Szenenwechsel
Ein FSJ-Blog aus der Parkaue
Mein Name ist Maria und seit Anfang September bin ich als FSJlerin in der Kommunikationsabteilung tätig.
Im Rahmen des FSJ erstellt jede*r Freiwillige ein eigenes Projekt. Mein Projekt ist dieser Blog, in dem alle zwei Wochen ein Beitrag mit Einblicken in den FSJ-Alltag und hinter die Kulissen des Theaterbetriebs erscheint.
Vom Zuschauen zum Mitmachen
Club-Präsentationen von Planet P
Mai und Juni sind spannende Monate in der Parkaue. Während sich der Arbeitsbetrieb langsam auf die Sommerpause vorbereitet, geht es für die Teilnehmer*innen der Clubs erst richtig los. Nach langen Monaten der Vorbereitung ist es Zeit für die Club-Präsentationen von Planet P. Doch was ist Planet P eigentlich? Und was steckt hinter den Club-Präsentationen?
Planet P ist das Mitmach-Programm an der Parkaue. Dazu gehören auch Clubs für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Für diesen Beitrag habe ich nicht nur Generalproben und Premieren besucht, sondern auch direkt mit Club-Teilnehmer*innen und einer Club-Leitung über ihre Arbeit gesprochen. Dabei war ich nicht nur Zuschauerin, aber darüber und vieles mehr erfahrt ihr in diesem Blog!
„Monsta Monsta – eine Wut-Show“ heißt die Präsentation des diesjährigen Kinderclubs. Kinder zwischen acht und zehn Jahren haben sich spielerisch mit dem Thema Wut auseinandergesetzt. Dafür haben sie „Wut-Monsta“ entworfen: vom Namen bis zur Zauberkraft war alles dabei. Ein Kind erzählte mir, dass sein Monster auf der Sängerin Zahide basiert, weil im Steckbrief der Monster auch nach der Lieblingsmusik gefragt wurde. Ein anderes Kind sagte mir, dass sein Monster „Blubberblase“ heißt, weil es vor den Proben im Schwimmbad war.


Ich habe „Monsta Monsta“ in der Generalprobe besucht und fand das Stück ehrlich lustig. Jedes Monsta hat eine eigene Persönlichkeit. „Feuerflamme“ erscheint zum Beispiel immer dann, wenn Erwachsene etwas verbieten. Als ich fragte, wieso das so ist, sagte mir das Kind, das „Feuerflamme“ erfunden hatte, dass Erwachsene sagen: „Jetzt nicht gucken!“, aber dann selbst am Computer sitzen. Das findet sie unfair. Ich finde es bemerkenswert, wie klar und reflektiert die Kinder ihre Figuren erklären konnten und wie sie genau wussten, warum ihre Monsta so handeln.
Ich habe mir nicht nur Clubs angesehen, sondern spiele auch selbst in einem mit. Seit Januar treffen wir uns im Dramaclub und schreiben Texte für die Bühne. Anfangs war ich ein wenig nervös, weil ich die Älteste in der Gruppe bin und gleichzeitig an der Parkaue arbeite. Als ich 18 wurde, hatte ich Bedenken, dass jetzt das „Erwachsenenleben“ anfängt. Ich dachte, ich bin zu alt für kreative und verspielte Dinge. Durch den Dramaclub habe ich realisiert, dass solche Gedanken Quatsch sind. Ich muss nicht möglichst schnell „erwachsen werden“, denn es war schön, jeden Montag für zwei Stunden in eine andere Welt einzusteigen. Wir haben viele persönliche Texte geschrieben und das hat mir sehr geholfen, ein Ventil für meine Emotionen zu finden. Ich hatte meine Freude fürs Schreiben durch die Schule verloren, aber jetzt ist Schreiben meine liebste Aktivität und das verdanke ich dem Club. Danke an Leila und die Dramamäuse.
Am Tag vor der Präsentation haben wir vier Stunden lang geprobt. Ich war gespannt, weil wir auf dieser Probe unsere Texte und Szenen final zusammengefügt haben. Wenige Stunden vor der Präsentation fand dann die Generalprobe statt, bei der wir die szenische Lesung zum ersten Mal mit Licht und Ton geprobt haben. Vor der Premiere hatte ich Vorfreude in mir. Ich bin sehr stolz auf unsere Lesung und war froh, es endlich meinen Freund*innen und der Familie zu zeigen. Die Präsentation lief super. Am Ende war ich ein wenig traurig, dass es vorbei war und wir uns so regelmäßig nicht mehr sehen würden. In den Wochen vor der Präsentation waren wir nochmal enger zusammengewachsen. Zum Abschluss haben wir den Abend gemeinsam im Hof ausklingen lassen.
Ich werde auf jeden Fall nächste Spielzeit wieder beim Dramaclub dabei sein, weil es mir so viel Spaß gemacht hat.
Ich werde auf jeden Fall nächste Spielzeit wieder beim Dramaclub dabei sein, weil es mir so viel Spaß gemacht hat.


Was wäre, wenn Katzen das Parlament übernehmen würden? Diese Frage hat sich der Club P in seiner Präsentation „Democatz“ gestellt. Beim Club P machen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen Theater. Seit ich vom Inhalt von „Democatz“ wusste, habe ich mich auf die Präsentation gefreut. Ich fand es cool, dass das Publikum im Bühnenraum sitzt und die Teilnehmer*innen mit ihm interagieren.

Vor der Premiere habe ich mit Konstantin Langenick, dem künstlerischen Co-Leiter gesprochen. Er selbst ist Schauspieler am Theater Thikwa und Mit-Kurator vom NO LIMITS Disability & Performing Arts Festival. Ich wollte wissen, woher die Idee mit den Katzen kam. Konstantin sagte mir, dass das Thema Demokratie gesetzt war und gemeinsam mit den Kindern überlegt wurde, wie ein Stück darüber aussehen könnte. Die Idee, Katzen ins Parlament zu schicken, kam dann von den Kindern selbst. Der Titel „Democatz“ stammt von Konstantin und basiert auf dem Wort „democrats“.
Konstantin selbst hat schon oft mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und beschrieben, dass jedes Projekt eine andere Dynamik hat. Auf die Präsentation freut er sich. Darüber hinaus habe ich mit ihm über seinen Weg zur Schauspielerei geredet. Es war für mich total spannend, zu hören, wie viel er kreativ arbeitet, und dass er das nicht immer auf der Bühne selbst tut.

Das Gespräch hat mich an meinen ersten Beitrag erinnert, in dem ich unsere damalige Referentin für Diversität und Inklusion Maximiliane interviewt hatte und viel über die Strukturen erfahren habe. Durch den Club P bekam ich nun einen praktischen Einblick in die inklusive Theaterarbeit.

