Drei-Tage-Performances(5+)

Ungewöhnliche Schulbesuche
Eine dreitägige Performance in Grundschulen · Kooperation mit Theater Artemis (Niederlande)
Mit dem Ziel die Begegnung von Theater und Schule anders zu denken, hat die Parkaue ein Konzept des renommierten Theater Artemis aufgegriffen und für Berlin weiterentwickelt. Drei Schauspieler*innen haben gemeinsam mit drei Studierenden des Studiengangs Bühnen- und Kostümbild der Kunsthochschule Weißensee drei unterschiedliche Solo-Performances entwickelt. Jede dieser Performance findet drei Tage lang während des Schulalltags in einer Grundschule statt. Ob im Eingangsbereich, in den Klassenzimmern, in den Fluren und auf dem Hof, es werden unterschiedliche Orte benutzt, um in die direkte Interaktion mit den Kindern zu treten.

Mit der Bitte um Geheimhaltung!

Damit die Performance ihre volle Wirkung entfalten kann, ist es wichtig, dass die Schüler*innen nicht wissen, dass es sich um eine Performance handelt.  
Wenn Sie also darüber nachdenken, die Performance einzuladen, dann verraten Sie das bitte nicht ihren Schüler*innen. 

Arla

von Claudia Korneev und Jana Krause
Im Unterricht wird ein illustriertes Buch über Arla und den Traumwald Terelin gelesen. Ein paar Tage später schleicht sich unbemerkt die Natur in die Räume der Schule. Es duftet nach Tanne und Zedernholz und in den Ecken wächst Moos. Arla ist aus dem Traumwald in der Schule gelandet und sucht Hilfe bei den Kindern, denn der Traumwald verstummt. Mit Unterstützung der Kinder in der Wachwelt gelingt es Arla, ihren Auftrag zu erfüllen.
Termine: 26. - 28.09. (ausgebucht) / 04. - 06.10. (ausgebucht) / 10. - 12.10. (ausgebucht) / 17. - 19.10. (ausgebucht) / 07. - 09.11. (ausgebucht)

Das Flüstern in den Rohren

von Tenzin Chöney Kolsch und Aline Suter
Bei einer jährlichen Rohrinspektion in der Schule macht der Klempner einen ungewöhnlichen Fund. Den Schüler*innen eröffnet sich eine bis jetzt unsichtbare Welt. Ein Meereswesen steckt in den Rohren. Es wächst über Nacht und irrt durch die Gänge der Schule. Was machen wir? Muss das Wesen weg oder kann es bleiben?
Termine: 26. - 28.09. (ausgebucht) / 04. - 06.10. (ausgebucht) / 10. - 12.10. (ausgebucht) / 17. - 19.10. (ausgebucht) / 21. - 23.11. (ausgebucht) / 13. - 15.12. (ausgebucht)

Stroguft

von Nicolas Sidiropulos und Linda Tiebel
Unerwartet taucht ein merkwürdiger Gegenstand im Flur der Schule auf. Es sieht aus wie ein Ei. Es fühlt sich an wie ein Fell. Es macht Geräusche. Ist das etwa ein echtes Stroguft? Dieses seltene Wesen, das sich noch viel seltener den Menschen zeigt. Glücklicherweise gibt es in Berlin einen Experten für solche Fälle, den jungen Zoologen Jeremy Godall. Mit der Hilfe und dem Wissen der Kinder wird dieses einzigartige Exemplar genau erforscht. Was mag es? Was mag es nicht? Kann es sprechen? Kann es hüpfen? Kann es etwa seine Form ändern? Einen Tag später ist das „Ei“ verschwunden. Glibber-Spuren führen zu einem Raum und einem netten Wuschelwesen, das mit den Kindern interagieren will.
Termine: 05. - 07.12. (ausgebucht)
Als Junges Staatstheater haben wir die niederländische Kompanie um den Regisseur Jetse Batelaan zu einer längerfristigen Zusammenarbeit eingeladen, um gemeinsam neue Theaterformen für junges Publikum zu erforschen und die Begegnung von Theater und Schule neu zu denken. In der aktuellen Spielzeit finden drei Projekte statt: das Gastspiel „Staubologie“, die Re-Inszenierung „Der erhobene Zeigefinger“ und das neue Projekt „Drei-Tage-Performances“.
Spielort: Berliner Grundschulen
ab 5 Jahren · 1. - 3. Klasse
Premieren 4. - 8. April 2022
Künstlerische Projektleitung: Allex. Fassberg, Justus Rothlaender, Uta Sewering Künstlerische Mitarbeit und Assistenz: Lara Yilmaz Performance: Claudia Korneev, Tenzin Chöney Kolsch, Nicolas Sidiropulos Kostüme und Design: Jana Krause, Aline Suter, Linda Tiebel Basierend auf einem Konzept von Theater Artemis

Ihre Schule ist interessiert?

Wenn Sie gern gemeinsam mit uns herausfinden möchten, was Theater in Schulen bedeuten kann, melden Sie sich direkt bei Agnieszka Enders vom Netzwerk Bildung für alle weiteren Informationen.

Falls Sie eine Performance buchen möchten: Bitte verraten Sie das nicht der Klasse, die Schüler*innen sollen nicht wissen, dass das Theater ist.

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