dem Aufstehen und zack: Liebe?! Was ist das schon wieder? Und müsste jetzt nicht längst schon Zukunft sein?
 

In Volker Metzlers "Dornröschen" gehen drei Schauspieler*innen diesen Fragen nach. Lyrische Texte verweben sich mit großen Bildern und nehmen das Publikum mit auf. 

Drei Schauspieler*innen begeben sich auf eine visuelle Expedition in Dornröschens Träume. Dazu braucht es eine Spindel und 100 Jahre Schlaf. Vorbei am Wundermann und seinem Unsterblichkeitstrank. Denn ist ewige Liebe nicht besser als ewiges Leben?

Volker Metzler entführt mit großen BIldern in eine Traumreise über die Liebe und lädt sein junges Publikum dazu ein, Theater als Kunstereignis zu erleben und zu entdecken.

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