Über die Spielzeit hinweg habe ich hautnah miterlebt, wie wichtig es ist, dass Kinder- und Jugendtheater partizipative Projekte anbieten und fest im Spielplan verankern. Ich habe viel gelernt und bin als Mensch an manchen Stellen über mich hinausgewachsen. Theater war und ist für mich immer ein Ort zum Erleben und Mitgestalten. Egal, wie alt man ist und welche Erfahrungen man hat.
Wenn ihr auch mitgestalten wollt und neugierig geworden seid, dann macht doch gerne in der nächsten Spielzeit in einem Club mit. Informationen dazu folgen!
Fotos: David Baltzer, Paula Reissig
Lieber Stress
In meinem Wahlpflichtseminar habe ich ich viel über dich gelernt. Ich dachte immer ich muss dich bekämpfen, aber das stimmt nicht.
Was ist ein Wahlpflichtseminar?
Im FSJ gibt es neben den regulären Seminaren auch Wahlpflichtseminare, bei denen wir uns ein Thema aussuchen und das dann in einer Woche intensiv behandeln. Ich konnte mich entscheiden zwischen kreativen Themen, wie Theater oder Bildende Kunst, und Themen, die FSJler*innen vielleicht im Arbeitsalltag belasten, wie Leistungsdruck und Stress. Ich habe das Thema „Umgang mit Stress“ gewählt, weil ich gerne mehr über die Quelle von Stress erfahren wollte.
Es war für mich eine gute Gelegenheit, andere Freiwillige kennenzulernen, die nicht in meinem Seminardurchgang sind.
Es war für mich eine gute Gelegenheit, andere Freiwillige kennenzulernen, die nicht in meinem Seminardurchgang sind.
Was habe ich gelernt?
Mir ist vor allem klar geworden, dass Stress viele individuelle Ursachen hat und es deswegen verschiedene Einteilungen von Stress gibt. Besonders spannend fand ich den Unterschied zwischen positiven und negativen Stress. Positiver Stress, auch Eustress genannt, ist die Art von Stress, die sich motivierend und vielleicht sogar leistungssteigernd auf einen auswirkt. Negativer Stress, auch Distress genannt, ist der Stress, der Überforderung auslöst. Neben diesen Kategorien gibt es noch spezifische Arten von Stress wie Minoritätenstress (Minority Stress). Es beschreibt den Stress, den eine Person dadurch spürt, dass sie Teil einer Minderheit ist, die sich durch spezifische Merkmale (wie Herkunft, Geschlecht oder Religion) von der gesellschaftlichen Mehrheit unterscheidet.
Ich habe auch ganz viele Anti-Stress-Methoden kennengelernt: meditieren, lesen, schreiben, den Körper Spüren (Bodyscan), in den Austausch gehen und vieles mehr. Außerhalb des Seminars hätte ich diese Methoden nie ausprobiert.
Ich habe auch ganz viele Anti-Stress-Methoden kennengelernt: meditieren, lesen, schreiben, den Körper Spüren (Bodyscan), in den Austausch gehen und vieles mehr. Außerhalb des Seminars hätte ich diese Methoden nie ausprobiert.

Auch habe ich gelernt, eine Selbstsicherheit aufzubauen, die mir hilft zu kommunizieren, wenn ich gestresst bin. Und die Akzeptanz mir selbst gegenüber, dass Gestresstsein keine Schwäche ist. Das ist eine wichtige Lehre, die mich mein ganzes Leben begleiten wird.
Was wurde außerhalb der Seminarblöcke gemacht?
Eine Aktivität, die sich früh und regelmäßig etabliert hat, war das Kartenspiel „Wizard“. Anfangs noch mit einer kleinen Runde, die sich im Verlauf der Woche zu Team-Tournieren entwickelt hat. Ich bin ein ehrgeiziger Mensch, was mich oft in Spielsituationen stresst, aber durch die Seminarmethoden habe ich gemerkt, dass verlieren oder gewinnen nicht das Einzige ist, sondern der Spielspaß im Vordergrund stehen sollte.
Neben Wizard gab es am letzten Abend auch eine Runde Scharade mit der Seminarleitung. Es war sehr lustig und ich konnte dadurch die Seminarleiter*innen besser kennenlernen.
Oft sind wir abends nach dem Spielen spazieren gegangen. Die DGB Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin ist umgeben von zwei Seen, um die man super laufen kann. Abends sieht man die Sterne auch besser als in Berlin.
Auf dem See sind wir an einem Tag Kanu gefahren. Ich hatte die Aufgabe des Steuerns und das hat mich im Laufe der Reise sehr gestresst. Aber ich habe gemerkt, dass ich das besser kommunizieren konnte und mich im Nachhinein nicht dafür gestresst habe. Auf der ganzen Fahrt herrschte eine entspannte und gelassenen Atmosphäre, die mir gutgetan hat.
Neben Wizard gab es am letzten Abend auch eine Runde Scharade mit der Seminarleitung. Es war sehr lustig und ich konnte dadurch die Seminarleiter*innen besser kennenlernen.
Oft sind wir abends nach dem Spielen spazieren gegangen. Die DGB Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin ist umgeben von zwei Seen, um die man super laufen kann. Abends sieht man die Sterne auch besser als in Berlin.
Auf dem See sind wir an einem Tag Kanu gefahren. Ich hatte die Aufgabe des Steuerns und das hat mich im Laufe der Reise sehr gestresst. Aber ich habe gemerkt, dass ich das besser kommunizieren konnte und mich im Nachhinein nicht dafür gestresst habe. Auf der ganzen Fahrt herrschte eine entspannte und gelassenen Atmosphäre, die mir gutgetan hat.
Was waren meine Highlights?
Als wir zum Thema „gesellschaftlicher Diskurs um Stress“ kreativ wurden. Ich habe ein Zine gebastelt. Das ist ein A4 gefaltetes Heftchen, wie man es wahrscheinlich aus dem Kunstunterricht in der Schule kennt. Ihr könnt es euch gerne unten anschauen, ich bin sehr stolz darauf. Vielleicht erkennt ihr auch einen geheimen Inhalt, den ich hier noch nicht angekündigt habe: Wir haben „Szenenwechsel“-Sticker gemacht! Ich finde, sie sind uns gelungen. Sie liegen im Theater aus, nehmt euch gerne einen oder mehrere mit und verteilt sie in ganz Berlin.
Richtig Spaß gemacht hat auch das lustige Quiz, das unser (neues) Wissen über Stress getestet hat. Es gab „Wer wird Millionär“-Sounds und viel Lachen. Unser Team EMM (Emily, Marlene und Maria) hat nach einer anfänglichen Führungsposition den dritten (und letzten) Platz belegt. Gewonnen haben wir eine goldene Biene.
Mein unerwartetes Highlight war das grüne Kräuterdressing an der himmlischen Salatbar. Wir haben uns das Dressing am letzten Tag nochmal gewünscht, weil es so gut war. Seitdem ist es ein Insider in unserer Gruppe. Das Rezept haben wir leider noch nicht bekommen.
Mein unerwartetes Highlight war das grüne Kräuterdressing an der himmlischen Salatbar. Wir haben uns das Dressing am letzten Tag nochmal gewünscht, weil es so gut war. Seitdem ist es ein Insider in unserer Gruppe. Das Rezept haben wir leider noch nicht bekommen.


