Verbinden statt Spalten
Junge Menschen zwischen Männlichkeitsbildern, Polarisierung und Radikalisierung
Konferenz
Konferenz
Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung
Wie entstehen maskulinistische und antifeministische Positionen bei Jungen und jungen Männern – und wie kann pädagogisch, künstlerisch und methodisch darauf reagiert werden? Die Konferenz beleuchtet politisierte Männlichkeit als zentralen Ort gesellschaftlicher Polarisierung. In drei Impulsen werden aktuelle Forschungsergebnisse zu Bedrohungsgefühlen und Radikalisierung, diskriminierungskritische Perspektiven aus der Bildungsarbeit sowie künstlerische Gegenerzählungen aus dem Projekt MYKE vorgestellt. In praxisnahen Workshops geht es um die Attraktivität maskulinistischer Influencer, bewegungsorientierte Methoden zur Reflexion von Rollenbildern, rassismuskritische und intersektionale Zugänge zu Männlichkeit(en) und Grundlagenwissen zum Thema Manosphere.
Gemeinsam entwickeln wir Handlungsstrategien, um junge Menschen nicht auf problematische Positionen zu reduzieren, sondern Dialog, Anerkennung und demokratische Teilhabe zu stärken. Die Tagung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Personen aus der politischen Bildung, Kunst und Kultur sowie alle, die mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.
Gemeinsam entwickeln wir Handlungsstrategien, um junge Menschen nicht auf problematische Positionen zu reduzieren, sondern Dialog, Anerkennung und demokratische Teilhabe zu stärken. Die Tagung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Personen aus der politischen Bildung, Kunst und Kultur sowie alle, die mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.
Zur Konferenz
Das Vertrauen junger Menschen in demokratische Strukturen schwindet, während rechte Positionen zunehmend normalisiert werden und Gewalt immer häufiger als gesellschaftsfähig wahrgenommen wird. Diskriminierung, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Queerfeindlichkeit und rechte Erzählungen gewinnen an Sichtbarkeit und Akzeptanz – nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in Schule, Familie und digitalen Lebenswelten junger Menschen.
Bildungs- und Kulturorte wie Schulen, Theater und Einrichtungen der kulturellen Bildung stehen daher vor der dringenden Aufgabe, Räume zu schaffen, die solidarisch, inklusiv und handlungsfähig bleiben – Orte, an denen junge Menschen Demokratie als wertvoll und zukunftsfähig erleben können.
Die Konferenz „Verbinden statt Spalten“ am Theater an der Parkaue versteht sich als Reaktion auf diese gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie bringt Kulturschaffende, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Künstler*innen zusammen und eröffnet Räume für Austausch, kritische Reflexion und gemeinsames Handeln – über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern zu gewinnen, Jugendliche zu stärken und ein reflektiertes sowie solidarisches Positionieren zu fördern. Die vierte Ausgabe widmet sich dem Thema „Männlichkeit in polarisierten Zeiten“.
In Kooperation mit und gefördert von der Heinrich-Böll-Stiftung
Bildungs- und Kulturorte wie Schulen, Theater und Einrichtungen der kulturellen Bildung stehen daher vor der dringenden Aufgabe, Räume zu schaffen, die solidarisch, inklusiv und handlungsfähig bleiben – Orte, an denen junge Menschen Demokratie als wertvoll und zukunftsfähig erleben können.
Die Konferenz „Verbinden statt Spalten“ am Theater an der Parkaue versteht sich als Reaktion auf diese gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie bringt Kulturschaffende, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Künstler*innen zusammen und eröffnet Räume für Austausch, kritische Reflexion und gemeinsames Handeln – über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern zu gewinnen, Jugendliche zu stärken und ein reflektiertes sowie solidarisches Positionieren zu fördern. Die vierte Ausgabe widmet sich dem Thema „Männlichkeit in polarisierten Zeiten“.
In Kooperation mit und gefördert von der Heinrich-Böll-Stiftung
Teilnahme
Anerkennung als Fortbildung
Berlin
Lehrer*innen und Pädagog*innen des Landes Berlin können die Konferenz als Fortbildungsangebot über das Berliner Landesinstitut für Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) unter der Anerkennungsnummer 26.2-e00005 finden. Die Anmeldung für die Konferenz ist über unseren Besucher*innenservice möglich unter: service@parkaue.de oder 030.55 77 52 52
Brandenburg
Informationen folgen.
Für Kulturschaffende, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und alle weiteren Interessierten
Die Konferenz ist kostenlos.
