Erinnern und Empowern (14+)
Filmvorführung „Die Möllner Briefe“ und Nachgespräch mit İbrahim Arslan
Workshop zum Internationalen Tag gegen Rassismus für Schüler*innen der 8. – 13. Klasse
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film begleitet İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Außerdem beleuchtet er nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.
Wir zeigen den Film in Anwesenheit von İbrahim Arslan. İbrahim hat seinen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Aus dieser Perspektive kommt er nach dem Film mit den Schüler*innen ins Gespräch.
Wir zeigen den Film in Anwesenheit von İbrahim Arslan. İbrahim hat seinen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Aus dieser Perspektive kommt er nach dem Film mit den Schüler*innen ins Gespräch.
Kosten
4€ pro Person
Erinnern und Empowern
Workshops für Schulklassen
Mit „Erinnern und Empowern“ schaffen wir einen Raum, in dem sich junge Menschen mit den Herausforderungen der Erinnerungskultur auseinandersetzen können. Anlässlich von verschiedenen Gedenktagen laden Expert*innen Schulklassen ein, in interaktiven Workshops über Themen wie Antisemitismus, Rassismus, Menschenrechte und Solidarität zu reflektieren. Gemeinsam finden wir Wege, wie Erinnern eine Quelle der Stärke und des Empowerments sein kann.