Ein Tag zwischen Blütenblättern und Seilzügen
Mein Einblick in die Bühnentechnik
Es sind noch fünf Minuten, bis die Vorstellung von „Wolf“ beginnt. Ich stehe mit einem Notizblock zwischen den konzentrierten Mitarbeiter*innen hinter der Bühne. Neben mir steht Marc, der Bühnenmeister, der mir eine Führung durch die Bühnentechnik geben wird.
Wir stehen an einem Pult. Er erklärt mir, dass die Verwandlungen, zum Beispiel wann ein Vorhang runterkommt oder wann sich die Drehscheibe bewegt, hier gesteuert wird. Das Pult ist mit Bildschirmen und Steuerungselementen ausgestattet und wird während der Vorstellungen von einem*r Bühnentechniker*in bedient.
Im Probenprozess einer Produktion programmieren die Leute der Bühnentechnik diese Verwandlungen bis auf den Millimeter passend. Ich finde das spannend, denn bisher dachte ich, dass die Bühnentechnik hauptsächlich für den Auf- und Abbau der Bühne zuständig ist. Natürlich war mir bewusst, dass jemand für Bühnenveränderungen während der Vorstellung verantwortlich ist, aber als der Bühnentechniker Jacob mir alle Sequenzen und Knöpfe am Pult gezeigt hat, habe ich gemerkt, wie viel man als Bühnentechniker*in können muss.
Im Probenprozess einer Produktion programmieren die Leute der Bühnentechnik diese Verwandlungen bis auf den Millimeter passend. Ich finde das spannend, denn bisher dachte ich, dass die Bühnentechnik hauptsächlich für den Auf- und Abbau der Bühne zuständig ist. Natürlich war mir bewusst, dass jemand für Bühnenveränderungen während der Vorstellung verantwortlich ist, aber als der Bühnentechniker Jacob mir alle Sequenzen und Knöpfe am Pult gezeigt hat, habe ich gemerkt, wie viel man als Bühnentechniker*in können muss.

Aber dieses Techniksystem existiert erst seit 1,5 Jahren, seit der Sanierung der Bühne 1. Davor mussten die Bühnenelemente per Hand abgeseilt und mit Gewichten ausgeglichen werden. Das passiert alles auf dem erhöhten Laufsteg über dem Bühnenraum, auch Galerie genannt. Es ist ein wenig gruselig, weil ich hier noch nie war und es sehr hoch ist. Marc hat mir davor auch gesagt, dass ich meinen Stift gut festhalten soll, damit er nicht aus Versehen auf die Bühne fällt, weil wir genau darüberstehen.
Von der Galerie gingen wir dann in die Unterbühne, weil es in „Wolf“ ein Bett gibt, dass immer wieder aus dem Bühnenboden erscheint. Wann das Bett oder andere Verwandlungen passieren sollen, gibt die Inspizienz weiter. Die Inspizienz kann mit einem Dirigenten oder einer Dirigentin vergleichen. Wenn es so weit ist, dass das Bett hochfahren muss, wird ein Signal über das Headset gegeben und es schaltet sich bei dem zuständigen Techniker ein Lichtsignal an. Sobald die Lampe ausgeht, kann der Knopf gedrückt werden und das Bett wird hoch auf die Bühne gefahren.
Von der Galerie gingen wir dann in die Unterbühne, weil es in „Wolf“ ein Bett gibt, dass immer wieder aus dem Bühnenboden erscheint. Wann das Bett oder andere Verwandlungen passieren sollen, gibt die Inspizienz weiter. Die Inspizienz kann mit einem Dirigenten oder einer Dirigentin vergleichen. Wenn es so weit ist, dass das Bett hochfahren muss, wird ein Signal über das Headset gegeben und es schaltet sich bei dem zuständigen Techniker ein Lichtsignal an. Sobald die Lampe ausgeht, kann der Knopf gedrückt werden und das Bett wird hoch auf die Bühne gefahren.
Blick von der Galerie