Anmeldung über unseren Besucher*innenservice: service@parkaue.de oder 030.55 77 52 52
Anmeldung über unseren Besucher*innenservice: service@parkaue.de oder 030.55 77 52 52
Programm
Donnerstag, 10. Dezember
14:30
Ankommen und Anmeldung
15:00
Begrüßung und Einführung
mit Aisha Camara
mit Aisha Camara
15:30
Impulse aus den Bereichen Wissen, Bildung und Kunst & Kultur
mit Jannik M. K. Fischer, duvia e.V. und onlinetheater.live
mit Jannik M. K. Fischer, duvia e.V. und onlinetheater.live
16:30
Pause
16:45
Moderiertes Gespräch mit den Impulsgebenden
17:45
Gemeinsamer Abschluss
Freitag, 11. Dezember
09:30
Auftakt
mit Aisha Camara
mit Aisha Camara
10:00
Workshops
- Attraktivität maskulinistischer Influencer - Erklärungs- und Handlungsansätze für die pädagogische Praxis von Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.
- Gender in Movement von Detox Identity
- Männlichkeiten intersektional und rassismuskritisch betrachten von Ufuq.de
- MANO..WAS!? VON DER MANOSPHERE, ROTEN PILLEN, UND WAS DAS MIT UNS ZU TUN HAT
von Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.
12:30
Mittagspause
13:15
Fortsetzung der Workshops
15:45
Kaffeepause
16:00
Austausch und gemeinsamer Abschluss
Impulsvorträge
Wissenschaft
von Jannik M. K. Fischer
In Deutschland zeichnet sich, wie auch in anderen Demokratien, eine zunehmende politische Polarisierung ab. Gerade unter jungen Menschen zeigen sich dabei auffällig deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern – sei es hinsichtlich der politischen Selbstverortung, ihrer Einstellungen oder der Wahlabsicht. Besonders sichtbar ist in diesem Zusammenhang eine politisierte Männlichkeit geworden, in der Geschlecht zum Anknüpfungspunkt und zur Rechtfertigung von Radikalisierung wird. Maskulinistische Akteure verknüpfen dabei die Sehnsucht nach nostalgisch überhöhten, tradierten Männlichkeitsidealen mit einer vermeintlich akuten Bedrohung für Männlichkeit(en) und Männer an sich. Um diese Thematik aufzugreifen, soll der Impuls anhand repräsentativer Einstellungsdaten einen Überblick über die Verbreitung und Wirkmacht solcher auf Männer und Männlichkeit(en) bezogenen Bedrohungsgefühle unter jungen Menschen geben.
Jannik M. K. Fischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt MOTRA am Institut für Kriminologie der Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Dort befasst er sich im Rahmen von quantitativer Einstellungs- und Persönlichkeitsforschung u. a. mit Radikalisierungsprozessen, politischer Ideologie, Maskulismus und politisierter Männlichkeit.
Jannik M. K. Fischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt MOTRA am Institut für Kriminologie der Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Dort befasst er sich im Rahmen von quantitativer Einstellungs- und Persönlichkeitsforschung u. a. mit Radikalisierungsprozessen, politischer Ideologie, Maskulismus und politisierter Männlichkeit.
Bildung
von Reina-María Nerlich (duvia e.V.)
Welche Vorstellungen von Männlichkeit begegnen uns in der Bildungsarbeit und wie werden diese durch gesellschaftliche Polarisierung beeinflusst? Welche Rolle spielen dabei Fragen nach Zugehörigkeit, Anerkennung, Macht und Diskriminierung? Der Impuls beleuchtet aus einer diskriminierungskritischen und demokratiebildenden Perspektive, vor welchen Herausforderungen pädagogische Fachkräfte im Umgang mit unterschiedlichen Männlichkeitsbildern stehen. Dabei geht es auch um die Frage, wie Bildungsarbeit auf antifeministische und diskriminierende Einstellungen reagieren kann, ohne junge Menschen auf diese Positionen zu reduzieren, und welche Möglichkeiten sie hat, alternative Vorstellungen von Männlichkeit und Zusammenleben zu eröffnen.
duvia e.V. ist ein gemeinnütziger Bildungsverein aus Berlin, der sich für eine diskriminierungskritische und demokratische Gesellschaft einsetzt. Mit Workshops, langfristigen Bildungsangeboten und Fortbildungen stärkt duvia (junge) Menschen darin, gesellschaftliche Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen, Diskriminierung zu erkennen und ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Darüber hinaus begleitet der Verein Schulen und pädagogische Fachkräfte bei der Entwicklung diskriminierungssensibler und demokratischer Strukturen. Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass Demokratie nicht nur vermittelt, sondern im Alltag erlebt und mitgestaltet werden muss.
