„Durch die Zeit greifen: Erinnern an eine Zukunft“ (16+)

Eine performative Lesung nach einer Idee von Nebojśa Marković Vonplon
Im Rahmen des Romnja* Power Month
„Sie gehen jetzt zurück. Warum haben sie sich dafür entschieden?“
„Ich gehe damit ich hierbleiben kann. Ihr bleibt, damit ich euch in meiner Erinnerung festhalten kann.“
Aus dem Stück „Straße nach Babylon“ von Nebojša Marković Vonplon
Im Rahmen des Projektes „Plurale Erzählungen von Rom*nja Künstlerinnen - zwischen Verfolgung und Widerstand“ hat sich das Team mit diversen Lebensrealitäten, vielschichtigen Perspektiven und pluralen Erinnerungen von Sinti*zze und Rom*nja auseinandergesetzt und literarisch erörtert, wie der Nationalsozialismus die Erfahrungen und Lebenswege geprägt hat und immer noch prägt.

Mittels der Wirkungskraft der Sprache schaffen sie einen kollektiven Erzählband, der die bewegenden Erfahrungen von und für Sinti*zze und Rom*nja in der Gesellschaft in einer poetischen Authentizität zu artikulieren sucht und einen Zugang und Identifikationsraum für Rom*nja und Sinti*zze, wie auch für LeserInnen der Mehrheitsgesellschaft, der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen eröffnet.

Die Veranstaltung gibt einen performativen und künstlerischen Einblick in die Entstehung des Erzählbandes „Durch die Zeit greifen: Erinnern an eine Zukunft“ – mit performativer Lesung und anschließendem Gespräch.


Ein Projekt des Rroma Æther Klub Theater in Kooperation mit dem RomaniPhen e.V und Kelipen e.V.

Nächste Termine

https://www.parkaue.de Theater an der Parkaue Parkaue 29, 10367 Berlin
Do 21.03.
18:00

Spielort: Bühne 3
ab 16 Jahren
Termin: 21. März 2024
Künstlerische Leitung: Nebojša Marković Vonplon Projektleitung: Rea Andrea Kurmann Dramaturgie: Rebecca D. Surber Autor*innen: Melanie Joschla Weiss, Sejad Ademaj, Isidora Randjelovic, Nebojša Marković Vonplon