Blick von der Unterbühne

Durch die Tour von Marc habe ich realisiert, wie viel die Gewerke alle Hand in Hand zusammenarbeiten. Der Bereich der Bühnentechnik ist so vielseitig und fließt in andere Gewerke über, dass ich es nicht vollständig mitbegleiten kann. Aber was ich sagen kann, ist, dass Kommunikation und Vertrauen im Team wichtig sind. Die Schauspieler*innen vertrauen der Requisite, dass alles am richtigen Platz ist. Die Inspizienz vertraut der Bühnentechnik, dass sie konzentriert auf die Signale achten und auch ausführen. Und trotzdem bleibt Zeit für den ein oder anderen Spaß, weil jede Person weiß, wann sie was machen muss. Ich bin beeindruckt von der Balance, da sie eine lockere Atmosphäre mitbringt, die ich nicht erwartet hatte.
Dasselbe gilt für die Arbeit vor- und nach einer Vorstellung. Um darüber mehr mitzubekommen habe ich für einige Stunden unserer Dekorateurin Silke geholfen. Viele Teile des Bühnenbilds entstehen beim Bühnenservice. Das ist eine externe Werkstatt, bei der viele Berliner Theater ihre Bühnenbilder in Auftrag geben. Einiges entsteht wiederum bei Silke in ihrer Werkstatt. Ich habe ihr geholfen Elemente für das „Love Lab“-Bühnenbild zu erstellen. Für eine Blume sollten Blütenblätter angefertigt werden. Silke hat ein Material aus Stoff und Aluminium an den Bühnenservice gegeben, damit diese die Blüten aufmalen, und wir sie wiederum in der Deko-Werkstatt bei uns ausschneiden können. Das Ausscheiden war meine Mission, während Silke an einem weiteren Bühnenelement gearbeitet hat: ein großer Wurm, dessen Figur sie schon genäht hat. Jetzt braucht der Wurm einen Bezug aus pinkem Stoff. Ich muss sagen, das Ausschneiden war schon anstrengend, weil nach einer Weile meine Hand gekrampft hat. Aber als ich dann gesehen habe, wie Silke mit den ausgeschnittenen Blättern weitergearbeitet hat, war ich doch ein wenig stolz. Und ich glaube, das ist ein Grund, weshalb so viele Menschen im Theater arbeiten. Es entstehen Resultate, auf die man stolz sein kann.
Dasselbe gilt für die Arbeit vor- und nach einer Vorstellung. Um darüber mehr mitzubekommen habe ich für einige Stunden unserer Dekorateurin Silke geholfen. Viele Teile des Bühnenbilds entstehen beim Bühnenservice. Das ist eine externe Werkstatt, bei der viele Berliner Theater ihre Bühnenbilder in Auftrag geben. Einiges entsteht wiederum bei Silke in ihrer Werkstatt. Ich habe ihr geholfen Elemente für das „Love Lab“-Bühnenbild zu erstellen. Für eine Blume sollten Blütenblätter angefertigt werden. Silke hat ein Material aus Stoff und Aluminium an den Bühnenservice gegeben, damit diese die Blüten aufmalen, und wir sie wiederum in der Deko-Werkstatt bei uns ausschneiden können. Das Ausscheiden war meine Mission, während Silke an einem weiteren Bühnenelement gearbeitet hat: ein großer Wurm, dessen Figur sie schon genäht hat. Jetzt braucht der Wurm einen Bezug aus pinkem Stoff. Ich muss sagen, das Ausschneiden war schon anstrengend, weil nach einer Weile meine Hand gekrampft hat. Aber als ich dann gesehen habe, wie Silke mit den ausgeschnittenen Blättern weitergearbeitet hat, war ich doch ein wenig stolz. Und ich glaube, das ist ein Grund, weshalb so viele Menschen im Theater arbeiten. Es entstehen Resultate, auf die man stolz sein kann.
Das Publikum sieht nur ein Endergebnis und weiß nicht unbedingt, wie viele Menschen hinter der Bühne arbeiten, damit alles reibungslos abläuft. Seit diesem Einblick in die Bühnentechnik denke ich bei jedem Theaterbesuch daran, was wohl hinter der Bühne passiert: Stehen in der Galerie Techniker*innen, die Bühnenelemente runterlassen oder haben sie ein Techniksystem? Oder: „Wie viel von diesem Bühnenbild wurde beim Bühnenservice gemacht und welche Teile entstanden im Haus?“ – Das sind Fragen, die ich mir stelle, während ich geduldig darauf warte, dass die Vorstellung beginnt, und bin dankbar für die Menschen, die auf der Galerie, der Seitenbühne und der Unterbühne auf alles achten. Weil das Publikum ihre Arbeit oft nicht mitbekommt.
Was heißt ... ?
Bühnenmeister*in: Sie sorgen dafür, dass Umbauten und Dekorationen richtig und sicher eingerichtet sind, der Ablauf auf der Bühne funktioniert und Vorgaben eingehalten werden. Außerdem übernehmen sie als Meister*innen Führungsaufgaben und Personalverantwortung.
Verwandlungen: Es sind jegliche Elemente und programmierte Sequenzen, die sich während der Vorstellung verändern, also verwandeln.
Inspizient*in: Sie haben den gesamten künstlerischen und technischen Ablauf einer Aufführung im Blick und wirken als Bindeglied zwischen Kunst und Technik.
Gewerke: Sie sind verschiedenen technischen und künstlerischen Arbeitsbereiche, die gemeinsam eine Produktion möglich machen. Während einer Vorstellung sind es häufig Maske, Requisite, Ankleiderei, Ton/Video, Licht, Bühnentechnik und Inspizienz.
Dekorateur*in: Sie arbeiten mit allen Arten von Stoffen für Bühnenbilder. Beispielsweise nähen sie Vorhänge, bearbeiten Bodenbeläge und bespannen oder tapezieren Kulissenwände. Dabei setzen sie Entwürfe eigenständig um, arbeiten eng mit anderen Gewerken zusammen und unterstützen auch in der Bühnentechnik.
Verwandlungen: Es sind jegliche Elemente und programmierte Sequenzen, die sich während der Vorstellung verändern, also verwandeln.
Inspizient*in: Sie haben den gesamten künstlerischen und technischen Ablauf einer Aufführung im Blick und wirken als Bindeglied zwischen Kunst und Technik.
Gewerke: Sie sind verschiedenen technischen und künstlerischen Arbeitsbereiche, die gemeinsam eine Produktion möglich machen. Während einer Vorstellung sind es häufig Maske, Requisite, Ankleiderei, Ton/Video, Licht, Bühnentechnik und Inspizienz.
Dekorateur*in: Sie arbeiten mit allen Arten von Stoffen für Bühnenbilder. Beispielsweise nähen sie Vorhänge, bearbeiten Bodenbeläge und bespannen oder tapezieren Kulissenwände. Dabei setzen sie Entwürfe eigenständig um, arbeiten eng mit anderen Gewerken zusammen und unterstützen auch in der Bühnentechnik.
Kreativität, Karaoke und Kartentricks
Vor kurzem war ich wieder auf Seminarfahrt.
Die Woche hatte einiges zu bieten!
Die Woche hatte einiges zu bieten!
Was ist ein Bildungsseminar?
Im FSJ-Kultur hat man 25 Bildungstage, die sich auf 4 Seminare aufteilen. Neben einem sind durchgemischten Wahlpflichtseminar, sind das 3 Seminare in einem festen Durchgang. Meiner ist der Durchgang A, der sich aus 2 PK-Gruppen bildet. Die ersten Seminarfahrt war im Oktober, deswegen habe ich mich sehr gefreut, alle wiederzusehen.
Wie ist der Ablauf?
Die Seminarfahrt geht 6 Tage, wovon die ersten beiden Tage, Sonntag und Montag, genutzt werden, um anzukommen, sich auszutauschen zum bisherigen FSJ-Verlauf und um organisatorische Dinge zu klären. Dienstag bis Donnerstag haben wir kreative Workshops, die wir vor Fahrtbeginn gewählt haben. Am letzten Tag gibt es einen Durchgang durch alle Workshops und nach einem Gruppenfoto beginnt dann das große Verabschieden.

Wie sah diese Woche aus?
Die Seminarfahrt hat sehr viel Spaß gemacht. Am ersten Tag haben wir in kleinen Gruppen ein Spiel gespielt, in dem wir unsere 6 Monate FSJ reflektieren konnten. Am Montag wurden wir dann in PK-Gruppen aufgeteilt und haben über Zuversicht gesprochen. Dazu sollten wir einen Text mitbringen, der für uns Zuversicht bedeutet.
Am Nachmittag war mein Lieblingsprogrammpunkt der Seminarfahrt: Auf dem Plan stand „Open Space“. Was einfach heißt, dass wir Themen vorschlagen und uns dafür in Gruppen finden. Ich war bei der Lesen- und Lerngruppe, was richtig entspannend war. Die Seminarfahrt ist eine volle Woche und ich war froh, dass wir uns für ein paar Stunden einfach hingesetzt haben zum Lesen. Ich habe in der Zeit ein Buch beendet und ein neues begonnen.
Als Abendprogramm gab es Karaoke. Wir haben 3 bis 4 Stunden durchgesungen. In dem Moment habe ich gemerkt „wow, wir sind wirklich eins“. Leute, die ein Solo gesungen haben, wurden mit Handyblitz unterstützt, und bei Songs, die jede*r kannte, sang der ganze Raum Schulter an Schulter mit.
Am Nachmittag war mein Lieblingsprogrammpunkt der Seminarfahrt: Auf dem Plan stand „Open Space“. Was einfach heißt, dass wir Themen vorschlagen und uns dafür in Gruppen finden. Ich war bei der Lesen- und Lerngruppe, was richtig entspannend war. Die Seminarfahrt ist eine volle Woche und ich war froh, dass wir uns für ein paar Stunden einfach hingesetzt haben zum Lesen. Ich habe in der Zeit ein Buch beendet und ein neues begonnen.
Als Abendprogramm gab es Karaoke. Wir haben 3 bis 4 Stunden durchgesungen. In dem Moment habe ich gemerkt „wow, wir sind wirklich eins“. Leute, die ein Solo gesungen haben, wurden mit Handyblitz unterstützt, und bei Songs, die jede*r kannte, sang der ganze Raum Schulter an Schulter mit.
Wie laufen die Workshops ab?
Dienstag bis Donnerstag waren unsere Workshoptage. Diese Seminarwoche standen Musik, Fashion Upcycling, Queer Empowerment und intersektionaler Feminismus, Tanz, Kunst und Zauberkunst zur Auswahl.
Ich hatte den Workshop „Zaubern”. Unser Leiter war vor einigen Jahren selbst FSJler und kennt deswegen den FSJ-Alltag sehr gut. Im Grunde war der Aufbau so: Er zeigt uns einen Trick, wir sind schockiert, er erklärt ihn uns und der „Aha-Moment“ kommt. Dann zeigen wir uns den Trick gegenseitig, um zu üben. Als Basis für die meisten Kartentricks haben wir auch den Riffle Shuffle gelernt, was eine Art von Mischen ist.
Ich hatte den Workshop „Zaubern”. Unser Leiter war vor einigen Jahren selbst FSJler und kennt deswegen den FSJ-Alltag sehr gut. Im Grunde war der Aufbau so: Er zeigt uns einen Trick, wir sind schockiert, er erklärt ihn uns und der „Aha-Moment“ kommt. Dann zeigen wir uns den Trick gegenseitig, um zu üben. Als Basis für die meisten Kartentricks haben wir auch den Riffle Shuffle gelernt, was eine Art von Mischen ist.
Ein Teil des Riffle Shuffles
Der Leiter hat uns auch Tricks gezeigt, ohne sie zu erklären, um uns zu zeigen, was möglich ist. Einmal kam er beim Üben vorbei und hat bei meiner Sitznachbarin eine Münze hinter dem Ohr hervorgezaubert. Es wurde eigentlich immer gezaubert, was ich richtig gut fand. Die Atmosphäre im Workshop war immer motiviert und entspannt, obwohl wir täglich viele Tricks gelernt haben.

