Die Reise um die Erde in 80 Tagen
12+

von Adolphe d'Ennery und Jules Verne  

Im Londoner Reform Club treffen sich reiche, weiße Männer und tun, was sie am meisten lieben: Sie bahnen Geschäfte an, stellen die Regeln der Welt auf, rauchen Zigarren und trinken Scotch. Einer von ihnen, Phileas Fogg, ist durch und durch Engländer: Sein Tag ist getaktet bis in die Bügelzeit seiner Hemden, er bleibt stets auf Distanz, Abweichungen von Plänen kommen nicht vor. Doch dann schließt er eine Wette ab und stürzt sich in das Abenteuer einer Reise: In 80 Tagen will er um die Welt.

Volker Metzler verpflanzt Jules Vernes Vorlage in ein post-apokalyptisches Berlin. Im Schatten der zerstörten Weltzeituhr waten die Romanfiguren durch ein Meer aus Plastik. Sie beschwören die Reise um die Erde in 80 Tagen mit wuchtigen Rapsounds herauf, deren Texte uns fragen: Welche Spuren hat der Eroberungsdrang des weißen Mannes auf unserem Planeten hinterlassen?
 

Der französische Jules Verne (1828-1905) gilt mit Werken wie "20.000 Meilen unter dem Meer" oder "Von der Erde zum Mond" als einer der Pioniere der Science-Fiction-Literatur, obwohl er sich selbst als Beobachter seiner Zeit sah. Als sie ihn berühmt und reich gemacht hatten, wurde er Mitglied im Londoner Traveller Club.

Für Lehrer*innen, die einen Vorstellungsbesuch mit der Schulklasse planen, empfehlen wir in Vorbereitung unser Begleitmaterial hier zum Download.

Termine

  • AusverkauftFr, 21. Dezember 201810.00 Uhr, Bühne 1
  • KaufenReservierenMo, 31. Dezember 201818.00 Uhr, Bühne 1

Downloads

Stückinformation für Lehrer*innenBegleitmaterialMusik