Spielzeit 2026/27
Sechste Spielzeit – Sechs Premieren!
Seit fünf Jahren prägen Christina Schulz und Alexander Riemenschneider das künstlerische Profil des Berliner Jungen Staatstheaters. Mit der Spielzeit 2026/27 beginnt ihre sechste Saison am Haus, in der sie drei Uraufführungen und insgesamt sechs Premieren präsentieren.
In einer Zeit gesellschaftlicher und kulturpolitischer Veränderungen setzt die Parkaue ihren Weg als offenes Theater der Stadtgesellschaft fort: als dritter Ort für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, als Raum für künstlerische Begegnung und Mitgestaltung und als Bühne für junge Perspektiven auf die Welt von heute.
Die neue Spielzeit verbindet Uraufführungen, bekannte Stoffe aus heutiger Perspektive, partizipative Projekte, Gastspiele und Kooperationen. Im Mittelpunkt stehen Geschichten von jungen Menschen, die ihre Wirklichkeit nicht einfach hinnehmen, sondern mit Fantasie, Widerspruch und Selbstbehauptung gestalten.
In einer Zeit gesellschaftlicher und kulturpolitischer Veränderungen setzt die Parkaue ihren Weg als offenes Theater der Stadtgesellschaft fort: als dritter Ort für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, als Raum für künstlerische Begegnung und Mitgestaltung und als Bühne für junge Perspektiven auf die Welt von heute.
Die neue Spielzeit verbindet Uraufführungen, bekannte Stoffe aus heutiger Perspektive, partizipative Projekte, Gastspiele und Kooperationen. Im Mittelpunkt stehen Geschichten von jungen Menschen, die ihre Wirklichkeit nicht einfach hinnehmen, sondern mit Fantasie, Widerspruch und Selbstbehauptung gestalten.
Premieren

Die neue Spielzeit 2026/27 startet im September mit der Uraufführung „Chaos der Gefühle“ (5+) von Rachel Rosen. Das musikalische Kinderstück entstand im inklusiven Residenzprogramm „Love Lab“ und erzählt von einem Fragezeichen, das herausfinden will, wie Liebe funktioniert. Im November folgt „16GB: Tischtennisplattenpolitik“ (14+) von Zehra Sönmez – eine wütende und empowernde Jugendgeschichte über postmigrantische Lebensrealitäten in Deutschland. Für ihr Debüt wurde Zehra Sönmez mit dem 1. Berliner Stückepreis für junges Publikum ausgezeichnet. Die Uraufführung inszeniert Till Doğan Ertener. Ebenfalls im November kommt „Pinocchio“ (6+) auf die Bühne: Dramatiker Philipp Löhle schreibt die Abenteuergeschichte als Auftragswerk für die Parkaue neu. Co-Intendant Alexander Riemenschneider inszeniert die Uraufführung als musikalische Familienproduktion über Kindsein, Elternsein und die Frage, wie man miteinander wächst, auf der Bühne 1.
Im März 2027 folgt mit „Das doppelte Lottchen“ (8+) von Erich Kästner eine weitere Familienproduktion auf der großen Bühne. Mit viel Energie und poppigen Humor geht es bei der dänischen Regisseurin Tamara Sonja Aijamathiessen um Kinder, die ihr Recht einfordern, das eigene Familienleben mitzubestimmen. Der mehrfach ausgezeichnete Kinderroman „Irgendwo ist immer Süden“ (11+) behandelt Schulalltag, Klassismus und Zugehörigkeit in Zeiten von Social Media. Milena Mönch inszeniert den Roman der norwegischen Autorin Marianne Kaurin im April 2027. Mit der Stückentwicklung „Quatsch mit Soße“ (3+) laden Choreografin Magda Korsinsky und das Ensemble dazu ein, eine Küche auf den Kopf zu stellen. Die Relaxed Performance feiert die Fantasie und bezieht das junge Publikum aktiv in die spielerische Welt ein.