Am letzten Tag des Workshops haben wir dann alles vorbereitet für unsere Zaubershow, die am Donnerstagabend vorgeführt wurde. Wir nannten es die „Olympischen Zauberspiele“. Die einen haben Tricks geübt und die anderen die Deko vorbereitet, wir waren sehr gespannt. Bei der Show lief einiges schief, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und wir sind zum Ende des Workshops zu einem richtigen Team zusammengewachsen.
Nach der Show haben wir alle bei der Disco mitgetanzt. Was richtig lustig war, weil sogar die Workshopleitungen mitgemacht haben.
Nach der Show haben wir alle bei der Disco mitgetanzt. Was richtig lustig war, weil sogar die Workshopleitungen mitgemacht haben.
Was wurde im Workshoprundgang gezeigt?
Am Ende jeder Seminarfahrt findet ein Rundgang statt, um zu sehen, was die anderen Workshops gemacht haben. Der Upcycling-Workshop hat seine Werke präsentiert, die von Nieten und Patches an Kleidungsstücken befestigen bis zu aus Stoff komplett neue Taschen zu nähen ging. Viele aus dem Workshop hatten wenig Erfahrung mit Nähen und haben in den wenigen Tagen trotzdem solche schönen Gegenstände kreiert. Danach ging es in den Queer- und Female-Empowerment-Workshop, der eine kleine Ausstellung von dem erarbeiteten Material gezeigt hat. Es gab einen Zeitstrahl über den Fortschritt der queeren Bewegung, Gedichte und Bilder zum Thema Utopie, Zitate von queeren Berühmtheiten und auch Zitate von dem Teilnehmenden selbst, die ich inspirierend fand.
Die beiden Workshops, die mich besonders begeistert haben, waren auf jeden Fall Tanz und Kunst. Erst haben wir die Performance vom Tanz gesehen, welche viel mit Schatten gemacht haben. Der Kunstworkshop hat die Leute vom Tanzen im Verlauf der Woche besucht und sie gezeichnet. Es war großartig, diese Parallelen zu sehen, und ich finde die beiden Workshops haben sehr gut zusammengepasst. Am Ende haben die Singen- und Schreiben-Teilnehmenden ihre Songs gezeigt. Darunter ein sehr lustiger Song über Arbeitszeitbetrug.
Die beiden Workshops, die mich besonders begeistert haben, waren auf jeden Fall Tanz und Kunst. Erst haben wir die Performance vom Tanz gesehen, welche viel mit Schatten gemacht haben. Der Kunstworkshop hat die Leute vom Tanzen im Verlauf der Woche besucht und sie gezeichnet. Es war großartig, diese Parallelen zu sehen, und ich finde die beiden Workshops haben sehr gut zusammengepasst. Am Ende haben die Singen- und Schreiben-Teilnehmenden ihre Songs gezeigt. Darunter ein sehr lustiger Song über Arbeitszeitbetrug.
Das FSJ Kultur ist eine besondere Erfahrung. Deswegen finde ich es sehr gut, dass die LKJ uns mit den Seminarfahrten einen Raum gibt, in dem wir uns, außerhalb des regulären Arbeitsalltags, über unsere Erfahrungen austauschen und in Workshops viel Neues lernen können. Ich fühle mich dadurch nicht allein gelassen und habe in Seminaren auch schon Freundschaften fürs Leben gefunden.
Unterwegs mit einem Koffer voller Theater
Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, hätte ich es richtig toll gefunden, wenn Schauspieler*innen an meine Schule gekommen wären und einfach so ein Stück aufgeführt hätten. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass ich vor kurzem das interaktive Klassenstück „Raumrauschen“ bei einem Schulbesuch begleiten durfte.
Was ist ein Klassenzimmerstück?
Ein Klassenzimmerstück ist, wie der Name schon sagt, ein Stück, das in einem Klassenzimmer spielt. Die Schulen buchen das Stück und dann kommen die Schauspieler*innen zur Schule. Interessant ist, dass diese Stücke von Anfang an als mobile Produktionen gedacht werden. In „Raumrauschen“ adressiert die Autorin Matin Soofipour Omam selbst die Schüler*innen, genauso muss das „Bühnenbild“ so geplant werden, dass es in einem Klassenraum umsetzbar ist. Auch die Kostüme müssen mit dem Hintergrund, dass sie am Ende in einen Koffer passen müssen, entworfen werden.

Wie läuft so ein Stück ab?
Erst einmal kommt die Vorbereitungsphase. Die Schauspieler*innen, Denis und Jessica, die Begleitpersonen, an dem Tag war es die Dramaturgin Sabine und ich als Gast, treffen sich eine Stunde vor Stückbeginn an der Schule. Micha von der Bühnentechnik fährt den Koffer, in dem alles für die Produktion drin ist, zur Schule. Wir holen den Koffer ab und bringen ihn in den Klassenraum. Danach wird der Raum vorbereitet. Die Lehrkraft hatte die Tische bereits vorbereitet, sodass wir nur noch etwas fegen und Zettel unter die Tische kleben mussten. Die werden wichtig sein für das Stück. Dann ziehen sich die beiden Schauspielenden um. Danach kann das Stück beginnen und die Schüler*innen betreten den Raum.