Reina-María Nerlich ist Demokratiebildnerin, Moderatorin und Trainerin mit den Schwerpunkten Antidiskriminierung, politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Sie ist Mitgründerin und Vorständin des Bildungsvereins duvia e.V. sowie Co-Gründerin des anígo SPACE in Berlin-Kreuzberg.
duvia e.V. ist ein gemeinnütziger Bildungsverein aus Berlin, der sich für eine diskriminierungskritische und demokratische Gesellschaft einsetzt. Mit Workshops, langfristigen Bildungsangeboten und Fortbildungen stärkt duvia (junge) Menschen darin, gesellschaftliche Machtverhältnisse kritisch zu hinterfragen, Diskriminierung zu erkennen und ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Darüber hinaus begleitet der Verein Schulen und pädagogische Fachkräfte bei der Entwicklung diskriminierungssensibler und demokratischer Strukturen. Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass Demokratie nicht nur vermittelt, sondern im Alltag erlebt und mitgestaltet werden muss.
Reina-María Nerlich ist Demokratiebildnerin, Moderatorin und Trainerin mit den Schwerpunkten Antidiskriminierung, politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Sie ist Mitgründerin und Vorständin des Bildungsvereins duvia e.V. sowie Co-Gründerin des anígo SPACE in Berlin-Kreuzberg.
Kunst & Kultur
von Luzia Oppermann (onlinetheater.live)
Wie können wir mit künstlerischen Mitteln Radikalisierung online unterbrechen?
Mit dem Projekt MYKE hat das onlinetheater.live die sogenannte Manosphere auf TikTok unterwandert, um Jungen und junge Männer mit Gegenerzählungen zu dem dort herrschenden Männerbild zu erreichen. Über die Ergebnisse spricht Luzia Oppermann.
Luzia Oppermann ist Schauspielerin und seit 2020 Teil der künstlerischen Kernteams von onlinetheater.live, das soziale Plattformen als größte Theater unserer postdigitalen Wirklichkeit begreift. Das Kollektiv bestehend aus Kathi Kraft, Luzia Oppermann und Caspar Weimann, erforscht rechte Netzwerke, Radikalisierung, Maskulinismus und Antifeminismus und entwickelt daraus eigenständige künstlerische Formate.
Mit dem Projekt MYKE hat das onlinetheater.live die sogenannte Manosphere auf TikTok unterwandert, um Jungen und junge Männer mit Gegenerzählungen zu dem dort herrschenden Männerbild zu erreichen. Über die Ergebnisse spricht Luzia Oppermann.
Luzia Oppermann ist Schauspielerin und seit 2020 Teil der künstlerischen Kernteams von onlinetheater.live, das soziale Plattformen als größte Theater unserer postdigitalen Wirklichkeit begreift. Das Kollektiv bestehend aus Kathi Kraft, Luzia Oppermann und Caspar Weimann, erforscht rechte Netzwerke, Radikalisierung, Maskulinismus und Antifeminismus und entwickelt daraus eigenständige künstlerische Formate.
Workshops
Attraktivität maskulinistischer Influencer - Erklärungs- und Handlungsansätze für die pädagogische Praxis
von Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.
Trotz oder wegen Bewegungen hin zu einer geschlechtergerechte(re)n Gesellschaft, beobachten wir aktuell diverse Gegenbewegungen. Ein Teil davon sind männliche, maskulinistische Influencer wie Dating-, Finanz-, Ernährungs- oder Männlichkeitcoaches, die mit ökonomischen Erfolgsversprechen, einengenden Männerbildern sowie Misogynie, Queerfeindlichkeit und Antifeminismus auf digitalen Plattformen ein Millionenpublikum erreichen – meist Jungen und junge Männer. Im Workshop werden Erklärungsansätze für die Attraktivität maskulinistischer Influencer bei Jungen und jungen Männern vorgestellt. Anschließend werden Handlungsstrategien im Umgang mit herausfordernden Situationen in pädagogischen Settings mit Jugendlichen erarbeitet.
Der Workshop richtet sich vor allem an Personen, die schon grundlegende Kenntnisse über maskulinistische Influencer / die Manosphere haben und interessiert an Erklärungsansätzen für deren Attraktivität sind sowie an konkreten Handlungsstrategien arbeiten wollen.