Neue künstlerische Perspektiven
Gastspiele und neue Reihen eröffnen auch 2026/27 zusätzliche künstlerische Perspektiven. Wem gehört die Bühne? – Dieser Frage geht das interaktive Tanzstück „Ich kann’s nicht lassen“ (7+) nach, das die Choreografin Janne Gregor für das Junge Tanzhaus Berlin entwickelt hat. Im Gastspiel „LOVE WORK MACHINE“ (13+) kommt es zum Blind Date mit der KI: Das interaktive Spiel von Lajos Talamonti und Georg Werner führt Schüler*innen in die Welt digitaler Arbeit und KI-Systeme.
Bereits im September startet mit „Queer Vibes“ (14+) eine neue Reihe zwischen Autor*innen-Gesprächen, Musik und offener Lesebühne. Gastgeber*innen sind der Musiker und Autor Henri Maximilian Jakobs und die Poetry-Slammerin und Podcasterin Lena Krebs. Eingeladen sind, Hengameh Yaghoobifarah, Ozan Zakariya Keskinkılıç sowie Gialu und Gazelle.
Bereits im September startet mit „Queer Vibes“ (14+) eine neue Reihe zwischen Autor*innen-Gesprächen, Musik und offener Lesebühne. Gastgeber*innen sind der Musiker und Autor Henri Maximilian Jakobs und die Poetry-Slammerin und Podcasterin Lena Krebs. Eingeladen sind, Hengameh Yaghoobifarah, Ozan Zakariya Keskinkılıç sowie Gialu und Gazelle.
Kooperationen
Junge Perspektiven in der Stadtgesellschaft
Als dritter Ort der Stadtgesellschaft arbeiten wir auch 2026/27 mit Festivals und Partnerinstitutionen aus Literatur, Tanz und Performing Arts zusammen – darunter das Internationale Literaturfestival Berlin, NO LIMITS – Disability & Performing Arts Festival, PURPLE – Internationales Tanzfestival für junges Publikum und AUGENBLICK MAL!, das bundesweite Theatertreffen für junges Publikum. Dazu setzen wir auf langfristige Vernetzung mit Bildungs-, Kultur- und Sozialpartner*innen in Berlin, etwa mit der Heinrich-Böll-Stiftung für die Konferenz „Verbinden statt Spalten“.

Mit „Planet P“ schafft die Parkaue Räume für junge Menschen, eigene künstlerische Ausdrucksformen zu entwickeln – in Clubs, Workshops, Outreach-Projekten und Ferienwerkstätten. Es starten neue Spielclubs und der Performance-Club für mehrsprachig aufwachsende Kinder und Jugendliche sowie der inklusive „Club P“ für junge Menschen mit und ohne Behinderungen gehen in die nächste Runde.
Die Öffnung zur Stadtgesellschaft bleibt ein Schwerpunkt der Intendanz. Dazu gehören barrierearme Angebote wie Relaxed Performances und Vorstellungen mit Audiodeskription ebenso wie spendenfinanzierte Teilhabefonds, die mehr Kindern und Jugendlichen kulturelle Teilhabe ermöglichen wollen. Gleichzeitig setzt das Theater weiter auf langfristige Prozesse der Organisationsentwicklung und diskriminierungssensibler Arbeit im Haus, u. a. mit den Berater*innen Angelo Camufingo und Melanelle B. C. Hémêfa.
Die Öffnung zur Stadtgesellschaft bleibt ein Schwerpunkt der Intendanz. Dazu gehören barrierearme Angebote wie Relaxed Performances und Vorstellungen mit Audiodeskription ebenso wie spendenfinanzierte Teilhabefonds, die mehr Kindern und Jugendlichen kulturelle Teilhabe ermöglichen wollen. Gleichzeitig setzt das Theater weiter auf langfristige Prozesse der Organisationsentwicklung und diskriminierungssensibler Arbeit im Haus, u. a. mit den Berater*innen Angelo Camufingo und Melanelle B. C. Hémêfa.
Ab 9. Juni sind alle Termine für den gesamten September und Oktober sowie für die Vorstellungen im November und Dezember auf der großen Bühne 1 im Vorverkauf!