Bioluminescence
von Criptonite mit integrierter Audiodeskription
in englischer Lautsprache · mit Übertitel in Deutsch und Englisch · Übersetzung in deutsche Gebärdensprache Koproduktion Tanzhaus Zürich
Dinge wachsen aus der Erde. Sie leuchten. In der Postapokalypse schließen sich vier behinderte Menschen zusammen und erschaffen mit ihren wichtigsten Werkzeugen eine opulente Klanglandschaft. Mit Hilfe von Memory beschwören sie Zauberformeln, um ihre behinderten Vorfahr*innen zu ehren und die Welt um sie herum zu verwandeln. Lasse deine Annahmen über Resilienz an der Tür zurück: Du musst nicht deinen eigenen Urin trinken! Mit Humor, Popmusik und Patricia, der Schildkröte, besinnen sich Criptonite darauf zurück, was Überleben wirklich bedeutet.
Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent disframe, Max Bircher Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Stiftung Denk an Mich, Albert Huber-Stiftung
Das Gastspiel wird unterstützt von Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.
Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent disframe, Max Bircher Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Stiftung Denk an Mich, Albert Huber-Stiftung
Das Gastspiel wird unterstützt von Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung.
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Hinweis
Zur Vorstellung gehört ein 30-minütiger Prolog für behindertes Publikum und deren Assistenzpersonen um 19:00 Uhr. Der Prolog ist Teil des Stücks und beinhaltete eine Touch Tour, Pre-Show Access und Early Boarding. Für nichtbehindertes Publikum beginnt die Show um 19:30 Uhr.
Information zur Barrierefreiheit
- Die Veranstaltung findet als Relaxed Performance statt.
- Es gibt keine extremen Lichtwechsel und kein Stroboskoplicht. Am Ende der Vorstellung kommt Blaulicht zum Einsatz. Im Saal ist es nie ganz dunkel.
- Die Vorstellung findet mit Live-Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Zuschauer*innen in englischer Lautsprache statt. Die Audiodeskription ist für alle Zuschauer*innen im Raum hörbar und es wird kein Empfangsgerät benötigt.
- Die Vorstellungen werden in deutsche Gebärdensprache übersetzt.
- Es werden Rollstuhlplätze und Sitzsackplätze zur Verfügung gestellt.
Criptonite
Criptonite ist ein crip-queeres Theaterprojekt, gegründet in 2020 von Nina Mühlemann und Edwin Ramirez. In ihren Arbeiten stellen sie die Arbeit von behinderten Künstler*innen in den Mittelpunkt, bieten Möglichkeiten für behinderte Menschen, die in die Kunst einsteigen wollen und arbeiten mit Zugänglichkeit als Ästhetik. Ihre Performances handeln von langsamen Tiere, thematisieren die Geschichte der Eugenik in der Schweiz oder nutzen Genuss als Form des Widerstands. Criptonites letztes Stück, „Creature Comforts“, wurde im Herbst 2023 und „Bioluminescence“ im Juli 2025 im Tanzhaus Zürich gezeigt. Von der Stadt Zürich erhält Criptonite 4-Jahresförderung von 2024 bis 2028.
Zum Festival No Limits
NO LIMITS
Disability & Performing Arts Festival
11. – 21. November 2026, Berlin
www.no-limits-festival.de
In seiner zwölften Ausgabe zeigt NO LIMITS ein vielseitiges Programm mit Produktionen von Künstler*innen, die sich als behindert, blind, chronisch krank, Taub, mit Lernschwierigkeiten oder neurodivergent bezeichnen.
Deutschlands größtes und wichtigstes Festival für Disability & Performing Arts wird 2026 erstmals ausschließlich von behinderten Expert*innen kuratiert. Zwischen postapokalyptischen Überlebensstrategien aus der Schweiz und einer Überschreibung von Dantes „Göttlicher Komödie“ aus Belgien, einer Mythen-Abrechnung aus Brasilien und bildstarkem Theater aus Polen werden starke ästhetische Handschriften mit Haltung sichtbar.
In Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer, Theater Thikwa, Ballhaus Ost und dem Theater an der Parkaue präsentiert NO LIMITS internationale Theater-, Tanz- und Performance-Gruppen, außerdem Workshops, Partys und Austauschformate. Besondere Schwerpunkte sind 2026 die behinderte künstlerische Autor*innenschaft sowie die Zugänglichkeit der Spielstätten und Aufführungen.