Till Dahlmüller (Pronomen: er) ist Sozialarbeiter und Bildungsreferent bei Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Geschlechterreflektierende Jungen*arbeit.
Der Workshop richtet sich vor allem an Personen, die schon grundlegende Kenntnisse über maskulinistische Influencer / die Manosphere haben und interessiert an Erklärungsansätzen für deren Attraktivität sind sowie an konkreten Handlungsstrategien arbeiten wollen.
Till Dahlmüller (Pronomen: er) ist Sozialarbeiter und Bildungsreferent bei Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Geschlechterreflektierende Jungen*arbeit.
Gender in Movement
von Detox Identity
Bewegung als Methode zur Reflexion von Rollenbildern
In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie Bewegung und tanzpädagogische Methoden genutzt werden können, um mit Jugendlichen über Geschlechterrollen, Vielfalt und Selbstbilder ins Gespräch zu kommen.
Maike Stemmler von Detox Identity vermittelt praktische Methoden, die zum Aktivsein und Nachdenken einladen – und öffnet gleichzeitig Raum dafür, sich selbst und die eigene pädagogische und vermittelnde Praxis zu reflektieren.
Der Workshop richtet sich an Menschen aller Geschlechter. Für den Workshop braucht es keine Voraussetzungen oder Erfahrungen in Bezug auf Tanz oder Bewegung.
Workshopleitung: Maike Stemmler
Maike Stemmler hat einen Master in Medienwissenschaften und ist seit 2023 ein herziges Drittel von Detox Identity. Als politische Bildungsreferentin, Tanzpädagogin und Projektkoordinatorin beschäftigt sie sich vor allem die Arbeit mit Jungen* und Männern* als FLINTA*, bewegungsorientiertes Lernen und Klassismus. Sie verfolgt die These: Bewegung bildet. Bildung bewegt. Sie ist überzeugt, dass es für ein tieferes Verständnis feministischer Inhalte die Verbindung von Kopf, Körper und Kreativität braucht und verfolgt das Ziel, politische Bildungsarbeit fühl- und erlebbar zu machen.
In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie Bewegung und tanzpädagogische Methoden genutzt werden können, um mit Jugendlichen über Geschlechterrollen, Vielfalt und Selbstbilder ins Gespräch zu kommen.
Maike Stemmler von Detox Identity vermittelt praktische Methoden, die zum Aktivsein und Nachdenken einladen – und öffnet gleichzeitig Raum dafür, sich selbst und die eigene pädagogische und vermittelnde Praxis zu reflektieren.
Der Workshop richtet sich an Menschen aller Geschlechter. Für den Workshop braucht es keine Voraussetzungen oder Erfahrungen in Bezug auf Tanz oder Bewegung.
Workshopleitung: Maike Stemmler
Maike Stemmler hat einen Master in Medienwissenschaften und ist seit 2023 ein herziges Drittel von Detox Identity. Als politische Bildungsreferentin, Tanzpädagogin und Projektkoordinatorin beschäftigt sie sich vor allem die Arbeit mit Jungen* und Männern* als FLINTA*, bewegungsorientiertes Lernen und Klassismus. Sie verfolgt die These: Bewegung bildet. Bildung bewegt. Sie ist überzeugt, dass es für ein tieferes Verständnis feministischer Inhalte die Verbindung von Kopf, Körper und Kreativität braucht und verfolgt das Ziel, politische Bildungsarbeit fühl- und erlebbar zu machen.
Männlichkeiten intersektional und rassismuskritisch betrachten
von Ufuq.de
Wie können wir über Männlichkeit(en) und problematische Verhaltensweisen sprechen, ohne dabei rassistische Zuschreibungen und Stereotype zu reproduzieren? Und wie können wir Erfahrungen von Sexismus oder Gewalt anerkennen und gleichzeitig Rassifizierungen zurückweisen und unsere intersektionale Perspektive schärfen?
Anhand von Beispielen und konkreten Situationen reflektieren wir, wie problematisches Verhalten benannt und bearbeitet werden kann, ohne einzelne Gruppen zu stereotypisieren oder rassistische Narrative zu verstärken.
Der Workshop bietet Raum für Reflexion, Austausch und die Entwicklung konkreter Handlungsoptionen für eine diskriminierungskritische Praxis, die Macht- und Ungleichheitsverhältnisse mitdenkt, statt sie unbemerkt zu reproduzieren.
