Residenzen „Ich kann mir alles vor­stellen“ Teil 2

Wie kann Theater für junges Publikum aussehen? Wer gestaltet Ästhetik und Inhalte? In der Weiterführung der Residenz „Ich kann mir alles vorstellen” der Spielzeit 21/22 gehen behinderte Künstler*innen auch in der Spielzeit 22/23 diesen Fragen nach. Anhand eigener Projekte als Spieler*innen, Autor*innen, Ausstatter*innen und Regisseur*innen entwerfen sie individuelle Visionen für Theater für junges Publikum im Rahmen eines vierwöchigen Arbeitsaufenthaltes am Theater an der Parkaue.
Die Künstler*innen Rachel Rosen, Melanie Lux und Noha Badir waren bereits zu Gast am Theater an der Parkaue und arbeiteten über Amateurfußball und peinliche Situationen, Freund*innen- und Feind*innenschaften auf dem Pferdehof und an einem Unterwassermusical. In Neuauflage der Residenz entwickeln weitere Künstler*innen ihre eigenen Ideen, um sie dann während ihrer Zeit an der Parkaue – begleitet von behinderten und nicht-behinderten Künstler*innen – zu probieren, zu schärfen und neu zu entdecken.

Wir arbeiten als Theater an der Parkaue kontinuierlich daran, bauliche und einstellungsbasierte Barrieren am Theater zu thematisieren und abzubauen, sodass langfristige Arbeitsbeziehungen ermöglicht werden können. Seit dem ersten Residenzvorhaben erhalten wir dafür eine Prozessberatung für anti-ableistische Zusammenarbeit.
Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin
Spielort: Theater an der Parkaue