„Ich kann mir alles vorstellen“

3 Künstler*innen inmitten von Wald-Labyrinthen, Fußballplätzen ohne Ball und Comic-Superheld*innen
In der Spielzeit 2021/22 verlagern die drei Künstler*innen Rachel Rosen (Theater Thikwa), Noha Badir (Theater HORA) und Melanie Lux (Meine Damen und Herren) ihre Arbeitsplätze für vier Wochen an das Theater an der Parkaue. Mit der Choreografin Leonie Graf, die „Ich kann mir alles vorstellen“ initiiert hat, verbindet die drei Künstler*innen jeweils eine längere Zusammenarbeit. Auf Leonies Frage: „Hättest du Lust, ein Stück für Junges Publikum zu entwickeln?“, entstanden Ideen und erste Skizzen für eigene Projekte.

In der Beschäftigung mit jungem Publikum interessieren Rachel Rosen, Noha Badir und Melanie Lux die Träume junger Menschen, das Bauen fantastischer Räume und die Frage, wie und wodurch ein Stück spannend und witzig wird. In ihrem Arbeitsaufenthalt auf Zeit erproben die Künstler*innen ihre Stückideen, Bühnenbild-Entwürfe und Drehbücher und experimentieren weiter. Hierbei begegnen sie einander, anderen Arbeitsmethoden, den Mitarbeiter*innen und verschiedenen Abteilungen des Hauses und dem Publikum.
Am 12.02. öffnen die Künstler*innen ihre Arbeitsräume und geben Einblicke in ihre Projekte.

„Ich kann mir alles vorstellen“ ist der Auftakt der Beschäftigung des Theaters an der Parkaue mit inklusiver Kunst für Junges Publikum. Im künstlerischen Programm werden die Arbeiten von Künstler*innen mit Behinderung langfristig gefördert und zum festen Bestandteil des Spielplanes. Dafür sollen Barrieren am Theater thematisiert und abgebaut werden, sodass kontinuierliche Arbeitsbeziehungen ermöglicht werden können. Zudem soll das bereits bestehende Angebot von Vorstellungen mit Audiodeskription erweitert werden um Relaxed Performances und Vorstellungen mit Übersetzung in deutsche Gebärdensprache (DGS).

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin
Spielort: Theater an der Parkaue
Januar/Februar 2022
Künstler*innen: Noha Badir, Melanie Lux, Rachel Rosen Konzeption und Mentoring: Leonie Graf Dramaturgie: Justus Rothlaender, Eva Stöhr