Ufuq.de arbeitet zu Pädagogik, politischer Bildung und Prävention in der Migrationsgesellschaft. Der Verein unterstützt Fachkräfte im Umgang mit gesellschaftlichem Pluralismus, Rassismus, Diskriminierung und Ideologien der Abwertung mit einem besonderen Schwerpunkt auf Islam, antimuslimischem Rassismus und universeller Islamismusprävention. Mit Workshops für Schüler*innen, Fortbildungen, Beratungen und Materialien fördert ufug.de die pädagogische Praxis und den Fachaustausch.
Workshopleitung: Jenny Omar und Sarah Babazadeh
Jenny Omar (sie/ihr) ist Projektleitung der Ufuq-Fachstelle Berlin und arbeitet seit 2018 in der politischen Bildung mit dem Schwerpunkt Diskriminierung, Intersektionalität, antimuslimischer Rassismus und pädagogisches Handeln in der superdiversen Gesellschaft. Jenny hat Soziale Arbeit in Hamburg und Berlin studiert.
Sarah Babazadeh (sie/ihr) ist seit 2026 als Bildungsreferentin bei der Ufuq-Fachstelle Berlin tätig und arbeitet zu den Schwerpunkten diskriminierungssensible Bildung, gendersensible Pädagogik und intersektionaler Feminismus. Sie hat Deutsch und Philosophie auf Lehramt in Berlin studiert.
Anhand von Beispielen und konkreten Situationen reflektieren wir, wie problematisches Verhalten benannt und bearbeitet werden kann, ohne einzelne Gruppen zu stereotypisieren oder rassistische Narrative zu verstärken.
Der Workshop bietet Raum für Reflexion, Austausch und die Entwicklung konkreter Handlungsoptionen für eine diskriminierungskritische Praxis, die Macht- und Ungleichheitsverhältnisse mitdenkt, statt sie unbemerkt zu reproduzieren.
Ufuq.de arbeitet zu Pädagogik, politischer Bildung und Prävention in der Migrationsgesellschaft. Der Verein unterstützt Fachkräfte im Umgang mit gesellschaftlichem Pluralismus, Rassismus, Diskriminierung und Ideologien der Abwertung mit einem besonderen Schwerpunkt auf Islam, antimuslimischem Rassismus und universeller Islamismusprävention. Mit Workshops für Schüler*innen, Fortbildungen, Beratungen und Materialien fördert ufug.de die pädagogische Praxis und den Fachaustausch.
Workshopleitung: Jenny Omar und Sarah Babazadeh
Jenny Omar (sie/ihr) ist Projektleitung der Ufuq-Fachstelle Berlin und arbeitet seit 2018 in der politischen Bildung mit dem Schwerpunkt Diskriminierung, Intersektionalität, antimuslimischer Rassismus und pädagogisches Handeln in der superdiversen Gesellschaft. Jenny hat Soziale Arbeit in Hamburg und Berlin studiert.
Sarah Babazadeh (sie/ihr) ist seit 2026 als Bildungsreferentin bei der Ufuq-Fachstelle Berlin tätig und arbeitet zu den Schwerpunkten diskriminierungssensible Bildung, gendersensible Pädagogik und intersektionaler Feminismus. Sie hat Deutsch und Philosophie auf Lehramt in Berlin studiert.
MANO..WAS!? VON DER MANOSPHERE, ROTEN PILLEN, UND WAS DAS MIT UNS ZU
TUN HAT
von Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V.
Spätestens seit der Netflix Produktion Adolescence sind Begriffe wie ‚Manosphere‘ oder ‚Redpill‘ im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Und wer schon mal auf TikTok war, dem sind vermutlich auch Inhalte von maskulinistischen Influencern wie Andrew Tate oder sogenannten Looksmaxxern nicht fremd. Doch was genau hat es mit dieser Manosphere auf sich? Wofür stehen die einzelnen Akteure, was ist die rote Pille und wie hängt das alles mit rechter Ideologie zusammen? Im Crashkurs-Workshop beantworten wir diese und weitere Fragen und schauen uns an, inwiefern Versatzstücke der Überzeugungen, die seitens der Manosphere vermittelt werden, bereits fest in der Mitte der Gesellschaft verankert sind.
Workshopleitung: Angela Frick
Angela Frick ist freischaffende Bildungsreferentin und Soziologin und arbeitet und forscht zu Antifeminismus, Maskulinismus und rechter Geschlechterpolitik.
Workshopleitung: Angela Frick
Angela Frick ist freischaffende Bildungsreferentin und Soziologin und arbeitet und forscht zu Antifeminismus, Maskulinismus und rechter Geschlechterpolitik.
Spielort: Theater an der Parkaue
10. und 11. Dezember 2026