Nach dem Stück gibt es auch noch ein kleines Nachgespräch, in dem die Schüler*innen Fragen an die beiden Spielenden stellen können oder auch andersrum. Auf die Frage „Wie würdet ihr das Stück in drei Wörtern beschreiben?“ nannten die Schüler*innen unter anderem „lustig“ oder „traurig“. Es ist spannend zu hören, was die Schüler*innen denken.
Anschließend wird alles zusammengepackt und der Koffer abgeholt. Wir konnten auch im Auto mitfahren.
Anschließend wird alles zusammengepackt und der Koffer abgeholt. Wir konnten auch im Auto mitfahren.
Worum geht’s in dem Stück?
Das Stück von Matin Soofipour Omam handelt von gesagtem und ungesagten Geschichten, Gefühlen und Fragen in einem Klassenraum. Diese werden von den Schauspieler*innen und den Schüler*innen gemeinsam entdeckt. Auch die Autorin selbst kommt zu Wort und erzählt von ihren Erfahrungen in der Schulzeit. Es ist ein sehr realitätsnahes Stück, in dem sich sowohl Schüler*innen als auch Lehrer*innen gesehen fühlen können.
Für mich persönlich war besonders schön, wie sehr mich einzelne Szenen an meine eigene Schulzeit erinnerten. Obwohl meine Schulzeit noch nicht lange zurückliegt, habe ich mich in vielen Ängsten und Erfahrungen wiedererkannt. Am besten hat mir die Szene gefallen, in der alle im Raum einmal ganz laut schreien durften. Es kam sogar jemand in den Raum rein, weil wir so laut waren.
Ich finde es wichtig, dass es diese Form von Stücken gibt. Man erlebt die Geschichte einfach anders, wenn die Spieler*innen direkt neben einem stehen und auch mit einem reden. Aber auch, weil es an einem Ort passiert, an dem man sehr viel Zeit seines Tages verbringt.
Ich finde es wichtig, dass es diese Form von Stücken gibt. Man erlebt die Geschichte einfach anders, wenn die Spieler*innen direkt neben einem stehen und auch mit einem reden. Aber auch, weil es an einem Ort passiert, an dem man sehr viel Zeit seines Tages verbringt.
Das war es für heute. Ich hoffe, der kleine Einblick hat euch gefallen.
Für mich geht es nächste Woche zur Seminarfahrt. Was genau da passiert, erfahrt ihr im nächsten Blog. Aber eine Sache kann ich schon verraten: Es wird zauberhaft!
Für mich geht es nächste Woche zur Seminarfahrt. Was genau da passiert, erfahrt ihr im nächsten Blog. Aber eine Sache kann ich schon verraten: Es wird zauberhaft!
Perspektiven öffnen
Maximiliane Wienecke war 2 1/2 Jahre lang als Referentin für Diversität und Inklusion an der Parkaue tätig. Der Senat hat ihre Stelle im Rahmen der Diversitätsoffensive in landesgeförderten Kulturineinrichtungen bis Ende Dezember 2025 gefördert. In ihrer letzten Arbeitswoche habe ich sie zu einem Interview getroffen.
MARIA Was machst du hier am Theater und kannst du einmal deinen Bereich beschreiben?
MAXIMILIANE Ich bin die Referentin für die Diversität und Inklusion. Das ist eine
Querschnittsstelle, deshalb komme ich mit allen Abteilungen in Kontakt. Es geht
vordergründig darum, diversitätsorientierte und inklusive Strukturen im Haus zu schaffen.
MARIA In welche Bereiche gehst du und welche Aufgaben gibt es dort?
MAXIMILIANE Nehmen wir zum Beispiel die Kommunikationsabteilung, in der du arbeitest.
Wir haben intensiv an der Barrierefreiheits-Unterseite der Webseite gearbeitet und die Informationen so aufbereitet, dass sie möglichst klar und detailliert schon vor dem Besuch zugänglich sind.
Dann habe ich im Rahmen des diversitätsorientierten Organisationsentwicklungsprozesses eng mit der Intendanz zusammengearbeitet. Das ist ein Prozess für das ganze Theater, um Strukturen diversitätsorientierter aufzustellen. Ziel ist es, Zugänge für Personen zu schaffen, die bisher z. B. aufgrund von Behinderungen oder anderer Diskriminierungserfahrungen kaum am Haus arbeiten oder inszenieren konnten.
Aber ich habe auch mit der Dramaturgie Fragen der Repräsentation oder Themen, die interessant sein können, besprochen.
Ich habe bedarfsorientierte Fortbildungen organisiert, zum Beispiel für die Abteilung Maske zum Umgang mit Afrohaaren. Der Einlass nimmt regelmäßig an Workshops zum Thema Kommunikation und Umgang mit Personen mit Behinderungen teil.
MAXIMILIANE Ich bin die Referentin für die Diversität und Inklusion. Das ist eine
Querschnittsstelle, deshalb komme ich mit allen Abteilungen in Kontakt. Es geht
vordergründig darum, diversitätsorientierte und inklusive Strukturen im Haus zu schaffen.
MARIA In welche Bereiche gehst du und welche Aufgaben gibt es dort?
MAXIMILIANE Nehmen wir zum Beispiel die Kommunikationsabteilung, in der du arbeitest.
Wir haben intensiv an der Barrierefreiheits-Unterseite der Webseite gearbeitet und die Informationen so aufbereitet, dass sie möglichst klar und detailliert schon vor dem Besuch zugänglich sind.
Dann habe ich im Rahmen des diversitätsorientierten Organisationsentwicklungsprozesses eng mit der Intendanz zusammengearbeitet. Das ist ein Prozess für das ganze Theater, um Strukturen diversitätsorientierter aufzustellen. Ziel ist es, Zugänge für Personen zu schaffen, die bisher z. B. aufgrund von Behinderungen oder anderer Diskriminierungserfahrungen kaum am Haus arbeiten oder inszenieren konnten.
Aber ich habe auch mit der Dramaturgie Fragen der Repräsentation oder Themen, die interessant sein können, besprochen.
Ich habe bedarfsorientierte Fortbildungen organisiert, zum Beispiel für die Abteilung Maske zum Umgang mit Afrohaaren. Der Einlass nimmt regelmäßig an Workshops zum Thema Kommunikation und Umgang mit Personen mit Behinderungen teil.
Mit der Technik habe ich viele Überschneidungspunkte, wenn es z. B. um die Umsetzung von Relaxed Performances geht oder auch ganz pragmatisch, wo Rollstuhlfahrer*innen oder Menschen mit einer Sehbehinderung am besten sitzen im Saal.
Und sonst habe ich auch viel Netzwerkarbeit gemacht und da geschaut, was für Kooperationspartner*innen wären für uns interessant oder mit welchen Communities könnten wir zusammenarbeiten. Mit der Abteilung Künstlerische Vermittlung habe ich gemeinsam überlegt, welche Künstler*innen mit Behinderungen wir als Clubleitungen für unsere Spielclubs einladen könnten. Ich habe in meiner Querschnittsposition im Haus eigentlich alle Bereiche einmal durchquert.