Gefördert wird das Festival durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin und die Aktion Mensch
EN
In its twelfth edition, NO LIMITS presents a diverse program featuring works by artists who identify as disabled, blind, chronically ill, Deaf, having learning disabilities or neurodivergent. For the first time, Germany’s largest and most important festival for Disability & Performing Arts is curated exclusively by disabled experts. Amidst post-apocalyptic survival strategies from Switzerland and a reimagining of Dante’s Divine Comedy from Belgium, a reckoning with myths from Brazil, and visually striking theatre from Poland, strong aesthetic signatures with a clear message become apparent.
In collaboration with HAU Hebbel am Ufer, Theater Thikwa, Ballhaus Ost, and Theater an der Parkaue, NO LIMITS presents international theater, dance, and performance groups, alongside workshops, parties, and interactive dialogue formats. In 2026, particular emphasis is placed on disabled artistic authorship as well as the accessibility of venues and performances.
The festival is funded by the Berlin Senate Department for Culture and Social Cohesion and Aktion Mensch.
Disability & Performing Arts Festival
11. – 21. November 2026, Berlin
www.no-limits-festival.de
In seiner zwölften Ausgabe zeigt NO LIMITS ein vielseitiges Programm mit Produktionen von Künstler*innen, die sich als behindert, blind, chronisch krank, Taub, mit Lernschwierigkeiten oder neurodivergent bezeichnen.
Deutschlands größtes und wichtigstes Festival für Disability & Performing Arts wird 2026 erstmals ausschließlich von behinderten Expert*innen kuratiert. Zwischen postapokalyptischen Überlebensstrategien aus der Schweiz und einer Überschreibung von Dantes „Göttlicher Komödie“ aus Belgien, einer Mythen-Abrechnung aus Brasilien und bildstarkem Theater aus Polen werden starke ästhetische Handschriften mit Haltung sichtbar.
In Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer, Theater Thikwa, Ballhaus Ost und dem Theater an der Parkaue präsentiert NO LIMITS internationale Theater-, Tanz- und Performance-Gruppen, außerdem Workshops, Partys und Austauschformate. Besondere Schwerpunkte sind 2026 die behinderte künstlerische Autor*innenschaft sowie die Zugänglichkeit der Spielstätten und Aufführungen.
Gefördert wird das Festival durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin und die Aktion Mensch
EN
In its twelfth edition, NO LIMITS presents a diverse program featuring works by artists who identify as disabled, blind, chronically ill, Deaf, having learning disabilities or neurodivergent. For the first time, Germany’s largest and most important festival for Disability & Performing Arts is curated exclusively by disabled experts. Amidst post-apocalyptic survival strategies from Switzerland and a reimagining of Dante’s Divine Comedy from Belgium, a reckoning with myths from Brazil, and visually striking theatre from Poland, strong aesthetic signatures with a clear message become apparent.
In collaboration with HAU Hebbel am Ufer, Theater Thikwa, Ballhaus Ost, and Theater an der Parkaue, NO LIMITS presents international theater, dance, and performance groups, alongside workshops, parties, and interactive dialogue formats. In 2026, particular emphasis is placed on disabled artistic authorship as well as the accessibility of venues and performances.
The festival is funded by the Berlin Senate Department for Culture and Social Cohesion and Aktion Mensch.
Dauer: 75 Minuten
Spielort: Bühne 3
Gastspiel im Rahmen von „No Limits – Festival für Disability & Performing Arts“: 18. und 19. November 2026
Künstlerische Co-Leitung und Performance: Nina Mühlemann, Edwin Ramirez
Entwicklung & Performance: Flor Adam Méchain, Roy Fischer
Dramaturgie: Alexandrina Hemsley
Dramaturgie, Audiodeskription: Noah Mundinger
Mitarbeit Audiodeskription und Performance: Brianna Deproose
Choreografie: Alessandro Schiattarella
Produktionsleitung: Laeticia Blättler (Moin Moin Productions)
Produktionsassistenz: Pauline Della Bianca (artFAQ Rundlauf)
Szenografie: Theres Indermaur
Kostüme: Nicole Frei
Kostümassistenz: Denisa Svachova
Sounddesign: Susanne Affolter
Lichtdesign: Tina Bleuler
Lichtdesign, Technische Leitung, Lichttechnik: Patrik Rimann
Beratung Relaxed Performance: Noa Winter
Beratung für Soundeffekte: Marquis’ McGee
Dramaturgische Beratung Tanzhaus: Lisa Letnansky
Fotos: Mayar El Bakry