Und sonst habe ich auch viel Netzwerkarbeit gemacht und da geschaut, was für Kooperationspartner*innen wären für uns interessant oder mit welchen Communities könnten wir zusammenarbeiten. Mit der Abteilung Künstlerische Vermittlung habe ich gemeinsam überlegt, welche Künstler*innen mit Behinderungen wir als Clubleitungen für unsere Spielclubs einladen könnten. Ich habe in meiner Querschnittsposition im Haus eigentlich alle Bereiche einmal durchquert.
MARIA Ja, aber das gefällt dir auch daran, oder?
MAXIMILIANE Ja, also ich finde, gerade das ist richtig schön. Dadurch, dass es so viele verschiedene Themen sind und so viele Projekte parallel laufen, ist es für mich perfekt.
MAXIMILIANE Ja, also ich finde, gerade das ist richtig schön. Dadurch, dass es so viele verschiedene Themen sind und so viele Projekte parallel laufen, ist es für mich perfekt.
MARIA Gerade hast du schon über deine Arbeit mit der Technik bei Relaxed Performances gesprochen. Ich möchte gerne einmal genauer in diesen Bereich gehen, weil ich das Konzept interessant finde. Was ist eine Relaxed Performance?
MAXIMILIANE Eine Relaxed Performance ist ein Format für Theaterstücke, in der Vorstellungen oder Aufführungen in einer entspannten Atmosphäre stattfinden. Das kommt ursprünglich aus der autistischen Community, da für Menschen im autistischen Spektrum Vorführungen im Rahmen, wie wir ihn kennen, häufig zu überfordernd und zu anstrengend sind.
MAXIMILIANE Eine Relaxed Performance ist ein Format für Theaterstücke, in der Vorstellungen oder Aufführungen in einer entspannten Atmosphäre stattfinden. Das kommt ursprünglich aus der autistischen Community, da für Menschen im autistischen Spektrum Vorführungen im Rahmen, wie wir ihn kennen, häufig zu überfordernd und zu anstrengend sind.
MARIA Wie genau wird das bei uns am Theater umgesetzt?
MAXIMILIANE Die konventionellen Regeln des Theaters werden ausgehebelt. Man kann während der Vorstellung rein- und rausgehen, das Licht bleibt leicht gedimmt und es werden weniger Plätze verkauft, damit man sich frei den Platz aussuchen und bei Bedarf auch wechseln kann. Es gibt einen Ruheraum, in den man sich zurückziehen kann, wenn man während der Vorstellung reizüberflutet ist. Man kann aber wieder auch in den Saal zurück. So gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man eine Vorstellung entspannter gestalten kann, sodass sie für viele Personen zugänglich ist.
MARIA Warum ist es wichtig, dass wir als Haus solche Vorstellungen anbieten?
MAXIMILIANE Weil man dadurch einen weiteren Zugang schafft für Personen, die aufgrund chronischer Erkrankungen oder Behinderungen aus dem Theater ausgeschlossen sind. Relaxed Performances sind ein niedrigschwelliger Zugang dafür.
MAXIMILIANE Die konventionellen Regeln des Theaters werden ausgehebelt. Man kann während der Vorstellung rein- und rausgehen, das Licht bleibt leicht gedimmt und es werden weniger Plätze verkauft, damit man sich frei den Platz aussuchen und bei Bedarf auch wechseln kann. Es gibt einen Ruheraum, in den man sich zurückziehen kann, wenn man während der Vorstellung reizüberflutet ist. Man kann aber wieder auch in den Saal zurück. So gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man eine Vorstellung entspannter gestalten kann, sodass sie für viele Personen zugänglich ist.
MARIA Warum ist es wichtig, dass wir als Haus solche Vorstellungen anbieten?
MAXIMILIANE Weil man dadurch einen weiteren Zugang schafft für Personen, die aufgrund chronischer Erkrankungen oder Behinderungen aus dem Theater ausgeschlossen sind. Relaxed Performances sind ein niedrigschwelliger Zugang dafür.
MARIA Warum ist es wichtig, dass Menschen mit Behinderung aktiv einbezogen werden sollen?
MAXIMILIANE Na, damit ihre Perspektiven vertreten sind. Das ist sehr wichtig, dass nicht ich darüber entscheide, was jetzt gut für andere Personen ist, sondern dass sie sich aktiv miteinbringen. Und es ist auch viel nachhaltiger, die Personen, die wir mit unserem Programm ansprechen möchten, sofort miteinzubinden. Für mich hat es den Mehrwert, dass ich direkt von Anfang an eine gute Arbeit habe, die ich nicht nachher noch umschmeißen muss.
MARIA Bevor ich mein FSJ hier an der Parkaue begonnen hatte, habe ich mich ehrlich gesagt nicht viel mit Diversität und Inklusion auseinandergesetzt, erst durch deine Arbeit und Gespräche mit dir wurde mir klar wie relevant dieses Thema in unserer Gesellschaft ist. Warum ist Inklusion- und Diversitätsarbeit gerade an Orten wie Theater oder anderen Kultureinrichtungen wichtig?
MAXIMILIANE Weil es, glaube ich, wichtig ist, unsere Realität abzubilden. Und unsere Realität ist nicht nur eine weiße, nicht behinderte Realität, sondern es ist einfach eine sehr vielfältige Realität. Und wenn ich möchte, dass diese Themen auf der Bühne stattfinden, dass die Personen zu uns kommen, muss ich erstmal Strukturen ändern.
MAXIMILIANE Na, damit ihre Perspektiven vertreten sind. Das ist sehr wichtig, dass nicht ich darüber entscheide, was jetzt gut für andere Personen ist, sondern dass sie sich aktiv miteinbringen. Und es ist auch viel nachhaltiger, die Personen, die wir mit unserem Programm ansprechen möchten, sofort miteinzubinden. Für mich hat es den Mehrwert, dass ich direkt von Anfang an eine gute Arbeit habe, die ich nicht nachher noch umschmeißen muss.
MARIA Bevor ich mein FSJ hier an der Parkaue begonnen hatte, habe ich mich ehrlich gesagt nicht viel mit Diversität und Inklusion auseinandergesetzt, erst durch deine Arbeit und Gespräche mit dir wurde mir klar wie relevant dieses Thema in unserer Gesellschaft ist. Warum ist Inklusion- und Diversitätsarbeit gerade an Orten wie Theater oder anderen Kultureinrichtungen wichtig?
MAXIMILIANE Weil es, glaube ich, wichtig ist, unsere Realität abzubilden. Und unsere Realität ist nicht nur eine weiße, nicht behinderte Realität, sondern es ist einfach eine sehr vielfältige Realität. Und wenn ich möchte, dass diese Themen auf der Bühne stattfinden, dass die Personen zu uns kommen, muss ich erstmal Strukturen ändern.

MARIA Gibt es etwas, was für dich besonders wichtig ist? Was du noch gerne ansprechen
würdest?
MAXIMILIANE Ich wünsche mir, dass es weitergeht an der Parkaue, auch wenn ich nicht mehr da bin. Davon gehe ich aus. Und ich wünsche mir, dass die Politik sehen würde, dass solche Stellen wie meine essenziell sind und das nicht nur im Theater, sondern eigentlich überall. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass es eine Person gibt, die zum einen als Ansprechperson fungiert, und die gleichzeitig die Person ist, die immer wieder darauf hinweist und den Finger in die Wunde legt, weil wir in dieser Hinsicht einfach noch nicht in der Realität angekommen sind, wo inklusive und diversifizierende Arbeitsstrategien als Querschnittsaufgabe angesehen wird und wirklich in den Köpfen verankert ist. Deshalb ist es mir wichtig, dass man sich dafür stark macht, damit diese Arbeit langfristig im Haus verankert bleibt.
würdest?
MAXIMILIANE Ich wünsche mir, dass es weitergeht an der Parkaue, auch wenn ich nicht mehr da bin. Davon gehe ich aus. Und ich wünsche mir, dass die Politik sehen würde, dass solche Stellen wie meine essenziell sind und das nicht nur im Theater, sondern eigentlich überall. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass es eine Person gibt, die zum einen als Ansprechperson fungiert, und die gleichzeitig die Person ist, die immer wieder darauf hinweist und den Finger in die Wunde legt, weil wir in dieser Hinsicht einfach noch nicht in der Realität angekommen sind, wo inklusive und diversifizierende Arbeitsstrategien als Querschnittsaufgabe angesehen wird und wirklich in den Köpfen verankert ist. Deshalb ist es mir wichtig, dass man sich dafür stark macht, damit diese Arbeit langfristig im Haus verankert bleibt.
Ich hoffe, euch hat dieser Einblick in die Diversität- und Inklusionsarbeit gefallen, denn ich finde, es ist ein wichtiger Bereich, mit dem wir uns alle auseinandersetzen sollten.
Wir sehen uns bald wieder!
Wir sehen uns bald wieder!
Fotos: David Baltzer, Sinje Hasheider, Paula Reissig
Neues Kapitel: FSJ Kultur
Wer bin ich?
Mein Name ist Maria, ich bin 18 Jahre alt und seit Anfang September bin ich als FSJlerin in der Kommunikationsabteilung am Theater an der Parkaue tätig. Im Rahmen des FSJ erstellt jede*r Freiwillige ein eigenes Projekt. Mein Projekt ist dieser Blog, in dem ab heute alle zwei Wochen ein Beitrag mit Einblicken in den FSJ-Alltag und hinter die Kulissen des Theaterbetriebs erscheinen wird.
Wieso habe ich mich entschieden ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur zu machen?
Durch meine Liebe fürs Theater und zufälliges Internetsurfen kam ich auf das FSJ Kultur, das ein FSJ in vielen kulturellen Einrichtungen ermöglicht. Zu dem Zeitpunkt kannte ich das FSJ nur im Rahmen von sozialen Bereichen wie Schule oder Kita, deswegen war das FSJ Kultur eine Überraschung für mich.
Ich habe mich beworben und nach zwei Kennenlerngesprächen mit dem Team kam auch schon die Zusage, über die ich mich natürlich sehr gefreut habe. Denn das FSJ war die beste Entscheidung für meinen Weg nach dem Abitur!
Ich habe mich beworben und nach zwei Kennenlerngesprächen mit dem Team kam auch schon die Zusage, über die ich mich natürlich sehr gefreut habe. Denn das FSJ war die beste Entscheidung für meinen Weg nach dem Abitur!
Was ist Kommunikation und was sind meine Aufgaben?
Kommunikation ist vergleichbar mit Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Sie vermittelt Inhalte gezielt über verschiedene Medien (z. B. Social Media, Plakate), um beim Publikum ein Interesse für den Theaterbesuch zu machen.
Meine Aufgaben lassen sich in drei Bereiche einteilen: Einmal die Online-Kommunikation, welche das Pflegen der Social-Media-Kanäle oder auch alles rund um das Thema Webseite abdeckt. Dann gibt es die Printmedien, dort reichen die Aufgaben von Flyer auffüllen bis Poster und Citylights (die großen Leuchtreklamen am Theatereingang) auswechseln. Der dritte Bereich ist die Pressearbeit und dort mache ich z. B. den Pressespiegel oder Rechercheaufgaben. Der Pressespiegel ist eine Sammlung von Artikeln und Beiträgen die die Parkaue erwähnen.
Meine Aufgaben lassen sich in drei Bereiche einteilen: Einmal die Online-Kommunikation, welche das Pflegen der Social-Media-Kanäle oder auch alles rund um das Thema Webseite abdeckt. Dann gibt es die Printmedien, dort reichen die Aufgaben von Flyer auffüllen bis Poster und Citylights (die großen Leuchtreklamen am Theatereingang) auswechseln. Der dritte Bereich ist die Pressearbeit und dort mache ich z. B. den Pressespiegel oder Rechercheaufgaben. Der Pressespiegel ist eine Sammlung von Artikeln und Beiträgen die die Parkaue erwähnen.
Was habe ich bisher gemacht?
Ich bin ungefähr ein Viertel durch mit meinem FSJ und es sind schon so viele spannende Dinge passiert. Von Premieren bis Seminarfahrt war alles dabei.
Mein erstes großes Event war das jährliche Fest zur Spielzeiteröffnung „Türen auf!“. Ich habe bei den Vorbereitungen mitgeholfen und vorab haben wir ein Reel als Werbung für Instagram gedreht. Ich fand es sehr lustig, weil ich das Haus selbst noch nicht richtig kannte und ständig nachfragen musste, wo wir gerade sind.
Im Herbst hatten wir auch zwei Premieren: „Regiert euch!“ und „ON AIR ON FIRE“.
Für „Regiert euch! “ habe ich bei den Hauptproben mitgeholfen. Und bei „ON AIR ON FIRE“ durfte ich auch zuvor eine Probe besuchen. Es ist spannend zu sehen, was in den verschiedenen Probenphasen passiert und wie viele Menschen daran beteiligt sind.
Eins meiner Highlights war auf jeden Fall die Ikarus-Preisverleihung 2025, die in unserem Haus stattfand. Denn die Parkaue hat auch einen Preis gewonnen und es war einfach großartig zu sehen, wie Leute, die ich regelmäßig im Haus sehe für ihre Arbeit einen Preis bekommen haben.
Im Herbst hatten wir auch zwei Premieren: „Regiert euch!“ und „ON AIR ON FIRE“.
Für „Regiert euch! “ habe ich bei den Hauptproben mitgeholfen. Und bei „ON AIR ON FIRE“ durfte ich auch zuvor eine Probe besuchen. Es ist spannend zu sehen, was in den verschiedenen Probenphasen passiert und wie viele Menschen daran beteiligt sind.
Eins meiner Highlights war auf jeden Fall die Ikarus-Preisverleihung 2025, die in unserem Haus stattfand. Denn die Parkaue hat auch einen Preis gewonnen und es war einfach großartig zu sehen, wie Leute, die ich regelmäßig im Haus sehe für ihre Arbeit einen Preis bekommen haben.
Neben meinem Arbeitsalltag gehören auch im Rahmen der Bildungstage Seminarfahrten zum FSJ. Auf allen Seminarfahrten werden wir von den PKs, auch Pädagogische Koordinierende genannt, und einem Co-Team begleitet. Die PKs sind neben Betreuer*innen auf Fahrten auch primär Ansprechpersonen für ungefähr 30 Freiwillige und deren Einsatzstellen.
Meine erste Fahrt hatte ich schon und die hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die ersten Tage haben wir uns in der Gruppe kennengelernt und dann drei Tage lang einen Workshop besucht. Meiner war zum Thema Podcast. Wir haben in Gruppen ein Podcast-Konzept erstellt und die erste Folge aufgenommen.
Meine erste Fahrt hatte ich schon und die hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die ersten Tage haben wir uns in der Gruppe kennengelernt und dann drei Tage lang einen Workshop besucht. Meiner war zum Thema Podcast. Wir haben in Gruppen ein Podcast-Konzept erstellt und die erste Folge aufgenommen.
Eindrücke aus dem Seminar
Damit endet mein erster Beitrag. Ich hoffe, er hat euch gefallen.
Wir sehen uns in zwei Wochen wieder!
Wir sehen uns in zwei Wochen wieder!






